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Erneuerbare Energie - (Herbst)

81 Beiträge, Schlüsselwörter: Energie, Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energie - (Herbst)

26.12.2017 um 22:31
@Kybela
sehr erstaunlich das ganze. :)
Kybela schrieb:". Letztlich hat Bessler sein Geheimnis mit ins Grab genommen, die exakte Funktionsweise des Besslerrades bleibt unbekannt."
Hmm, wieso unbekannt?
Ist das denn nicht die Erklärung?:
Bessler selbst gab im Jahre 1719 auf den Seiten 19–21 sowie 74–76 seines Buches Das Triumphirende Perpetuum mobile Orffyreanum Hinweise auf die Funktionsweise. Hierbei bezog er sich auf die Gravitation.

-> Gewichte, Gravitation?


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Erneuerbare Energie - (Herbst)

26.12.2017 um 22:43
Optimist schrieb:Gewichte, Gravitation
Das gibt er vor. Wie er es wirklich gemacht hat, bleibt abscheinend ein Geheimnis.

Mehr dazu:
Diskussion: Freie Energie/Perpetuum Mobile

Schlimm wird es, wenn Menschen jahrelang betrogen und über den Tisch gezogen werden:

Diskussion: Keshe Foundation - Betrug und kein Ende in Sicht?


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26.12.2017 um 23:18
@Kybela
Optimist schrieb:Gewichte, Gravitation
Kybela schrieb:Das gibt er vor.
aber wenn man deine Videos anschaut, ist es denn da nicht auch ersichtlich, dass das Prinzip wirklich auf Gewichten basieren könnte? (da fällt was runter und das sorgt für einen Schub oder nicht?)

Ein richtiges PM ist es natürlich nicht, aber es könnte eben auf diese Weise vielleicht wirklich sehr lange laufen?


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27.12.2017 um 09:19
Optimist schrieb:Sieht so aus als bewegt es sich ungleichmäßig?

Könnte es sein, dass sich das stundenlang dreht ehe es stehen bleibt?
Vielleicht befindet sich außerhalb der Kameraerfassung ein Gebläse, das das Rad antreibt.

Denn es gibt sicher besser geeignete Konstruktionen, wenn man auf eine lange Laufzeit aus ist. Erstens dürften die breiten Streifen ziemlich viel Luftwiderstand bieten und das Rad entsprechend gut bremsen und zweitens passiert bei solche Klappmechanismen folgendes: Jedes umklappen und abbremsen (Aufprall) am Rad verformt das Rad und die Klappe ein kleines bisschen und wandelt damit kinetische Energie in Wärme um.

Eigentlich kann man sagen, je komplexer ein solches Gerät ist, je mehr bewegliche Teile es hat, desto besser wandelt es kinetische Energie in Wärme um und desto weniger effizient wird es laufen.


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27.12.2017 um 09:38
@kleinundgrün
aha, klingt einleuchtend.


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27.12.2017 um 12:52
Unter Kloster Neuburg in Österrreich befinden sich uralte Gänge, wo vor urdenklicher Zeit
Gesteinsfrequenzen genutzt wurden. Es ist in alten Urkunden niedergeschrieben, "Jener Ort, wo die Grundstoffe
der Dinge sich zur anderen Seite hin auflösen und wo die Grundstoffe der Dinge sich wieder zusammenfügen bzw.
in der Tiefe wieder erscheinen."
Genau hier ist dieser gesprochene Text im Video


Youtube: Heinrich Kusch: Geheimnisvolle, riesige, prähistorische Gangsysteme in der Steiermark

Etwa ab Minute 31:17 kommt dieser Text.

In den Archiven des Klosters gibt es Aufzeichnungen über diese uns unbegreiflichen Energieanlagen. Und von Energieanlagen wurde ausdrücklich gesprochen. Aber niemand konnte diese Aufzeichnungen bisher einsehen oder die vollständigen Anlagen besichtigen.


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27.12.2017 um 14:38
kuno7 schrieb:Es gibt schon eine Alternative zu parallelen Grundlastkraftwerken, nämlich Kraft Wärme Kopplung. Heizungen für Gebäude wird man auch in Zukunft noch benötigen.
Das Problem hier ist der Umfang des Wärmebedarfs. Im Winter funktioniert das sicher recht gut, vor allem in schlecht isolierten Häusern.
Aber im Sommer ist Abseits von Warmwasser da kein großer Bedarf, so dass diese Anlagen dann entweder auf Sparflamme laufen (mehr als 200 Watt elektrisch bei einem EFH dürfte auf Seiten der Wärmeerzeugung den Wärmebedarf überschreiten, sofern man keinen beheizten Pool sein eigen nennt) und das reicht für die Grundlast nicht aus. Anders sieht das in der Heizperiode aus, aber da fehlt es wieder an der regelmäßigen Verfügbarkeit.


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27.12.2017 um 16:56
@Zeitmaschine78
http://www.erdstallforschung.at/?p=797
wenn 300 Jahre prähistorisch sind... eine fred feuerstein Steckdose hat man auf jeden Fall keine gefunden also sackgasse ;)


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27.12.2017 um 20:23
Mag schon sein, trotzdem Klingt der Text vom Neuburger Stift schon sehr merkwürdig und noch merkwürdiger ist die Geheimniskrämerei um die unterirdischen alten Kultstätten und die seltsamen Steine ?


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27.12.2017 um 20:38
Zeitmaschine78 schrieb:Mag schon sein, trotzdem Klingt der Text vom Neuburger Stift schon sehr merkwürdig und noch merkwürdiger ist die Geheimniskrämerei um die unterirdischen alten Kultstätten und die seltsamen Steine ?
Hat aber mit Technologie noch weniger zu tun als Bessler...

Geheimnisgekrämt wird ja nicht wirklich, es ist einfach für diejenigen die sowas unterhaltsam finden eine schöne Geschichte die die Erzähler mit viel Phantasie um die paar Fakten herum bauen.
Für die anderen sind die Steine einfach typische, nicht sehr alte (mittelalter oder neuer) Viehzäune.


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27.12.2017 um 20:38
kleinundgrün schrieb:Aber im Sommer ist Abseits von Warmwasser da kein großer Bedarf
Ich denke das unterschätzt du etwas. Im Schnitt benötigt ein Deutscher ca. 4 kWh für die Warmwasser Erwärmung, macht bei 80 Mio. Deutschen ca. 320 GWh. Dazu kommt dann noch der gewerbliche Bedarf, da hab ich momentan keine Zahlen.
Jetzt is natürlich die Frage, wie das Verhältnis von Strom- und Wärmeerzeugung bei der KWK is. Bei ner Micro-KWK in nem Einfamilienhaus isses vielleicht 30% Strom und 70% Wärme, Bei nem GUD mit ausgekoppelter Wärme in ein Fernwärmenetz vielleicht bei 60% Strom und 40% Wärme, im Schnitt werden wir also bei knapp an 50/50 liegen, was bedeutet bei 320 Gwh Warmwasser Bedarf könnte man vielleicht 300 GWh Strom erzeugen.
Nun wird man sicher nich den gesamten Warmwasser Bedarf mit KWK Anlagen erzeugen, ich rechne einfach mal mit 50%, hinzu kommt noch der gewerbliche Anteil, sodass man wohl von 200-300 GWh/Tag Strom aus KWK Anlagen rechnen kann, der Bedarf an Strom liegt in Deutschland im Sommer an Werktagen bei ca. 1400 GWh. So wenig is das nich.
kleinundgrün schrieb: so dass diese Anlagen dann entweder auf Sparflamme laufen (mehr als 200 Watt elektrisch bei einem EFH dürfte auf Seiten der Wärmeerzeugung den Wärmebedarf überschreiten, sofern man keinen beheizten Pool sein eigen nennt)
Der Vorteil beim WW is aber der, dass ein Speicher dafür ohnehin nötig ist. Ich kann die Anlage also Strom geführt fahren, was heißt, ich erzeuge Strom dann wenn welcher benötigt wird, das erzeugte Warmwasser wird im Speicher eingelagert und genutzt wenn es benötigt wird.
Die KWK Anlagen werden ja auch nich als Grundlast benötigt, sondern für die Spitzenlast, wenn Sonne, Wind und Wasserkraft gerade nich ausreichen.

Sollte es dann in extremen Situationen mal dazu führen, dass die Wärmespeicher Voll sind, dann muss die überschüssige Wärme eben entsorgt werden. Es ging mir ja nur darum das Argument, man müsse ständig einen kompletten Kraftwerkspark an konventionellen Anlagen als Reserve vorhalten, zu entkräften.
kleinundgrün schrieb:Anders sieht das in der Heizperiode aus, aber da fehlt es wieder an der regelmäßigen Verfügbarkeit.
Verstehe ich grad nich, welche regelmäßige Verfügbarkeit fehlt dir denn?

mfg
kuno


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28.12.2017 um 09:28
kuno7 schrieb:welche regelmäßige Verfügbarkeit fehlt dir denn?
Damit meine ich die übers Jahr gesehen regel- oder gleichmäßige Verfügbarkeit der Stromgewinnung. Das ist ja im Grunde der Sinn der Grundlast, dass sie einigermaßen gleichmäßig übers Jahr verfügbar ist.
kuno7 schrieb:Sollte es dann in extremen Situationen mal dazu führen, dass die Wärmespeicher Voll sind
Ich habe ein BHKW zuhause und einen 1000-Liter-Speicher. Das ist schon die Obergrenze, die in einem EFH wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen ist. Und im Sommer ist der Speicher quasi immer das Limit für das BHKW.
4 kW/h pro Person und Tag für Warmwasser halte ich für zu viel. Wenn man mal von 40 l Warmwasser pro Person und Tag im schnitt ausgeht, das um 50 K erwärmt wird, wären das grob 0,06 kW/h pro Liter und damit eher 2,4 kW/h pro Person und Tag. Wobei dieser Schnitt - jedenfalls geschätzt - über meinem liegt. Außer Duschen (ich dusche auch nicht bei 55°C und keine 10 Minuten) und Händewaschen fallen mir spontan keine Bedarfe an Warmwasser ein. Man könnte noch Wasch- und Spülmaschine mit Warmwasser betreiben, aber das sind auch nur ein paar Liter. Auf 60 Liter pro Person und Tag (im Schnitt) kommt man eher nicht so leicht.

Und dann muss man die Wärme "vernichten", was die Bilanz stark verschlechtert.
kuno7 schrieb:Es ging mir ja nur darum das Argument, man müsse ständig einen kompletten Kraftwerkspark an konventionellen Anlagen als Reserve vorhalten, zu entkräften.
Das stimmt natürlich. Und KWK kann da sicher beitragen, nur nicht alleine. Darum ging es mir. Wir werden zukünftig eher durch eine Vernetzung mehrerer Ansätze eine Lösung finden müssen. Eine Kombination aus BHKW, PV und ggf. einem Batteriepuffer und intelligente Stromverbraucher könnte sicher über das Jahr gesehen eine verlässliche Lösung für ausreichende Grundlastverfügbarkeit sein.


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28.12.2017 um 09:51
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Und dann muss man die Wärme "vernichten", was die Bilanz stark verschlechtert.
der Strom der für die überschüssige Wärme aufgebracht worden war, ließe der sich nicht auch in einem Privathaus in sehr große Akkus speichern?
Auch z.B. deswegen?:
kuno7 schrieb:welche regelmäßige Verfügbarkeit fehlt dir denn?
kleinundgrün schrieb:Damit meine ich die übers Jahr gesehen regel- oder gleichmäßige Verfügbarkeit der Stromgewinnung. Das ist ja im Grunde der Sinn der Grundlast, dass sie einigermaßen gleichmäßig übers Jahr verfügbar ist.
Ist es nicht auch so, dass zukünftig im öffentlichen Netz mehr Strom für E-Autos gebraucht werden?
Und wenn dann der überschüssige Strom von Privaten dort eingespeist wird (was ja auch schon passiert), dann könnte zukünftig vielleicht gar nicht mehr so viel Überschuss entstehen?
ließe der sich nicht auch in einem Privathaus in sehr große Akkus speichern
Oder wäre das wegen der erforderlichen Größe ein zu großes Platzproblem?

Falls ich noch mehr Gedankenfehler habe, korrigiere mich bitte.
kleinundgrün schrieb: Eine Kombination aus BHKW, PV und ggf. einem Batteriepuffer und intelligente Stromverbraucher könnte sicher über das Jahr gesehen eine verlässliche Lösung für ausreichende Grundlastverfügbarkeit sein.
ja das leuchtet auch mir ein.


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28.12.2017 um 10:25
kleinundgrün schrieb:4 kW/h pro Person und Tag für Warmwasser halte ich für zu viel. Wenn man mal von 40 l Warmwasser pro Person und Tag im schnitt ausgeht, das um 50 K erwärmt wird, wären das grob 0,06 kW/h pro Liter und damit eher 2,4 kW/h pro Person und Tag.
Was ich angegeben habe is ja auch der Durchschnitt. Ich persönlich komme auch mit weniger als 2 kWh/Tag aus, da ich nur Dusche und einen Wassersparkopf benutze. Ich kenn aber auch Leute, die baden 2 mal täglich und die versauen dir dann den Schnitt. :)
kleinundgrün schrieb:Und dann muss man die Wärme "vernichten", was die Bilanz stark verschlechtert.
Sicher, aber man muss eben sehen wie oft sowas vorkommt. Wenn dein BHKW in 10% der Betriebszeit mit 50% Effektivität arbeitet, statt mit 95%, dann bedeutet dies insgesamt eine Verringerung über das Jahr von vielleicht 95% auf 90%. Nich schön, aber wohl noch akzeptabel.

Find ich übrigens gut, dass du dich für ein BHKW entschieden hast, das zeugt davon, dass du dir Gedanken um die wirtschaftliche und ökologische Wärmeerzeugung deines Hauses gemacht hast, den meißten Menschen is dies leider ziemlich egal.
kleinundgrün schrieb:Und KWK kann da sicher beitragen, nur nicht alleine.
Ja, ich meinte ja eben auch im zusammenspiel mit Wnd, Sonne, Wasserkraft und verschiedenen Speichertechnologien, hab mich da vielleicht nich konkret genug ausgedrückt.
kleinundgrün schrieb:Das ist ja im Grunde der Sinn der Grundlast, dass sie einigermaßen gleichmäßig übers Jahr verfügbar ist.
Wie schon erwähnt, Grundlast kann es nich mehr geben, wenn Wind und Solar unsere Hauptenergiequellen sein sollen, was ja der Grundgedanke der Energiewende ist. Es wird nur verschiedene Residuallast/leistung geben und diese sollte dann so effizient wie möglich sein.

mfg
kuno

p.s.
Bitte fang nich auch du noch mit diesem leidigen "kW/h" an, das tut schon fast körperlich weh, beim lesen. :)


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28.12.2017 um 10:34
Optimist schrieb:der Strom der für die überschüssige Wärme aufgebracht worden war, ließe der sich nicht auch in einem Privathaus in sehr große Akkus speichern?
Das hast du falsch verstanden. Bei nem BHKW erzeugst du Wärme und Strom immer gemeinsam, um die Effektivität der Erzeugung zu steigern. Wenn man aber keine Wärme mehr speichern kann, aber noch Strom benötigt wird, macht es nich wirklich Sinn diesen Stron dann ebenfalls zu speichern, da würde man die Anlage schlicht abschalten.
Optimist schrieb:Ist es nicht auch so, dass zukünftig im öffentlichen Netz mehr Strom für E-Autos gebraucht werden?
Ja, das is so, es kommt aber nich nur darauf an ausreichnd viel Strom zu produzieren, sondern es is auch wichtig den Strom dann zu erzeugen, wenn er benötigt wird.
Optimist schrieb:Oder wäre das wegen der erforderlichen Größe ein zu großes Platzproblem?
Derzeit eher noch ein Kostenproblem, aber ich denke in 10-20 Jahren wird jeder der ne PV Anlage hat auch nen Akkuspeicher betreiben.

mfg
kuno


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28.12.2017 um 10:42
Optimist schrieb:der Strom der für die überschüssige Wärme aufgebracht worden war, ließe der sich nicht auch in einem Privathaus in sehr große Akkus speichern?
Der Strom schon. Aber die Wärme kann man nur bis zu einem gewissen Punkt in einem Wärmespeicher "lagern". irgendwann ist ein solcher Speicher in einer wirtschaftlich erträglichen Größe halt voll.
Im Winter wird daraus die Heizung gespeist, aber wenn die Außentemperatur mal über einen bestimmten Punkt klettert, ist die Heizung halt aus.
kuno7 schrieb:Wenn dein BHKW in 10% der Betriebszeit mit 50% Effektivität arbeitet, statt mit 95%
Es ist eher so, dass es im Sommer mit vielleicht 20-30% arbeitet. Nachts brauche ich nunmal kein warmes Wasser und tagsüber nur selten, das meiste, wenn ich dusche. Und ich dusche eigentlich nicht mehr als 2 mal am Tag, in der Regel nur einmal. Und den restlichen Tag "füllt" das BHKW den Wärmespeicher, bis der irgendwann voll ist. Und da sowohl Wärmespeicher als auch Haus einigermaßen gut isoliert sind, reden wir leider nicht von 10% der Betriebszeit. Eher von 30-40%.
Eigentlich "lohnt" sich ein BHKW nur, wenn das Haus schlecht wärmegedämmt ist und es möglichst lange laufen muss.
kuno7 schrieb:Find ich übrigens gut, dass du dich für ein BHKW entschieden hast, das zeugt davon, dass du dir Gedanken um die wirtschaftliche und ökologische Wärmeerzeugung deines Hauses gemacht hast
Das ist aber nur eine Frage des Enthusiasmus. Wirtschaftlich lohnt sich das nunmal nicht. Alleine die Investitionen für einen größeren Wärmespeicher, einen Batteriepuffer, die Verkabelung, die Sensorik und natürlich das BHKW würden 60 Jahre des störungsfreien Betriebs benötigen, damit sich das amortisiert. Das ist also nichts, wenn man mit der spitzen Feder rechnet oder wenn nach einem Hausbau das Geld einfach zu Ende ist.
Optimist schrieb:Und wenn dann der überschüssige Strom von Privaten dort eingespeist wird
E-Autos können sicher als Puffer in einem Gesamtkonzept dienen.
kuno7 schrieb:Bitte fang nich auch du noch mit diesem leidigen "kW/h" an,
Bitte entschuldige, das war wirklich in Versehen.


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28.12.2017 um 10:46
kuno7 schrieb:Derzeit eher noch ein Kostenproblem, aber ich denke in 10-20 Jahren wird jeder der ne PV Anlage hat auch nen Akkuspeicher betreiben.
Das ist absolut sinnvoll, heute rechnet sich das in der Tat nicht, aber durch die E-Mobilität werden hier sicher fallende Preise zu erwarten sein. Ein 10-kWh-Speicher sollte für zuhause genügen. Vor allem, wenn mehrere miteinander verbunden würden und damit individuelle Spitzen ausgleichen könnten. Aber das ist mehr ein juristisches und soziales Problem als ein technisches.


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28.12.2017 um 10:58
@kleinundgrün
@kuno7
aha, danke :)


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28.12.2017 um 11:17
kleinundgrün schrieb:Es ist eher so, dass es im Sommer mit vielleicht 20-30% arbeitet.
Das is wohl eher die Auslastung der Anlage im Verhältnis zur Heizperiode. Was ich meinte war die Effizienz, also wie viel Strom und Wärme man aus einer kWh Gas rausbekommt und dieser Wert verschlechtert sich nur dann, wenn ich die Wärme "entsorgen" muss. Dieser Fall wird bei dir auch im Sommer wohl nich eintreten, zumindest is sowas nich üblich bei der Nutzung eines BHKW.
kleinundgrün schrieb:Wirtschaftlich lohnt sich das nunmal nicht.
Hm, ich kenne einige Vergleiche BHKW gegen Gastherme und da gewinnt eigentlich immer das BHKW, allerdings ist ein gewisser Mindestbedarf an Wärme natürlich nötig. Wenn dein Wärmebedarf zu gering is, wäre vielleicht ne Wärmepumpe die bessere Alternative gewesen.
kleinundgrün schrieb:Das ist also nichts, wenn man mit der spitzen Feder rechnet oder wenn nach einem Hausbau das Geld einfach zu Ende ist.
Als selbst nutzender Eigentümer zählen aber immer die Vollkosten, also Kaufpreis und Verbrauchs/Wartungskosten. Manchmal sind die teureren Alternativen die günstigeren, vor allem, da Geld derzeit sehr günstig ist.

mfg
kuno


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28.12.2017 um 12:13
kuno7 schrieb:Dieser Fall wird bei dir auch im Sommer wohl nich eintreten
Das BHKW schaltet sich dann eben ab und produziert weder Strom noch Wärme. Aber mehr als 5.000 Betriebsstunden sind da eher nicht drin, bei 8760 Stunden im Jahr. Denn auch im Winter läuft es nicht 24 Stunden am Tag. Da ist dann irgendwann der Batteriepuffer voll (nachts z.B. oder tagsüber, wenn keiner zuhause ist).
kuno7 schrieb:Hm, ich kenne einige Vergleiche BHKW gegen Gastherme und da gewinnt eigentlich immer das BHKW
Das kommt darauf an, wie ehrlich man rechnet. Wenn man alle Kosten mit einbezieht, bedeutet das eben einen Mehraufwand beim Wärmespeicher, bei den Anschlüssen an Strom und Wasser, bei der Steuerung, beim Schornsteinfeger etc. Die Gastherme braucht man ja trotzdem, mit 2-3 kW thermisch könnte es im Winter eng werden, sofern man nicht gerade in einem Passivhaus sitzt und großes Vertrauen in die Zuverlässigkeit des BHKW hegt. Eine etwas größere Gastherme kostet kaum mehr als eine, die auf das BHKW abgestimmt ist, ein BHKW, das auch den winterlichen Heizbedarf abdecken würde, ist dagegen deutlich teurer (und produziert dann viel zu viel Strom).
Alleine die Mehrkosten des Gerätes bedeuten viele Tausend Betriebsstunden, bis sich das amortisiert. Ich habe die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf, aber viel mehr als 20 Ct./kWh spart man da nicht, wenn man den Strom selber erzeugt. Bei einer Anlage in der Größe 1 kW elektrisch (mehr dürfte in einem EFH zu viel Strom produzieren), wären immerhin 50.000 Betriebsstunden oder 10 Jahre (bei 5000 Stunden pro Jahr) nötig, um auf einen Anschaffungspreis von 10.000 EUR zu kommen. Aber realistisch, inklusiver aller Anschlüsse, Vergrößerung des Wärmespeichers, Batteriepuffer (damit die 5000 Stunden drin sind) etc. dürften da eher 20 TEUR aufgerufen werden.
In der Realität werden aber weder die 5000 Stunden über 20 Jahre noch die 20 Ct. Ersparnis realistisch sein.

Um die Kosten zu einer einfachen Gastherme und einem kleinen Wasserspeicher aufzuholen, muss die Anlage schon eine Menge strom produzieren. Und da sind die höheren Wartungskosten auf Grund der komplexeren und noch nicht vergleichbar lange erprobten Technologie noch gar nicht inbegriffen.

Wie gesagt, das ist keine wirtschaftliche Entscheidung gewesen.

Eine Wärmepumpe, jedenfalls eine ordentliche, die auch im Winter nicht einfriert und die eine akzeptables Verhältnis von Strom zu Wärme hat, ist auch nicht allzu billig. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige der günstigen Luft-Luft oder Luft-Wasser Wärmepumpen. Die sind laut, hässlich und im Winter gerne kaputt oder wegen zu geringer Außentemperaturen außer Funktion.
Aber klar, da würde man sich den Gasanschluss sparen, da rechnet sich das eher.
kuno7 schrieb:Manchmal sind die teureren Alternativen die günstigeren, vor allem, da Geld derzeit sehr günstig ist.
Typischerweise werden die meisten so ein system bei einem Neubau erwägen. Und da ist typischerweise der Kredit am Ende des Hausbaus mehr als erschöpft. Theoretisch hast Du natürlich recht, aber praktisch ist die Heizung nicht gerade im Fokus des Hausbauers.


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