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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

3.120 Beiträge, Schlüsselwörter: Friedhof, 2018, Koblenz, Obdachloser, Geköpft

Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 13:51
duval schrieb:Professionell keine 10 Sekunden unprofessionell kann es länger dauern.
Was meinst Du mit professionell?

Was die Unterbringung von Geld und ein paar Habseligkeiten angeht, wäre wohl das Anmieten eines Schließfaches, z.B. am Bahnhof, sinnvoll. Vielleicht hat Herr Straten dann nur den Schlüssel am Friedhof versteckt oder immer fest bei sich getragen.

Was das Flaschensammeln angeht, würde ich es als sinnvollen weiteren Ermittlungsansatz sehen, eventuell den Fokus auf Bekanntschaften zu legen, die Herr Straten auch über den Austausch über Musikgeschmack etc. auf den Festivals kennengelernt haben könnte. Jemand, der ebenfalls häufiger zu Konzerten/Festivals fährt und eventuell Herrn Straten dort beim Flaschensammeln kennengelernt hat.


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01.04.2019 um 14:32
Mikado schrieb:Was meinst Du mit professionell?
Vielleicht jemand, der schon mal ein Tier geschlachtet hat.

Vielleicht ist Straten auch auf einem Musikfestival (Heavy Metal o. ä.) mit Satanisten in Kontakt gekommen?


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 14:40
inspektor schrieb:Vielleicht jemand, der schon mal ein Tier geschlachtet hat.
Ist aber etwas anderes ob ich ein Tier fachgerecht zerlegen will, oder einfach nur den Kopf abtrenne.
Hab zwar nur bescheidene Anatomiekentnisse aber im Halsbereich ist ja eigentlich nur die Wirbelsäule das einzige das wirklich Widerstand leistet gegen ein Messer. Und selbst da sollte man zwischen den Wirbeln relativ leicht durchkommen mit einem Messer.

Früher wurden ja auch die Leute teilweise mit einem Schwung enthauptet bei Hinrichtungen. Klar war das damals meist ein Schwert oder ein Beil, aber ich glaube dennoch dass so ein Kopf auch für einen Laien mit "nur" einem Messer relativ leicht und schnell abzutrennen ist.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 19:23
inspektor schrieb:Mikado schrieb:
Was meinst Du mit professionell?
jemand der anatomische Kenntnisse besitzt und weiß wie man so etwas macht, jemand der medizinische Erfahrungen hat
weiß wo er zB das Messer ansetzen muss damit es schnell geht auch ein Schlachter wird es wissen. Einer der auf diesem Gebiet gar keine Erfahrung hat wird nicht so genau wissen wo er das Messer anzusetzen hat. Was sind die Folgen einer derart niedrigen Hemmschwelle? das frage ich mich immer wieder.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 22:33
duval schrieb:wir wissen nicht ob der und die Täter anatomische Kenntnisse hatte. Professionell keine 10 Sekunden unprofessionell kann es länger dauern
Ich hatte meine Frage falsch gestellt. Was Du mit professionell gemeint hast, konnte ich mir schon vorstellen, allerdings schreibst Du
duval schrieb:wir wissen nicht
duval schrieb:jemand der anatomische Kenntnisse besitzt und weiß wie man so etwas macht, jemand
Also jemand heißt für mich, Du @duval weißt es nicht, daher habe ich mich gefragt, wie Du auf diese genaue Zeitangabe von 10 sec kommst.
duval schrieb (Beitrag gelöscht):inspektor schrieb:
Vielleicht ist Straten auch auf einem Musikfestival (Heavy Metal o. ä.) mit Satanisten in Kontakt gekommen?
Die Spur ist laut Polizei kalt.
Wo wurde das denn jetzt bitteschön gesagt? Kannst Du bitte diese Aussage der Polizei mit Quelle belegen?


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 22:41
duval schrieb (Beitrag gelöscht):Mikado schrieb:
Wo wurde das denn jetzt bitteschön gesagt? Kannst Du bitte diese Aussage der Polizei mit Quelle belegen?
in der Bild Zeitung hat vor kurzem ein Bericht über den Fall gestanden.
Dann sei doch bitte doch bitte so nett und zitiere die Passage, wo die Ermittler konkret eine Ermittlungsrichtung bereits ausgeschlossen haben. Mir ist davon nichts bekannt, mein Kenntnisstand ist der, dass in alle Richtungen ermittelt wird und man nichts ausschließen kann.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 22:46
duval schrieb:jemand der anatomische Kenntnisse besitzt und weiß wie man so etwas macht, jemand der medizinische Erfahrungen hatweiß wo er zB das Messer ansetzen muss damit es schnell geht auch ein Schlachter wird es wissen. Einer der auf diesem Gebiet gar keine Erfahrung hat wird nicht so genau wissen wo er das Messer anzusetzen hat.
Hier werden zwei Dinge miteinander vermengt: Professionalität und Motivation. Professionalität oder ein Mangel davon sind allgemein nicht unbedingt Maßstäbe für Schnelligkeit. Liegt das Motiv eines Täters darin, eine Dekapitation möglichst schnell durchzuführen, ja, dann ist "Professionalität" im Sinne anatomischer Kenntnisse oder beruflicher Hintergrunderfahrungen nützlich und wird gegenüber einem Täter, der hierin keinerlei Vorerfahrungen hat, eher zum gewünschten Ziel, nämlich Schnelligkeit, führen.

Liegt das Motiv einer Dekapitation eines Täters darin, eine auf anatomische Zerlegung fixierte Paraphilie umzusetzen, dann wird sowohl der professionelle als auch der unprofessionelle Täter langsam vorgehen. Ob Professionalität vorliegt oder nicht, mag dann lediglich anhand des Blutspuren- und Verletzungsmusters abzulesen sein.

Liegt das Motiv im Handeln des Täters jedoch nicht vordergründig in der Dekapitation, sondern in der Abreaktion massiver Affekte (Aggressionen), die sich eruptiv entladen, so kann die Wucht seiner Gewaltausübung, z.B. beim Setzen eines Kehlschnitts, wie hier schon mal angesprochen wurde, dafür sorgen, dass zumindest eine Teilenthauptung geschieht. Ist sein Affekt zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht abgeflacht, kann es sein, dass er mit seinem Tatwerkzeug weitere "Handlungen" setzt (ich erspare mir mal blutrünstige Wörter, ist ja schon spät^^) und letztlich die vollständige Enthauptung vollzogen wird.

Will heißen: die rein physikalische Krafteinwirkung/-Anwendung, die für gewöhnlich unter hoch affektiv-aufgeladenen Spannungszuständen erfolgt, kann ebenso zu einem "schnellen" Ergebnis führen, auch dann, wenn der Täter keinerlei anatomische Kenntnisse besitzt.

Behält man das im Hinterkopf und zieht in Betracht, was die Pol mit "brutaler" Tat meinen könnte, dann könnte man auch durch diesen Aspekt mögliche Tätergruppen voneinander abgrenzen.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 22:48
duval schrieb (Beitrag gelöscht):Die Frage stellt sich nicht da es keine Informationen von seitens der Polizei gibt wie die Schnitte ausgeführt wurden.
Danke, so sehe ich das auch. Umso offener bleibt die Frage, wie Du auf 10 sec kommst und nur weil Du das Zitat nur halb einstellst, wird für mich deine Aussage damit nicht vom Tisch gefegt. Ich schlussfolgere also, da Du die 10 sec als Fakt hinstellst, dass man also 10 sec braucht, um einem Menschen professionell den Kopf abzutrennen, Dich aber scheinbar hinsichtlich Deines Erfahrenswertes nicht weiter mitteilen willst und meiner Frage aus dem Weg gehst. Auch eine Antwort. Danke.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 23:01
@duval

Zu deiner Frage:

Nicht unbedingt, das habe ich in diesem Zusammenhang auch nicht geschrieben. Handelt ein Täter beispielsweise in einem Zustand, in dem er nicht mehr steuerungsfähig ist und seine Tathandlung im Rahmen eines aggressiven Durchbruchs setzt, dann muss am Verletzungsbild nicht unbedingt mehr zu erkennen sein, ob er einen professionellen Hintergrund hat oder nicht. Ein solcher Täter "metzelt" - weil er Aggressionen, also instinkthafte Triebregungen entlädt und sein Gehirn in dieser Situation nicht zwangsläufig auf Erfahrungswissen zugreifen kann.

Daher ist in Bezug auf die Charakterisierung (professionell/unprofessionell) einer Handlungsdurchführung sowie ihres Modus (schnell, langsam) stets das Motiv zu berücksichtigen. Lässt man das außer acht, kann das schnell zu einem Fehlschluss führen, ob der Täter tatsächlich professionellen Hintergrund haben könnte oder nicht.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

01.04.2019 um 23:18
duval schrieb:Was sind die Folgen einer derart niedrigen Hemmschwelle?
Interessant für diesen Fall wäre v.a. auch die Frage:

Was sind die Voraussetzungen für eine derart niedrige Hemmschwelle?


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

02.04.2019 um 16:38
Sollte der Täter je gefasst werden, ist er bestimmt ein Fall fürs Nettegut. Ich will gar nicht wissen,was in so einem Kopf vorgeht.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

02.04.2019 um 19:08
traces schrieb:Interessant für diesen Fall wäre v.a. auch die Frage:

Was sind die Voraussetzungen für eine derart niedrige Hemmschwelle?
Das stimmt! Und die Frage wäre auch, ob jemand, der so eine Tat begeht, schon vorher einmal aufgefallen sein müsste, weil er gewalttätig war. Oder kann jemand, gewissermassen von Null auf Hundert, gleich als erstes ein solch brutales Verbrechen begehen? Wobei es natürlich denkbar wäre, dass der Täter schon einmal aufgefallen ist, aber hier niemand etwas davon wusste?


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

02.04.2019 um 19:28
@brigittsche

Naja, man kann auch erstmal den ersten Schritt vor dem zweiten setzen ;) Ob und inwieweit eine Wahrscheinlichkeit als hoch anzusiedeln ist, ob jemand schon mal so eine Tat begangen hat, ergibt sich aus den Voraussetzungen und dem Verletzungsbild an dem aktuellen Opfer. Da wir das nicht kennen, könnte man zunächst überhaupt erst einmal zusammentragen, was alles eine "niedrige Hemmschwelle" auslösen kann. Ist doch ein super Brainstorming, für das sich ein Diskussionsforum geradezu anbietet. Ich fang mal an, vielleicht mag ja jemand ergänzen:
  • Alkohol
  • Drogen
  • Störung im oder mangelndes Empathievermögen
  • Störungen der Impulskontrolle/ Emotionsregulation
  • Wahn/ Rausch
  • ...


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

02.04.2019 um 19:58
Alle Arten von Rauschzuständen kommen bei Tötungsdelikten sehr oft vor. Unter Drogen zB werden oft die allersinnlosesten Tötungsdelikte begangen. Aber auch die "Besoffenheit" von der eigenen Macht, die man gerade auszuüben imstande ist, kann aus Menschen brutale Killer machen.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

02.04.2019 um 21:44
Ich glaube nicht, dass jemand, der keinen Bezug zum Friedhof hatte, Herrn Straten dort aufgesucht hat, um ihn zu ermorden, sondern dass es jemand war (ggfs. auch mehrere), die schon einen Bezug zu diesem Ort hatten, wo er seit Jahren schlief. Er/sie war vielleicht dort, um sich an/in der Batterie zu gruseln oder weil sie irgendwelche kultischen Handlungen auf dem Friedhof durchgeführt haben. So etwas macht man auch eher in der Gruppe als allein. Und da entstand dann die Idee, den Mord zu realisieren. Vielleicht wurde die Tat auch noch gefilmt.


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Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

02.04.2019 um 21:53
inspektor schrieb:Vielleicht ist Straten auch auf einem Musikfestival (Heavy Metal o. ä.) mit Satanisten in Kontakt gekommen?
Nicht Dein Ernst @inspektor :D

Man bekommt hier ja so einiges zu lesen. Straten pflegte vor seiner Obdachlosigkeit keine Kontakte zu Satanisten und danach vermutlich auch nicht.


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03.04.2019 um 15:43
Alex0503 schrieb:Alle Arten von Rauschzuständen kommen bei Tötungsdelikten sehr oft vor. Unter Drogen zB werden oft die allersinnlosesten Tötungsdelikte begangen. Aber auch die "Besoffenheit" von der eigenen Macht, die man gerade auszuüben imstande ist, kann aus Menschen brutale Killer machen.
Exakt beschrieben und nachvollziehbar.

Es könnte durchaus möglich sein, dass M.S. keinen Bezug zu einem Täter/Tätern, vor seinem Tod, hatte.

Ich könnte mir ebenso vorstellen, dass mehrere Personen involviert waren.


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