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Wirklich weit in der Zukunft?

54 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Zukunft, Evolution, Entwicklung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wirklich weit in der Zukunft?

19.03.2025 um 12:29
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Chinesischen Kinder und ihrer Sprache mit ihren über 100.000 Schriftzeichen
naja, ganz so viel sind es doch nicht. Für den täglichen Gebrauch reichen grad mal knapp 1500 Zeichen (Stand Mitte der 80'er Jahre). Der Wortschatz liegt im Schnitt bei etwa 2500-3500 Schriftzeichen.
Schriftzeichen ist eine Mustererkennung was auch hier in diesem Beispiel funktioniert.

was das hirn alles kann

Im detschen benötigen wir jedoch um die 4000 Wörter, da wir für EINEN VERB mehrerer Schreibweisen benötigen.

Z.Bsp: GEHEN (chin. "Qù")
Ich gehe : 我
Du gehst: 你
Er/Sie geht: 他 / 她
Ich ging: 我
Du gingst: 你
Er/Sie ging: 他了 / 她

und das gilt für seeeeeeehhhhhhhr viele Wörter


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Wirklich weit in der Zukunft?

19.03.2025 um 12:36
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Der Wortschatz liegt im Schnitt bei etwa 2500-3500 Schriftzeichen.
ah ok, danke für die Richtigstellung..
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Im detschen benötigen wir jedoch um die 4000 Wörter
ok dann ist der Unterschied gar nicht so groß was man lernen muss, dachte das stellt sich anders dar..


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Wirklich weit in der Zukunft?

19.03.2025 um 12:40
@RayWonders
Das alte KangXi-Wörterbuch hatte knapp unter 50000 Schriftzeichen.
Ich kann mich noch erinnern, dass mitte der 80'er etwa 72000 Schriftzeichen gezählt wurden, jedoch die Setzmaschine für die Tageszeitung (trad. chinesisch aus Taiwan) hatte NUR 1552 Zeichen verwendet.


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18.04.2026 um 22:51
Zitat von stefan33stefan33 schrieb am 19.03.2025:Man muss das Gehirn genauso trainieren, wie man Muskeln trainiert.
Was man aufhört zu benutzen, verkümmert.
In Bezug darauf finde ich Marshall Mc Luhans Theorie spannend. Leider weiss ich nicht wie er sie nennt. Er spricht von Erweiterung und Amputationen oder auch Augmentations and Amputations.
Wenn eine technische Entwicklung zur Erweiterung einer menschlichen Eigenschaft führt, wie z.B. das Rad den Fuß erweitert, geschieht auch die Amputation dieser Eigenschaft. Wie die Tatsache, dass wir deswegen heute bei *weitem* nicht so weit laufen können, wie damals.

Aktuell sehe ich schon die Amputation des Wissens. Fängt mit Telefonummern an und hört bei "einfach alles googeln können" auf.
Allerdings sehe ich tatsächlich auch die Amputation der Intelligenz kommen durch KI.


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Wirklich weit in der Zukunft?

01.05.2026 um 22:25
Die KI ist nur eine *weitere vorübergehende Belastung für unsere Gesellschaft. Das wird sich einpendeln und durch Gesetze werden Vorteile genutzt und Nachteile für unsere Gesellschaft weitestgehend eingeschränkt.

Mit weitere* meinte ich: alles was seit der Industrialisierung so über die Gesellschaft gekommen ist, und wodurch, wegen ständigen neuen Erfindungen, den Gesellschaften keine ausreichende Zeit gegeben wurde, sich mit der neuen Technik zu harmonisieren.

@mola hat das ja schon richtig 2007 gesagt und wurde ja schon kommentiert. Zu der Zeit gab es noch keine Smartphones, glaube ich, und KI ist nur eine neue Sache die uns vorerst teilweise mehr durcheinander bringt als uns nützt.

Entgegen meiner Meinung zur übertriebenen Nutzung von KI z.B. hier im Forum, brauchen wir einst diese Technik unweigerlich um ferne Planeten mit autonomen Robotern zu untersuchen.
Generell ist diese Sache wohl in den verschiedensten Wissenschaften ein großer Segen und kann uns z.B. in der Medizin helfen schnellere Heilmittel zu finden.

Was mola ja 2007, wären diese neuen Dinge nicht dazu gekommen, richtig schätzte, war die Zeit die es bräuchte damit hauptächlich die Vorteile erhalten bleiben.

Leider ist es so, dass durch aktuelle Konflikte einige für Menschen schädliche Dinge in einer beschleunigten Entwicklung stecken, wenn ich das so richtig sehe durch die Nachrichten.
Der Punkt wo alles zum Stillstand kommt was Gesellschaften zusätzlich erstmal belastet und etwas durcheinander macht, wird ständig weiter in die Zukunft versetzt.

*Man müsste eigentlich erstmal 2 Generationen hindurch alles anhalten, was unmöglich, und alle Menschen weltweit mit Geschichte-, Philosophie-, und objektivem Religionsunterricht -über alle Hauptrichtungen- zu einem zusammenhängenden, Verständnis führen, darüber, wo wir Menschen im Moment eigentlich stehen.

Das Internet sollte das* ja eigentlich von selbst erledigen.
Mit etwas erzwungenem Optimismus ist auch im Moment noch eine positive internationale Entwicklung hin zu mehr Demokratie und Freiheit zu erkennen.
Aber Optimismus ist zugegeben nicht schwer, wenn man in einem friedlichen, wohlhabenden Land lebt, gesund ist und Arbeit hat.
Ob es wirklich so ist, weis ich nicht.

Für mich, und ja ich habe eigentlich keine Ahnung, wird der Point Blue -also offener, weltweiter, geistiger Horizont-, dann anfangen können, wenn die 2 großen Kriege aufhören, China, Indien und die EU/USA sich vertrauen und zusammenarbeiten.

Ab dem Punkt könnten wir bis
Zitat von molamola schrieb am 01.08.2007:25-30 jahre
zählen.
Wahrscheinlich dauert es aber sehr, sehr viel länger bis das Potential -zu dem wir in einer friedlichen Welt miteinander fähig wären-, erst so richtig anfängt, nicht nur sich zu festigen, sondern uns einen Horizont erlaubt, anzunehmen, was wir gemeinsam eigentlich erreichen könnten.

Ohne Frieden, Freiheit und ein Mindestmaß an Wohlstand für alle, brauchen wir da garnicht erst anfangen bis 30 zu zählen.
Kleine selbstveradeligte Gruppen mit dem angeblichen Herrschaftswissen, gab es ja fast schon immer.

Dieses Interesse oder die Möglichkeit sich nur der Bildung, dem Wissen und der allgemeinen Erforschung unterschiedlichster Wissenschaften hinzugeben, und das von den meisten Menschen einer Gesellschaft im Hauptfokus ihres Lebens, gab es vermute ich noch nie. International, weltumfassend als Ziel der Menschheit jedenfalls noch nie und man sollte nicht unterschätzen, finde ich, welches Potential darin steckt.

Durch die Bewirtschaftung des Menschen durch die Wirtschaft, ist das in den letzten 150 Jahren, auch bei noch so viel Optimismus noch nie im Mittelpunkt aller gewesen.
Im Gegenteil, absichtlich werden diese Interessen fehlgeleitet und vergiftet um Menschen besser in ihr Ego-wirtschaftsgedenke mit Angstkomplexen einzuweben.
Irgendwie glaube ich nicht daran, dass wir dieses Jahrhundert noch den Punkt erreichen, andem wir anfangen können bis 30 zu zählen.

Im Zusammengang mit den sozialen Versäumnissen wäre wohl das Zählen von 30 Generationen realistischer als 30 Jahre.

Nur dieser Prozess -wann auch immer er denn das Fundament des Weltfriedens bekommen mag-, wird sich vermute ich, nicht nur hunderte sondern tausende Jahre hinziehen.
Das ganze Forum ist voll mit Theorien was dann möglich sein könnte und was nicht.

Wahrscheinlich wird es aber auch in dieser fernen Zeit, wo es einen stabilen Weltfrieden gibt, immer mal kleinere oder größere *~Entdeckungen unbestimmbarer Art geben, die diese geistige Festigung und Förderung unseres gemeinsamen Lebens kurz oder längere Zeit ins stoppen geraten lässt.

Da wir die Zukunft in 100 Jahren, ebenso schwer oder noch schwerer einschätzen können wie @mola 2007, liegen diese Entdeckungen* für uns in einem nicht greifbaren Dunkel.
Nicht weil wir die Technik dieser Zeit nicht kennen, sondern, was viel schwerer zu fassen ist, die soziale, humane, ethische Denkstruktur die dann ihren Zeitgeißt ausmachen wird nicht einschätzen können.

Wir wissen wie groß die unterschiedlichen Sichtweisen einer Generation sein können.
Als Vergleich: Die deutsche Jugend 1930 zu 1960 oder 1960 zu 1990.
Die Jugend 2020, kenne ich mich nicht aus, müsste ich meinen Sohn fragen, aber keiner weis was die 2050 beschäftigt.

Vielleicht eine Anti-Medien Generation die alles ablehnt und sich hauptsächlich in aluminiumgeschützten Bibliotheken aufhällt, weil sie ihre medienverwirrten Eltern ablehnen.
Oder im Islam ist eine Frau Messias geworden, liberale islamische Bewegungen -wie u.A. in Hamburg vorzufinden- haben sich durchgesetzt und ein matriarch von Frauen unterdrückt uns Männer.
Wer weis das schon.

Ich denke, das wir 2050 oder 2080 sehr stark von den fernöstlichen Philosophien, Indien, China, Japan geprägt sein werden.

Spätestens ab 2100 wird Afrika zum Zentrum der Menschheit werden. Der Kontinent sieht mit etwas Phantasie aus wie ein Herz.
Von da kommen wir alle und dort erkennen wir uns einander alle wieder.
Wie sagt man so schön: es gibt nur eine Heimat.

Naja, wir wissen nicht wie junge Menschen in 30 Jahren denken, und die sind es die unsere Zukunft kreieren und auch die Folgegeneration wird wieder ganz anders.

Zusammengenommen fängt "das große Ding" der Menschheit wahrscheinlich erst an, wenn wir unser Ego besser unter Kontrolle haben.
Aber das ist nicht gewollt.

Und solange die Welt eine Weltwirtschaft ist,
-ein Wirtschaftssysem dessen Mittelpunkt nicht der Humanismus 'aller' Menschen ist-
wird das geistige Potential von uns als Menscheit nie in allgemeine greifbare Nähe kommen.
Die Medien und die Werbung, oft in privater Hand der oberen 10.000, wissen das zu verhindern.

Kann sein das uns im einigen hundert Jahren die Menschen bemitleiden, weil wir wegen der Wirtschaft in solchen oft unterbewusst manipulierten und verstärkten Ängsten gelebt haben.

Die Sicht aus der 500 Jahre in der Zukunft liegenden Zeit, könnte vielleicht ähnlich sein, wie unser Blick in das Mittelalter, wo die Kirchen mit Dogmen, Kruzifix und Hexenverbrennung den Geist der Menschen in ständiger Umnachtung gehalten haben.

Das mag uns nicht bewusst sein, was vielleicht auch ganz gut ist, aber so werden uns wohl die Menschen aus der Zukunft beurteilen.
"Eine schlimme Zeit damals; Menschen in wirtschaftlich verängstigter Umnachtung"..


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08.05.2026 um 11:33
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb am 01.05.2026:Aber das ist nicht gewollt.
Was meinst Du mit "nicht gewollt"? Das klingt so nach einer Deus ex machina. Tatsächlich ist das aber unser Wesen. Wir sind das Ergebnis unserer Evolution. Wir sind egoistisch, weil wir so überlebt haben. Wir sind nicht altruistisch. Und wir sind auch nur in beschränktem Umfang fähig, in sozialen Strukturen zu leben. Wir sind noch genau die selben Menschen wie vor 100.000 Jahren, die in Kleinstgruppen überlebt haben. Da hat unsere Evolution stattgefunden. Nicht in einer Welt mit Milliarden anderen. Nicht in einer Welt, in der es Atomwaffen gibt. Oder generell Technologie mit enormen globalen Risiken.
Wir sind alles Egoisten. Individualisten. Das muss Spannungen beim Zusammenleben erzeugen. Das ist unser Wesen. das legen wir nicht wie ein Kleidungsstück ab. Wir können im besten Fall Zustände schaffen, die unser natürliches Wesen in bestimmten Auswirkungen unter Kontrolle hält. Nur kann so etwas nie dauerhaft sein. Weil die Basis darunter immer noch die selbe ist.

Wir können im besten Fall hoffen, immer nur am Rande einer Katastrophe entlang zu segeln und hoffen, so vernünftig zu sein, die schlimmsten Exzesse nicht auszuleben. Wir werden aber in unserer jetzigen Daseinsform nie "besser" sein (im Sinne von einem friedvollen, harmonischen und rücksichtsvollen Miteinander).


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Wirklich weit in der Zukunft?

09.05.2026 um 07:57
Zitat von kaskadekaskade schrieb am 31.07.2007:Worüber ich wirklich mit Begeisterung nachdenke ist, was ist denn in 10.000 Jahren oder in 100.000 Jahre oder vll sogar 1Mio Jahre weiter?
Na, die Erderwärmung erreicht die ersten 2-3 Kippunkte, das Methanhydrat an den Kontinentalshelvs dampft aus und füllt die Atmosphere mit Methan, gleiches passiert mit dem Permafrost.
Die Erdatmosphere tritt in die Wärmerückopplung, der selbstverstärkende Klimawandel wandelt die Erde in eine zweite Venus um und in 10000 Jahren ist der Prozess soweit fortgeschritten, das es kein biologisches Leben auf der Erdoberfläche mehr gibt (WetBulb-Temperatur weit über 35C).

Das bleibt dann die nächsten Millionen Jahre so, höchstens noch mal unterbrochen von nem Asteroideneinschlag, aber ansonsten, wie bei der Venus, stabil in der Rückkopplung.


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Wirklich weit in der Zukunft?

09.05.2026 um 15:31
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Wir können im besten Fall Zustände schaffen, die unser natürliches Wesen in bestimmten Auswirkungen unter Kontrolle hält. Nur kann so etwas nie dauerhaft sein. Weil die Basis darunter immer noch die selbe ist.
Würdest du das auch bei einem, in der Ferne liegenden möglichen Weltfrieden so sehen?

Mir steht nur ein kleines, begrenztes Verständnis zur Verfügung, nur schätze ich, dass dieser mögliche Weltfrieden hin und wieder mal Einbrüche haben wird.
Z.B. -schlechtes Beispiel- wie bei Großbritannien die erstmal ausgetreten sind und nun stellt sich bei Umfragen heraus, dass die Mehrzahl der Leute gerne wieder zurück wollen.

Ein Staatenverbund könnte sich nochmal mittelfristig der Weltfriedensgemeinschaft entsagen, würde aber irgendwann gefestig und dauerhaft dazugehören wollen, vielleicht wegen der Erfahrungen sogar eines der aktivsten Unterstützer werden.
Deutschland steht stark für Demokratie und Freiheit. Das war aber nicht immer so.
Kein Mensch glaubt ernsthaft daran, dass sich das nochmal ändern wird. Und Die die es glauben haben entweder zuwenig Geschichte gelesen oder sind von verwirrenden Medien komplett durcheinander.

Es bräuchte vielleicht nur wenige Generationen, 100 oder 150 Jahre um Krieg dauerhaft als Möglichkeit zur Machtausübung beim Menschen als undenkbare, rückschrittige Handlungsweise zu etablieren, .. hoffe ich.

In persönlichen Gesprächen höre ich oft die Annahme -und habe sie selbst-, dass die USA einfach nichts anderes gelernt hat als Krieg um seine politischen Ziele durchzusetzen.
Bei den aktuellen Kriegen geht es ja um die Bekämpfung von Diktaturen, wenn man das Trump so glauben möchte.
Ich vermute: dahinter steckt auch eine Angst vor China, vielleicht auch Indien.

Irgendwelche Leute glauben ernsthaft, dass es in 50 Jahren oder 100 immernoch Überwachung 24/7 gibt und von China eine große Gefahr für die Demokratie ausgeht.
Man sollte sich Chinas Geschichte, von mir aus nur die letzten 150 Jahre anschauen; dann versteht man schnell warum sie die westlichen Staaten mit einer gewissen Vorsicht behandeln.

Nur am Rande erwähnt, der Westen zeichnet sich maßgeblich verantwortlich für die 2 Weltkriege.
Hat man ein Weltreich wie China zu führen, setzt man sich wohl lieber keine rosa-rote Brille gegenüber z B. der USA auf.

Das sollte man vielleicht so sehen, anstatt zu denken, China wäre gefährlich. Im Gegenteil. Die USA ist gefährlich und deshalb überwacht China vorerst alles so gut wie möglich um das Land China weiterhin sicher und erfolgreich zu führen.

Was man hier in ~Europa von Mao Zedong hält ist gerade mal nicht wichtig. Das war nicht unser Staatsmann und Chinesen wissen wohl selbst, dass es gute und weniger gute Entscheidungen von ihm gab.
Wir in Europa sind überwiegend keine Chinesen, deshalb ist unser möglicherweise vorschnelles Urteil aus unserer Geschichte heraus über China
sowieso haltlos und falsch wenn wir unsere Meinung nur aus Medien und westlichen Nachrichten heraus bilden, oder noch schlechter, von dem was andere Leute so rum erzählen.

Mao war ein schlauer Mann.
Er hat, möge man die negativen Dinge mal weg lassen, ganz China gefestigt und weitergebracht.

Vergleicht man das mit heute und Xi Jinping, einen ich glaube geduldigen weisen Staatsmann, erkennt man einen enormen Sprung, eigentlich einen Sprung an die Weltspitze.

Meine unbelegbare Meinung über China ist, dass von diesem Land keineswegs ein Krieg ausgehen wird und sie, sofern die Staatssicherheit es zulässt, den Menschen in China immer mehr und mehr Freiheiten zukommen lässt.

Eben genau das möchte ich beim Vergleich der Zeit von Mao Zedong zu XI Jinping zu erkennen glauben. Warum sollte das in Zukunft nicht in ähnlicher Richtung so weiter gehen?
Es sei denn die USA produziert mit aller Macht, von der sie viel haben, einen Krieg mit China, oder plant Stellvertreterkriege was wahrscheinlich passieren wird, den die USA kann nichts anderes um seine Interessen durchzusetzen.

Nur kurz die Sache mit dem Ego das du sagtest.
Die Medien, Werbung und die Wirtschaft, verwirrt unser Selbstbild vom Ego. Wir werden verängstigt irgend etwas nicht zu sein oder nicht zu haben.

Wir haben auf absehbare Zeit kein besseres System als die Marktwirtschaft, aber wie die Unternehmen uns verwirren und aus der inneren Ruhe bringen, ist nichts weiter als ein zutiefst teuflisches Werk zum Zwecke der Zerstörung des gesunden menschlichen Geistes hin zum Hamster der immer schneller im Rad der eigenen Verlorenheit läuft und doch nie wo ankommt, außer in die Medikamentenabhängigkeit oder gleich in die Psychiatrie; oder bei guter Handhabung und Zunutzmachung der Psychosen in einen Aktienvorstand.

Wir wissen schlicht weg nicht, was es für eine weltweite Gesellschaftsstruktur geben könnte, würden wir nur sehr lange Frieden haben, und unabhängig von der eigenen Leistungsfähigkeit eine Grundversorgung haben, die uns von jeglicher Angst vom Verlust von Status abhält.

Das würde uns nicht 100% aber stark aus der Vorstellung herausnehmen, wir müssten ständig und überall mit Hilfe unseres Egos kämpfen und uns Verteidigen. Wir würden nicht nur tiefen inneren Frieden bei uns wiederentdecken, sondern ihn auch in der Gesellschaft mit viel mehr Vertrauen unserem Nächsten gegenüber teilen können.

Was die Werbung nämlich auch macht, ist, uns einzureden wir müssten Dies und Jenes kaufen um uns abzugrenzen von anderen.
Das sät nichts Gutes.

Der etwas längere Text tut mir leid. Ich mag diese Sozial-Netzwerk Zweizeiler Unterhaltungen einfach nicht.


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11.05.2026 um 11:11
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Die Erdatmosphere tritt in die Wärmerückopplung, der selbstverstärkende Klimawandel wandelt die Erde in eine zweite Venus um und in 10000 Jahren ist der Prozess soweit fortgeschritten, das es kein biologisches Leben auf der Erdoberfläche mehr gibt (WetBulb-Temperatur weit über 35C).

Das bleibt dann die nächsten Millionen Jahre so, höchstens noch mal unterbrochen von nem Asteroideneinschlag, aber ansonsten, wie bei der Venus, stabil in der Rückkopplung.
Da wir hier in "Wissenschaft" sind, möchte ich Dich bitten diese krassen Behauptungen zu belegen.

Meines Wissens nach sind Deine Aussagen da sehr stark vereinfacht bis schlicht falsch.

Eine "Venusianisierung" der Erde ist über den menschengemachten Klimawandel nicht möglich.

Klar ist jedoch, dass der Klimawandel zu erheblichen ökologischen Katastrophen führt, Arten werden aussterben, Teile der Erde werden zumindest für Menschen nicht mehr bewohnbar sein, jedenfalls nicht ohne klimatisierte Rückzugs-Orte.
Die daraus folgende fatale, ökonomische Katastrophe ist ebenfalls ein sehr realistisches Szenario.

Aber Venusverhältnisse wird es hier nicht geben, und auch das Leben an sich wird nicht aussterben - was aus der Menschheit wird, steht indes in den Sternen.


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11.05.2026 um 13:14
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Würdest du das auch bei einem, in der Ferne liegenden möglichen Weltfrieden so sehen?
Wenn Du Menschen bis dahin nicht eine grundlegend andere Psyche verpasst, auf jeden Fall. Wie soll es denn sonst sein, wenn Du letztlich nur eine Gemeinschaft von Individualisten hast, die noch nicht mal in der Lage sind, rational zu handeln.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Z.B. -schlechtes Beispiel- wie bei Großbritannien die erstmal ausgetreten sind und nun stellt sich bei Umfragen heraus, dass die Mehrzahl der Leute gerne wieder zurück wollen.
Weil auch das eine populistisch geprägte Entscheidung war und keine rationale. Die Leute haben das mit dem Bauch entschieden.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Mao war ein schlauer Mann.
Er hat, möge man die negativen Dinge mal weg lassen, ganz China gefestigt und weitergebracht.
Selten so einen Mist gelesen, das kann ich leider nicht anders sagen. Er hat Millionen verhungern lassen, er hat einen Großteil der Intelligenz des Landes vernichtet und Unzählige foltern, ermorden und vertreiben lassen. Der war nicht schlau und hat nichts weitergebracht.


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11.05.2026 um 18:57
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Weil auch das eine populistisch geprägte Entscheidung war und keine rationale. Die Leute haben das mit dem Bauch entschieden.
Es war 51,9 zu 48,1. Soviel zu "entschieden". Ich würde sowas ja die Entscheidung nennen keine Entscheidung treffen zu können. Und das war NACH der ganzen massiven Lügenpropaganda von Boris und Vlademir.
Ich interpretiere das so dass die Mehrheit gegen den "wirklichen" Brexit war und ist. Was damals zur Wahl stand war halt ein erlogener Brexit der aus einer erlogenen EU austritt. Ein Märchen das nicht viel mit der Realität zu tun hatte.


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12.05.2026 um 09:08
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Und das war NACH der ganzen massiven Lügenpropaganda von Boris und Vlademir.
Ich bitte Dich. Hätten die Leute rational entscheiden wollen, hätte dieser ganze offensichtlich und nachprüfbar falsche Quatsch der "Brexiteers" gar nicht verfangen können. Wir leben ja nicht im Mittelalter, wo man in einer überwiegend analphabeten Gesellschaft glauben muss, was man einem erzählt.
Demokratie ist eine Holschuld. Und so niederschwellig wie heute war ein Erkenntnisgewinn noch nie. Sofern man sich ein bisschen Mühe geben möchte.
Und mitmachen muss man eben auch. Wer nicht zur Abstimmung geht, hat halt auch keine Stimme und muss mit dem einverstanden sein, was dann hinten raus kommt.
Wäre die Mehrheit gegen den Brexit gewesen, hätte es keinen Brexit gegeben. So war es vielen einfach egal. Sie haben gar nicht abgestimmt oder sich von absurd offensichtlichen Lügen einspinnen lassen. Ein echtes Wählerversagen. Denn böswillige Populisten wird es immer geben. Man kann sie nicht verhindern. Man kann aber verhindern, dass sie so einfach gewinnen. Und zwar ganz leicht. Jeder von uns. Wir sind der Souverän und wir sind schuld, wenn wir bösartigen Leuten mit dummen Argumenten folgen, weil es sich so gut anfühlt.


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16.05.2026 um 08:49
Zitat von kaskadekaskade schrieb am 18.04.2026:Wenn eine technische Entwicklung zur Erweiterung einer menschlichen Eigenschaft führt, wie z.B. das Rad den Fuß erweitert, geschieht auch die Amputation dieser Eigenschaft. Wie die Tatsache, dass wir deswegen heute bei *weitem* nicht so weit laufen können, wie damals.
Nette Idee, ignoriert aber den gewaltigen Unterschied zwischen biologischen Eigenschaften (wie Beine) die nicht verschwinden sondern einfach nur weniger benützt werden und Eigenschaften die man antrainieren MUSS, da sie nicht biologisch angelegt sind.
Wenn man also Fähigkeiten die sich ein Mensch antrainieren/lernen muss eben NICHT antrainiert, dann hat er diese Eigenschaften gar nicht.
Ist aber ein Mensch einfach zu faul zum laufen, so hat er trotzdem weiterhin Beine und kann die auch noch benutzen, er machts halt nur selten.

Iszt ein wichtiger und sehr gefährlicher Unterschied. Da antrainierbare Eigenschaften normalerweise per Erziehung an die Nachkommen weiter gegeben werden. Hört eine Generation auf sich solche Eigenschaften anzutranieren, ist die Chance groß dass deren Nachkommen nicht mal mehr wissen das man das mal können konnte.


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