Interested schrieb:Eijeijei....
Wal lebt. Wal ist frei. Wal schwimmt. Wal taucht. Wal taucht auf. Wal atmet.
Auch wieder nicht richtig. :shot:
Ich check nicht, in welche Richtung das hier gelenkt wird. Mir ist völlig latte, ob man ihn tracken kann oder nicht. Hauptsache er liegt nicht mehr gestandet auf einer Sandbank - mir völlig latte, wer sich daran gesundschrubbt.
Ich finde es auch absolut nicht in Ordnung, usern hier vorzuwerfen:
raitoningu schrieb:Natürlich ist es relevant. Deine Beiträge hier sind leider ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie man Menschen zu Querdenkern machen kann, ohne dass sie es bemerken.
raitoningu schrieb:„Ätsch, der Wal lebt noch, ihr Experten seid alle doof“ ist halt äquivalent zu „Ätsch, ich bin ungeimpft und hab trotzdem kein Corona.“
Ich check einfach nicht, wie einem das nicht irgendwann selbst auffallen kann.
Das ist echt nicht okay!
Genau. 🍀
:) Wal lebt. Wal ist frei. Wal schwimmt. Wal taucht. Wal taucht auf. Wal atmet. Klar, aus
menschenzentrierter Metaperspektive ist die Rettung des Wals Hope natürlich Humbug und gegenüber den globalen Krisen und Kriegen auf der Welt, den damit verbundenen Schicksalen, somit ein Totschlagargument. Das Paradigma des globalen Wirtschaftssystems basiert auf dem Glauben an die Möglichkeit ewigen Wachstums, dessen Strukturen die Natur hauptsächlich als Ressourcen und ihre Werte anhand ihres wirtschaftlichen Wertes bemessen!
Emotionen folgen aber glücklicherweise nicht ausschließlich der Logik. Mit dem Verständnis der Evolution hat sich unsere Erkenntnis vertieft, dass Tiere uns Menschen nicht nur zufällig sympathisch sind, sondern dass sie vielfach ähnlich fühlende handelnde Wesen sind.
Wenn meine Katz, Hund, Pferd, Kaninchen usw schwer krank ist und nur eine kostenspielige OP eine vage Hoffnung auf Genesung bleibt, muss ich mir Gedanken machen, ob ich dieses (finanzielle) Risiko eingehe oder nicht. Vorrang haben immer eigene individuell geprägte Interessen! In meiner Welt, im hier und jetzt, kann der Tod eines Tieres also ein bedeutendens Ereignis sein. Objektiv betrachtet, auf globaler Ebene, ist der Verlust, die Trauer um ein totes Haustier jedoch belanglos, zumal in jedem Tierheim "massenhaft" Ersatz "wartet".
Derlei Gedankenketten lassen sich ins Unendliche weiterentwickeln, vom eigenen Kind, das ich wohlbehütet aufwachsen lassen möchte, bis zu Kindern, die genötigt sind, unter furchtbar widrigen Lebensumständen aufzuwachsen und auch als Erwachsene keine Möglichkeit haben, der Perspektivlosigkeit zu entkommen.
Um das eigene psychische Gleichgewicht zu stabilisieren, dienen uns Abwehrmechanismen, die die globalen Krisen und Kriege auf der Welt - und den damit verbundenen Schicksalen - mehr oder weniger ausblenden.
Mir ist es im Grunde egal, wer wo den Tierschutz unterstützt, bzw. finde ich es gut, dass durch derartige Maßnahmen auch noch auf weiteres Elend in Sachen Artenschutz aufmerksam gemacht wird. Walfang gilt zB als extrem grausam, wie ich jetzt erfuhr (Wale werden oft mit Harpunen gejagt, deren Spitze eine Granate im Inneren des Tieres zündet). Weitere Bedrohungen: Verschmutzung der Weltmeere mit organischen Schadstoffen, hochgiftigen Schwermetallen, industrieller Unterwasserlärm, Anstieg der Meerestemperaturen u. v. m.
Die mutige Rettungsaktion von Hope hat jedenfalls gezeigt, dass Menschen bereit sind, auch
:) Meeresbewohnern zu helfen. Mit Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern, Tierärzten, internationalen Walexperten, sowie Umweltminister Till Backhaus und der privaten Finanzierung durch Karin Walter-Mommert und MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz, wurde ein großes, an Land gespültes Tier von der Sandbank
:lv: befreit und im Skagerrak ins Meer gelassen.
Ich hoffe sehr, dass die Rettungsaktion im Nachhinein nicht in einer medialen Schlammschlacht endet!
Mich interessiert mehr, wie in einigen Jahren auf diese Rettungsaktion geschaut wird und was dadurch, im positiven Sinn, für den Artenschutz in Gang gesetzt wurde.