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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

28.09.2017 um 23:47
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Und wenn ein ausgeschaltetes Handy nicht zu orten ist..
warum stört es dann im ausgeschalteten Zustand meine Intercom zur Taucherkammer?
Wahrscheinlich wirst ausgerechnet Du mit Deinem Handy vom Mossad abgehört, oder hast Du noch eine andere Theorie?


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28.09.2017 um 23:47
Zitat von ayahuaskaayahuaska schrieb:Das das Handy nicht mehr da ist, wird man eher zu seinem ungunsten auslegen.
Richtig, eben. Es entspricht nicht dem Verhalten eines Menschen nach einem Unfall, es sei denn, der Verursacher will etwas vertuschen, siehe Unfallfluchtfahrer.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:    milly schrieb:
   as U-Boot konnte aber nicht geortet werden.

?

   JosephConrad schrieb:
   Denke daran: das Boot war sicher die ganze Zeit auf dem Schirm des Dänischen Militärs und der Küstenwache. Die Radardaten werden 24/7 aufgezeichnet.
Beitrag von milly (Seite 389)

(Das U-Boot selbst verfügt über keine AIS Satellitenortung.)

Wäre es der Fall, hätte man PM schon viel früher auf dem Schirm gehabt.


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28.09.2017 um 23:53
Wenn er taucht kann er nicht geortet werden.
Dazu brauchst Du einen Zerstörer oder einen Minensucher oder ein anderes Uboot, mindestens aber ein Wracksuchschiff.
Unterwasser gehen auch keine Handy Signale nach oben durch.

Oben wir er nur wargenommen wenn man ihm im Radar aktiv sucht.
Ansonsten ist das ein kleiner Punkt unter vielen großen. Also ab 2.00 irgendwas ?

Aber wenn er aufgetaucht ist sind die Handys sehr leicht peilbar.
Insbesondere weil das Boot ja nicht weit weg von Land war.
Man muß schon einige Meilen rausfahren bevor der Empfang schlecht wird oder abbricht.
Und auf der langen Brücke waren vermutlich Handyfunkmasten, alleine schon für die Autofahre auf der Brücke.
Bei der Höhe der Brücke dürften die eine ganz gute Reichweite gehabt haben.

Aber okay - er hätte auch einfach die Akkus rausnehmen können.


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28.09.2017 um 23:54
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Aber okay - er hätte auch einfach die Akkus rausnehmen können.
Und dann?


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28.09.2017 um 23:55
Zitat von ayahuaskaayahuaska schrieb:Das das Handy nicht mehr da ist, wird man eher zu seinem ungunsten auslegen.
PM wird sich wundern, wenn er es nicht schon wusste, was sein provider alles über sein handy auf vorrrat  abgespeichert auf seinem server liegen hat. wenn unter wasser, oder auch schon im uboot kein empfang möglich war, so ist das handy ständig am rödeln, um einen empfangbaren mast zu orten (kosten nebebei eine menge strom).

gesendete sms von jemand an dieses handy ohne empfang werden zwischengespeichert und dann vom provider abgeschickt, wenn wieder empfang da ist. genauso ists mit gesprächen.
der handybesitzer bekommt dann eine sms und einen ton, dass jemand versucht hat anzurufen.

auf dem meer hat man typischerweise einen tollen empfang, ausserhalb des bootes.


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28.09.2017 um 23:55
Zitat von millymilly schrieb:(Das U-Boot selbst verfügt über keine AIS Satellitenortung.)
Hätte es AIS gehabt so könnten wir heute alle nachsehen, wie Herr Madsen so gefahren ist ...

Aber auch das böse feindliche U-Boot tut uns nicht diesen Gefallen. Also muss man teuere Primär-Radars anschaffen, sie möglichst hoch postieren und auch noch für eine Radar-Überdeckung sorgen um möglichst genau triangulieren zu können. Versteht sich von selbst das diese Daten immer aufgezeichnet werden. Denn wenn einer mal ein aufgetauchtes böses feindliches U-Boot sichtet, so kann man nachsehen, was los war.

Und da die zivilen Ermittler in diesem Fall brennend wissen wollten wann das Boot wo genau war, hat man sicherlich ein Amtshilfeersuchen gestellt. Dann hat ein versierter Techniker die Daten zusammengestellt, einen schönen bunten Ausdruck gemacht und der dänischen Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestelllt.

Als Schiff oder Flugzeug ist man halt immer sichtbar ...


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Kriminalfall Kim Wall

28.09.2017 um 23:56
Zitat von tracestraces schrieb: GermanMerlin schrieb:
Aber okay - er hätte auch einfach die Akkus rausnehmen können.

Und dann?
Dann sendet das Handy keine Peilzeichen mehr zum Sendemast.


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28.09.2017 um 23:56
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Dann sendet das Handy keine Peilzeichen mehr zum Sendemast.
Und dann?


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28.09.2017 um 23:57
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Aber okay - er hätte auch einfach die Akkus rausnehmen können.
bei PM kann ich mir vorstellen, dass er ein handy mit wechselakku hatte, bei KW kann ich es mir nicht vorstellen.
die heutigen handys haben zu 99,9% fest verbaute akkumulatoren.


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28.09.2017 um 23:58
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Als Schiff oder Flugzeug ist man halt immer sichtbar ...
Da hast Du recht - aber immer nur nachträglich. Stunden später, wahrscheinlich aber erst Tage später.


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Kriminalfall Kim Wall

28.09.2017 um 23:58
@GermanMerlin

Worauf ich hinaus will:

Ein Mensch, der einen anderen toten Menschen unbedingt von Bord haben will und alle seine Handlungen auf nichts anderes ausgerichtet sind, als auf dieses Ziel:
Wie wahrscheinlich oder sinnhaft wäre es, noch mehr Einzelteile aus dem Besitz dieses Menschen an Bord in einem recht unübersichtlichen Schauplatz zu beherbergen?


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28.09.2017 um 23:59
Zitat von tracestraces schrieb: Dann sendet das Handy keine Peilzeichen mehr zum Sendemast.

Und dann?
Kann man ihn auch an der Oberfläche Nachts in einem schwarzen Uboot nicht so ohne weiteres finden.
Und er kann sich einen Tauchspot suchen wo er sich in Ruhe hinlegt um z.B. zu schlafen..


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29.09.2017 um 00:01
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Kann man ihn auch an der Oberfläche Nachts in einem schwarzen Uboot nicht so ohne weiteres finden. Und er kann sich einen Tauchspot suchen wo er sich in Ruhe hinlegt um z.B. zu schlafen..
Und dann?


Spaß beiseite, siehe o.g.:

Worauf ich hinaus will:

Ein Mensch, der einen anderen toten Menschen unbedingt von Bord haben will und alle seine Handlungen auf nichts anderes ausgerichtet sind, als auf dieses Ziel:
Wie wahrscheinlich oder sinnhaft wäre es, noch mehr Einzelteile aus dem Besitz dieses Menschen an Bord in einem recht unübersichtlichen Schauplatz zu beherbergen?


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29.09.2017 um 00:01
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Da hast Du recht - aber immer nur nachträglich. Stunden später, wahrscheinlich aber erst Tage später.
Und genau so verhält es sich auch mit dem Stadtmensch der über Handy trianguliert wird. Stunden später, wahrscheinlich aber erst Tage später, bis der Provider was vernünftiges rausrückt. Im Meer muss man schon in Küstennähe sein, damit das Handy noch geht, da kann man höchstens die Funkzelle ermitteln. Mehrere Handymasten in Reichweite? Eher wohl nicht. So gesehen: lieber die Radardaten.


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29.09.2017 um 00:06
@GermanMerlin
Und deshalb hat PM alles richtig gemacht!? - Er könnte die Handys bewusst entsorgt haben,

- seines, um nicht geortet zu werden,
- KWs Handy, da evt. das Handy Aufzeichnungen vom "Unfallhergang" hat + um nicht geortet zu werden.
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:gesendete sms von jemand an dieses handy ohne empfang werden zwischengespeichert und dann vom provider abgeschickt, wenn wieder empfang da ist. genauso ists mit gesprächen.
der handybesitzer bekommt dann eine sms und einen ton, dass jemand versucht hat anzurufen.
Genau, ob mit o. ohne Handy, die Ermittler können herausfinden, wann wer einen Anruf o. eine SMS sendete, um wie viel Uhr u. KW u. PM nicht mehr ans Handy gingen. Ich denke, das hat Aussagekraft.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Hätte es AIS gehabt so könnten wir heute alle nachsehen, wie Herr Madsen so gefahren ist ...
Die Ermittler kennen doch aber nun die Route, die PM gefahren war. Wie konnte man das eigentlich herausfinden?


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29.09.2017 um 00:07
Zitat von millymilly schrieb:Ob mit o. ohne Handy, die Ermittler können herausfinden, wann wer einen Anruf o. eine SMS sendete, um wie viel Uhr u. KW u. PM nicht mehr ans Handy gingen. Ich denke, das hat Aussagekraft.
und sie können feststellen, wann die handies von KW und / oder Pm danach wieder empfang hatten.


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29.09.2017 um 00:10
Zitat von millymilly schrieb:Er könnte die Handys bewusst entsorgt haben
Das geht auch unbewusst.
Zitat von millymilly schrieb:KWs Handy, da evt. das Handy Aufzeichnungen vom "Unfallhergang" hat +um nicht geortet zu werden.
Vielleicht brauchte er es auch einfach nicht mehr.


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29.09.2017 um 00:12
Kommischerweise war für mich von Anfang an klar das die Handys weg waren weil er der Ortung entgehen wollte.
Darüber hab ich nicht mal mehr nachgedacht. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.

Genauso gut könnte es natürlich sein das er die nicht mehr gebraucht hat..


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29.09.2017 um 00:13
Zitat von millymilly schrieb:Die Ermittler kennen doch aber nun die Route, die PM gefahren war. Wie konnte man das eigentlich herausfinden
Habe ich doch gesagt:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:lso muss man teuere Primär-Radars anschaffen, sie möglichst hoch postieren und auch noch für eine Radar-Überdeckung sorgen um möglichst genau triangulieren zu können. Versteht sich von selbst das diese Daten immer aufgezeichnet werden.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Und da die zivilen Ermittler in diesem Fall brennend wissen wollten wann das Boot wo genau war, hat man sicherlich ein Amtshilfeersuchen gestellt. Dann hat ein versierter Techniker die Daten zusammengestellt, einen schönen bunten Ausdruck gemacht und der dänischen Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestelllt.
Mit anderen Worten: Tag und nacht drehen sich militärische Radars, die in die Bucht auf das Meer hinausschauen und senden starke Impulse aus. Dise werden vom Metallkörper der Schiffe reflektiert, von großen besser und von kleinen schlechter. So bekommt man ihre Position, da können die gar nix dagegen machen.
Das Militär gibt hier seit den 80er Jahren viel Geld aus,seitdem russische Spionage U-Boote gerne mal die Küste ausspähen (oder was auch immer sie machen).


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29.09.2017 um 00:14
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Und genau so verhält es sich auch mit dem Stadtmensch der über Handy trianguliert wird. Stunden später, wahrscheinlich aber erst Tage später, bis der Provider was vernünftiges rausrückt.
die polizei konnte live orten, denn es waren personen abgängig, von denen sie sicherlich die handynummern hatten.
liveortung wird heute bei jeder vermisstenmeldung eingesetzt.

und wo wenn icht auf see, könnte besser trianguliert und eingemessen werden.
keine störenden gebäude in denen es schlechten bzw abgeschwächten empfang wegen funkschattens gibt...
die handshake daten bei funkzellenübergängen sind ebenfalls abrufbar und damit das handy richtig gut zu positionieren.
auf dem meer gibt es sicher massenhaft funkzellen mit schnittmengen in anderen funkzellen.

wo wird KW wohl ihr handy gehabt haben?


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