bergfreund schrieb:--> absolute Zustimmung, habe lange auf so einen Kommentar gewartet von jemanden der in ähnlicher Situation war.
Ging uns genauso, wie früher hier beschrieben sind wir zu zweit durch den Kampf durch Bergregenwald und durch Bachläufe (mit Kompass :)) nach dem Abkommen vom Weg zurück in die Zivilisation gelangt - eine Abschiedsnachricht wäre mit Aufgeben gleichzusetzen gewesen.
Die Hinterlassenschaften von Menschen, die wirklich in einer Lost-Situation ums Leben kamen, wie Geraldine Largay, erzählen da eine andere Geschichte, als die nicht prüfbaren Anekdoten anonymer User, die angeblich eine ähnliche Situation überlebten.
Waren K+L wirklich in einer Lost-Situation, würde ich mit einiger Wahrscheinlichkeit (beide schrieben in Panama Tagebuch) Abschiedsnachrichten oder eine Art elektronisches oder handgeschriebene Tagebuch erwarten. Mehr ein Tagebuch, falls man doch noch gefunden wird, das im Worst Case auch als Abschieds-Hinterlassenschaft fungieren kann.
Letztlich bringt es wenig, mit anonymen Anekdoten pot. unlogisches Verhalten von K+L erklären zu wollen ..
ringelnatz schrieb:eure Entscheidung im Nachhinein nicht logisch erscheint und somit diesen Interpretationsspielraum schafft, den es in diesem Fall ja auch gibt!
"Nie hätten sie den Pfad verlassen!"
"Sie hätten eine SMS hinterlassen!"
"Viel zu wenig Anrufversuche!"
"Sie hätten doch Google Maps oder den Kompass benutzt!"
...
.. denn das trifft ebenfalls auf pot. unlogisches Täterverhalten zu, wie die Inszenierung eines Lost-Szenarios, anstatt Rucksack samt Inhalt einfach verschwinden zu lassen. Fälle wie Frauke Liebs zeigen, dass es dazu nicht mal anonyme Anekdoten braucht.