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Tötungsdelikt Gabriele Obst

15.046 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Obst, Halle(westfalen)

Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 16:06
Das die Getötete zur Bestattung freigegeben wurde, finde ich nicht so problematisch.
Es werden von den relevanten Organen kleine Proben zur weitergehenden Untersuchung
asserviert.

Auch hier nachzulesen:

Wikipedia: Obduktion

Somit dürften auch spätere Auswertungen gesichert sein.

Ich finde nur die Info-Politik der Behörde etwas unglücklich. Und wenn man an die
Öffentlichkeit geht, dann nicht mit solchen Allgemeinplätzen......


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 21:10
Habe mir noch einmal Gedanken gemacht ...

Das Motiv herauszufinden, ist bei der derzeitigen Informationslage nicht möglich. Daher habe ich mich mit den Wetterdaten ab dem 14.04.2013 beschäftigt.

Warum wurde Gabriele Obst am 16.04.2013 und nicht bereits am Montag, 15.04.2013, verschleppt?
Ein Grund dafür kann natürlich ein aktuell entbrannter Streit sein - eventuell am Vorabend. Aufgrund der gesamten Situation glaube ich das aber nicht. Nach wie vor halte ich den ganzen Hergang für geplant.

In Anbetracht dessen, dass sowohl Herr Obst senior als auch sein Sohn Jäger sind, wissen sie um die Bedeutung von Mondlicht sowie der Bewölkung und Sichtweiten.

Am Sonntag, 14.04.2013, 20:00 h, war in Halle eine Temperatur von 17,8 Grad Celsius, eine Sicht von ungefähr 70 km, Luftdruck 1020,9 hPa. Den gesamten Tag über war es bewölkt. Mondaufgang war um 08:34 h, Monduntergang um 00:46 h, zunehmender Mond, wobei der Neumond am 12.04.2013 war, sodass wenig Mondlicht vorhanden war.

Die Sonne ging am 15.04.2013 um 06:30 h auf, so dass die das Vorhaben nicht gefährdet hätte.

Am Montag, 15.04.2013, war das Wetter tagsüber recht beständig. Die Sichtweite nahm mit aufkommender Bewölkung ab und betrug am Abend, um 20:00 h, 20 km, die Temperatur am Abend lag bei 14,8 Grad Celsius. Am Abend gab es bei leichter Bewölkung wenig Regen. Mondaufgang war am 15.04.2013 um 09:20 h, es gab keinen Monduntergang, der lag erst am 16.04.2013, um 01:32 h. Am 16.04. ging der Mond dann um 10:11 h wieder auf, so dass in der Zeit, wo Frau Obst Zeitungen austrug und verschwand, kein Mondlicht vorhanden war.

Am 16.04.2013 betrug die Temperatur morgens um 02:00 h, 10,9 Grad Celsius, die Sicht betrug aufgrund dichter Bewölkung 14 km. Um 05:00 h war die Sichtweite sogar auf 4,8 km zurück gegangen, die Luftfeuchte war gestiegen, die Temperatur leicht gesunken, die Bewölkung lockerte sich. Tagsüber gab es keine Regenschauer.

Sollte die Angelschnur, die im Test der Polizei kein Ergebnis ergab, mit dem Abgreifen von Frau Obst in Verbindung stehen, so könnte der Täter das fehlende Mondlicht und die schlechte Sicht am 16.04.2013 für günstig für seine Tat befunden haben.

Das sind natürlich weit ausschweifende Überlegungen, hat jemand eine Meinung oder Idee dazu?


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Granola
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 21:19
@Udvarias
Also ich glaube nicht ,dass er so je nach Wetterlage geplant hat.Tatsache war,es war die erste Woche wo es nicht mehr so frostig und kalt war und der Schnee nach dem langen Winter schon weitgehend geschmolzen war.Das war vlt wichtig wegen der fahrbereitschaft des Jeeps auf Waldboden.?
Die Untersuchung der Reifenspuren macht auch nur Sinn,wenn man die Reifen bzw die Winterreifen sich anschaut und nicht die die momentan drauf sind untersucht .Hoffe das wird so bedacht von der Spurensicherung !!!
Wenn kein Mondlicht vorhanden war, wie kann denn der Mörder -ohne Taschenlampe-eine Person so gezielt auf den Kopf schießen mitten in dieser Mulde?Mit Hilfe einer Stirnlampe?
Das ganze sollte die Polizei wirklich mal in die Praxis umsetzen und sich dann erst Gedanken machen bevor man irgendwelche Wetterdaten anfordert.


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 21:27
@Granola
Bei den Wetterdaten, die die Polizei angefordert hat, geht es ja um die Liegezeit der Leiche, also Temperaturen und Luftfeuchtigkeit.

Ich dachte nun eher an Sichtverhältnisse, also während des Lauerns und Abgreifens nicht entdeckt zu werden. Wir wissen ja nicht, wann Frau Obst erschossen wurde, aber Dein Gedanke, wie er sie im Dunkeln so eindeutig treffen konnte ist gut. Womöglich hat er bis zum Sonnenaufgang gewartet, der war am 16.04.2013 um 06:28 h. Oder die Feuerstellen dienten der besseren Sicht, man weiß es eben nicht.

Auf der PK wurde ja darauf hingewiesen, dass Frau Obst ihre Taschenlampe nicht dabei hatte, das ist in diesem Zusammenhang dann auch wichtig.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 21:30
Noch mal Ähnliches vom Westfalenblatt

http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-06-20-familie-fragt-warum/613/


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 21:47
Zum Zeitpunkt des Verschwindens seiner Frau will der Mann zu Hause gewesen sein. Das wird von seinem Sohn bestritten.
Bis dato hieß es doch immer, der Sohn hätte dem Vater ein Alibi gegeben, das er dann zurückgenommen habe. Nun wird hier aber explizit geschrieben, der Sohn hätte das FEHLEN des Vaters im Haus zum Zeitpunkt des Verschwindens ausgesagt. Das ist auf jeden Fall viel belastender als nur das Alibi zurückzunehmen.

Der Sohn war also wach um diese unchristliche Zeit und hat das Fehlen des Vaters bemerkt. Warum war er wach? Ich denke er wurde von einem Streit wach, oder vom Schlagen der Haustür.


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Granola
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 22:00
@shirleyholmes
Vlt war der Sohn auch aufgewacht,weil er das Auto von seinem Vater hat wegfahren gehört .
Dann sieht er nach und denkt sich,schaue ich auch mal nach der Waffe unters Bett,er der Vater könnte ja auch zum Jagen frühmorgens aufgebrochen sein.
Da aber die Jagdsaison noch nicht eröffnet war nahm er hierzu die unregistrierte Waffe mit.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

20.06.2013 um 22:42
Für die Beweisführung mag der Todeszeitpunkt vielleicht nicht ausschlaggebend sein, jedoch ist so weiterhin offen, was mit Fr. O. wirklich passiert ist. Ist sie gleich umgebracht worden, war sie noch über Tage irgendwo lebend/tot festgehalten/untergebracht worden, wann und wie wurde sie dorthin verbracht und abgelegt? Alles Fragen die m.E. zur völligen Aufklärung wichtig sind.

Erde und Pflanzen, sowie Faserspuren des Sackes, die mit dem Auffindeort identisch sind sollten doch wohl längst festgestellt worden sein. Ich will niemandem zu nahe treten, aber es ist nicht zu fassen, dass man dieses in der ganzen Zeit nicht feststellen konnte.

@Granola
Hoffe mal wie Du, dass an die Winterreifen gedacht wurde und man diese hat.

Zur Aussage des Sohnes hab ich das Gefühl, dass man ihm sowieso nicht glauben kann. Wieso war er zu dieser Zeit wach, was will er gehört haben? Sehr unglaubwürdig der Junge.


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PaulVitti
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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 08:55
Immer noch ermittlungsseitiges Schweigen. Was bringt die neue Woche wohl?

Habe mal eine Frage:

Die Belohnung der Familie Obst über 1.500 EUR sollte dem zukommen, der zur Auffindung der Ehefrau und Mutter die entscheidenden Hinweise gibt.

Weiß jemand, ob die Frau, die am 26.04.2013 den Leichnam gefunden hat, die Belohnung bekommen hat, oder hat die Familie den Betrag wieder zurück gezogen, geht das überhaupt?


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 09:11
@Udvarias
ich meine gelesen zu haben, dass dieser Betrag nur ausgezahlt werden sollte,
wenn man die Frau lebend gefunden hätte ........ und dass die Belohnung
zurückgenommen wurde als Frau Obst tot aufgefunden wurde.

Das wurde irgendwann in irgendeiner Printausgabe der örtlichen Zeitung
vermeldet......


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Marianne48
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 09:32
Im Link von @PaulVitti über den Vermisstenfall Petra Könker habe ich mitbekommen, dass in einem gewissen Umkreis bereits 5 Frauen mittleren Alters entweder vermisst sind oder tot aufgefunden wurden.

Wie weit sind denn diese 5 Orte in etwa voneinander entfernt?

Mir ist ein Gedanke durch den Kopf gegangen, ob denn möglicherweise in dieser Gegend einer unterwegs sein könnte mit einem derart ausgeprägten Oedipuskomplex, so dass er reihenweise Frauen umbringt, die ungefähr im Alter seiner Mutter sind?


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 12:28
@Marianne48

Entfernung NG / GO zu PK ca. 25 km

Die Orte der anderen angegebenen Fälle sind mir nicht bekannt.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 13:44
Ich kann mir im Fall Obst nicht vorstellen, dass ein 74-jähriger Mann es schaffen kann, quasi das perfekte Verbrechen ohne Spuren zu begehen. Wenn er es war, muss doch auf den Stoffbeuteln überall seine DNA zu finden sein... Wäre es denkbar, wenn Frau Obst echt Depressionen hatte, dass sie selbst das Gewehr genommen und eine vertraute Person um "Sterbehilfe" gebeten hat, die sie dann damit erschoss und sich aus nachvollziehbaren Gründen nun nicht stellt? Oder wurde sie in eine Falle gelockt? Von jemandem gebeten, das Gewehr auszuleihen, und der hat sie dann damit erschossen und so praktischerweise gleich den Verdacht auf den Mann lenken können?

Spekulatius. Aber wie könnte sonst ein "FREMDER" an das Gewehr aus dem Hause Obst gekommen sein?


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 13:53
@diegraefin
Comtesse schrieb:Spekulatius. Aber wie könnte sonst ein "FREMDER" an das Gewehr aus dem Hause Obst gekommen sein?
Ist es denn überhaupt sicher das das Gewehr im Haus unterm Bett lag??
Das behaupten doch nur die Aussagen von Herrn Obst und dem Sohn..
Comtesse schrieb:Wäre es denkbar, wenn Frau Obst echt Depressionen hatte, dass sie selbst das Gewehr genommen und eine vertraute Person um "Sterbehilfe" gebeten hat, die sie dann damit erschoss und sich aus nachvollziehbaren Gründen nun nicht stellt?
Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen..


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 14:03
Anjuli schrieb:Ist es denn überhaupt sicher das das Gewehr im Haus unterm Bett lag??
Das behaupten doch nur die Aussagen von Herrn Obst und dem Sohn..
Ich gehe davon aus, dass es so war, denn warum sollten sie das sagen und sich damit selbst als einzig mögliche Täter selbst ins Fahndungsvisier bringen, wenn das Gewehr auch woanders hätte gewesen sein können, wo auch ein anderer Täter hätte drauf zugreifen können? Es macht doch gerade für Herrn Obst & Sohn gar keinen Sinn zu sagen, das Gewehr lag unterm Bett, wenn es NICHT so war.

Fraglich wäre für mich: Wann hat jemand von den Beiden das Gewehr unterm Bett zuletzt gesehen und wie lange hätte es zwischenzeitlich schon weg sein können, ohne dass es jemand gemerkt hätte? Und dann weiter: Wer hätte in dieser Zeit noch das Gewehr dort finden / unbemerkt entwenden können?


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 14:31
Ja das frage ich mich auch.
Wurde dieses Gewehr oft benutzt? lag es zwischendurch mal mehrere Tage im Auto? Wurde es nach dem Gebrauch vielleicht auch mal draußen auf der Terrasse oder im Carport liegen gelassen?


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 15:59
@Anjuli
@diegraefin


Ob das Gewehr benutzt wurde und vor allem wofür, das frage ich mich auch. Außerdem ist mir nicht klar, weshalb diese Waffe nicht angemeldet wurde, wenn doch weitere angemeldete Waffen im Haus waren. Die Lagerung unter dem Bett kann ich mir schon vorstellen.

Über die kognitiven Fähigkeiten des Herrn Obst möchte ich nicht richten. Klar ist, dass die Tat präzise geplant war. Es haben sich aber Fehler eingeschlichen, weil jeder im Umfang seiner Möglichkeiten plant und denkt.

Bezüglich des Leinenbeutels wird es sicher so sein, dass darauf Spuren der Familienangehörigen gefunden wurden. Das ist aber verständlich, da er dem Haushalt zuzuordnen war, und regelmäßig von Frau Obst auf den Zeitungstouren benutzt wurde.


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Granola
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 21:02
Ich finde die Sache mit der Belohnung sehr suspekt.
Statt eine Belohnung auf den Mörder auszusetzen wird die Belohnung auf eine lebende Vermisste ausgesetzt.Wußte man zu diesem Zeitpunkt schon mehr und tat "scheinheilig"?
Demnach war die Sache mit der Belohnung ziemlich dreist.
Warum hat man denn jetzt die Belohnung wieder zurückgenommen,wenn man der Ansicht ist der Vater ist unschuldig?.
Eine ausgestzte Belohnung der Familie macht nur dann für sie Sinn,wenn ein Mörder gesucht wird,der
ausserhalb der Familie kommt.
Ich hoffe , es sitzt der Richtige im Gefängnis.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

24.06.2013 um 21:29
@Anjuli
@DieGräfin
Dass die Waffe unterm Bett lag hatte doch nur der Sohn zu Protokoll gegeben,oder?Wenn die Angst vor Verlust des Waffenscheins bei der Aussage eine Rolle gespielt haben sollte, könnte der tatsächliche Aufbewahrungsort zB draußen gewesen sein, oder zumindest zwischenzeitlich dorthin verlagert worden sein zB weil, wie irgendwo stand der Jagdhund damit an die Geräuschkullisse bei einer Jagd gewöhnt werden sollte.Das wurde aber dann nicht ausgesagt, weil man damit grob fahrlässig gehandelt hätte. In dem Zusammenhang ist aber unverständlich, dass nicht im Nachgang die Aussage korrigiert wurde, andererseits wurde seit Einschaltung des Anwalts gar keine Aussage mehr gemacht, da der Anwalt zunächst die Akte einsehen wollte, vielleicht daher auch keine Korrektur der Aussage....


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