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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

2.947 Beiträge, Schlüsselwörter: Friedhof, 2018, Koblenz, Obdachloser, Geköpft

Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

14.03.2019 um 11:37
Der Täter muss sich wohl selbst verraten. Die vorhandenen Spuren führen wohl nicht zu ihm.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

14.03.2019 um 11:37
Hannes_F schrieb:Wenn das alles nicht der Fall ist, wo soll man da ansetzen?
Ich habe wahrlich keine Ahnung von kriminaltechnischer Arbeit der Ermittlungsbehörden (daher: gerne Korrektur, wenn ihr euch in dem Bereich näher auskennt; ich kenne mich nur im Juristischen aus), aber ich würde doch vermuten, dass eine solche Tat sehr viele Spuren hinterlassen muss. Fingerabdrücke, DNA-Spuren wie Haare etc.
Es wurde ja offiziell bestätigt, dass rund 100 Objekte sichergestellt wurden. Daran wird doch etwas zu finden sein?!
Eventuell hat man ja sogar die Tatwaffe am Tatort gefunden und auch diese müsste doch sehr spurenbehaftet sein.

Das größte Problem wäre dann wohl eher, diese Spuren dann konkreten Personen zuzuordnen?!
In einer Kartei werden sich ja allenfalls solche befinden, die bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind.

Hier mal ein interessanter Artikel dazu:

https://www.n-tv.de/wissen/Was-einen-Taeter-verraten-kann-article19385141.html


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

14.03.2019 um 11:42
@ dolcevita21

Mir fällt es aber schwer einzuschätzen, wieviele von den 100 Objekten wirklich etwas mit dem Fall zu tun haben. Ich könnte mir vorstellen, dass auf so einem Friedhof sehr viele kleine Dinge herumliegen (Zigarettenkippen, Kaugummis, Bonbonpapier, Taschentücher usw.), so dass man schnell 100 zusammen hat. Ich stelle es mir so vor, dass die Polizei erst einmal alles sichert und die Fundstellen markiert, dann erst geschaut wird, was wirklich mit dem Fall zu tun hat und was nicht.....


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14.03.2019 um 11:59
brigittsche schrieb:Mir fällt es aber schwer einzuschätzen, wieviele von den 100 Objekten wirklich etwas mit dem Fall zu tun haben. Ich könnte mir vorstellen, dass auf so einem Friedhof sehr viele kleine Dinge herumliegen (Zigarettenkippen, Kaugummis, Bonbonpapier, Taschentücher usw.), so dass man schnell 100 zusammen hat. Ich stelle es mir so vor, dass die Polizei erst einmal alles sichert und die Fundstellen markiert, dann erst geschaut wird, was wirklich mit dem Fall zu tun hat und was nicht.....
Ja, da gebe ich dir natürlich recht. Das schwierigste wird dann (sofern nicht eindeutig; zB etwas mit Blutspuren) vermutlich sein überhaupt erst einmal zu filtern was vorher schon dort lag und nichts mit der Tat zutun hat und was möglicherweise von dem/den Täter/n stammen könnte. Ich will nicht sagen, dass sowas einfach ist - keine Frage. Habe auch höchsten Respekt vor dieser Arbeit und finde es immer wieder faszinierend wozu unsere Kriminaltechnik heutzutage fähig ist!

Allerdings versuche ich immer mich als "Laie" einmal in die Lage eines Täters zu versetzen. Ich für meinen Teil hätte da nicht den geringsten Schimmer wie ich mich verhalten muss, worauf ich achten muss, was mir später zum Verhängnis werden kann.
Vor einer Internetrecherche hätte ich ebenfalls Angst, da man ja - falls man auf meine Spur kommen sollte - dann nachvollziehen kann welche Seiten ich so besucht und wonach ich genau gesucht habe.
Also, woher das ganze Wissen? Von Bekannten? Ist auch wieder riskant. Je mehr Mitwisser, desto eher kommt man mir auf die Schliche.
Deshalb einfach so meine Vermutung, dass die Täter ganz genau wussten (woher auch immer) wie sie vorgehen müssen.


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14.03.2019 um 12:22
@ dolcevita21

Das ist übrigens eine Sache, die man wirklich einmal sagen muss: Respekt vor der Arbeit der Polizei! Leider gleiten solche Diskussionen wie wir sie hier führen mitunter in ein Polizei-Bashing ab. Aber man sollte nie vergessen, dass wir alle nur Laien sind und dass es eben (auch wenn natürlich mitunter Fehler vorkommen) nicht unbedingt an mangelhafter Arbeit der Polizei liegt, wenn ein solcher Fall nicht schnell oder sogar gar nicht aufgeklärt wird. Wie es @Hannes_F schon schrieb: Wo soll die Polizei ansetzen, wenn es keine Anhaltspunkte gibt?


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14.03.2019 um 12:54
dolcevita21 schrieb:Also, woher das ganze Wissen? Von Bekannten? Ist auch wieder riskant. Je mehr Mitwisser, desto eher kommt man mir auf die Schliche. Deshalb einfach so meine Vermutung, dass die Täter ganz genau wussten (woher auch immer) wie sie vorgehen müssen.
Das setzt jetzt voraus, dass die Tat geplant war. Bei einer Tat, die im Affekt begangen wurde, geht der Täter wahrscheinlich bei der Spurenbeseitigung emotional vor. Es ist die Abwägung zwischen dem schnellen Verlassen des Tatorts und dem Versuch, Spuren noch zu beseitigen. Bei einer geplanten Tat wird dagegen auch die Zeit nach der Tat mit gut überlegten Schritten abgearbeitet. Da es bisher wenige Ermittlungsansätze gibt, spricht doch einiges für eine geplante Tat.


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14.03.2019 um 13:00
inspektor schrieb:Das setzt jetzt voraus, dass die Tat geplant war. Bei einer Tat, die im Affekt begangen wurde, geht der Täter wahrscheinlich bei der Spurenbeseitigung emotional vor. Es ist die Abwägung zwischen dem schnellen Verlassen des Tatorts und dem Versuch, Spuren noch zu beseitigen. Bei einer geplanten Tat wird dagegen auch die Zeit nach der Tat mit gut überlegten Schritten abgearbeitet. Da es bisher wenige Ermittlungsansätze gibt, spricht doch einiges für eine geplante Tat.
Wenn es eine Tat im Affekt gegangen worden wäre, müssten es ja (noch) mehr Spuren geben nehme ich an. Wenn man etwas überstürzt, ist die Chance, dass man Fehler begeht, doch um einiges höher.
Ich persönlich gehe aber ohnehin von einer geplanten Tat aus. Heißt natürlich nicht, dass es nicht auch anders gewesen sein kann.
Ist einfach nur so meine Einschätzung.


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14.03.2019 um 14:13
dolcevita21 schrieb:Das größte Problem wäre dann wohl eher, diese Spuren dann konkreten Personen zuzuordnen?!
In einer Kartei werden sich ja allenfalls solche befinden, die bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind.
Ja, das war ja gerade meine Aussage. Dass man allerlei Spuren gesammelt hat, ist ja klar, aber was damit anfangen? Sämtliche Tatort-Spuren, wie sie auch in dem verlinkten n-tv-Artikel genannt werden, setzten ja voraus, dass man schon mal einen Tatverdächtigen hat oder einen Treffer in der Datenbank.
dolcevita21 schrieb:Ich für meinen Teil hätte da nicht den geringsten Schimmer wie ich mich verhalten muss, worauf ich achten muss, was mir später zum Verhängnis werden kann.
Das glaube ich dir nicht. :-) Wenn man hier in diesem oder ähnlichen Foren liest, Berichte, Zeitungsartikel usw., dann erfährt man doch recht viel. Ich wundere mich oft, wie dilettantisch viele Täter vorgehen, auch bei schweren Straftaten. Im Internet nach einschlägigen Methoden suchen scheint schon fast ein Klassiker. Ich denke, bei vielen Verbrechen sind die Umstände das Problem für den Täter: Zeitdruck oder Ungeduld, offensichtlicher oder nachvollziehbarer Bezug zum Opfer (das ist ja in den meisten Fällen schon mal gegeben), früher schon straffällig geworden und anderes. Bei manchen kommt dann noch auffälliges oder schlicht dämliches Verhalten dazu.

Fälle wie Kampusch, Langendonk, Frauke Liebs, Katrin Konert und wie sie alle heißen, oder eben Straten haben gemeinsam, dass es offenbar keinen Täter-Opfer-Bezug gibt (oder ein solcher nicht ermittelt werden kann).


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14.03.2019 um 14:20
Hannes_F schrieb:Das glaube ich dir nicht. :-)
Das kannst du aber getrost :D Gut, mag vielleicht auch daran liegen, dass ich eine viel zu harmoniebedürftige und rechtstreue (weil Juristin) Mitbürgerin bin, um mir auch nur im geringsten vorzustellen solch eine Tat zu verüben.
Selbst wenn man vorher alles geplant hat - bei der Tat befindet man sich doch (denke ich) in einer psychischen Ausnahmesituation.
Das erschwert die "perfekte Tatbegehung" doch noch einmal.

Naja, ich habe weiterhin tiefstes Vertrauen in die Ermittler und hoffe, dass sich dieser Fall - sei es auch nicht direkt sofort - aufklären lässt und der/die Täter ihre gerechte Strafe erhalten!
(Sollte das der Fall sein, weiß ich jetzt schon, dass ich diesen Prozess - sofern öffentlich - besuchen werde!)


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14.03.2019 um 16:36
@Widmo
Ich glaube auch das der oder die Täter noch in Koblenz rumlaufen.

An einen oder mehrere ortsfremde Täter glaube ich nicht. Die hätten sonst nie das Schlaflager gefunden.

Mich würde mal interessieren ob ihr eher an mehrere oder einen Täter glaubt? Und eher jung oder alt?


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

14.03.2019 um 16:39
Mich würde auch interessieren ob der Täter eine Taschenlampe dabei hatte. Muss er aber wohl, sonst sieht er ja garnicht ob er GS richtig getroffen hat. Aber in einer Hand die Taschenlampe und in der anderen die Tatwaffe ? Ist bestimmt zu umständlich.

Vielleicht doch mehrere Täter?


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

14.03.2019 um 16:44
Kann mich nur wiederholen: ich gehe von mehreren Tätern aus. Was das Alter betrifft, will ich mich allerdings nicht festlegen.
Dazu wissen wir einfach zu wenig über ein Motiv und den/die mögliche/n Täter.

Müsste ich es, würde ich die Altersspanne auf 30-50 Jahre legen.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

14.03.2019 um 16:50
@dolcevita21

Danke. Ich wiederum gehe nur von einem Täter aus. Der zumindest kein Jugendlicher mehr ist aber so ab Anfang 30 aufwärts.


Keine Ahnung wie ich darauf komme aber ist irgendwie mein Bauchgefühl.

Mehrere Täter kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Aber natürlich kannst du auch richtig liegen☺

Ob der Täter geplant hat ihn zu entaupten oder vielleicht sollte es in Kehlschnitt werden und war aber bisschen zu heftig.

Aber was soll das dann für eine Tatwaffe sein. Hm okay doofer Gedanke


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14.03.2019 um 16:59
Ich gehe davon aus, dass Herr Straten schon tot war (z. B. erschlagen oder erwürgt), als der Kopf abgetrennt wurde. Jemand wollte mit dem Mord große Aufmerksamkeit erzeugen.


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14.03.2019 um 19:39
@Idrial
Eine Taschenlampe wäre viel zu kompliziert .Eine Stirnlampe und dann beide Hände frei mit einer schweren Axt oder anderes Schneidwerkzeug bewaffnet .So wie ein Holzfäller der einen Baumstamm hackt . Vlt hat er ja schon auf solche Art und Weise Erfahrungen gesammelt und weiß wie man mit Axt oder Machete oder Sichel etc umgeht.EINE Sense wäre auch vorstellbar ,da lang und gut im Griff.Also ein Mann der irgendwie kräftig ist, mittlerem Alter und schwere körperliche Arbeit gewohnt ist ,so könnte ich mir den Täter vorstellen,also kein smarter Jugendlicher .Herr Straten war ja auch nicht gerade schmächtig .Und irgendwie mußte es schnell gehen.Ob er vorher erwürgt wurde und dann bewußtlos war und dann zugehauen das wäre auch machbar. jedenfalls sicher Tod und dann eine Art Trophäe als Kopf gut sichtbar hingelegt.

Wer ist dazu imstande? jemand mit enormer Wut und Zorn im Bauch oder jemand der dringend Geld braucht.und der wortwörtlich für Kohle über Leichen geht.


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14.03.2019 um 19:51
Einen Auftragsmord kann ich nur im Zusammenhang mit der Pfandflaschenmafia sehen.


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14.03.2019 um 20:04
@Graninas
Ja stimmt eine Stirnlampe hatte ich garnicht auf dem Schirm. Aber eine Person mit Sense wäre doch aufgefallen.

Und wir haben die gleiche Vorstellung vom Täter Typ. Ich hatte schon vorher geschrieben das ich ihn mir auch so vorstelle.

@inspektor

Oh ich wusste garnicht das es eine Pfandflaschenmafia gibt. Da habe ich wieder was gelernt. Oder war das ironisch gemeint?😊

Anscheinend gibt es ja für jeden Pups eine Mafia :-)


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14.03.2019 um 23:19
Sensemann mit Stirnlampe, wird echt immer besser. ;) Eine Enthauptung kann man im Prinzip mit einem gewöhnlichen Spaten herbeiführen, oder einer stabilen Schaufel. Wir sind immer noch auf dem Friedhof? Ich könnte mir vorstellen, dass sowas in der Art da sogar irgendwo greifbar ist. Bräuchte also nicht mal jemand angeschleppt haben, wobei gerade das eine, aber auch nur eine Erklärung dafür sein könnte, weshalb die Polizei alles dazu verschweigt: für etwaige Beobachtungen nicht mehr wichtig. Aber zur Tatwaffe, oder den Tatwaffen, wissen wir eben glatt Null, wir wissen ja nicht mal, wie Herr Straten um's Leben kam. Somit ist das alles nur müßig, ich meine daran ändert sich auch nichts in Durchgang 107.

Wer sich von euch noch an den ungefähren Wortlaut in der PK erinnert, mag zumindest als Eindruck behalten haben, dass sich der Angriff irgendwie gröber gestaltet haben muss. Der Staatsanwalt sollte es gewusst haben und der sprach von menschenverachtender Gewalt und davon, dass das "soweit ging, dass..." der Kopf abgetrennt wurde. Nein, das klingt nicht nach einer glatten Enthauptung nach Art der Guillotine. Auch eine Dekapitation muss abgesehen davon mitnichten in Absicht, geplant oder gezielt erfolgt sein, sowas kann sich in einem Gemenge ergeben oder einfach'n Kollateraleffekt eines entspr. brutalen Gemetzels sein - aber auch das ist nichts Neues und bestimmt schon zig mal erwähnt worden. (Lest ihr den Thread?) Keineswegs selbstverständlich für mich auch die Notwendigkeit einer künstlichen Lichtquelle. Erst mal kann es da gar nicht stockdunkel sein - ist ja kein Verließ, ein richtiges Gewölbe oder im Keller, das ist halboffen, unter freiem Himmel - der oder die Täter müssen den Hof auch zumindest mal bereits überquert haben, wenn sie nicht gerade nachtblind sind, stellen sich Augen ein, auch das bekannt, oder? Wir sind schon nachts im Wald gewesen, ohne Laterne. Und selbst wenn, gerade wenn, meint ihr nicht, auch Herr Straten wird sich dort irgendwie haben orientieren müssen? Vielleicht hatte er eine Lampe? Problem gelöst! Klasse, sind wir der Aufklärung jetzt näher?

Zum x'ten Mal auch die ominöse Pfandflaschenmafia. Anstatt dass hier mal jemand fünf beispielhafte Fälle anführte, seriös belegt, für derartige Verbrechen in jüngerer Vergangenheit in der Bundesrepublik im Zusammenhang mit Flaschensammlern. Damit wir uns mal was drunter vorstellen können. Andernfalls bleiben es nämlich Gruselgeschichten ohne Grundlage und im Übrigen auch personenbezogene Diskriminierung bestimmter Gruppen, in dem Fall nämlich Flaschensammler. Find ich nicht in Ordnung, dass man hier Kunsthändlern, Flaschensammlern, Obdachlosen oder gar psychisch Kranken - die empirisch belegt viel häufiger Opfer von Gewalt werden als dass sie Täter wären - so ziemlich alles Mögliche unterstellen kann, aber bestimmte andere Ansätze bestenfalls verklausuliert vermittelt werden können, siehe Beitrag Hannes_F, und andere, wo noch nicht gelöscht. Ach so, als gerade mal wieder die Belohnung angesprochen wurde: Das wäre natürlich auch dann ein naheliegender Gedanke, so man es zumindest in Betracht zöge, dass etwaige Mitwisser aus dem Kreis der Täter u.U. einfach weniger Verständnisprobleme hätten mit einer fettgedruckten Summe auf so einem Flugblatt, als mit einem Erguss von kompliziertem Beamtendeutsch. Aber das ist auch nur das, ein Gedanke. Den man wohl haben kann, wenn man unvoreingenommen ist.
Anscheinend gibt es ja für jeden Pups eine Mafia :-)
Not macht erfinderisch. Lass nur den dicken Elefant im Raum nicht pupsen.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

15.03.2019 um 00:24
Thaumatrope schrieb:Eine Enthauptung kann man im Prinzip mit einem gewöhnlichen Spaten herbeiführen, oder einer stabilen Schaufel. Wir sind immer noch auf dem Friedhof? Ich könnte mir vorstellen, dass sowas in der Art da sogar irgendwo greifbar ist. Bräuchte also nicht mal jemand angeschleppt haben, wobei gerade das eine, aber auch nur eine Erklärung dafür sein könnte, weshalb die Polizei alles dazu verschweigt
Korrekt, sehe ich auch so.
Thaumatrope schrieb:Das wäre natürlich auch dann ein naheliegender Gedanke, so man es zumindest in Betracht zöge, dass etwaige Mitwisser aus dem Kreis der Täter u.U. einfach weniger Verständnisprobleme hätten mit einer fettgedruckten Summe auf so einem Flugblatt, als mit einem Erguss von kompliziertem Beamtendeutsch. Aber das ist auch nur das, ein Gedanke. Den man wohl haben kann, wenn man unvoreingenommen ist.
Mit Unvoreingenommenheit hat das wohl wenig zu tun.
Das spielt doch wieder auf die Nazi-Theorie an, dass es Muslime waren.


Entweder wusste der Täter, dass M.S. dort nächtigte und handelte aus persönlichem Hass oder allgemeiner Wut gegen Obdachlose, oder der Täter war dort zufällig.
Den Aussagen Koblenzer Bürger in diesem Thread nach, kann man den Ort schwer finden, erst recht im Dunklen, daher schließe ich den Zufall fast aus.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

15.03.2019 um 00:34
kodama schrieb:Den Aussagen Koblenzer Bürger in diesem Thread nach, kann man den Ort schwer finden, erst recht im Dunklen, daher schließe ich den Zufall fast aus.
Ja, das stimmt. Im Dunkeln kann man sich auf dem Friedhof zwar orientieren, aber man muss ihn schon kennen. Die Wege und Treppen sind recht verschlungen angelegt, dazwischen Bäume und Hecken, Grabmäler und Stützmauern. Und die Batterie liegt in der Tat auch recht abseits, ein ganzes Stück vom Haupteingang entfernt.

Es ist zwar möglich, dass jemand neugierig bei Tag auf den Schlafplatz gestoßen ist oder daran vorbeikam als er den Friedhof als Abkürzung auf die Karthause (=der Stadtteil oberhalb des Friedhofes) bzw. umgekehrt benutzte - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Zufall in der Nacht jemanden dorthin geführt hat. Dafür ist der Friedhof einfach zu dunkel und unübersichtlich, als dass man ihn auch in der Nacht als Abkürzung oder Spazierweg benutzt.


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