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JFK - Attentataufdeckung

31.279 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Psiram, Kennedy, JFK ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

JFK - Attentataufdeckung

10.10.2021 um 10:32
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Wenn man daran denkt, wie manche User mit den Quellen umgingen, laut denen am 22.11. an die AF1 und einem Flugzeug, in dem das Kabinett saß, eine gesendet wurde, dass Oswald der alleinige Täter sei.
Ich erinnere mich genau. War es nicht so, dass das Hörensagen war und keine Primärquelle vorliegt?


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10.10.2021 um 10:34
Zitat von NemonNemon schrieb:Ich erinnere mich genau. War es nicht so, dass das Hörensagen war und keine Primärquelle vorliegt?
Was mich wieder zu der Frage bringt, welche Rolle die "Primärquellen" noch spielen können, wenn:
Zitat von bredulinobredulino schrieb am 16.02.2018:Sagen wir mal so- die CIA hatte bei nicht wenigen Journalisten und autoren ihre Finger mit drin, auch bei solchen die Sachbücher bzw. Biografien zu Oswald verfassten



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10.10.2021 um 10:48
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb:Ja, Du bringst immer wieder Bilder und Links. Nur teilweise belegen sie nur dann das was Du aus ihnen herausliest, wenn man Deinen Prämissen folgt. Das Verhaftungsprotokoll Oswalds ist ein gutes Beispiel. Er war zweier Morde dringend tatverdächtig und ist deswegen verhaftet worden
Und jetzt komme ich und frage (mindestens) zum dritten Mal: Warum hat er nicht gestanden, dass er auf Kennedy geschossen hat? Er war doch Überzeugungstäter, als solcher wird er immer hingestellt. Und allen Überzeugungstätern gemein ist es, dass sie sich mit ihren Taten brüsten, ja, sogar damit in die Öffentlichkeit wollen. Vor laufender Kamera der Rückzug eines überzeugten Täters? Deswegen ja auch das Attentat auf den eher rechts zu verortenden Walker. Aus der Sicht eines fanatischen Kommunisten vielleicht sogar nachvollziehbar. Aber Kennedy wurde doch wegen seiner (angeblich) viel zu weichen Politik dem Kommunismus gegenüber in den Südstaaten verachtet. Warum sollte Oswald auf rechte sowie auf linke Politiker Anschläge verüben? Nur eines davon lässt sich begründen. Einen Monat vor dem Attentat wurde Kennedys Parteigenosse Adlai Stevenson in Dallas von Rechten angespuckt, die Lage war also schon vorher angespannt.

Und wie kann man aus eindeutigen und klar formulierten Zeugenaussagen etwas herauslesen wollen?


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10.10.2021 um 10:54
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Warum hat er nicht gestanden, dass er auf Kennedy geschossen hat? Er war doch Überzeugungstäter, als solcher wird er immer hingestellt.
Gibt es da irgendeine geheime Statistik die belegt, dass Überzeugungstäter zwingend gestehen müssen?

Wenn er das von Anfang an vorgehabt hätte, dann hätte er Kennedy direkt an der Plaza aus 2m Entfernung direkt in den Kopf schießen können. Ware doch ungleich einfacher.


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10.10.2021 um 11:36
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wenn er das von Anfang an vorgehabt hätte, dann hätte er Kennedy direkt an der Plaza aus 2m Entfernung direkt in den Kopf schießen können. Ware doch ungleich einfacher.
Er hatte auch eine Familie zu ernähren ...

Man kann sich etliche Szenarios zurechtlegen.
Wie wäre es hiermit?

Er bekommt gesteckt: "Wir haben unsere Leute da. Wir werden JFK schon erwischen. Die Ermittlungen werden nicht besonders zielstrebig sein ... Wäre super, wenn du es ermöglichen könntest, auch zu erscheinen und deine hohe Sniper-Position am Ende der Strecke einzunehmen. Wir haben da aber auch noch Backups in Hinterhalten sitzen."

Wie LHO ahnen kann, ist es noch nicht passiert, als der Konvoi auf das TSBD zugerollt kommt. Dann schießt er, trifft für alle sichtbar in den Kopf, sodass sich die Anderen zurückziehen können. (Der Schütze hinterm Zaun leert noch seinen Lauf, schafft damit auch ein bisschen Verwirrung und verschwindet). JFK wird klar, dass er nur ein Patsy ist und keinen weiteren Rückhalt hat. Er ist jetzt der alleinige Täter. Dann wäre noch zu klären, warum er den Revolver holt uns ins Kino geht etc. Vielleicht hat man ihm schon gesteckt, dass er in die Falle gegangen ist. :)


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10.10.2021 um 11:48
...oder wäre es logischer, das man ihn hat glauben lassen, er sei das Backup für den Fall, dass es bis dahin nicht geklappt hat? Das würde besser erklären, warum er drei Mal schießt, bis er sicher ist. Und in diesem Fall hätte er nicht wirklich damit gerechnet, der Todesschütze zu werden und hätte nicht viel Grund gesehen, eine ausgefeilte Rückzugsstrategie zurechtzulegen?


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10.10.2021 um 13:11
@Nemon

Das sind zwei gute Möglichkeiten, die Dinge zu herzuleiten. Leider konnte Oswald ja nicht mehr sagen, was er warum machen wollte und Ruby hatte auch keine Gelegenheit. Oswalds Gemütsverfassung nach den Schüssen dokumentiert sich ja auch unter anderem dadurch, dass er 90 Sekunden später im unterem Stockwerk in aller Seelenruhe eine Cola zog. Bei dem Adrenalin, was einem normalen Menschen nach so einer Nummer durch den Körper jagen würde, ist das für mich ein großes Rätsel. Da kann man nur spekulieren.


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10.10.2021 um 13:22
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Bei dem Adrenalin, was einem normalen Menschen nach so einer Nummer durch den Körper jagen würde, ist das für mich ein großes Rätsel.
Dafür gibt es kaum einen allgemeingültigen Maßstab. Und wir wissen nicht, in welcher Verfassung er da tatsächlich war. Auf die Köpfe von Menschen zu schießen, dafür war er ja schon mal ausgebildet. Und wenn er auf Walker geschossen hat, konnte er zumindest ein bisschen Selbsterfahrung als Attentäter gewinnen. Wer die Ruhe bewahrt, die Schüsse so abzugeben, kann m. E. schon mal nicht besonders aufgeregt gewesen sein. Er muss nicht besonders unter Adrenalin gestanden haben.


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10.10.2021 um 14:15
Das sind tatsächlich Szenarien, die nicht unplausibel sind. Damit würde man auch Oswalds Selbstbild als "Patsy" erklären. Und sein nicht ganz geradliniger Umgang mit Exil- und sonstigen Kubanern.

Genausowenig wie die Aussage von Silvia Odio wirklich eindeutig ist (dass sie einen ihr als ehemaligen Marine und Schützen vorgestellten "Leon" mit zwei Anti-Castro-Kubanern gesehen haben will, der Oswald gewesen sein könnte). Dasselbe Problem wie bei den Oswald-Sichtungen auf der Dealey-Plaza oder sonstwo - Oswald hatte kein sonderlich markantes Aussehen und nicht wenige Männer sahen ihm irgendwie ähnlich. (Bei Odios Aussage ist auch die Chronologie nicht ganz klar und möglicherweise fehlerhaft, aber das tut dazu jetzt nichts zur Sache).

Das Problem an der Sache bleibt eben: es lässt sich nicht beweisen. Und das jetzt noch irgendein entscheidendes Detail auftaucht, kann man wohl vergessen.


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10.10.2021 um 15:54
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Derer Beispiele gibt es hunderte hier im Thread.

Wenn man so willkürlich die Rolle der CIA neu charakterisiert, ist alles möglich.
Was soll daran willkürlich sein? Was daran neu?

Journalisten wie Priscilla Johnson, Autorin von Marina and Lee, hatte CIA-Verbindungen
https://jfkfacts.org/why-cia-ties-were-omitted-from-obituaries-of-priscilla-johnson/

Ruth Paine, die "Dame, die Oswald den Job im TSBD vermittelte", und auch ihr Mann waren familiäre Verbindungen zu Allen Dulles. Ruths Schwester Sylvia Hoke arbeitete 1963 für die CIA. Alles mit Quellen dokumentiert.

Dass ein gegenseitiger Hass und Misstrauen das Verhältnis zwischen den Kennedys und Hoover vestimmte und JFK zumindest mit dem Gedanken spielte Hoover zu entlassen ist auch bekannt.
One reporter in this category is Richard Starnes of the Scripps-Howard
newspapers. Today, under a Saigon dateline, he related that, "ACCORDING TO A
HIGH UNITED STATES SOURCE HERE, TWICE THE C. I. A. FLATLY REFUSED TO CARRY
OUT INSTRUCTIONS FROM AMBASSADOR HENRY CABOT LODGE [AND] IN ONE INSTANCE
FRUSTRATED A PLAN OF ACTION MR. LODGE BROUGHT FROM WASHINGTON BECAUSE THE
AGENCY DISAGREED WITH IT." [My emphasis]. Among the views attributed to
United States officials on the scene, including one described as a "very high
American official who has spent much of his life in the service of
democracy" are the following:
THE C. I. A.'S GROWTH WAS "LIKENED TO A MALIGNANCY" WHICH THE "VERY HIGH
OFFICIAL WAS NOT SURE EVEN THE WHITE HOUSE COULD CONTROLÖANY LONGER." "IF THE
UNITED STATES EVER EXPERIENCES [AN ATTEMPT AT A COUP TO OVERTHROW THE
GOVERNMENT] IT WILL COME FROM THE C. I. A. AND NOT THE PENTAGON." THE AGENCY
"REPRESENTS A TREMENDOUS POWER AND TOTAL UNACCOUNTABILITY TO ANYONE." [Again,
my emphasis].
http://www.kenrahn.com/Marsh/Jfk-conspiracy/Krock.html


Ich habe auch genügend Quellen, die belegen, dass die CIA eigene Missionen gegen Kuba durchführte, ohne sich grünes Licht vom Weißen Haus einzuholen.

Das ist schon dreist von dir, das alles als "willkürliche Neucharakterisierung der CIA" abzutun.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Tja, nur ist es ja unbestritten das aus der gefundenen Carcano geschossen wurde, egal wer am Abzug saß.
Ist es für dich unbestritten, dass aus dieser Carcano auch auf Edwin Walker mit derselben Munition (mit Kupfermantel) geschossen wurde?

steeljacketOriginal anzeigen (0,2 MB)

Walker9

Walker6
Zitat von NemonNemon schrieb:Ich erinnere mich genau. War es nicht so, dass das Hörensagen war und keine Primärquelle vorliegt?
Inwiefern sind Aussagen aus den Mündern mehrerer hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses keine Primärquellen?


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10.10.2021 um 16:12
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Inwiefern sind Aussagen aus den Mündern mehrerer hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses keine Primärquellen?
Solange die Links nicht auf offizielle WhiteHouse Destinations verweisen sind es keine Primärquellen. (gov links).
Deiner Argumentation folgend, hat die CIA in vielen Publikationen ihre Finger im Spiel... Unnötig dann über die Glaubwürdigkeit von deinen "Primärquellen" zu philosophieren.
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Was soll daran willkürlich sein? Was daran neu?
Ich kann nur vermuten, daß du die Quintessenz meines Vergleiches nicht verstanden hast.

Kannst du herleiten, warum du der "Publikation" zur Regenschirmwaffe traust (sie ist also nicht fingiert) , du führst sie als Argument an, ohne deine andere Andeutung respektive Argumentation, CIA hat die Anstellung von Oswald fingiert, zu gefährden?
Da bin ich jetzt sehr gespannt.


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10.10.2021 um 17:01
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Oswalds Gemütsverfassung nach den Schüssen dokumentiert sich ja auch unter anderem dadurch, dass er 90 Sekunden später im unterem Stockwerk in aller Seelenruhe eine Cola zog. Bei dem Adrenalin, was einem normalen Menschen nach so einer Nummer durch den Körper jagen würde, ist das für mich ein großes Rätsel.
Gibt es irgendeinen Beleg, das dieses Nachtatverhalten außergewöhnlich wäre oder seine Unschuld beweißt?
Kumpel von mir hat nach einem heftigen Verkehrsunfall erstmal eine geraucht, im völlig zerstörten Auto... Ist der jetzt auch ein VT-Opfer? Wenn ja, von welcher.


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10.10.2021 um 18:06
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Inwiefern sind Aussagen aus den Mündern mehrerer hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses keine Primärquellen?
Das hat mit der Dokumentation zu tun. Wenn die nicht einwandfrei ist, bleibt es halt Hörensagen. Solltest du aber wissen, und wir hatten es ja wohl besprochen.


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10.10.2021 um 18:53
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:was einem normalen Menschen
Einen Präsidenten Mörder würde ich nicht wirklich als normal bezeichnen.


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10.10.2021 um 20:23
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Gibt es irgendeinen Beleg, das dieses Nachtatverhalten außergewöhnlich wäre oder seine Unschuld beweißt?
Ich glaube, die meisten Menschen würden extrem unter Stresss stehen. Davon abgesehen, wieso bleibt er im Gebäude? Er muß sich doch wohl einen Fluchtweg zurecht gelegt haben. Er denkt aber gar nicht daran zu fliehen, sondern holt sich eine Cola???
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Kumpel von mir hat nach einem heftigen Verkehrsunfall erstmal eine geraucht, im völlig zerstörten Auto... Ist der jetzt auch ein VT-Opfer?
Ich bezweifle, das dein Kumpel den Unfall geplant hat..., das nennt man Schock.


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10.10.2021 um 20:57
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Er denkt aber gar nicht daran zu fliehen, sondern holt sich eine Cola???
Er hat ja zeitig das Gebäude verlassen. Zucker und Koffein ist eine gute Mischung für eine anstrengende Flucht.


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10.10.2021 um 21:06
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Ich bezweifle, das dein Kumpel den Unfall geplant hat..., das nennt man Schock
Wie würdest du Oswalds Zustand dann beschreiben.
Seelenruhig Tipit Erschießen?


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14.10.2021 um 00:31
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb am 09.10.2021:Stimmt, das Thema Gardinenstangen kann man abhaken. Hier wird nur mehr mit "Möglichkeiten" argumentiert, um nicht zugeben zu müssen dass Oswald gelogen haben muss
Ja wackliger die Belege, desto sicherer ist, dass Oswald log? Du gehst davon aus, dass Ruth bemerkt haben müsste, wenn nach dem Attentat Gardinenstangen gefehlt hätten. Nun hast du erfahren, dass sie vor dem Attentat nicht darauf achtete wie viele Gardinenstangen in der Garage waren und folglich auch nicht sagen konnte, ob nach dem Attentat Gardinenstangen fehlten, ob die Anzahl noch vollständig war. Natürlich weicht sie solchen genauen Nachfragen aus, weil das die "Fakten" unsicher machen würde. Ruth hat fast 60 Jahre lang die offizielle Version mitgeholfen zu verbreiten.
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb am 10.10.2021:Ebenso wie das "berühmt-berüchtige" Katzenbach-Memo, das Du auschnittsweise zitierst: daraus lässt sich nur lesen, dass keine öffentliche Hysterie erzeugt werden soll. Hallo, die McCarthy-Ära war noch nicht so lange vorbei, und die Menschheit ist kurz davor knapp an einem Atomkrieg vorbeigeschlittert. Antikommunistische Hysterie wäre zu diesem Zeitpunkt das Allerkontraproduktivste gewesen. Dieser tiefergehende Blick fehlt aber vielen, die sich mit diesem Fall beschäftigen, insofern ist das kein Vorwurf.
Der tiefergehende Blick zeigt auch, dass man auch keine Hysterie bezüglich Verschwörungen der Rechten wollte.
Speculation about Oswald’s motivation ought to be cut off, and we should have some basis for rebutting thought that this was a Communist conspiracy or (as the Iron Curtain press is saying) a right–wing conspiracy to blame it on the Communists.
Das Szenario eines Coups bzw. außer Kontrolle geratenen Militärs/Geheimdienstes war in den Köpfen der Menschen damals genauso präsent wie kommunistische Verschwörungsszenarien, wie man an Filmen wie Dr. Strangelove und Seven Days in May erkennen kann.
Auch in der Presse wurde dieses Szenario erwähnt.
td18074f251ee t230465b3b6af Krock CIA.giOriginal anzeigen (0,3 MB)
On 12-6-63 Ex-CIA chief and newly-appointed Warren Commissioner Allen Dulles used his pen. He wrote a letter to CIA counter-intelligence chief James Angleton. He reported "Please see enclosed letter from (REDACTED). Over the phone he told me that he had some information, rather vague, about some plot of air force officers to "impeach" President Kennedy, including an Air force officer who had been attache in Czechoslovakia. I told him that such information should be brought to the attention of the FBI. He promised to do it but whether he will or not, I do not know. I can only judge by telephone conversation in that he talked quite sanely but very vaguely." (Note: I found this letter among Dulles' personal correspondence on the Princeton University website.)
http://www.patspeer.com/chapter1b%3Aclearingthingsup
Ein weiterer Beleg für die "Coup"-Stimmung im Pentagon. Daniel Ellsberg beschrieb die Stimmung im Pentagon nach der Beilegung der Kubakrise:
there was virtually a coup atmosphere in Pentagon circles... a mood of hated and rage. The atmosphere was poisonous, poisonous...
https://books.google.de/books?id=fNZLDgAAQBAJ&pg=PA104&lpg=PA104&dq=daniel ellsberg coup atmosphere&source=bl&ots=3D74iQq7-D&sig=gLdszhVSyrPc46XyxTFMkOqQSwA&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiBpN29tbraAhXDWywKHYtqAsoQ6AEIYjAI#v=onepage&q=daniel ellsberg coup atmosphere&f=false
Natürlich kann man, und da wird es komplex und vielschichtig, genau jene antikommunistische Hysterie ausnutzen, um mögliche Spuren zur Rechten/Anti-Castro-Kubanern/Militärs/Geheimdienstlern zu übertünchen.
LBJ hatte von Hoover erfahren, dass ein Oswald mit dem KGB verbindender Anruf nicht von Oswald getätigt wurde, sondern von einer person, Person, die sich als Oswald ausgab- und benutzte LBJ später das Schreckgespenst internationaler Verbindungen, um die späteren Mitglieder der Warren-Kommission an Bord zu holen.

Aus deiner Perspektive:
Heißt das, dass sich FBI, DPD et al noch nicht sicher waren, dass es Oswald war, ihn aber der Öffentlichkeit als Täter präsentieren wollten? War der Ermittlungsstand noch nicht so weit? Was wäre denn gewesen, wenn später Hinweise auf Mittäter/Drahtzieher gefunden worden wären? Hätte sie das denn veröffentlicht und riskiert eine Hysterie zu entfachten?

Der tiefergehende Blick bei neuen Dokumenten zeigt auch, dass dem Katzenbach-Memo andere vorausgingen. Eins stammt sogar vom Tag des Attentats selbst (die letzten beiden Scans):
http://www.prayer-man.com/nicholas-katzenbach-was-working-hard-on-crucifying-lee-oswald/
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb am 10.10.2021:Das Verhaftungsprotokoll Oswalds ist ein gutes Beispiel. Er war zweier Morde dringend tatverdächtig und ist deswegen verhaftet worden. Daraus eine Polizeiverschwörung herauszulesen geht nur dann, wenn man eine solche bereits voraussetzt.
Eine Gardinenstangenlüge herauszulesen geht nur dann, wenn man Oswalds Täterschaft voraussetzt. ;)

Es geht darum, dass im Verhaftungsprotokoll bereits Tatsachenbehauptungen stehen und nicht von einem dringenden Tatverdacht die Rede ist. Was für fakten standen denn fest, die ihn schon zum Zeitpunkt der verhaftung "dringend tatverdächtig machten"?
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb am 10.10.2021:Ein anderer Teil Deiner Bilder und Links soll Tatsachen ungültig machen
Deine Tatsachen fußen doch auf besagten Zeugen!
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb am 10.10.2021:"Officer Fritz" hat den Zeugen (Frazier) bei der ersten Einvernahme bedrängt. Schön. Macht das seine Zeugenaussage vor der Warren Comission ungeschehen (wo sicher kein "Officer Fritz" hinter ihm gestanden hat)? Nein.
Fritz hat Frazier gedrängt, ein Geständnis zu unterschreiben. Was sagt das über das Dallas Police Department aus?
Mr. CALLAWAY. We first went into the room. There was Jim Leavelle, the detective, Sam Guinyard, and then this busdriver and myself......and Jim told us, "When I show you these guys, be sure, take your time, see if you can make a positive identification.........We want to be sure, we want to try to wrap him up real tight on killing this officer. We think he is the same one that shot the President. But if we can wrap him up tight on killing this officer, we have got him."
( 3 H 355 )

Leavelle was telling them that the suspect in Tippit's killing was in the lineup they were about to see.
Beitrag von bredulino (Seite 1.310)
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb am 10.10.2021:Dass seine Zeugenaussage nicht präzise genug war, weil ein auseinandergenommenes Gewehr dieses Modells eine Spur größer ist (womöglich hat Oswald die Tüte tatsächlich bewegt, man stelle sich vor).
Es ist die Aussage deines Zeugen, nicht vergessen. Er kann nicht bestätigen, dass sich in der Papiertüte das auseinandergenommene Gewehr befand.

Du kannst doch keinen Zeugen als Beleg dafür, dass Oswald in der Papiertüte das Gewehr transportierte, anführen, wenn der Zeuge das
bestreitet. Die Aussage war präzise, aber eben aus deiner Sicht falsch.
Das wäre so, als ob du einen Zeugen bringen würdest, der Oswald im TSBD beim Abdrücken gesehen haben soll, dieser jedoch den Schützen anders als Oswald beschreibt und darauf besteht, dass der Schütze nicht Oswald war, und du ihn weiter als Zeugen dafür, dass Oswald der Schütze war, präsentierst. Einen Zeugen, der sich jedoch nicht präzise erinnert.
Zitat von WgahnaglFhtagnWgahnaglFhtagn schrieb am 10.10.2021:Vorarbeiter Truly war sicher eine extrem sinistre Figur (allein schon der Name...), so willfährig wie er mit dem FBI zusammengearbeitet hat . Macht das die Tatsache ungeschehen, dass Oswald gefehlt hat? Nein.
Oswald hat, wie nicht wenige andere Angestellte, gefehlt. Das macht ihn zur sinistren Figur. Und was für ein Zufall, dass Truly ausgerechnet Oswald unter mehreren Angestellten einfach so einfiel. Es ist auch interessant, dass Truly der Urheber der Begegnung mit Oswald beim Getränkeautomaten ca. 90 Sekunden nach den Schüssen war. Der Polizist Baker, der mit Truly die Treppen hochrannte, bestätigte Truly in seiner ersten Aussage nicht. Dabei hatte Baker Oswald zum Zeitpunkt, als er seine erste Aussage verfasste, schon zu gesicht bekommen.
Erst in späteren Aussagen glich sich Bakers Aussage an die Trulys an.
bakerfirstaffidavitOriginal anzeigen (0,3 MB)
Police Officer Marrion Baker's First Affidavit, 11.22.1963

As I entered the door I saw several people standing around. I asked these people where the stairs were. A man stepped forward and stated he was the building manager and that he would show me where the stairs were. I followed the man to the rear of the building and he said, "Let's take the elevator." The elevator was hung several floors up so we used the stairs instead. As we reached the third or fourth floor I saw a man walking away from the stairway. I called to that man and he turned around and came back toward me. The manager said, "I know that man, he works here." I then turned the man loose and went up to the top floor. The man I saw was a white man approximately 30 years old, 5' 9", 165 pounds, dark hair and wearing a light brown jacket.
https://reopenkennedycase.forumotion.net/t1285-chronology-of-marrion-baker-statements#17579


Wie willst du da weiter behaupten, dass keine Verschwörung im DPD gab? Oder war es "nur" Korruption? Wie soll der Wissensstand bei oder unmittelbar nach der Verhaftung Oswalds gewesen sein?

Es gibt Zeugenaussagen, die Oswald kurz vor und nach den Schüssen im Erdgeschoss des TSBD verorteten.


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The superintendent would recall later that he and a policeman met Oswald as they charged into the building after the shots were fired
04Original anzeigen (0,5 MB)
J. Edgar Hoover, in a telephone conversation with LBJ, states:

“at the entrance of the building he was stopped by police officers, well he is alright, he works here, you needn’t hold him. They let him go.”

In Gary Savage’s book, First Day Evidence, Baker states:

“Shortly after I entered the building I confronted Oswald. The man who said he was the building superintendent said that Oswald was all right, that he was an employee there. We left Oswald there, and the supervisor showed me the way upstairs.”
https://www.kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/anatomy-of-the-second-floor-lunchroom-encounter-excerpts
Zitat von GrouchoGroucho schrieb am 10.10.2021:Doch, das sollte man durchaus zum Vorwurf machen, schließlich sind diejenigen, die sich auf das Katzenbach-Memo berufen, doch sonst auch bestens über die damalige politische Lage informiert.
Aber von McCarthy oder der Kuba Krise will man dann nichts gehört haben?
Dann hast du das Katzenbach-Memo nicht richtig gelesen, siehe oben.


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14.10.2021 um 00:47
Zitat von NemonNemon schrieb am 10.10.2021:War es nicht so, dass das Hörensagen war und keine Primärquelle vorliegt?
Inwiefern war es Hörensagen?
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb am 10.10.2021:Ich kann nur vermuten, daß du die Quintessenz meines Vergleiches nicht verstanden hast.
Weil du dich nicht richtig ausgedrückt hast. Eine "Neucharakterisierung der CIA" ist was anderes deine wieder auf meine Person abzielende Frage welchen Quellen ich warum traue.
Dass die CIA Verbindungen mit Journalisten, NGOs, Firmen und Zivilisten hat ist nicht neu.


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14.10.2021 um 06:56
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Dass die CIA Verbindungen mit Journalisten, NGOs, Firmen und Zivilisten hat ist nicht neu.
Verbindungen sind das eine, dein Argument war die fingierte Anstellung von Oswald und andere Argumente, du weißt es, welche die CIA als nicht glaubwürdig da stehen lassen.

Hingegen die Regenschirmwaffe, der glaubst du sofort, wird als Argument verwendet.

Ich frage nochmal:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb am 10.10.2021:Kannst du herleiten, warum du der "Publikation" zur Regenschirmwaffe traust (sie ist also nicht fingiert) , du führst sie als Argument an, ohne deine andere Andeutung respektive Argumentation, CIA hat die Anstellung von Oswald fingiert, zu gefährden?
Kein Userbezug, nur VT-Erhellung.


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