Die KI ist nur eine *weitere vorübergehende Belastung für unsere Gesellschaft. Das wird sich einpendeln und durch Gesetze werden Vorteile genutzt und Nachteile für unsere Gesellschaft weitestgehend eingeschränkt.
Mit weitere* meinte ich: alles was seit der Industrialisierung so über die Gesellschaft gekommen ist, und wodurch, wegen ständigen neuen Erfindungen, den Gesellschaften keine ausreichende Zeit gegeben wurde, sich mit der neuen Technik zu harmonisieren.
@mola hat das ja schon richtig 2007 gesagt und wurde ja schon kommentiert. Zu der Zeit gab es noch keine Smartphones, glaube ich, und KI ist nur eine neue Sache die uns vorerst teilweise mehr durcheinander bringt als uns nützt.
Entgegen meiner Meinung zur übertriebenen Nutzung von KI z.B. hier im Forum, brauchen wir einst diese Technik unweigerlich um ferne Planeten mit autonomen Robotern zu untersuchen.
Generell ist diese Sache wohl in den verschiedensten Wissenschaften ein großer Segen und kann uns z.B. in der Medizin helfen schnellere Heilmittel zu finden.
Was mola ja 2007, wären diese neuen Dinge nicht dazu gekommen, richtig schätzte, war die Zeit die es bräuchte damit hauptächlich die Vorteile erhalten bleiben.
Leider ist es so, dass durch aktuelle Konflikte einige für Menschen schädliche Dinge in einer beschleunigten Entwicklung stecken, wenn ich das so richtig sehe durch die Nachrichten.
Der Punkt wo alles zum Stillstand kommt was Gesellschaften zusätzlich erstmal belastet und etwas durcheinander macht, wird ständig weiter in die Zukunft versetzt.
*Man müsste eigentlich erstmal 2 Generationen hindurch alles anhalten, was unmöglich, und alle Menschen weltweit mit Geschichte-, Philosophie-, und objektivem Religionsunterricht -über alle Hauptrichtungen- zu einem zusammenhängenden, Verständnis führen, darüber, wo wir Menschen im Moment eigentlich stehen.
Das Internet sollte das* ja eigentlich von selbst erledigen.
Mit etwas erzwungenem Optimismus ist auch im Moment noch eine positive internationale Entwicklung hin zu mehr Demokratie und Freiheit zu erkennen.
Aber Optimismus ist zugegeben nicht schwer, wenn man in einem friedlichen, wohlhabenden Land lebt, gesund ist und Arbeit hat.
Ob es wirklich so ist, weis ich nicht.
Für mich, und ja ich habe eigentlich keine Ahnung, wird der Point Blue -also offener, weltweiter, geistiger Horizont-, dann anfangen können, wenn die 2 großen Kriege aufhören, China, Indien und die EU/USA sich vertrauen und zusammenarbeiten.
Ab dem Punkt könnten wir bis
mola schrieb am 01.08.2007:25-30 jahre
zählen.
Wahrscheinlich dauert es aber sehr, sehr viel länger bis das Potential -zu dem wir in einer friedlichen Welt miteinander fähig wären-, erst so richtig anfängt, nicht nur sich zu festigen, sondern uns einen Horizont erlaubt, anzunehmen, was wir gemeinsam eigentlich erreichen könnten.
Ohne Frieden, Freiheit und ein Mindestmaß an Wohlstand für alle, brauchen wir da garnicht erst anfangen bis 30 zu zählen.
Kleine selbstveradeligte Gruppen mit dem angeblichen Herrschaftswissen, gab es ja fast schon immer.
Dieses Interesse oder die Möglichkeit sich nur der Bildung, dem Wissen und der allgemeinen Erforschung unterschiedlichster Wissenschaften hinzugeben, und das von den meisten Menschen einer Gesellschaft im Hauptfokus ihres Lebens, gab es vermute ich noch nie. International, weltumfassend als Ziel der Menschheit jedenfalls noch nie und man sollte nicht unterschätzen, finde ich, welches Potential darin steckt.
Durch die Bewirtschaftung des Menschen durch die Wirtschaft, ist das in den letzten 150 Jahren, auch bei noch so viel Optimismus noch nie im Mittelpunkt aller gewesen.
Im Gegenteil, absichtlich werden diese Interessen fehlgeleitet und vergiftet um Menschen besser in ihr Ego-wirtschaftsgedenke mit Angstkomplexen einzuweben.
Irgendwie glaube ich nicht daran, dass wir dieses Jahrhundert noch den Punkt erreichen, andem wir anfangen können bis 30 zu zählen.
Im Zusammengang mit den sozialen Versäumnissen wäre wohl das Zählen von 30 Generationen realistischer als 30 Jahre.
Nur dieser Prozess -wann auch immer er denn das Fundament des Weltfriedens bekommen mag-, wird sich vermute ich, nicht nur hunderte sondern tausende Jahre hinziehen.
Das ganze Forum ist voll mit Theorien was dann möglich sein könnte und was nicht.
Wahrscheinlich wird es aber auch in dieser fernen Zeit, wo es einen stabilen Weltfrieden gibt, immer mal kleinere oder größere *~Entdeckungen unbestimmbarer Art geben, die diese geistige Festigung und Förderung unseres gemeinsamen Lebens kurz oder längere Zeit ins stoppen geraten lässt.
Da wir die Zukunft in 100 Jahren, ebenso schwer oder noch schwerer einschätzen können wie
@mola 2007, liegen diese Entdeckungen* für uns in einem nicht greifbaren Dunkel.
Nicht weil wir die Technik dieser Zeit nicht kennen, sondern, was viel schwerer zu fassen ist, die soziale, humane, ethische Denkstruktur die dann ihren Zeitgeißt ausmachen wird nicht einschätzen können.
Wir wissen wie groß die unterschiedlichen Sichtweisen einer Generation sein können.
Als Vergleich: Die deutsche Jugend 1930 zu 1960 oder 1960 zu 1990.
Die Jugend 2020, kenne ich mich nicht aus, müsste ich meinen Sohn fragen, aber keiner weis was die 2050 beschäftigt.
Vielleicht eine Anti-Medien Generation die alles ablehnt und sich hauptsächlich in aluminiumgeschützten Bibliotheken aufhällt, weil sie ihre medienverwirrten Eltern ablehnen.
Oder im Islam ist eine Frau Messias geworden, liberale islamische Bewegungen -wie u.A. in Hamburg vorzufinden- haben sich durchgesetzt und ein matriarch von Frauen unterdrückt uns Männer.
Wer weis das schon.
Ich denke, das wir 2050 oder 2080 sehr stark von den fernöstlichen Philosophien, Indien, China, Japan geprägt sein werden.
Spätestens ab 2100 wird Afrika zum Zentrum der Menschheit werden. Der Kontinent sieht mit etwas Phantasie aus wie ein Herz.
Von da kommen wir alle und dort erkennen wir uns einander alle wieder.
Wie sagt man so schön: es gibt nur eine Heimat.
Naja, wir wissen nicht wie junge Menschen in 30 Jahren denken, und die sind es die unsere Zukunft kreieren und auch die Folgegeneration wird wieder ganz anders.
Zusammengenommen fängt "das große Ding" der Menschheit wahrscheinlich erst an, wenn wir unser Ego besser unter Kontrolle haben.
Aber das ist nicht gewollt.
Und solange die Welt eine Weltwirtschaft ist,
-ein Wirtschaftssysem dessen Mittelpunkt nicht der Humanismus 'aller' Menschen ist-
wird das geistige Potential von uns als Menscheit nie in allgemeine greifbare Nähe kommen.
Die Medien und die Werbung, oft in privater Hand der oberen 10.000, wissen das zu verhindern.
Kann sein das uns im einigen hundert Jahren die Menschen bemitleiden, weil wir wegen der Wirtschaft in solchen oft unterbewusst manipulierten und verstärkten Ängsten gelebt haben.
Die Sicht aus der 500 Jahre in der Zukunft liegenden Zeit, könnte vielleicht ähnlich sein, wie unser Blick in das Mittelalter, wo die Kirchen mit Dogmen, Kruzifix und Hexenverbrennung den Geist der Menschen in ständiger Umnachtung gehalten haben.
Das mag uns nicht bewusst sein, was vielleicht auch ganz gut ist, aber so werden uns wohl die Menschen aus der Zukunft beurteilen.
"Eine schlimme Zeit damals; Menschen in wirtschaftlich verängstigter Umnachtung"..