RomanTisch schrieb:Warum sollte man da forschen ? Es gab und gibt keine Sprengung , Erschießung oder sonstige Killermethoden bei einem lebendigen Tier , das noch einen hohen Lebenswillen zeigt
ich kapiere nicht, wie man sowas fragen kann, im Angesicht dessen, dass es für den Wal nur die Wahl zwischen "Pest und Cholera" gab.
Ihn einfach liegen lassen, war keine Option und wie man sah, gab's auch kein gutes Mittel, ihn wieder zum Meer zu bringen.
Bezüglich Erlösung wirkst du hier nun sehr wütend:
RomanTisch schrieb:Die Leute , die das fordern , denen sollte man das Internet für ein paar Jahre mal sperren oder sofort in eine Anstalt einliefern
hier wollte ich beinahe sagen, Userbeleidigung ist nicht gerne gesehen, aber hat sich schon erledigt, wie ich sah.
Wie du siehst, ist es also tasächlich schon möglich, Wale zu erlösen:
Justsaying schrieb:Das Australien Government hat folgende Richtlinie National Guidelines for Euthanasia
of Stranded Large Whales
ausgearbeitet - demnach gibt es Euthanasie grosser Wale durch Erschiessen oder Sprengung (neben der Injektion einer tödlichen Medikamentendosis).
Photographer73 schrieb:Und es gibt ja auch bereits Studien dazu, bzw verschiedene Methoden, die angewendet werden, wie das einschläfern per Injektion, Schuss oder das ausbluten lassen nach Betäubung. Bei Großwalen ist die Sprengung ebenfalls genannt.
Mein Bekannter heute hatte also Recht, dass Erschießen auch eine Option ist.
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RomanTisch schrieb:Was würdest du wohl zu einer Tierärztin sagen , die deinen sehr jungen Hund einschläfern möchte , obwohl dieser nur ausgehungert und am verdursten ist und deshalb geschwächt wäre , obwohl Puls und Atmung noch vollkommen intakt wären ? Und dies , obwohl sie deinen Hund nicht mal untersucht hätte
Justsaying schrieb:Das Beispiel passt doch so gar nicht.
Da müsstest Du schon sagen, ein Hund, der angefahren wurde, großflächig Kraetze hat und möglicherweise etwas im Verdauungstrakt, was eine weitere Nahrungsaufnahme erschwert
Justsaying schrieb:Und beim Wal kommt noch hinzu, dass er aus der Ostsee heraus muss, um genesen zu können - und dafür gab und gibt es kein geeignetes Gefährt
In diesem Sinne wollte ich auch antworten.
RomanTisch, du vergleichst hier mit dem
kleinen Haustier Äpfel mit Birnen.
Einen Hund kann man ganz leicht transportieren, einen Wal halt leider nicht.
Also noch mal: Was gab's denn für tolle Alternativen für den Wal und für zukünftig gestrandete Wale?
Wieder so eine schmerzhafte Rettung aus einer Barge?
Da sage ich mal im Namen des Wales: schönen Dank auch.
Liegen lassen willste ihn verständlicherweise auch nicht, erlösen aber auch nicht.
Na was willste denn?
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Noch mal dazu:
RomanTisch schrieb:Warum sollte man da forschen ? Es gab und gibt keine Sprengung , Erschießung oder sonstige Killermethoden bei einem lebendigen Tier , das noch einen hohen Lebenswillen zeigt
Justsaying schrieb:...ausschlaggebende Kriterien fuer eine Euthanasie koennen z.B. sein, dass es logistisch nicht moeglich ist, das Tier auf das offene Meer zu bekommen oder dass es ein zu hohes Risiko oder Stress fuer das Tier waere - hier, ab S.24.
Lebenswille ist kein Kriterium - waere auch schlecht messbar. Nicht alle glauben an Walfluesterer.....
ganz genau.
Lotte49 schrieb:Dass so ein Tier in der Ostsee kaum eine andere Möglichkeit hat, als zu stranden, darf man bei dieser Strandung mMn nicht außer Acht lassen
so isses.
Er hatte also keine Chance da raus zu kommen, wäre immer wieder gestrandet.
Also dann ständig zuschauen, wie er immer wieder mal bissel frei kommt, um dann wieder auf einer Sandbank zu landen?
Lotte49 schrieb:. In der Ostsee herrschen ganz andere Bedingungen vor, die eben auch der alleinige Grund für Strandungen sein können. Die ist für Buckelwale einfach zu flach und zu laut
richtig. Und wenn man das weiß, was ist nun die Alternative?
Das hier? :
Lotte49 schrieb:Ein früheres Eingreifen, anstelle eines Ausruhens auf Wahrscheinlichkeiten, hätte diesem Wal mMn helfen können
wie häte denn ein frühes Eingreifen aussehen können? (Sh dazu deine obigen Zeilen). Oder wieder eine Barge mit all den Unwägbarkeiten und Verletzungsgefahren?
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Optimist schrieb:Um so mehr sollte man mMn forschen, inwieweit man einen Wal erlösen kann.
das hat sich nun erledigt, es gibt ja Methoden, man hätte sie nur anwenden müssen...
Lotte49 schrieb:Ich hielte es für sehr, sehr viel wichtiger, zu forschen, warum vermehrt Großwale in der Ostsee (zu) landen (scheinen) und wie man das ggf. verhindern könnte
hier bin ich völlig bei dir.