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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 13:23
Zitat von FFFF schrieb:Die "Entlüftungs"-Theorie ist wohl vom Tisch, denn dann würde Madsen nicht wegen eines Sexualverbrechens angeklagt.
noch warten wir auf die Anklage..


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Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 13:28
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Dieselabgase schmeckst Du auf der Zunge. Es fühlt sich "metallisch an". Außerdem riecht es deutlich.
Deine Augen werden gereizt und fangen an zu tränen.
Die wirklich tödlichen Bestandteile kannst Du zum Teil aber nicht wahrnehmen.
Ahh ok...und was hat dann Madsen gemacht um den unteren Teil seines U-Boot's wieder zu betreten können, gut durchgelüftet oder...Er konnte sich ja vor den Abgasen retten...
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Wenn Sie an Abgasen gestorben wäre, würde sich das in Ihrer Lunge nachweisen lassen.
CO, CO2, Russ und Dieseladditive.
Vllt. wurde es ja nachgewiesen und es wurde nur nicht veröffentlicht.
Sie haben ja nur seine Lukenstory widerlegt und weitere Details haben sie ja nicht bekannt gegeben.
Mir kommt es eben komisch vor, gerade als sich Madsen im Turm befand ist KM im U-Boot verstorben, welch ein Zufall...
Was hat er überhaupt im Turm gewollt, frische Luft geschnappt...


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aero Diskussionsleiter
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Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 13:33
Zitat von FFFF schrieb:@aero , hier kann ich Dir überhaupt nicht mehr folgen.

Kannst Du mal erläutern, was Du damit meinst?
Beitrag von aero (Seite 890)

@FF

Das der journalist sich als mensch im vorfeld schon hätte denken können oder konkreter müßen, das diese art journalistischer tätigkeit auf unmut stoßen wird.

Der rückzieher jetzt wirkt daher nicht besonnen oder weise auf mich, sondern wie eine art niederlage und wirft ein negatives bild auf seine tätigkeit.


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29.12.2017 um 13:33
Zitat von FFFF schrieb:@GermanMerlin
Kim Wall hat vielleicht Abgase eingeatmet, sie ist nicht an "Raucherlunge" gestorben. Ihre Lunge dürfte bis zu der Nacht noch gut funktioniert haben und hat ganz sicher nicht wie ein Objekt aus der Pathologie-Vorlesung ausgesehen.
Sie hat auch nicht in Peking gelebt oder in der Freizeit Dieselabgase geschnüffelt, soweit bekannt.
Könnte man damit solche Theorien einfach überspringen und wieder vernünftig argumentieren?
Klar. Das war übrigens eine Antwort von mir auf ein Frage von Indina.
Und ob Ihre Lunge gut funktioniert hat, kannst du gelegentlich gerne belegen.

Leute mit zum Beispiel Asthma oder anderen Lungnkrankheiten setzen sich in einem Uboot insbesondere dieser Bauart einen erhöhten Risiko aus. Die Luft da drin ist nicht immer optimal. Erhöhte CO, H2, Co2, Ozon, Spurengase etc etc. Werte, Abgase, verdampfende Öle der heißen Maschinen. Insbesondere wenn vor dem Tauchen die Maschine liefen.
Zitat von IndinaIndina schrieb:Mir kommt es eben komisch vor, gerade als sich Madsen im Turm befand ist KM im U-Boot verstorben, welch ein Zufall...
Was hat er überhaupt im Turm gewollt, frische Luft geschnappt...
Nein das ist nach dem tauchen normal. Der "Alte" oder sein 1WO steigt zuerst auf. Kenne kein U-Boot wo das anders ist.


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Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 13:38
@FadingScreams
Dann eben präziser: Madsen wird seit Monaten in U-Haft festgehalten, weil er unter anderem eines "schweren sexuellen Verbrechens" angezeigt ist.
Diese Anzeige wurde nach forensischer Untersuchung des Torsos hinzu gefügt.
Hat Madsen oder die Anwältin das abgestritten, und auf "Entlüftung" hingewiesen? Nein. Sie äußern sich überhaupt nicht zu den Stichen.

@GermanMerlin
Hatte es nicht zwischendurch mal geheißen, dass das Boot gar nicht mit Dieselaggregat tauchen konnte, sondern nur mit Batterien?
Warum schmeißt Madsen nach dem Auftauchen den Diesel an, steigt nach oben und lässt die Luke so lange zu, dass ein Unterdruck und/oder tödliche Abgase entstehen?


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29.12.2017 um 13:45
Zitat von AndanteAndante schrieb:@frauzimt
Kann sein. Und was ist, wenn die Stiche post mortem,wenn auch kurz, zugefügt wurden? Dann bricht jede auf die Stiche gestützte Mordzheorie in sich zusammen, weil Mord, Totschlag, Vergewaltigung allesamt voraussetzen, dass das Opfer bei Begehung der Tat noch lebt.Und genau da liegen vermutlich die Schwierigkeiten für die StA, entsprechend Beweis zu führen.
Die StA hat ganz sicher Beweise genug für eine Mordanklage. Auch ohne genaue Todesursache
Er hatte evt. eine Chance gehabt, wenn er sie nicht angerührt hätte. So ist es unmöglich, dass er glaubhaft bezeugen kann, sie nicht getötet zu haben.


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29.12.2017 um 13:48
Zitat von FFFF schrieb:@GermanMerlin
Hatte es nicht zwischendurch mal geheißen, dass das Boot gar nicht mit Dieselaggregat tauchen konnte, sondern nur mit Batterien?
Warum schmeißt Madsen nach dem Auftauchen den Diesel an, steigt nach oben und lässt die Luke so lange zu, dass ein Unterdruck und/oder tödliche Abgase entstehen?
Ich hab das Szenario schon im Forum inzwischen für unwahrscheinlich erklärt.
Der Hauptdieselmotor wurde von unten, genauer gesagt vom Maschinenraum gesteuert.

Was er wahrscheinlich gemacht hat: Den Stromgenerator nach dem auftauchen eingeschaltet um die Batterien zu laden.
Den braucht er nicht zu bedienen. Dann ist er nach oben gegangen um mit der E-Maschine zu fahren.
Der Stromgenerator ist aber klein und hat 16 PS. Der erzeugt nicht so schnell Unterdruck. Er hätte vermutlich genug Zeit gehabt (größer 1-2 Minuten) eine zugefallene Luke wieder zu öffnen. Aber ich glaube nicht mehr das die zugefallen ist. Ich
habe inzwischen 5 GB Fotos bekommen von der Werkstatt und dem Uboot. Die Kontergewiche der Luke sind zu erkennen.

Dieselabgase könnten sein - wenn er nach dem auftauchen den Abgasentwässerungshahn nicht wieder zu gemacht hat. Ist
uns auch schon passiert. Aber bevor Du dann umfällst vergeht sehr viel Zeit und es gibt sehr eindeutige Anzeichen - dann willst Du da einfach nur noch raus an die frsche Luft.


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29.12.2017 um 13:51
@Andante
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:überprüft eigentlich guinness regelmäßig ob es das längste/ größte privatgebaute uboot noch gibt, oder muss man das melden?

fragen die nach einer offiziellen abmeldung des bisher längsten/ größten, oder muss man sogar eine verschrottungsurkunde vorlegen?
Bitte nicht schon wieder das U-Boot. Wen interessiert das Guinness Buch?


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29.12.2017 um 13:55
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Und ob Ihre Lunge gut funktioniert hat, kannst du gelegentlich gerne belegen.

Leute mit zum Beispiel Asthma oder anderen Lungnkrankheiten
Ok, wir haben also eine sehr risikofreudige Frau und unprofessionelle Journalistin, die sich zu kinky Sex mit einem stadtbekannten Choleriker in einem engen, stickigen U-Boot trifft und ihr Asthmaspray vergessen hat. Dem fällt blöderweise die Luke zu (shit happens*), es entsteht in Sekunden ein Unterdruck und Luft wie Pudding, die Frau fällt tot um. Der Choleriker sticht dann zur "Entlüftung" auf ihre Genitalien ein und macht danach ein Nickerchen, bevor er den Körper ins Meer entsorgt.
Fall gelöst, Madsen kommt umgehend frei: Die Strafe für die Störung der Totenruhe hat er schon abgesessen.

*) Komischerweise wissen U-Boot-Konstrukteure zwar alles über die Gefahren von Dieselabgasen, darum werden Entlüftungen u.s.w. eingebaut, auch weiß Madsen dass sein U-Boot keinenLuftfilter hat und man darum nur tauchen kann, bis die Luft mies wird, und dass der Schnorchel futsch ist, aber bei der Ausfahrt zu zweit hat Madsen das alles vergessen und lässt die Luke zufallen, während der Diesel läuft.
War wohl doch nicht so ein Tausendsassa.


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Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 14:01
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Der Stromgenerator ist aber klein und hat 16 PS. Der erzeugt nicht so schnell Unterdruck. Er hätte vermutlich genug Zeit gehabt (größer 1-2 Minuten) eine zugefallene Luke wieder zu öffnen. Aber ich glaube nicht mehr das die zugefallen ist. Ich
habe inzwischen 5 GB Fotos bekommen von der Werkstatt und dem Uboot. Die Kontergewiche der Luke sind zu erkennen.

Dieselabgase könnten sein - wenn er nach dem auftauchen den Abgasentwässerungshahn nicht wieder zu gemacht hat. Ist
uns auch schon passiert. Aber bevor Du dann umfällst vergeht sehr viel Zeit und es gibt sehr eindeutige Anzeichen - dann willst Du da einfach nur noch raus an die frsche Luft.
Also ist es unsinnig, weiter darüber zu diskutieren, ob Kim Wall Asthma hatte, oder die Luke nicht mehr zu öffnen war.
Warum sollte Madsen sie überhaupt zu lassen, wenn sie aus Versehen zu fiel und noch jemand unten im Boot war? Man würde sie doch gleich wieder öffnen, schon weil da ja auch das Kabel für die Steuerung hindurch geht.
Was mich zu der Frage bringt, ob die Luke dann überhaupt ganz geschlossen sein kann.


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29.12.2017 um 14:05
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Nein das ist nach dem tauchen normal. Der "Alte" oder sein 1WO steigt zuerst auf. Kenne kein U-Boot wo das anders ist.
Ahh ok, Danke!
-------------------
Mich irritiert trotzdem weshalb Kim Wall gerade dann verstorben ist, während PM im Turm war. Und er zudem in seiner Aussage angegeben hat, er hätte Abgase bemerkt. Mir sind das einfach zu viele Zufälle, für mich stimmt da irgendetwas nicht.
Er wusste sich jedenfalls zu helfen, damit ER wenigstens heil wieder aus seinem U-Boot rauskommt.



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29.12.2017 um 14:05
Zitat von FFFF schrieb:Ok, wir haben also eine sehr risikofreudige Frau und unprofessionelle Journalistin, die sich zu kinky Sex mit einem stadtbekannten Choleriker in einem engen, stickigen U-Boot trifft und ihr Asthmaspray vergessen hat. Dem fällt blöderweise die Luke zu (shit happens*), es entsteht in Sekunden ein Unterdruck und Luft wie Pudding, die Frau fällt tot um. Der Choleriker sticht dann zur "Entlüftung" auf ihre Genitalien ein und macht danach ein Nickerchen, bevor er den Körper ins Meer entsorgt.
- risikofreudige Frau = ja, dafür ist sie bekannt, insbesondere durch Ihre Artikel.

- unprofessionelle Journalistin = dafür gibt es keinen Hinweis, eher das Gegenteil eine prof.Jour. am Anfang Ihrer Karriere.

- kinky Sex = Darauf gibt es keinen Hinweis, aber auf Besuche von BDSM Kongresse.

- stadtbekannten Choleriker = Darauf gibt es Hinweise.

- engen, stickigen U-Boot = Würde ich jetzt mal als technische Tatsache ansehen.

- Asthmaspray = Darauf gibt es keine Hinweise, wäre aber interessant zu erfahren ob Vorerkrankungen, Raucher etc.

- Luke und UnterdrucK = Hmm, habe ich doch gerade erläutert das das ein sehr unwahrscheinlich gewordenes Szenaro ist.

- Stiche = Dazu gibt es zwei Aussagen, eine vom Sta und eine vom Polizeichef (Bild.de) , Polizeisprecher odr Ermittlungsleiter (alle anderen Printmedien) Für mich sind diese beiden Aussagen gleichberechtigt im Raum.

- Nickerchen = Ist unwahrscheinlich, er konnte nur ca. 3 Knoten fahren. Dafür bleibt eigentlich keine Zeit. Er wollte damit wahrscheinlich nur den Zeitraum der Zerteilung deckeln.


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Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 14:08
die ermittler selbst waren es, die die CO-vergiftung ins spiel brachten, die anwältin ließ verlautbaren, dass PM nur von abgasen sprach.

möglicherweise war da die StA etwas zu vorgriffig und hat PMs 36 seiten nach abgleich mit dem autopsiebericht und nach rücksprache mit der GM schon gewertet.

vielleicht haben die autopsieergebnisse eben keine anzeichen einer abgasvergiftung mit den typischen spuren in lunge und blut nachweisen können, und es blieb rein theoretisch nur noch eine CO-vergiftung.

stirbt ein mensch, so kommt es zum aussetzen der atmung oder des herzkreislaufes.
medizinisch gesehen kommt es immer zur hypoxie, also einer minderversorgung mit sauerstoff.
das ist so wenn dem opfer die kehle durchgeschnitten wird, beim erstickungstod, oder bei einer CO vergiftung.
die frage ist, ob die GM nachweisen können was die todesursache war, durch was die sauerstoffunterversorgung des hirns und des kreislaufs verursacht wurde.

die liegezet im meer machte es sicher nicht einfacher zb eine erstickung mit einer plastiktüte nachzuweisen.


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29.12.2017 um 14:13
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:die liegezet im meer machte es sicher nicht einfacher zb eine erstickung mit einer plastiktüte nachzuweisen.
erstickung mit einer plastiktüte = Dafür gibt s keine Hinweise, aber es wäre interessant zu wissen ob Nahtod durch erstinken mittels Plastiktüte eine übliche BDSM Praxis ist. Zumal Plastiktüten zum verbringen der Leichenteile ja nachgewiesen wurden.


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29.12.2017 um 14:21
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:- risikofreudige Frau = ja, dafür ist sie bekannt, insbesondere durch Ihre Artikel.
(...)
Nein. Kein Artikel weist auf "Risikofreude" hin.
Ich habe in dem Beitrag etwas ironisch zusammengefasst, was auf den letzten Seiten diskutiert wurde.
Warum Du jetzt über Lungenerkrankungen diskutierst und dann der eigenen Theorie gleich wiedersprichst, oder schon wieder "Nahtoderfahrungs"-Sex sinnierst, oder ein Einverständnis von Kim Wall voraussetzen würde, bleibt mir rätselhaft.

Es gibt keine Anzeichen für einvernehmlichen Sex, welcher Art auch immer. Die Stiche weisen allerdings auf ein Sexualverbrechen hin.


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29.12.2017 um 14:28
Zitat von FFFF schrieb: Lungenerkrankungen d
Warum sollten wir nicht Lungenkrankheiten disskutieren?

Der TV (bzw seine Anwältin) hat angegeben das er nicht weiss woran sie starb.
Brachte Unterduck und Abgase ins Spiel.

Nach wie vor ist die Todesursache unklar - und offensichtlich auch nicht so ganz einfach festzustellen?

Ich bin mal auf einem Militäruboot mitgefahren. Da gibt es vorher eine medizinische Untersuchung der Eignung - selbst für Gäste. Die haben sich komplett darauf beschränkt Lunge und Ohren - aber sehr gründlich abzuprüfen.
Bei zivilen Ubooten findet diese Untersuchung üblicherweise nicht statt.

Und ja ich gebe Dir Recht, der Fall bleibt auch mir rätselhaft.


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29.12.2017 um 14:33
Kann mir die Erstickung mit einer Plastiktüte nicht so recht vorstellen..
Ich schätze ihn eher so ein, dass er oben gewartet hat bis KW ohnmächtig wurde, von seinen viel zitierten Abgasen.
Erst dann hat er sich an ihr vergriffen..Glaube nicht, dass er ihr beim Kampf um ihr Leben zusehen wollte, es war sein erstes Mal, da könnte er noch Skrupel gehabt haben.


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29.12.2017 um 14:35
Die Stiche sind darum anders einzuordnen als die Zerteilung, weil sie während oder direkt nach dem Tod zugefügt wurden.
Das würde heißen: Die Frau ist leblos und Madsen sticht 15 mal auf sie ein, bevor er später den Körper zerteilt, beschwert, verpackt und versenkt.
Das würde heißen, dass er sofort den Entschluss gefasst hätte, den Körper zu versenken.
Dann handelt er zuerst ziemlich sinnlos: Die Stiche erfüllen den Zweck nicht. Wenn sie so flach sind, dass sie keine lebenswichtigen Organe tödlich verletzten, können sie eben auch nicht zur "Entlüftung" der Organe dienen.
Dann ist er plötzlich wieder klar im Kopf, zerteilt den Körper u.s.w.. Hat nur übersehen, dass die Metallstücke die Teile auffindbar machen.
Holt aber nicht nach, wirksame "Entlüftungsstiche" anzubringen.

Darum gehören die Stiche meines Erachtens nicht zu der Entsorgung der Toten, sondern sind als eine davon getrennte Tat zu betrachten.
So, wie es auch die Polizei sieht.


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Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 14:38
Zitat von FadingScreamsFadingScreams schrieb:also seit letzter Nacht frage ich mich eher - auch wegen der noch nicht vorliegenden Anklage - sind die Stiche perimortal evtl der einzige Anker für die StA überhaupt noch eine Anklage hinzubekommen?
Nein. Wie kommst du darauf? KW starb auf seinem Boot. Ihr Körper weist auch ohne die Stiche noch weitere Verletzungen auf für die PM ja auch keine Erklärung hat. Aber es würde ohne die Stiche wahrscheinlich wesentlich schwerer werden PM wegen Mord bzw. der dän. Entsprechung von Mord zu verurteilen.

Außerdem gibts PMs Diskussion über Leichenbeseitigung, die Hinrichtungsvideos auf seiner Festplatte, die Tatsache das er Säge, Messer, Gurte und v.a. zahlreiche Rohrstücke an Bord hatte. Ob das reicht um ihm Vorsatz bzw. geplanten Mord nachzuweisen weiß ich nicht, aber es sieht für ihn natürlich nicht gut aus.


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Kriminalfall Kim Wall

29.12.2017 um 14:44
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Außerdem gibts PMs Diskussion über Leichenbeseitigung, die Hinrichtungsvideos auf seiner Festplatte, die Tatsache das er Säge, Messer, Gurte und v.a. zahlreiche Rohrstücke an Bord hatte. Ob das reicht um ihm Vorsatz bzw. geplanten Mord nachzuweisen weiß ich nicht, aber es sieht für ihn natürlich nicht gut aus.
Nichts davon würde genügen, um eine Tötungsabsicht nachzuweisen.
Ein Gespräch über Leichenbeseitigung: Dann wären viele Forumsmitglieder von Allmy verdächtig.
Werkzeuge, Metallteile, Spanngurte: Braucht man im U-Boot.
Tötungsvideos: fies, aber kein Beweis.
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