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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2016 um 20:41
Celladoor schrieb:Könnte der hohe Preis der schulmedizinischen Medikamente vielleicht mit dem Aufwand zusammenhängen, wie diese erforscht und hergestellt werden und den Anforderungen welche diese erfüllen müssen? Bei homöopathischen Mittelchen hingegen fällt dies alles weg.
@Bauli
Was meinst du dazu?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2016 um 21:38
@Bauli
Bauli schrieb am 09.12.2015:... Klobuli ...
Freudscher Verschreiber? :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2016 um 22:57
@Africanus
Africanus schrieb:Freudscher Verschreiber?
Nö, da @Bauli alles andere als ein Befürworter von Homöophatie ist, zumindest könnte man das feststellen wenn man diesen Thread aufmerksam liest.

@Celladoor

Ich denke das ihm das sehr wohl bewusst ist, siehe oben -.-

@ derzeitiges Topic

Wenn sich bei einigen mal der Schaum im Mundbereich gelegt hat, mangels wirklicher Gegner in diesem Thread, würde ich empfehlen mal das tatsächliche von Bauli geschriebene wahrzunehmen, er schreibt z.b. explizit von einem Herzmittel und das gibt es numal nicht für ein paar Groschen an der Ladentheke, gleich neben den Hustenbonbons. Sollte da einer der anwesenden eine andere Ehrfahrung gemacht habern bitte die Info an mich weiterleiten, da hab ich wohl bald Bedarf wenn ich weiterhin die 9/11er Threads hier weiterverfolge.

Tatsache ist das dieses Argumet, also "billiger als die böse, chemieverseuchte Schulmedizin" Bestandteil nahezu jeder Diskussion an der heimischen Front wenn es um den alternativmedizinischen Themenkomplex geht, es ist egal ob das mit der Realität koreliert oder nicht, die Wahrnehmung der Alternativanwender ist meiner Ehrfahung nach nunmal so, also haut hier nicht sinnentleert auf den Boten herum.

Ab und an schießen manche hier weit über das Ziel hinaus, etwas Kamillentee könnte hilfreich sein.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.03.2016 um 23:44
ChamplooMK2 schrieb:er schreibt z.b. explizit von einem Herzmittel und das
1.) Das hat er am Anfang nicht und wurde nachträglich behauptet.

2.) Wer anstelle von Herzmedikamenten Bullshitglobuli verschreibt ist ein kriminelles Arschloch.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2016 um 08:08
@ChamplooMK2
Billiger für den Endverbraucher?
Der Endverbraucher zahlt meines Wissen für sein Herzmedikament nur die Rezeptgebühr, der Homöopathiegläubige für die Ausgeburt seines Glaubenskonstruktes meist erheblich mehr, es sei denn, das gewünschte Homöopathikum ist zu Lasten seiner KK verordnungsfähig.

Billiger für die sozialen Sicherungssysteme?
Ganz klar das Homöopathikum. Erstens sind sie nicht alle verordnungsfähig und zweitens führt eine konsequente Behandlung mit Homöopathika bei ernsten Erkrankungen unweigerlich wesentlich häufiger zum sozialversicherungsverträglichem Frühableben.

Einen Vergleich Arzneimittel-Medikamente auf den Kostenpunkt zu reduzieren, oder auch nur die kosten als Argument einzubringen ist in meinen Augen völlig daneben.
Man geht ja auch nicht hin und schraub sich an seinen PKW, nachdem man sich eine Felge ruiniert hat, eine Fahrradfelge und argumentiert dann damit es sei billiger gewesen.
D. h., vielleicht gibt es solche Menschen, aber Sinn macht es nicht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2016 um 13:37
@Nerok
Nerok schrieb:1.) Das hat er am Anfang nicht und wurde nachträglich behauptet.
Er hat auch nicht explizit Schmerzmittel genannt sondern Medizin im allgemeinen, das wurde nunmal von anderen in die Diskussion getragen. Mann könnte dazu auch anmerken das nicht jeder so vernünftig ist und zu billigernen (und trotzdem gleich wirksamen) Generika greift sondern sich mit Markenartikel eindeckt und diese durchbrechen, nach kurzer Recherche meinerseits, recht schnell (je nach Darreichungsform) die 10€-Schallmauer.
Nerok schrieb: Wer anstelle von Herzmedikamenten Bullshitglobuli verschreibt ist ein kriminelles Arschloch.
Glückwunsch, wir sind da einer Meinung und nun?

Ich würde sogar soweit gehen und die hier oft genug paraphierte Anwendung sogennanter Alternativmethoden als reine Placebotherapie als nicht zielführend bewerten da der PE absolut nicht kalkulierbar ist. Nur in einem kontrollierten Behandelungsumfeld, z.b. als Ausweichmittel innerhalb einer Schmerztherapie in Kliniken bei der man sofort gegensteuern kann wenn der gewünschte Effekt nicht eintrifft, ist mEn ausreichend für das Wohl und Wehe eines Patienten gesorgt. Das dies bei einer selbstdurchgeführten Daheimanwendung zwangsweise nicht der Fall sein kann versteht sich wohl von selbst.

Auch werden wir wohl uns einig sein das ein Großteil der angewanden AM auf Wellness-wehwechen durchgeführt wird die eigentlich keiner Behandelung bedürfen und den Anwender nur zum Pillenschlucker erziehen.

Aber wir können beide noch sooft wie wir wollen unser Glaubensbekenntnis herunterbeten, die alleinige Existenz dieses Threads belegt wohl das daß einige unserer Mitmenschen anders sehen und diese nehmen zumindest im meinen Umfeld die EBM/SBM als grober, gefährlicher und eben auch teurer als ihre jeweiligen Alternativmethoden wahr.

Gerade in Gesundheitsdingen steht bei vielen die Ratio draussen vor der Hütte und winkt verzweifelt durchs Küchenfenster.

@tubul

Den Teil meiner obigen Ausführung
ChamplooMK2 schrieb: es ist egal ob das mit der Realität koreliert oder nicht
schlichtweg überlesen oder sollte ich mich garnicht angesprochen fühlen und du hast deinen Text nur für etwagige Drittleser formuliert ?

In eigener Sache:
ChamplooMK2 schrieb:Ehrfahung
Himmel hilf...Schreibfehler mangels Übung sind ja soweit akzeptabel aber das ist ja schon fast ein Scheidungsgrund von meiner Tastatur! -.-


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2016 um 16:11
Rho-ny-theta schrieb:Was Walach so daherfaselt,
hat doch mit der Realität mittlerweile gar nichts mehr zu tun, der hat sich seinen Status als Träger des "Goldenen Bretts" so richtig schöngeglaubt und wird vermutlich bald zum Keshianer.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.03.2016 um 20:34
@tubul

Ja natürlich zahlst du als Endverbraucher nur die Rezeptgebühr, Krankenkassenbeiträge zahlst du offenbar nicht und gehst nicht mit Privatrezepten in Vorleistung. Die Herzmedikamente zahlen Mittel, Gut und Großverdiener, die noch unterhalb der Beitragsbemessunggrenze liegen im Hinblick auf eine mögliche Zugehörigkeit der PKV im Umlagesystem mit. Oder meinst du, die Kosten zahlst du in Eigenleistung, außer wenn die Medikamente noch nicht öffentlich zugelassen wurden? Solidarpzinzip, aus dem sich immer mehr verabschieden, auch die Homöopathen, die ein großes Stück vom Kuchen abhaben wollen.

Du zahlst auch die Schäden mit, die bei der Behandlung mit homöopathischen Mitteln entstehen, weil falsch behandelt. Also kosten uns die Homöopathieanhänger bei verzögerte Behandlung wohl um einiges mehr, wenn sie denn der Homöopathika abschwören, für die Dauer einer chronischen Krankheit.

Dennoch ist das Herzmedikament ungleich teurer und wirksamer, sollte es sich um evidenzbasierte Medizin handeln. Liegt auch an der Forschung, die auch bei Homöopathka wegfällt. Was will ich an verdünnter Hundescheisse erforschen? Jetzt stelle dir mal vor, da wird unsauber gearbeitet. Igitt, man mag es sich nicht ausmalen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.03.2016 um 08:59
Wieder mal ein Beispiel für die Folgen ...

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/8212120/eltern-behandeln-meningitis-mit-gemuesesaft.html


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.03.2016 um 19:06
@querdenkerSZ
Grausamer als das irrationale Weltbild mancher Leute ist viel mehr dass deren Kinder oft die eigentlich Leidtragenden sind und das ganze in diesem Fall auch noch auf Kosten ihrer Gesundheit.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.03.2016 um 16:53
Wir haben mal so diskutiert und uns mal so gefragt:
Wenn Homöopathie wirkt, gibt es Verhütungsmittel und wenn nein, warum eigentlich nicht?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.03.2016 um 18:18
@Corky
Das geht nicht.
Alle, die es ausprobiert haben bekamen Zwillinge.
Hätten man sich auch denken können.
Stichwort: Erstverschlimmerung.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.03.2016 um 18:21
@Corky
Ich wusste es doch, ich hab mal was dazu gelesen.
Verhütung per Homöopathie? Da gibts doch was von Hahnemann Pharma.
http://www.der-postillon.com/2014/05/hersteller-fur-alternativmedizin-bringt.html?m=1


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.03.2016 um 18:21
@Corky
Wieso, ist Schwangerschaft ein Ungleichgewicht der Lebenskraft? Oder durch Miasmen erzeugt? Homöopathie ist keine Vorsorgemedizin, daher kann es auch keine Verhütungsmittel geben. Erst die Symptome, dann das Mittel. Laut Hahnemann geht sowas nicht. Nicht-Schwangerschaft ist kein Symptom im Sinne von Krankheit.

Aber davon ab: Wer mit unsinnigen Hypothesen valide Ergebnisse will, wird scheitern.
Homöopathie ist so eine unsinnige Hypothese.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.03.2016 um 18:24
Schrauber2 schrieb: Erst die Symptome, dann das Mittel.
Also, dann geht nur die Pille danach.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.03.2016 um 22:05
@Corky
Aber vorher die 3stündige Anamnese nicht vergessen. Und dann die Mittelauswahl: Sperma D100 oder vielleicht doch Eizelle D200? Evt. sogar befruchtete Eizelle D1000? Vielleich gibts auch als Urtinktur Baby zerrieben oder Embryo mit Mondlicht aufgeladen. Wenn dann endlich das richtige Mittel gefunden ist, ist der Sohn/die Tochter schon auf der Uni.
;-)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.03.2016 um 20:19
Wieso wird behauptet, Homöopathika seien billiger, wenn man 10 € oder noch mehr für Zucker bezahlt?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

22.03.2016 um 20:37
@mostellaria

Billiger in der Herstellung. :D


Wieviel Gramm Zucker enthält eigentlich ein handelsübliches Glasfläschchen mit Globuli?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

23.03.2016 um 10:50
off-peak schrieb:Wieviel Gramm Zucker enthält eigentlich ein handelsübliches Glasfläschchen mit Globuli?
Ich hab mal gegoogelt:
Ein Globuli-Fläschchen enthält 10g der Kügelchen.
Also schätze ich, dass man 10g Zucker kauft.

1000g Haushaltszucker kostet bei REWE 65 Cent.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

23.03.2016 um 10:59
@Lepus
Du vergisst die Schüttelschläge und das Lederkissen.
Die Herstellung ist enorm aufwendig.
Mit der Erhöhung des Mindestlohns sind natürlich auch die Globulipreise gestiegen.
Hersteller erwägen schon die Produktion ins Ausland zu verlagern, weil die Gewinnmarge praktisch gegen Null geht.
Dort findet man auch eher Jungfrauen, die bereit sind bei Vollmond zu arbeiten, das erhöht zusätzlich die Wirkung der Arzneimittel enorm.


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