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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

25.695 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, Südamerika, ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 08:38
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Nur fürs Protokoll: ich habe von den Versuchen 04.04. -11.04. geschrieben.
Ganz so abwegig ist das auch nicht. Man hätte am 3. April die Akku-Ressourcen checken und ab 4. April den Plan verfolgen können, das iPhone 2x am Tag zwecks "Irgendwie"-Ortung einzuschalten. Möglichst zur selben Zeit, damit eine fehlgeschlagene Ortung am nächsten Tag erfolgreich sein könnte, weil das Ortungsteam ein Muster erkennt.

Dazu bräuchte man allerdings keine Sonne, die durchs Blätterdach scheint, dazu reicht auch ein Ast und 2 Markierungen für den Schattenstand. Anhand der Sonnentheorie auf einen bestimmten Ort am Culebra zu schließen, halte ich für absurd. Und Aktivierung durch Wärme? Naja, früh morgens waren es schon 20 Grad, nachts nie weniger als 18, in der Foto-Session-Nacht über 20 Grad und tagsüber halt 25. Das waren also fast oder am 8. April real tropische Nächte, falls sie unten am Culebra waren.

Und ich denke dass man da eher auf die Idee kommt, die Kamera-Uhr zu benutzen. Außerdem würde man bei der angenommenen Intention (Ortung) kaum 4 Tage aussetzen. Ein FP-Szenario braucht diese ganzen Verrenkungen nicht, da reichen Bürozeiten, Wecker, Erinnerungsfunktionen, Tagesabläufe, Armbanduhr etc., also Auftrag 2x am Tag = Lösung Schema F, ohne an Wahrscheinlichkeitsberechnungen zu denken.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Also 20 Juni?
Wann genau weiß ich nicht. Lt. ViP traf das Paket mit den Handys und dem Rechtshilfeersuchen der panamaischen Regierung zur Voruntersuchung einer mutmaßlichen Straftat am 20. Juni in NL ein, deshalb "ab" 20. Juni.

Ich kann nur schlussfolgern, dass das iPhone in den Niederlanden beim NFI gebootet wurde. Die Gerüchte vom Auslesen des Speichers direkt von den NAND-Chips kann man beim iPhone ausschließen, weil ohne funktionierendes Handy = keine entschlüsselten Daten.
Es ist Freitag, der 20. Juni 2014. Neun Tage nach dem Rucksackfund erreicht ein versiegeltes Paket das Büro des niederländischen Justizministers Ivo Willem Opstelten. Absender ist die Generalstaatsanwaltschaft der Republik Panama. Enthalten sind Lisannes Handy, ihre Digitalkamera und ihr Rucksack, außerdem Kris’ Mobiltelefon und die BHs der beiden Frauen. Anbei liegt ein Rechtshilfeersuchen der panamaischen Regierung zur »Voruntersuchung einer mutmaßlichen Straftat der Freiheitsberaubung zum Nachteil von Lisanne Froon und Kris Kremers«
Hardinghaus, Christian; Nenner, Annette. Verschollen in Panama : Die wahre Tragödie vom Pianista Trail. Der Fall Kris Kremers & Lisanne Froon (S.80). Kindle-Version.


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um 08:51
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Wann genau weiß ich nicht.
OK, es gibt also keinen spezifischen Log mit Juni Datum.
Wenn ich es richtige habe: am 20. Juni waren die Sachen bei der niederländischen Staatsanwaltschaft angekommen.
Am 23. Juni wurden sie zum NFI geliefert.


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um 08:54
Aber da gibt es doch eine viel einfachere Möglichkeit. Die Uhrzeit auf der Kamera mit Hilfe des iPhone richtig einstellen. Da kann dann jederzeit ohne Akku Verbrauch des Handies auf die Uhrzeit Zugriffen werden.

Steh ich da jetzt auf dem Schlauch.
Die Kamera hat doch bis zum 8. April funktioniert. Wenn Kris und Lisanne sich mehre Tage an einem Ort aufgehalten haben, die Uhrzeit wichtig war, warum wurde diese dann nicht einfach an der Kamera richtig eingestellt?
Es gibt einen gebastelten Ast mit Tüten, über 90 Fotos in der Nacht nach tagelangen Aufenthalt im Dschungel, das Handy bewusst ganz kurz an und aus gestellt. Da müsste ja wenigstens eine von beiden noch in der Lage gewesen sein, Entscheidungen/Überlegungen treffen zu können.
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Dazu bräuchte man allerdings keine Sonne, die durchs Blätterdach scheint, dazu reicht auch ein Ast und 2 Markierungen für den Schattenstand. Anhand der Sonnentheorie auf einen bestimmten Ort am Culebra zu schließen, halte ich für absurd. Und Aktivierung durch Wärme? Naja, früh morgens waren es schon 20 Grad, nachts nie weniger als 18, in der Foto-Session-Nacht über 20 Grad und tagsüber halt 25. Das waren also fast oder am 8. April real tropische Nächte, falls sie unten am Culebra waren.



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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 09:12
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Steh ich da jetzt auf dem Schlauch.
Die Kamera hat doch bis zum 8. April funktioniert. Wenn Kris und Lisanne sich mehre Tage an einem Ort aufgehalten haben, die Uhrzeit wichtig war, warum wurde diese dann nicht einfach an der Kamera richtig eingestellt?
Es gibt einen gebastelten Ast mit Tüten, über 90 Fotos in der Nacht nach tagelangen Aufenthalt im Dschungel, das Handy bewusst ganz kurz an und aus gestellt. Da müsste ja wenigstens eine von beiden noch in der Lage gewesen sein, Entscheidungen/Überlegungen treffen zu können.
Eine Möglichkeit der nicht genutzten Kamera ist ein temporärer Wasserschaden durch den Sturz. Oder einfach nicht mehr an die Kamera denken.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 09:19
Zitat von Donidoni2Donidoni2 schrieb:Oder einfach nicht mehr an die Kamera denken.
In so einer extremen Notsituation nutzt man alle Mittel, die einem zur Verfügung stehen. Man durchsucht sicherlich seinen Rucksack, welche Gegenstände hilfreich sein können.
Sie waren zu zweit, da kommt man zusammen auf viel mehr Ideen, als wenn man sich alleine durchschlagen muss.
Kris ist am 8. April sehr nah von hinten, meiner Ansicht nach sitzend, fotografiert worden. Hat da mit einer hohen Wahrscheinlichkeit noch gelebt.


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um 09:19
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Link zum Video
Nach ansehen des Video bin ich mir ganz ehrlich nicht sicher wie weit man den "Entdeckungen" der Dame folgen kann.
Sie wird seit Jahren mit Mikrowellen beschossen und ist voll mit Nanobots.... Ahhhjaaaaaa
Nachtigal ick hör dir trapsen.
Das Video vom Fund des Beutels ist ja bekannt und wurde auch schon öfter thematisiert. Wenn ich mich recht erinner wurde gesagt er hat das Video mit einem Freund nachgestellt um zu zeigen wie und wo er den Beutel gefunden hat. Man möge mich korrigieren wenn ich daneben liege.


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um 09:44
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Ich dachte die Bezeichnung "Manila", wäre an die Eigenschaft---Briefversandtasche---gebunden.
Ne, ursprünglich bezeichnete das das Material (Manilahanf). Dieser Terminus "manila envelope" bzw. "sobre de manila" ist im amerikanischen und spanischen Sprachraum wohl deutlich bekannter aufgrund der Kolonialgeschichte der Philippinen. In Deutschland wird der Begriff eher selten benutzt. Aus Manilahanf wird das eh nicht mehr hergestellt. Typischerweise sind das aber dünne Umschläge.

Nur fürs Protokoll, warum ich da gestern rumgeritten bin: erst stolperte ich über diese Info, dass die Leichenteile in einem "kühlen und trockenen Raum" "aufbewahrt" worden sein mussten, aus dem "trocken" wurde dann "feucht" bzw. "nass" und das Wort "aufbewahren", was ja menschliches Zutun impliziert, steht m.E. im spanischen Artikel von Frau Coriat gar nicht da, auch das Wort "Raum", was ja im Deutschen auch was Menschengeschaffenes meint, ist m.E. nicht adäquat übersetzt. Im Spanischen steht da eher "verblieb" und das andere meint so etwas wie Stelle, Ort, Platz, ist also viel allgemeiner zu verstehen als "Raum". Sich auf einen Experten zu berufen ist ja gut, nur sollte die Übersetzung dann halt möglichst nah am Original sein.

Dann habe ich mich gefragt, wie seriös ist diese Quelle, und stolperte einmal über die Schuhüberzieher, die sich der Untersucher angeblich vorher drüberzog, was für eine Untersuchung im Labor am Tisch irgendwie sinnlos erscheint, und über diese Manilaumschläge, die angeblich alle Knochenteile und das runde Gewebsding hätten enthalten sollen. Da kam dann die Idee auf, dass Frau Coriat gar nicht anwesend war, sondern nur anhand von Facts, die sie wohl vom Untersuchenden erhalten hat, eine gewisse Rahmenhandlung fabriziert hat. Das scheinst Du, @Doctective, ja auch so zu sehen. Ist ja auch erstmal nicht verwerflich, so ein Presseartikel ist ja kein Gutachten an sich (braucht man dann auch nicht so zu lesen wie ein Gutachten). Vermutlich wird die Quelle im Institut den Artikel vor Veröffentlichung nicht gegengelesen haben.
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Ich habe auf dem "Presse-Artikel-Wühltisch" ein Standbild eines Videos gefunden, dass die gelben Umschläge zeigt. Diese werden offenbar, nach Eintütung am Fundort, von einer Beamtin von selbigem weggetragen. Oder ist das sogar Frau Pitti höchstpersönlich ? Kann sie nicht eindeutig identifizieren ?

@megavolt

Was meinst du ? Ist da ein von dir vermuteter 50 cm langer Knochen enthalten ?
Vielen Dank fürs Recherchieren und das Bild :-)
Kurzfassung: das Bild spricht zumindest nicht grob dagegen, also z.B. in dem Sinne, dass die Päckchen viel zu klein seien.
Langfassung: Die Körperproportionen und Knochenlängen unterliegen ja Gesetzmäßigkeiten, die man in Tabellen nachschauen kann. Das ist z.B. der Grund, warum man aus einem Schrittabstand ungefähr auf die Körpergröße schließen kann. Immer mit Unsicherheiten behaftet, weil das Individuum proportioniert sein muss, damit es am zuverlässigsten ist. Lisanne war m.E. proportioniert, deswegen dürfte der Femur fast 50 cm lang gewesen sein. Die Dame, die das trägt, dürfte eher deutlich kleiner sein. Die Länge ihres Ellbogen und der Hand entspricht ungefähr der Päckchenlänge. Ausgestreckte Hand und Ellbogen sind fast so lang wie ein Femur (kann man im Sitzen an sich selbst ja ausprobieren, einfach Finger an die seitlichen Knochen am Knie und dann sieht man, dass der Ellbogen fast an den Vorsprung des Femurs heranreicht). Also je nachdem, wie das im Päckchen liegt, nach unten ist das Bild abgeschnitten, kann das sein. Wirkt knapp, aber so genau ist das nicht zu sagen, es widerspricht zumindest nicht grob den Angaben.

Vom Bild her sind es vielleicht Manila Taschen mit so einer Plastikfütterung? Wie sie aufbauschen?


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um 09:58
Zitat von SG-PonyboySG-Ponyboy schrieb:Nach ansehen des Video bin ich mir ganz ehrlich nicht sicher wie weit man den "Entdeckungen" der Dame folgen kann.
Hab auch gerade mal reingeschaut und ich muss sagen, ich sehe da kein Haar auf der Sohle, und vor Nässe muss das Material auch nicht so spiegeln wie ein Blatt, und diese kleinen Löcher in der Tüte müssen nicht dafür sorgen, dass darin alles in Wasser schwimmt, etc.
Die Dame konnte ich nun nicht ganz ernst nehmen...


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um 10:08
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:In so einer extremen Notsituation nutzt man alle Mittel, die einem zur Verfügung stehen. Man durchsucht sicherlich seinen Rucksack, welche Gegenstände hilfreich sein können.
Sie waren zu zweit, da kommt man zusammen auf viel mehr Ideen, als wenn man sich alleine durchschlagen muss.
Kris ist am 8. April sehr nah von hinten, meiner Ansicht nach sitzend, fotografiert worden. Hat da mit einer hohen Wahrscheinlichkeit noch gelebt.
Mensch ist zu vielem fähig, allerdings sind auch da Grenzen gegeben.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass die Gruppendynamik jeglicher Ideenfindung auch sehr stark schaden kann.
Eine verletzte Freundin sorgt schnell dafür das man versucht diese nicht zu lange allein zu lassen um sich zu kümmern. Das kann den Fortschritt sehr stark blockieren ob wohl eine 2. Person als Wegpunkt zu dem man zurückkehren kann für die Orientierung sehr wichtig wäre. Eine kurze Strecke von einem Weg im Regenwald oder auch jedem anderen Dichten Gehölz sorgt dafür dass man sich nicht mehr wirklich zielgerichtet bewegen kann. Ständig muss man an etwas vorbei, unter etwas durch, etc gehen und verpasst so sehr schnell den geraden Weg. Das erschwert die Tatsache dass Mensch eh nicht dafür gemacht ist geradeaus zu laufen. So läuft man, egal wie gerade einem eine Strecke ohne Wegmarker vorkommt, immer in einem Bogen.
Orientierung in dichtem Bewuchs ist daher immer nochmal schwieriger. Erst Recht ohne Werkzeuge wie Machete, Beil oder ähnliches.

Das Szenario in meinem Kopf spielt sich folgendermaßen ab.
Es ist 13Uhr auf dem Mirador und man denkt sich "Ach komm, ein bißchen geht schon noch. Es ist ja noch früh".
14Uhr dann das letzte Tagbild nach 1 Std Weg.
Schaut man sich den Weg in den Videos von Romain an kann man schnell zu dem Schluss kommen es geht zwar schnell hin, aber deutlich langsamer zurück. Man muss den Rückweg ja Bergauf gehen. Dazu kommt dass die Beine irgendwann auch schlapp machen. Gerade wenn man es nicht gewohnt ist und Vorzeichen ignoriert werden.
Hier würden mich die Höhenunterschiede zwischen Mirador und Foto508 interessieren.
16:39Uhr dann der erste Versuch eines Notruf. Man hat inzwischen realisiert dass der Rückweg sich zieht und die Gefahr groß ist in die Dunkelheit zu gehen. Es sind noch ca. 2 Std bis zum Einsetzen der Dämmerung.
Ob einfach nur der Weg beschwerlicher war und deshalb länger gedauert hat oder ob eine Verletzung mit im Spiel war spielt hier ja noch keine Rolle.
16:51Uhr der 2. Notrufversuch. So langsam realisiert man dass die Zeit nun rennt und es immer unwahrscheinlicher wird noch bei Licht zurück zu kommen.
Einsetzen der Dämmerung gegen 18:30Uhr laut Internet. 19Uhr dann Dunkelheit.
Hier ließe sich auf dem Weg Bergab vom Mirador vielleicht noch navigieren weil Licht der Häuser sichtbar ist, etc.
Im Dschungel aber ganz sicher nicht und auch der Weg zurück zum Mirador wird "Dunkel wie Bärenarsch" gewesen sein.
Man merkt schnell dass Taschenlampen hier auch nicht helfen, im Gegenteil sie machen sogar einiges schwieriger, vergleichbar mit Fernlicht im Nebel. Ständig stößt man an etwas, es peitscht etwas ins Gesicht oder man stolpert.
Also lieber weg vom Weg um nicht weggespült zu werden wenn es zu einem Regensturz kommt.
Am nächsten Morgen setzt der Sonnenaufgang um ca.06:00Uhr ein. Hell ist es ab 06:26Uhr.
Notrufe 06:58Uhr, 08:14Uhr, 10:53 und 13:56Uhr.
Das ist für mich die einsetzende Panik. Ob durch Verletzung, weil man den Weg nicht wiederfindet oder beides ist erstmal irrelevant.
Man versucht es wieder zurück zu schaffen, hat aber kein Feedback ob es der richtige weg ist oder etwa nicht.

In etwa dieser Art haben wir früher Suchpläne ausgearbeitet um Missionen zu starten.
Mein Suchfeld nach dem Ausgangspunkt der Misere wäre also zwischen 508 und Mirador abseits vom Weg.
Hier ist dann fraglich ob die Mädchen hören/wissen konnten auf welcher Seite des Weges der Fluss läuft.
Das wäre dann erstmal die weniger fragliche Richtung. Der Wunsch nicht abzustürzen würde sicher erstmal dafür sorgen den Weg in die andere Richtung zu verlassen.

Um erneuten Fragen per PM vorzubeugen. Nein, wir hatten mit Suchmaßnahmen bei Verschwinden von Touristen nichts bzw. nur sehr wenig zu tun.


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um 10:12
@bergfreund
@cyclic

Also ich finde Deinen Ansatz, @bergfreund, um die Handyzeiten zu erklären, erstmal auf jeden Fall wert, weiterverfolgt zu werden. Auch wenn man das wohl nur exakt vor Ort genau nachvollziehen könnte. Was aber vermutlich schon heute nicht mehr möglich wäre, selbst wenn man den exakten Ort wüsste, weil ev. Bäume nun fehlen und andere gewachsen sind etc. Vielleicht gibts auch den exakten Liegeplatz nicht mehr wegen Erdrutschen o.ä.

Trotzdem fällt ja in Deiner Grafik, @cyclic, auf, dass diese Zeiten ziemlich symmetrisch zu 12 Uhr liegen. Das ist schon sehr auffällig. Panama hat Anfang April m.W. daylight saving, Sommerzeit, dann steht die Sonne um 12 Uhr nicht am höchsten Punkt, aber trotzdem: die Zeiten gruppieren sich ungefähr um den Zeitpunkt der höchsten Tageshelligkeit.

Aus Schlaf oder Dösigkeit wacher werden, das Handy checken, dann wieder müder werden, nochmal kurz checken, dann schlafen, halte ich nicht für ganz abwegig. Das würde dann allerdings voraussetzen, dass sie in einem erheblich schlechteren Zustand waren als wir wohl bisher dachten. Das wären sehr kurze Aktivitätszeiten bezogen auf den ganzen Tag. Aber warum nicht, das erklärt vielleicht, warum man außer Papierschnippseln und Winkeast nicht mehr viel zur eigenen Rettung tun konnte.
Drei Tage hintereinander werden diese Aktivitätszeiten immer kürzer. Das könnte auch passen, zunehmende Erschöpfung. Dann ist sie nochmal länger, warum? Letztes Aufbäumen? Auch ein Sterbeprozess ist ja nicht immer geradlinig.
Ev. hat auch nur einer das Handy bedient und die andere konnte noch weniger bis gar nichts mehr. Passwörter könnte man ja ausgetauscht haben?

Dass die Nachtfotos vom 8.4. sind, glaube ich nicht, wie gesagt.


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um 10:18
49997744cd

49997745gy


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um 10:40
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Naja, früh morgens waren es schon 20 Grad, nachts nie weniger als 18, in der Foto-Session-Nacht über 20 Grad und tagsüber halt 25. Das waren also fast oder am 8. April real tropische Nächte, falls sie unten am Culebra waren
Meine Quelle für Temperaturen ist:

https://imperfectplan.com/2022/09/20/panama-expedition-temperature-rainfall-data/

Die Beschreibung einer Nacht (Nähe "River 3") liest sich dort so:
I specifically recorded the temperature (14.8° C, 58.64° F) on July 11th, at 4:25AM, because I woke up shivering in my hammock tent
Quelle: s.o.

und weiter
We already know that Kris and Lisanne likely faced temperatures as low as ~14.44°C (58°F)
Quelle: s.o.

"River 3" und das "Camp 2" sind exakt hier:

https://imperfectplan.com/2021/11/21/expedition-1-maps-coordinates/

bei Standort #16 , also ziemlich weit "unten", höhenmässig gesehen. Und das dürfte schon ziemlich genau das "Zielgebiet" sein von dem ich spreche.


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um 11:06
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:bei Standort #16 , also ziemlich weit "unten", höhenmässig gesehen. Und das dürfte schon ziemlich genau das "Zielgebiet" sein von dem ich spreche.
Nee, River 3 ist Q2 und liegt auf 1630m Höhe. Dein Zielgebiet am Culebra liegt zwischen 850 und 950m Höhe (siehe meine OpenStreetMap-Links im Themen-Wiki). Oben auf dem Berg ist es natürlich kälter, da kommen die IP-Messungen ungefähr hin, auch wenn 3 Monate später in der Regenzeit gemessen. Aber River 3 / Q2 liegt ja im selben Höhen-Bereich wie Q1 / Foto #508, nur 200 Höhenmeter unter dem Mirador, noch vor den Paddocks und weit vom Culebra entfernt. Meine Temp-Quelle: https://open-meteo.com/en/docs/historical-weather-api


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um 11:39
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Nee, River 3 ist Q2 und liegt auf 1630m Höhe.
Dann muss ich mich korrigieren: für mich war bisher klar dass das zwischen

Cable Bridge und Fundort der Jenans (850 m)
https://www.allmystery.de/bilder/km122930-119

ebenfalls als Culebra bezeichnet wird. In meinem Szenario hat natürlich alles stromab des Fundortes der Jeans keine Relevanz für einen Lagerplatz, der Lagerplatz war oberhalb. Die Jeans wurden ausgezogen weil man inkontinent wurde. Wäre man weitergelaufen hätte man sie in den Rucksack gepackt, ich bezweifle aber dass das in so einem Fall kräftemässig überhaupt möglich gewesen wäre.


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um 11:53
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Dann muss ich mich korrigieren: für mich war bisher klar dass das zwischen

Cable Bridge und Fundort der Jenans (850 m)
https://www.allmystery.de/bilder/km122930-119

ebenfalls als Culebra bezeichnet wird.
Wird es ja auch. Nur liegt das 900 Höhenmeter unterhalb des Miradors und nicht ansatzweise dort wo IP auf 1630 Meter Höhe campiert haben.

K+L sind also auf der Karibikseite anderthalbmal so tief abgestiegen, wie sie auf der Boquete-Seite aufgestiegen sind, immer mit dem Blick ins Nichts, anstatt, wie beim Aufstieg, mit Rückblick auf die Stadt. Also gemäß Lost-/Unfall-/Rundweg-Theoretikern versteht sich.


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um 12:40
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Wenn beide an einem Ort festsaßen, lässt sich auch ein unterschiedlicher Ort der Leichenverwesung, nur noch schlecht einpassen.
Warum?
Mal angenommen sie saßen zu einem Zeitpunkt fest, heißt das nicht, dass nicht eine von beiden diesen Ort irgendwann doch noch verlassen haben könnte (nach dem Versterben der Freundin zB).
Zudem ist doch Konsens, dass die Fotos vor der Regenzeit in der Nähe von Wasser bzw einem Flussbett aufgenommen wurden, oder?
Das bedeutet, dass die Leichen mitgetragen worden sein könnten. Auch hier gilt wieder: das muss nicht bedeuten, dass beide Körper immer gleichzeitig an der gleichen Stelle waren. Einer könnte sich verfangen haben und (teilweise oder ganz) an einem trockenen, sonnigen Ort gelegen haben, um dann nochmal weitergetragen worden zu sein.
Der andere wurde vielleicht (vom Fluss) weiterbewegt und verblieb länger im Wasser oder wurde (teilweise oder ganz) von Tieren verschleppt...
Für mich sind jedenfalls die unterschiedlichen Zustände keine große Aufregung wert. Es wurde ja auch nur die Bleichung eines Knochen angemerkt, oder täusche ich mich?


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um 13:03
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Auch hier gilt wieder: das muss nicht bedeuten, dass beide Körper immer gleichzeitig an der gleichen Stelle waren. Einer könnte sich verfangen haben und (teilweise oder ganz) an einem trockenen, sonnigen Ort gelegen haben, um dann nochmal weitergetragen worden zu sein.
Das denke ich auch. Gerade in einer so dynamischen Landschaft.
Der unterschiedliche Verwesungsgrad beweist weder menschliches Zutun noch schließt er es aus. Er wirft aber Fragen auf, die man natürlich gerne beantwortet hätte. Das ist m.E. auch die Aussage von diesem oft zitierten Bericht von Fr. Coriat.
Ein identischer Verwesungsgrad hätte nämlich im Umkehrschluss menschliche Einwirkung ja auch nicht ausgeschlossen. Und auch nicht bewiesen. Wenn sie getötet an ein und derselben Stelle gelegen hätten bis zur Auffindung, hätte der Verwesungsgrad völlig identisch sein können.

Zumindest laut des Berichts hat der Forensiker an diesen 3 Knochen nichts herausfinden können, was ein menschliches Zutun beweist. Keine Trennspuren an den Knochen, keine Schusswunden, keine Schabespuren, keine Schnittspuren, nichts.
Aber es sind halt auch nur 3 Knochen von?


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um 13:14
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:dass die Päckchen viel zu klein seien.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Die Länge ihres Ellbogen und der Hand entspricht ungefähr der Päckchenlänge.
m.E. ist der Umschlag im Bild in der Mitte gefaltet. Der Umschlag, den Frau P. trägt, ist daher doppelt so lang wie ihr Unterarm.


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um 13:16
@SG-Ponyboy

Ja, ja, ist schon klar, dass das nicht Nordnorwegen im Spätherbst war :-)

Als Gedankenexperiment ist vielleicht die Vorstellung ganz hilfreich, man sitze in einem Schacht. Dann hat man um die Mittagszeit Licht, zumindest mehr Licht, Rest des Tages weniger, nachts nix. Evtl. erklärt das dann einen höheren Aktivierungsgrad um die Mittagszeit.
Nun werden sie nicht in einem Schacht gesessen haben. Aber evtl. ist eine Topopgrahie möglich, die das ähnlich erklärt.
Die Theorie funktioniert m.E. besser, wenn man von einem schlechten Allgemeinzustand mit hohem Ruhebedarf ausgeht, Dämmerzustand, Somnolenz, etc.

Die Alternative ist, dass jemand z.B. in seiner Mittagspause regelmäßig bei ihnen vorbeischaute und zum Bedienen des Smartphones nötigte.
Die Frage ist, wann ist typischerweise Mittagspause in Panama?
Wenn es Schweiz wäre, würde ich diese Theorie direkt ausschließen.


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um 13:16
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:m.E. ist der Umschlag im Bild in der Mitte gefaltet. Der Umschlag, den Frau P. trägt, ist daher doppelt so lang wie ihr Unterarm.
Das mag sein. Aber ein Femur ist typischerweise nicht faltbar.


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