Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon
um 08:38Ganz so abwegig ist das auch nicht. Man hätte am 3. April die Akku-Ressourcen checken und ab 4. April den Plan verfolgen können, das iPhone 2x am Tag zwecks "Irgendwie"-Ortung einzuschalten. Möglichst zur selben Zeit, damit eine fehlgeschlagene Ortung am nächsten Tag erfolgreich sein könnte, weil das Ortungsteam ein Muster erkennt.bergfreund schrieb:Nur fürs Protokoll: ich habe von den Versuchen 04.04. -11.04. geschrieben.
Dazu bräuchte man allerdings keine Sonne, die durchs Blätterdach scheint, dazu reicht auch ein Ast und 2 Markierungen für den Schattenstand. Anhand der Sonnentheorie auf einen bestimmten Ort am Culebra zu schließen, halte ich für absurd. Und Aktivierung durch Wärme? Naja, früh morgens waren es schon 20 Grad, nachts nie weniger als 18, in der Foto-Session-Nacht über 20 Grad und tagsüber halt 25. Das waren also fast oder am 8. April real tropische Nächte, falls sie unten am Culebra waren.
Und ich denke dass man da eher auf die Idee kommt, die Kamera-Uhr zu benutzen. Außerdem würde man bei der angenommenen Intention (Ortung) kaum 4 Tage aussetzen. Ein FP-Szenario braucht diese ganzen Verrenkungen nicht, da reichen Bürozeiten, Wecker, Erinnerungsfunktionen, Tagesabläufe, Armbanduhr etc., also Auftrag 2x am Tag = Lösung Schema F, ohne an Wahrscheinlichkeitsberechnungen zu denken.
Wann genau weiß ich nicht. Lt. ViP traf das Paket mit den Handys und dem Rechtshilfeersuchen der panamaischen Regierung zur Voruntersuchung einer mutmaßlichen Straftat am 20. Juni in NL ein, deshalb "ab" 20. Juni.Anthurium schrieb:Also 20 Juni?
Ich kann nur schlussfolgern, dass das iPhone in den Niederlanden beim NFI gebootet wurde. Die Gerüchte vom Auslesen des Speichers direkt von den NAND-Chips kann man beim iPhone ausschließen, weil ohne funktionierendes Handy = keine entschlüsselten Daten.
Es ist Freitag, der 20. Juni 2014. Neun Tage nach dem Rucksackfund erreicht ein versiegeltes Paket das Büro des niederländischen Justizministers Ivo Willem Opstelten. Absender ist die Generalstaatsanwaltschaft der Republik Panama. Enthalten sind Lisannes Handy, ihre Digitalkamera und ihr Rucksack, außerdem Kris’ Mobiltelefon und die BHs der beiden Frauen. Anbei liegt ein Rechtshilfeersuchen der panamaischen Regierung zur »Voruntersuchung einer mutmaßlichen Straftat der Freiheitsberaubung zum Nachteil von Lisanne Froon und Kris Kremers«Hardinghaus, Christian; Nenner, Annette. Verschollen in Panama : Die wahre Tragödie vom Pianista Trail. Der Fall Kris Kremers & Lisanne Froon (S.80). Kindle-Version.