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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 21:20
Zitat von FFFF schrieb:Nein. Deine Beine sind bis zur Taille sicher mehr als einen Meter lang, wenn Du so groß bist.
Bei lässig sitzenden Hosen sollten es ca. 110cm sein, und dann kannst Du den Rücken nicht 90Grad abknicken.

Leute, nehmt euch mal ein Maßband oder Zollstock. Ist gar nicht so schwer.
Spar dir das, hab ich längst gemacht, ich gehe natürlich in die Hocke, wenn ich was anheben will, wie denn sonst?


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 21:21
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Er konnte den Schnorchel über ein Ventil schliessen und der Inneraum dient als Pufferspeicher.
bei besagtem Ventil schien es laut den Fotos Veränderungen gegeben zu haben.
Also das Ventil mit schwimmer bzw. externem Zylinder sah ich auf neuen Fotos nicht mehr.
Aktuelle Detailfotos der steuerbordseite dieses Ventils hab ich jetzt nicht direkt in Erinnerung.
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Kann man so machen - muss man aber nicht.
Mit dem innenraum als Puffer...  wahnsinn würde der Kaleun sagen.

@FF
ist doch hier alles verlinkt zum Turm:
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall
- Vordere Öffnung Aussichtsturm ca 30 x 60 cm (fast zu schmal, um dort zu stehen. Sichtfenster für Bedienelemente?)
Hintere Öffnung Aussichtsturm ca. 85 x 60 cm (etwa Fläche eines kleinen Schreibtischs)
https://www.allmystery.de/i/t15dcdb3_836ac16d2c_luke.jpg
https://www.allmystery.de/i/t2c1f51c_t23a9fe9_t21773f7_t802a7da_362253eeb2_im.jpg

Mit einem kleinen Spalt fällt die Kraft wegen Druckunterschied weg.
Einen Deckel egal ob mit 50 oder 70cm Durchmesser hebt man nicht egal ob gegen 0,3 oder 0,5 Bar.
Die Umstände um den Unterdruck zu erzeugen sind hier dargelegt, ebenso die Eckdaten mit denen man die Zeit und die Kräfte berechnen kann.

Also genug seine Meinung zu bilden, ein Konsens scheint jedoch nicht möglich...


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04.11.2017 um 21:25
Zitat von HexenmondHexenmond schrieb:Und hier ist auch die Antwort, warum die Rechtsmedizin diese Todesursache nicht übersehen hätte.
So ein massiver Unterdruck würde vor allem im Innenohr, am Herzen und in den Lungen Spuren hinterlassen. Auch Blutungen aus Nase und Ohren würden auftreten.
Kann man so etwas auch noch feststellen, wenn die Leiche tage- oder wochenlang im Wasser gelegen hat? Die Rechtsmediziner haben ja mehr oder weniger deutlich gesagt, dass der Zustand der gefundenen Körperteile keine sicheren Rückschlüsse auf die Todesurasache mehr zulässt. Andernfalls wäre der Sachverhalt ja längst aufgeklärt.


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04.11.2017 um 21:27
Ich stell mir das öffen nach dem (möglichen) wegrustchen, weil das Heck (möglcherweise)abgesackt war, jetzt aber wieder hochkommt etwa so vor:

Er geht zur Luke und greif sie mit einer Hand um sie aufzuziehen. Geht aber nicht. Er zieht nochmal deutlich kräftiger - geht aber immer noch nicht. Jetzt schaut er sich die Verriegelung an und dreht sie. (denkt : Hat Sie zugedreht oder zieht sie von unten an der Luke?).
Nein Verriegelung ist und war in Stellung offen. Er greift jetzt die Luke mit beiden Händen- sie geht nicht auf. Er erkennt wahrschenlich spätestens jetzt das er es mit einem Differenzdruckproblem hat. Er positioniert sich neu und versucht trotz der Enge eine Kreuzhebegriff.
usw usw.


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 21:31
@GermanMerlin
:D
Die Standfläche ist also durchgehend und durch den Holm unterteilt.
Jedenfalls nicht nur 30x60cm.
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:30 x 60 cm kann man sich mit einem 2 Meter Zollstock ganz schnell selber zurechklappen. Habe ich gerade gemacht.
Mann (183cm 82 Kg) kann bequem drin stehen. Aber nichts darunter richtig anheben..
Und das stimmt dann eben nicht, da man nicht in dem kleinen Teil stehen müsste, sondern im größeren über der Luke.
Jedenfalls ist die Standfläche größer als die Öffnungen oben, sonst würde man ja die Luke überhaupt nicht von außen anheben können.

@Sector7
Dann messe doch mal nach, wie hoch Du bist, wenn Du in die Hocke gehst, um etwas anzuheben. Ich tippe, dass dass mehr als ein Meter ist.
Deine Beinlänge ist dann aber umso weniger relevant. ;)

Sonst musste die Luke ja auch angehoben werden, auch 35kg nimmt man ungern mit einer Hand und aus dem Kreuz.

Mich interessiert aber mehr, was über den Druckausgleichshahn geschrieben wurde, denn den würde man ja sofort betätigen, wenn die Luke nicht normal aufgeht.


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 21:34
Zitat von FFFF schrieb:Und das stimmt dann eben nicht, da man nicht in dem kleinen Teil stehen müsste, sondern im größeren über der Luke.
Die Luke ist im kleineren Teil


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04.11.2017 um 21:36
Zitat von FFFF schrieb:Und das stimmt dann eben nicht, da man nicht in dem kleinen Teil stehen müsste, sondern im größeren über der Luke.
hier
https://www.allmystery.de/i/t2c1f51c_t23a9fe9_t21773f7_t802a7da_362253eeb2_im.jpg

Folge dem Licht am Ende des Tunnels ;)
https://www.allmystery.de/i/t15dcdb3_836ac16d2c_luke.jpg


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04.11.2017 um 21:36
@Hexenmond
So ein massiver Unterdruck würde vor allem im Innenohr, am Herzen und in den Lungen Spuren hinterlassen. Auch Blutungen aus Nase und Ohren würden auftreten.
KEIN Rechtsmediziner sieht sich die Trommelfelle an! (Was jetzt sicher nachgeholt wird bei KW).
Falls es jemals zu kleinsten Blutungen aus Nase oder Ohren gekommen wäre, wäre das nach 2 Monaten am Meeresgrund nicht mehr nachweisbar.
Retinale Blutungen?: ich weiss nicht, wieviel von den Augen noch vorhanden ist...
Eine Hirnschwellung nach 2 Monaten Liegedauer im Meer noch sicher zu diagnostizieren, möchte ich ebenfalls bezweifeln.
Am ehesten kann man noch histologisch ein Lungenödem am Torso feststellen (Liegedauer 10 Tage).
Der Punkt ist, dass sich das Vollbild einer "akuten Höhenkrankheit" aufgrund der kurzen Dauer von max. 15min bis zum Todeseintritt gar nicht ausbilden kann.
Aber warten wir mal ab.


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04.11.2017 um 21:36
Zitat von FFFF schrieb:Dann messe doch mal nach, wie hoch Du bist, wenn Du in die Hocke gehst, um etwas anzuheben. Ich tippe, dass dass mehr als ein Meter ist.
Deine Beinlänge ist dann aber umso weniger relevant. ;)

Sonst musste die Luke ja auch angehoben werden, auch 35kg nimmt man ungern mit einer Hand und aus dem Kreuz.
Hab ich gemacht, die optimale Kraft-Position in der Hocke ist 1 Meter. Wenn die Luke 10 Grad auf ist, ist nur noch eine Handkraft von ca. 15kg nötig, notfalls stellt er einfach n Schuh auf den Süllrand oder quetscht sich selbst dazwischen.

Weiterhin bin ich der Meinung, dass man nicht mit der vollen Atmospähre rechnen kann, denn der Unterdruck zieht den Deckel ja vollflächig runter, was wieder einen mittigen Schwerpunkt ergibt.


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 21:36
Zitat von HexenmondHexenmond schrieb:    GermanMerlin schrieb:
   Wir habe keinen Schnorchel - wir sind alle Taucher und benötigen unsere Trommelfelle und Lungen noch unbeschädigt.

Und hier ist auch die Antwort, warum die Rechtsmedizin diese Todesursache nicht übersehen hätte.
So ein massiver Unterdruck würde vor allem im Innenohr, am Herzen und in den Lungen Spuren hinterlassen. Auch Blutungen aus Nase und Ohren würden auftreten.
Leider nein. Der Innenraum wird ja nicht schlagartig evakuiert, auch steigt der Druck nicht schlagartig - es sei den er kriegt die Luke auf.

Beim Schnorcheltauchen läuft der Diesel schneller (nicht im leerlauf) und die Druckschwankungen Druck runter und sofort wieder rauf weil das Ventil wieder aufmacht gehen massv auf dei Trommelfelle - das tut massiv weh.

Hier haben wir es mit eine kontinuierlichen Druckabsenkung zu tun. Stell dir vor Du fährst den Mout Everset in 7 Minuten mit dem Fahrstuhl hoch. Das ist kein Vollvakuum - höchstes ein halbes. Aber zu wenig Sauerstoff. O2 Partialdruck 0,21 runter auf 50% 0,1 oder weniger. Zum Vergleich die Ausatemluft hat 0,17..

Die Schäden müßten ähnlich der eines an der Höhenkrankheit gestorbenen Bergsteigers sein. Bloss werden die aus der Höhe selten geborgen. Am Mount Everst liegen die alle noch rum.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schon-wieder-vier-tote-gefunden-wie-normal-ist-es-am-mount-everest-ueber-leichen-zu-stolpern.d5e6c3f0-8de1-42d2-a8cd-121085547ef5.html
Zitat von FFFF schrieb:Mich interessiert aber mehr, was über den Druckausgleichshahn geschrieben wurde, denn den würde man ja sofort betätigen, wenn die Luke nicht normal aufgeht.

Der ist Innen - und ihre einzige Chance..


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 21:41
@GermanMerlin

Was ist, wenn er seinen Pullover ins Abgasrohr stopft o.ä.?


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04.11.2017 um 21:41
@GermanMerlin
Wenn der nicht von außen zu betätigen ist, dann könnte man sich ja sehr leicht auf hoher See selbst aussperren.
Ziemlich leichtsinnig.

Bei den Höhenkranken vom Mount Everest sieht man keine solchen äußeren Anzeichen, weil die nicht in einigen Minuten von Null auf einige Tausend Meter raufgeklettert sind.

Aber wie verhält sich das im U-Boot...
Bei den Arbeiten an der Brooklyn Bridge sind einige Arbeiter daran gestorben, dass sie abends zu schnell hoch geholt wurden.
Ich muss nochmal nachsehen, ob denen etwas anzusehen war.


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 21:47
Zitat von FFFF schrieb:Ziemlich leichtsinnig.
Na der sollte ja mechanisch und einfach sein, man will ja nciht daß eine Meerjungfrau von aussen unter wasser dort aufmacht ;)

Leichtsinnig:
die durch die Bilder und Schätzungen beschriebene und interpretierte Konstruktion (der UC3) ist ungefähr zu vergleichen mit einem großen Lagerfeuer oder sagen Wir generator in einem geschlossenen Raum, bei dem ein schild in Schriftgröße 8 draufsteht: "bei betrieb Haustüre offen lassen" und die haustüre schlägt öfter mal durch wind zu, Gäste gehen rein und raus.


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04.11.2017 um 21:49
Zitat von FFFF schrieb:@GermanMerlin
Wenn der nicht von außen zu betätigen ist, dann könnte man sich ja sehr leicht auf hoher See selbst aussperren.
Ziemlich leichtsinnig.
Man kann sich nur aussperren wenn man alleine fährt. Und das ist dann ja nicht akut gefährlich - man ist ja außen gelle?
Außerdem ist im normalfall die Fernbedienung draussen und das Kabel verhindert das die Luke ganz schliesst.

Bei mir ist im Hafen immer das Landstromkabel dazwischen und der Druckausgleichshahn offen.
So verhindere ich da mich das nächste Hochdruckgebiet ausperrt..  
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:@GermanMerlin

Was ist, wenn er seinen Pullover ins Abgasrohr stopft o.ä.?
Dann hat er keinen Pullover mehr an..
..und der Diesel stirbt ab.
Zitat von d.fensed.fense schrieb:http://cdn2.spiegel.de/images/image-1181081-galleryV9-csoy-1181081.jpg (Archiv-Version vom 08.03.2018)
Im Hintergrund kannst du die nicht Wärmeschutz isolierte rostige Abgasleitung sehen. Ein komplettgeschweißtes Stahlrohr.
Wenn er die Abgasleitung von außen blockiert geht der Motor aus.


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04.11.2017 um 21:55
Zitat von AndanteAndante schrieb:Kann man so etwas auch noch feststellen, wenn die Leiche tage- oder wochenlang im Wasser gelegen hat?
Natürlich weiß ich nicht in welchem Zustand der Torso war. Aber nach 10 Tagen im Wasser, bei relativ intaktem Brustkorb, halte ich das noch für gut möglich.
Ich bin nicht in der Rechtsmedizin tätig, aber ich würde nie behaupten, dass der obduzierende
Arzt NICHT in die Ohren schaut.
Man sieht sich die Mundhöhle an, die Nase, die Augen und auch die Ohren.


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04.11.2017 um 21:56
Zitat von d.fensed.fense schrieb:Leichtsinnig:
die durch die Bilder und Schätzungen beschriebene und interpretierte Konstruktion (der UC3) ist ungefähr zu vergleichen mit einem großen Lagerfeuer oder sagen Wir generator in einem geschlossenen Raum, bei dem ein schild in Schriftgröße 8 draufsteht: "bei betrieb Haustüre offen lassen" und die haustüre schlägt öfter mal durch wind zu, Gäste gehen rein und raus.
Das ist bei fast allen Ubooten so und bedingt durch die Umstände.
Ich fahre seit 30 Jahren Uboote. Unfallfrei. Mal einen Daumennagel am Lukenverschluß gequetscht..  

Wenn Sie Crewmitglied gewesen wäre.. hätte sie den Druckausgleichshahn geöffnet, den Diesel abgeschaltet, ihm die Fernsteuerung hochgegeben und beide hätten noch Jahre später von ihrem Abenteuer erzählen können.

Ich gebe Dir aber recht. Vieles war zu einfach und damit unsicher konstruiert.
Eine Abgasleitung kann ein paar Hundert Grad heiß werden..
Okay man muss sie ja nicht anfassen wenn man es weiss..
Aber normalerweise isoliert man die trotzdem mt Wärmeschutzmatten.

Hier an der Ostsee saufen dauernd besoffene Angler ab.
Die fahren mit Badewannen zur See in denen ich nicht mal baden würde..


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 22:08
Meiner Meinung nach war es der größte technische Fehler mit so einem wenig automatisierten Uboot alleine zu fahren.

Habe morgen eine Testfahrt im Hafen. Die machen wir zu zweit.
Beides Vollbluttechniker und jeder der beiden könnte auch alleine fahren falls der andere ausfällt.
Das nennt sich "Backup" und berücksichtigt das etwas ausfallen könnte.
Auch der Fahrer kann ja ausfallen.

Er wollte KW mind. beeindrucken und evt mehr - da bin ich mir sehr sicher.


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 22:13
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Er wollte KW mind. beeindrucken und evt mehr - da bin ich mir sehr sicher.
das ist ihm ja zumindest gelungen *ironie
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Wenn Sie Crewmitglied gewesen wäre.. hätte sie den Druckausgleichshahn geöffnet, den Diesel abgeschaltet, ihm die Fernsteuerung hochgegeben und beide hätten noch Jahre später von ihrem Abenteuer erzählen können.
sprachlos


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 22:14
@GermanMerlin
@d.fense
Ein einfaches Rohr mit Hebelventil würde ja genügen, außen und innen ein Hebel und fertig. Gegen ungewolltes Betätigen gibt es Schutzbügel.
Ich glaube langsam, dass Madsens U-Boot weit von verkehrstauglich entfernt war. Man kann auch mit einem Bündel Luftballons fliegen und auf einem Türblatt mit einem Bettlaken segeln, aber damit ist man noch weit von "Heißluftballon" oder "Schiff" entfernt.

@GermanMerlin
So lange Leute mitfahren,mdie sich auskennen oder man sehr umsichtig ist und einen Gast niemals alleine unten lässt, mag das gut gehen. Aber alleine schon nach dem Auftauchen vor dem Gast die Leiter hoch zu gehen, ohne das Kabel und die Steuerung, ist fahrlässig.


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Kriminalfall Kim Wall

04.11.2017 um 22:14
Zitat von FFFF schrieb:Aber wie verhält sich das im U-Boot...
Bei den Arbeiten an der Brooklyn Bridge sind einige Arbeiter daran gestorben, dass sie abends zu schnell hoch geholt wurden.
Ich muss nochmal nachsehen, ob denen etwas anzusehen war.
Die sterben an Embolien durch die Druckentlastung. Taucherkrankheit. Das im Blut gelöste Gas dehnt sich aus und verstopft alle Gefäße.
Da brauchst Du aber erheblich mehr druck als 0,5 Bar. Das geht ab 1,5 Bar und stundenlanger Belastung erst los.

Wenn er die Feuerwehr gerufen hätte und die hätte die Luke mit einem Kettenzug schnell geöffnet,
hätte die plötzlche Druckentlastung ihr aber wahrscheinlich die Lunge und die Trommelfelle zerissen.


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