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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

3.451 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:00
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Deine Argumentation ist inkonsequent.
Mal ist er nicht so sehr verletzt durch die Aktionen auf der Barge, dann doch und stirbt auch nur aufgrund der Verletzungen, die beim Rauslassen entstanden sind.
Nö..da verstehst du leider was falsch. Das er nur aufgrund von Verletzungen starb , habe ich nie behauptet , dieses Szenario entstammt @Optimist. Ich schrieb immer " wir wissen es nicht , wie schlimm die Verletzungen wirklich waren , da außer der Bargecrew niemand sonst anwesend war.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:08
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Das er nur aufgrund von Verletzungen starb , habe ich nie behauptet , dieses Szenario entstammt @Optimist.
nein, auch ich hatte das nicht behauptet.

Mein Argument war die ganze Zeit, dass es aufgrund der Rettungsaktion nur schneller ging mit dem Ableben und er zuvor dadurch mehr Stress und Schmerzen hatte, als wenn er auf der Sandbank liegen geblieben wäre.

Übrigens hatte ich letztens die Frage aufgebracht, wie es beim Wal mit der Trinkerei aussieht, ob er also auf der Sandbank evtl. gar nicht so lange hätte leiden müssen, wie das hier Manche annehmen und da liegt tatsächlich die Vermutung nahe, dass er eher verdurstet als verhungert wäre. Verdursten geht wesentlich schneller.
Und dabei hätte er evtl weniger Schmerzen gehabt, als er durch die Rettungsaktion zugefügt bekam - mMn.

Habe dazu Folgendes in Erfahrung gebracht:
Ein Wal nimmt Flüssigkeit nur über sein Futter auf, aktives trinken wäre für ihn sehr schädlich - egal ob im Salz- oder im Süßwasser.
Da er auf der Sandbank kein Futter hatte, wäre er dort also verdurstet.
Auch nicht schön, klar, aber wie gesagt, glaube kaum, dass die Rettungsaktion angenehmer für ihn war.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 11:50
Das dänische Schiff , die SIF , läuft gerade auf Anholt zu , womöglich , um den Kadaver abtransportieren , zu starten. So berichtete es der Reporter von News5
https://www.vesselfinder.com/de/?imo=9638317


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 13:32
Hoffentlich kann man überhaupt noch was bei der Obduktion herausbekommen. Es war ja auch in manchen Medien die Rede von einer Delle an der Seite, die nach der Freilassung durch ein Kollision mit einem Schiff entstanden sein könnte. Wenn sich aber das ganze Gewebe schon in Auflösung befindet, wie will man da noch was feststellen?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 14:14
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Die Tierärzte, die vor Ort waren, hatten mit Walen keine große Expertise.
Das gilt allerdings auch für die Tierärzte, die behauptet haben, der Wal sei so gut wie tot.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:den beurteile ich auch kritisch, weil er eben purer Stress und schmerzvoll war (das geben nun mal leider die Berichte her)
Die Berichte sind aber eben auch nicht im Ansatz differenzierend, sondern hauen einfach nur drauf. So vergessen sie z.B. zu erwähnen, dass es renommierte Meeresbiologen im Team gab, dass das Austrocknen / Verhungern im Schlick auch mit Schmerzen verbunden war und sich noch ewig hätte hinziehen können, etc.pp.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Übrigens hatte ich letztens die Frage aufgebracht, wie es beim Wal mit der Trinkerei aussieht, ob er also auf der Sandbank evtl. gar nicht so lange hätte leiden müssen, wie das hier Manche annehmen und da liegt tatsächlich die Vermutung nahe, dass er eher verdurstet als verhungert wäre. Verdursten geht wesentlich schneller.
Beim Menschen geht verdursten schneller als verhungern. Aber das kann man doch nicht einfach mal spekulativ 1:1 auf Wale übertragen. Wale decken ihren Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung, wenn sie also bis zu einem halben Jahr ohne Nahrung (über die sich sich mit Flüssigkeit versorgen) auskommen, werden sie vermutlich ähnlich lange für das Verdursten brauchen wie für das Verhungern.

Wenn ich mich recht entsinne, hat selbst Herr Maack von Greenpeace gesagt, dass sich das Sterben des Wales vor Poel noch über weitere Wochen hinziehen kann (das war kurz vor dem Rettungsversuch, da lag das Tier da also schon fast einen Monat sich selbst überlassen im Schlick). Ich beziehe mich da durchaus auf die Meinung von Experten, sogar auch die der Super-Experten. Und auch Herr Backhaus sprach davon, dass es sich mit dem Sterben noch länger hinziehen kann, die Info wird er auch von Experten aus sein Umfeld gehbat haben. Kurze Zeit später überlegte er es sich in Sachen "in Ruhe sterben lassen" dann doch anders. Ich halte das für keinen Zufall, sondern die Folge der Erkenntnis, dass der Wal nicht in nächste Zukunft im Schlick verstorben wäre.


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