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Wo ist Rebecca Reusch?

131.517 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Rebecca Reusch?

Wo ist Rebecca Reusch?

01.03.2026 um 13:28
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aufgrund der jüngsten Zeugenaussage und Autofahrerin gehe ich persönlich seitdem sogar konkret von einer dunklen PE-Abdeckplane oder so aus,
Welche jüngste Zeugenaussage welcher Autofahrerinn ?
Bitte klärt mich auf.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:So eine Plane hätte übrigens auch bei geöffnetem Fenster zu flattern beginnen können, wäre sie nicht richtig fixiert gewesen und Luftzug untergekommen.
Im Kofferraum ?

Ich denke die Fahrt führte in den nächsten Baumarkt und er besorgte Plastiksäcke oder Planen und sonstiges Werkzeug, das er benötigte wie etwa Schaufel , Hacke , vielleicht Säge.
Die Zeit die er für den Kauf benötigte, passt auch in das Zeitfenster.
Dann ist er zurück zum Tatort Hat die Leiche verpackt und abtransportiert.
Ich denke, auch aufgrund der Verpackung ließen sich so wenig Spuren im Auto finden und auch die Leichenspürhunde konnten keine Spur aufnehmen.


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01.03.2026 um 14:07
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke die Fahrt führte in den nächsten Baumarkt und er besorgte Plastiksäcke oder Planen und sonstiges Werkzeug, das er benötigte wie etwa Schaufel , Hacke , vielleicht Säge.
Die Fahrt zu einem Baumarkt lasse ich mir durchaus eingehen, nur die von dir beschriebene Einkaufsliste scheint mir etwas weit gefasst. Plane, womöglich Plastiksäcke, ja, aber dazu ergänzend Schaufel, Hacke und/oder Säge? Einerseits würde diese Kombination wohl einem Verkäufer, auch wenn die Ermittlungen erst mit einer Verzögerung von mehreren Wochen diesbezüglich geführt wurden, in Erinnerung bleiben, andererseits würden die Werkzeuge die Annahme nahelegen, dass eine Leiche passend für was auch immer gemacht werden sollte.

Wäre dies im Haus tatsächlich geschehen, würde das Spurenbild wohl so erdrückend gewesen sein, dass sich der Tatverdächtige heute nicht mehr in Freiheit bewegen könnte. Die zweite Möglichkeit wäre dann außerhalb des Hauses gewesen, auch wenn hier der Sinn für eine solche Handlung aus meiner Sicht nicht mehr gegeben ist. Trotzdem, auch bei der Annahme, dass eine Leiche außerhalb der Wohnräumlichkeiten mit dem genannten Werkzeug bearbeitet worden wäre, so würden diesbezügliche Spuren mit großer Wahrscheinlichkeit im benutzten Fahrzeug zu finden sein. Hierbei kommen mir Rückstände an dem Tatverdächtigen selbst in den Sinn, die dieser, sei es nun auf dem Fahrersitz oder bei der Mitnahme des Werkzeugs hinterlassen hätte.


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01.03.2026 um 18:41
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Trotzdem, auch bei der Annahme, dass eine Leiche außerhalb der Wohnräumlichkeiten mit dem genannten Werkzeug bearbeitet worden wäre,
Ich vermute mal, dass nicht die Leiche sondern der Ablageplatz damit bearbeitet werden sollte - falls das überhaupt gekauft wurde


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01.03.2026 um 19:04
Zitat von WiedergastWiedergast schrieb:Ich vermute mal, dass nicht die Leiche sondern der Ablageplatz damit bearbeitet werden sollte - falls das überhaupt gekauft wurde
Die erste und wohl auch einzige diesbezügliche Fahrt, bei der die Entsorgung der Leiche mit Hilfsmittel möglich gewesen wäre, fand zur Tageszeit statt. Wenn man den durch Zeugenaussagen belegten Abstellort bedenkt, wäre wohl eine Person die erst mit einer Leiche und dann mit Schaufel, Beil etc. durch die Gegend gelaufen wäre, wohl aufgefallen.

Die zweite Fahrt erscheint mir für die Leichenentsorgung zu spät. Dies würde nämlich bedeuten, dass die verstorbenen Überreste von Rebecca über 36 Stunden im Haus bzw. auf dem Grundstück gelagert hätte werden müssen. Im Umkehrschluss wären dann wohl auch entsprechende Spuren bei der kriminaltechnischen Abarbeitung des Hauses aufgefunden worden.


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01.03.2026 um 19:41
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Die Fahrt zu einem Baumarkt lasse ich mir durchaus eingehen, nur die von dir beschriebene Einkaufsliste scheint mir etwas weit gefasst. Plane, womöglich Plastiksäcke, ja, aber dazu ergänzend Schaufel, Hacke und/oder Säge?
Das war ja nur ein Beispiel!
Mit Dir geht die Fantasie durch. Vielleicht hat er auch nur ein paar stabile Müllsäcke besorgt. (Deshalb vielleicht keine Spurenaufnahme der Leichenspürhunde.
Jedenfalls irgend etwas , was er (noch) benötigte um die Leiche zu beseitigen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Wäre dies im Haus tatsächlich geschehen, würde das Spurenbild wohl so erdrückend gewesen sein, dass sich der Tatverdächtige heute nicht mehr in Freiheit bewegen könnte.
Ich weis nicht, wie Du auf den Trichter kommst ?
Niemand geht davon aus, das er sie im Haus zerstückelt hat.
Ganz im Gegenteil, das wird ausgeschlossen.
Zitat von WiedergastWiedergast schrieb:Ich vermute mal, dass nicht die Leiche sondern der Ablageplatz damit bearbeitet werden sollte - falls das überhaupt gekauft wurde
Genau so. Und dazu ist ein neuer Spaten gut. Denn wenn auch der im Garten vorhandene Spaten auf einmal mit verschwunden wäre......
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Die erste und wohl auch einzige diesbezügliche Fahrt, bei der die Entsorgung der Leiche mit Hilfsmittel möglich gewesen wäre, fand zur Tageszeit statt. Wenn man den durch Zeugenaussagen belegten Abstellort bedenkt, wäre wohl eine Person die erst mit einer Leiche und dann mit Schaufel, Beil etc. durch die Gegend gelaufen wäre, wohl aufgefallen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:ie zweite Fahrt erscheint mir für die Leichenentsorgung zu spät. Dies würde nämlich bedeuten, dass die verstorbenen Überreste von Rebecca über 36 Stunden im Haus bzw. auf dem Grundstück gelagert hätte werden müssen. Im Umkehrschluss wären dann wohl auch entsprechende Spuren bei der kriminaltechnischen Abarbeitung des Hauses aufgefunden worden.
Das passt doch vorzüglich ins Bild.
Er besorgte zuerst das Material, das er brauchte,
Dann verbrachte er die Leiche an einen Ort.
Es stellte sich aber heraus, das die Gegend tagsüber zu stark frequentiert war um die Leiche endgültig zu entsorgen. (siehe die Zeugen, die ihn wohl überraschten) also erstmal eine Zwischenlagerung.
Wahrscheinlich lies er auch eventuelle Werkzeuge wie Schaufel gleich zurück.
Dann musste er fürs erste zurück, wenn seine Abwesenheit nicht auffallen sollte.

Am nächsten Tag kehrte er mitten in der Nacht zurück um in deren Schutze ( der Nacht) ,die Leiche dann an den Ort ihres endgültigen Versteckes zu bringen.


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Wo ist Rebecca Reusch?

01.03.2026 um 20:35
@Triquetrum
Thema Baumarkt Einkauf, oder „ wie lasse ich jemanden verschwinden“.
Die meisten Fälle, die mir aus truecrime bekannt sind, haben solche Utensilien vorher besorgt. Also vor einem Mord. Meist gab es wunderbare Videoüberwachung in den Großmärkten. Der Täter fährt seelenruhig mit nem riesigen Einkaufswagen durch die Gänge und kauft das komplette Set: Bleiche, Müllsäcke, diverse Werkzeuge, Küchenrollen Handschuhe und nie zu vergessen, den weißen Einteiler mit Kapuze.
Ich erwähne das, weil hier eine Säge erwähnt wurde. Säge? Da fängt das Kopfkino an.
Ich bin ja voll dabei, wenn man vermutet, der TV hat den Body verbracht, womöglich eingerollt in irgendeine Plane oÄ. Aber Säge? Bei so einer Art der Entsorgung eines Bodys, hätte der Täter ja Spezialkleidung tragen müssen, um keine Spuren zu hinterlassen. Er hätte hinterher uG Spuren im Auto hinterlassen, in seinen Haaren, auf seinen Schuhen.
Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Der Mann musste ja abends wieder zurück zur Familie. Wo bitte hätte er ungesehen duschen können, nach so einer sauerei?
Er wird Rebecca einfach nur ( mit enormen Zeitvorsprung) irgendwo so gut abgelegt haben, dass man sie bisher nicht fand. So ungewöhnlich ist das nicht. Die Gegend da draußen ist ideal dafür. Er kannte sich gut dort aus. Er hatte da mehrere begünstigende Faktoren auf seiner Seite. Zeitvorsprung vor den Ermittlern. Kenntnisse zum Umland, aufgrund seiner Kindheit Jugend.
Der wichtigste Faktor für mich allerdings, das uneingeschränkte Vertrauen, der gesamten angeheirateten Familie und der Ehefrau vor allem.
So etwas macht es den Ermittlern nochmal schwerer, den Verbleib von Rebecca zu klären und parallel den Täter Justizia zuzuführen.

Der TV hatte ziemlich viel Tagesfreizeit mE nach. Sowohl Montag als auch Dienstag munter durch die Pampa gefahren, während der Rest der Familie auf Rebeccas Heimkehr hoffte. Und keiner schien ihm zu misstrauen. Ausgerechnet an Montag ihres Verschwindens? Und Dienstag nochmal? Was kann es dringenderes gegeben haben, als der verzweifelten Familie zuhause beizustehen? Nachbarn befragen, Flugblätter verteilen, Schulfreunde abfahren, Orte absuchen, wo sie in Berlin vorher immer war.
Der Herr hat sich an nichts davon beteiligt. Ich zumindest habe ihn nie gesehen bei RTL…
Was bitte war wichtiger, als seiner Frau beizustehen zu Hause?
Schließlich war doch die süße Rebecca, wie seine „kleine Schwester“.
Und solange wie er sich noch hinter dem Schutzwall Family verstecken kann, hat er eben Glück. Rebecca erfolgreich verbracht und im Schoß der Familie, bestens vor den Ermittlern geschützt.
Gottseidank, sind deutsche Ermittler hartnäckig und geduldiger, als angenommen. Siehe Amy Lopez. Hurra, kein Täter sollte sich jemala zu sicher fühlen. Die Methoden der Forensiker entwickeln sich permanent. Auch die Natur ist nicht statisch, irgendwann wird man Rebecca finden, bzw ihre Remains.
Der TV sollte sich besser mal nicht zu sicher fühlen. Immer schön einen Blick über die Schulter werfen.


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01.03.2026 um 21:03
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Die meisten Fälle, die mir aus truecrime bekannt sind, haben solche Utensilien vorher besorgt. Also vor einem Mord.
Das trifft hier nicht zu , da es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine ungeplante Tat handeln dürfte
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:eist gab es wunderbare Videoüberwachung in den Großmärkten.
Die Spur mit der zusätzlichen Kurzfahrt gab es erst ein Jahr später-
Ob man in Baumärkten Überwachunsvideos so lange aufhebt ?
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Ich erwähne das, weil hier eine Säge erwähnt wurde. Säge? Da fängt das Kopfkino an
Die habe ich im Rahmen einer beispielhaften Aufzählung ohne reelen Hintergrund erwähnt.
Keinesfalls wollte ich dadurch Kopfkino auslösen. Es war schlichtweg ein Beispiel.
Natürlich weis ich nicht, was genau er wo besorgt hat. Aber die Fahrt könnte man im Kontext zu einer Materialbeschaffung bringen, welche es zur Beseitigung der Leiche noch benötigte.
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Der TV hatte ziemlich viel Tagesfreizeit mE nach. Sowohl Montag als auch Dienstag munter durch die Pampa gefahren, während der Rest der Familie auf Rebeccas Heimkehr hoffte.
Er arbeitet im Schichtdienst.
Da lässt sich viel plausibel erklären.
Mich würde mal interessieren, wie er es konkret bei der zweiten Fahrt des Nachts angestellt hat keinen Verdacht zu erregen und mal kurz einige Stunden mit dem Auto zu verschwinden, während die ganze Familie nach Rebecca sucht.
Bestimmt hat die Polizei das auch überprüft, und wenn er gelogen hätte, er habe Dienst, wäre man schnell dahinter gekommen, wenn das nicht gestimmt haben soll.


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02.03.2026 um 01:48
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Welche jüngste Zeugenaussage welcher Autofahrerinn ?
Bitte klärt mich auf.
Das wurde hier doch schon zur Genüge thematisiert.

War eine Frau, die ihn guten Gewissens ihrer Erinnerung nach auf der A12 an dem Montag Vormittag überholt haben und im Fahrzeuginneren meiner Erinnerung jetzt nach etwas großes dunkles gesehen haben will und was auch geflattert haben soll.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Im Kofferraum ?
Da ich mit mittlerweile selber ein Bild vom Kofferraum machen konnte, denke ich nun auch umso mehr und wenn, dass er mindestens einen Rücksicht von der Rückbank umgeklappt haben könnte, um sie möglichst flach und längst nach vorne liegend verbringen zu können.

Hinsichtlich der auffälligen Farbe der lila Decke, könnte er vorausschauend gedacht und für den Transport noch etwas wie eine dunkle PE-Plane drüber gelegt haben, weil, hätte jemand etwas lilafarbenes vernommen bzw. gesichtet, hätte ihn das ja später erst recht in Erklärungsnot gebracht.

Vorausschauend könnte er ja auch nur besonders an LKWs hinter ihm oder ihn auch überholend gedacht haben.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ob man in Baumärkten Überwachunsvideos so lange aufhebt ?
Deren Speicherung dürfte eigentlich auch nur so lange erlaubt sein, wie es die DSGVO legitimiert.

Längere Speicherung glaube ich nur aufgrund legitimen und berechtigtem Interesse. Also bspw. sollte es zu zivilrechtlichen oder strafrechtlichen Vorkommnissen gekommen und diese auch aufgezeichnet worden sein und dann als direktes Beweismittel verwertbar.


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02.03.2026 um 05:40
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Ich erwähne das, weil hier eine Säge erwähnt wurde. Säge? Da fängt das Kopfkino an.
Sorry, die Motorsäge hatte wohl ich erstmals als Werkzeug erwähnt. War nicht ernst gemeint. So schnell bekommen abstruse Behauptungen Füße.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Spur mit der zusätzlichen Kurzfahrt gab es erst ein Jahr später-
Ob man in Baumärkten Überwachunsvideos so lange aufhebt ?
OK. Das wusste ich nicht. Nein, so lange werden Videos nicht gespeichert. Dürfen sie auch nicht. Wobei ich als Ermittler mir spätestens bei der Aufdeckung der Fahrten auf der A 12 Gedanken gemacht hätte, ob F. vielleicht vor der ersten Erfassung (oder danach) Equipment für ein Verstecken der Leiche besorgt hat.

Nur gab es dann sehr viel mehr Möglichkeiten, was Baumärkte und Zeit betrifft und sie hatten keinen Treffer. Meine Meinung: Hätte man F. per Video in einem Baumarkt identifizieren können, wäre der Sack zu gewesen. Dagegen würde es nicht ausreichen, wenn ein Unbekannter laut Registrierkasse Schaufel, Spaten, Planen usw. erworben (und bar bezahlt) hat.

Das spricht dafür, dass die potentielle Baumarktspur keine relevanten Ergebnisse erbrachte (wenn sie denn untersucht wurde).

Merke: Wir wissen nicht alles. Deshalb ist es auch relativ sinnfrei, sich an einzelnen Punkten aufzuhängen oder wüst zu spekulieren.


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02.03.2026 um 06:34
Für die Überwachungsvideos dürfte es zu spät gewesen sein. Aber die Daten aus Kassensystemen unterliegen einer Aufbewahrungspflicht. Wenn hier ein Treffer mit verdächtigen Gegenständen im zeitlich erreichbaren Umkreis erzielt werden konnte, ist das zwar leider kein Beweis, aber (ggf in Verbindung mit Zeugenaussagen des Kassierers - mit Karte wird er nicht gezahlt haben) zumindest ein Baustein in der Indizienkette. Aber klar - wir wissen nichts.

Woher kam eigentlich das Gerücht, dass Baumärkte überprüft wurden? Hieß es nicht im Verlauf, dass die Polizei in einer anderen Sache im Baumarkt war und nichts mit dem Fall RR zu tun hatte?


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02.03.2026 um 07:02
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Leider kam die Spur mit der "Kurzfahrt" wohl erst recht spät
Wie kommst du darauf? Die Polizei kannte die Videoaufnahme nach eigenen Angaben bereits seit Februar/März 2019.
„Wir kennen das Video, wir haben es ausgewertet und es ergeben sich keine neuen Erkenntnisse daraus“, sagte die Berliner Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur dpa am 18. Februar. Sprecher Sebastian Büchner präzisierte bei Übermedien nun, dass die Polizei die Aufnahmen bereits „seit Februar/März 2019“ vorliegen hat.
Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/jahren-bekannt-wirbel-im-fall-vermisste-rebecca-reusch-angeblich-neues-video-seit-zr-92856813.html


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02.03.2026 um 07:22
Zitat von JurettaJuretta schrieb:Wie kommst du darauf? Die Polizei kannte die Videoaufnahme nach eigenen Angaben bereits seit Februar/März 2019.
das ist richtig. Und wenn man hier die SuFu benutzt, dann gibt es auch Anzeichen dafür, dass die Ermittler in einem Baumarkt in Mahlow recherchiert haben. Was natürlich auch normale Ermittlungsarbeit darstellt. Und derartige polizeilichen Aktionen wird es einige geben. Wir wissen nur nichts davon...


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02.03.2026 um 09:24
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:In diesem Video wird es beschrieben; es soll sich 2x ausgeloggt und wieder eingeloggt haben: ab ca. Min. 24.30...
Wobei man sich fragen muss, woher der Herr diese Information des 2 maligen Einloggens etc hat und warum er dieses seitens der EB als ungewöhnlich bewertet bezeichnet bzw wohl von dieser als Hauptindiz gewertet nennt. Der Herr ist
Kriminal- und Geheimdienstanalyst - zumindest dem eingeblendeten Untertitel entsprechend in Min 09.20. Er ist ja nicht offiziell involviert in die Ermittllungsarbeit und dürfte die Informationen allenfalls indirekt durch die Familie bzw vom Sender erhalten haben, um es entsprechend zu kommentieren, vermute ich zumindest. Die Frage lautet immer. Woher stammt die Info.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Entweder ihr Handy loggte sich an dem Morgen nur einmal in den Hausrouter ein (durch Rebecca selbst noch) und blieb dann auch durchgehend eingeloggt (also auch während einer mutmaßlichen Tatbegehung durch den Schwager) bis entweder 8.42 Uhr oder 8:46 Uhr oder es könnte auch noch bis zur Rückkehr des Schwagers eingeloggt gewesen sein und der das Telefon erst nach seiner Rückkehr bemerkt bzw. überhaupt erst daran gedacht haben könnte und erst dann ausgeschaltet und dann auch ausgeschaltet gelassen haben könnte. Oder auch zerstört haben könnte.
Diese Variante scheint am einfachsten. Erst nach der Rückkehr Handy ausgeschaltet.

Aber dennoch. Ich kann mir leider gar kein Bild über die zeitlichen Abläufe machen, weil die zeitlichen Angaben nicht offiziell bestätigt sind und vieles widersprüchlich ist, viele Falsch-Infos oder missverständlich kommuniziert wurden.
Zbsp ein Verschicken eines Snap Bildes an eine Freundin um ca 07.46 h, würde einen banalen frühst-morgendlichen Ablauf suggerieren, dass Rebecca halt tatsächtlich zu früh aufgestanden wäre. Widerspricht sich aber mit der Aussage des Vaters, dass sie nicht freiwillig früher als sein muss aufgestanden wäre. Erst um 09.20 h hätte sie los gemusst zur Schule. Warum steht sie dann so früh auf? Und sollte der morgendliche Ablauf frühst angefangen haben und unauffällig, warum geht sie dann um 07.15, als ihre Mutter sie anrief, nicht ans Handy, wenn sie doch jede Verzögerung oder Verspätung ihrer Mutter unverzüglich mitteilte. Hier ist ein Bruch.

Oder die Kamera-Aufzeichnung aus der Nachbarschaft, die von der EB sinngemäß als nicht aussagefähig bezeichnet wurde.
Warum hat die Mutter, als sie um ca 08.30 h vom TV zurück gerufen wurde, von F einen (meiner Interpretation nach) so unauffälligen Eindruck gehabt (er sei die Treppe runter gelaufen, er hätte sich müde angehört - meiner Erinnerung nach), dann nur ganz wenige Minuten später wäre er dann schon von der Kamera erfasst worden. Der zeitliche Ablauf dieses Handlungsstranges wirkt unstimmig, gepresst, inhomogen.

Vielleicht ist beides falsch, sowohl die Kameraaufzeichnung als auch die Snapnachricht.
Vielleicht hatte R vergessen, ihren Wecker für den Montag anzupassen und ihr Handy weckte sie um 7 Uhr. Sie wachte auf, nahm reflexartig den Flugmodus raus, und setzte ihn dann ggf wieder rein, weil sie bemerkte, dass sie zu früh geweckt wurde. Schlummerte dann bis 08.15 h weiter, wodurch die Mutter sie nicht erreichen konnte.
Vielleicht war der gesamte Morgen auch für F bis 08.30 h unauffällig. Als das Telefonat mit der Mutter um ca 8.30 h stattfand, könnte R im Bad gewesen sein, von F unbemerkt. Und erst, als er nach dem Telefonat wieder hochging, traf er auf R im Bad. Dann wäre erst ab 08.30 h ein Erstkontakt zwischen R und F eingetreten und ein vermeintlichen Tatgeschehen danach.

Die EB sagte es ja selbst. Sie wüssten schlicht nicht, was sich in dem Haus abgespielt hat. Trotz Kenntnis der zeitlichen Ereignisse wissen sie es nicht oder können es auch nicht rekonstruieren.


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02.03.2026 um 11:29
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Wobei man sich fragen muss, woher der Herr diese Information des 2 maligen Einloggens etc hat und warum er dieses seitens der EB als ungewöhnlich bewertet bezeichnet bzw wohl von dieser als Hauptindiz gewertet nennt.
du hattest gefragt, ich nannte die Quelle. Und schrieb ja dazu: Es SOLL sich 2 x ausgeloggt und wieder eingeloggt haben.
Valide Aussagen der Ermittler zu Spuren und Indizien haben wir wenig bis gar keine. Dann kann man 90 Prozent der Diskussionen hier direkt lassen...


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02.03.2026 um 12:31
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:Und schrieb ja dazu: Es SOLL sich 2 x ausgeloggt und wieder eingeloggt haben.
Valide Aussagen der Ermittler zu Spuren und Indizien haben wir wenig bis gar keine. Dann kann man 90 Prozent der Diskussionen hier direkt lassen...
Zumal sich ein Handy in ein WLAN einloggt - und dann erst einmal damit verbunden bleibt, so lange die Verbindung nicht abbricht oder abgebrochen wird.

Das ist nicht mit Datenverkehr ins Internet gleichzusetzen. Beides kann aus dem Router ausgelesen werden. Ich gehe davon aus, dass die Polizei das getan hat. Gleiches gilt für Provider-Daten, Funkzellenabfragen, ggf. Social Media usw. Wir kennen nicht die Ergebnisse im Einzelnen. Aber:

Aus diesen Erkenntnissen und der Tatsache, dass Rebeccas Handy ab einem gewissen Zeitpunkt und außerhalb des Hauses keine Verbindungen mehr aufwies, haben die Ermittlungsbehörden ihre Gewissheit gewonnen: Rebecca hat das Haus nicht lebend verlassen. Ihr mutmaßlich unfreiwilliger "digitaler Tod" indiziert ihren realen Tod.

Leider sind die Diskussionen hierzu noch immer die selben wie vor fünf Jahren...


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02.03.2026 um 13:26
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Leider sind die Diskussionen hierzu noch immer die selben wie vor fünf Jahren...
Das wird auch so bleiben bis es tatsächlich mal etwas verbrieftes und öffentlich publiziertes Neues geben wird. Bis dahin werden die wenigen bekannten Fakten immer und immer wieder auf den Tisch gebracht, leider oftmals mit völlig sinnlosen Spekulationen und ignorieren der Ergebnisse der EB.Ab und zu driftet es geradezu in ganz schlechtes Kino ab....DAS hat Rebecca nicht verdient und die ihr verbundenen Menschen auch nicht.


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02.03.2026 um 16:38
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Aber dennoch. Ich kann mir leider gar kein Bild über die zeitlichen Abläufe machen, weil die zeitlichen Angaben nicht offiziell bestätigt sind und vieles widersprüchlich ist, viele Falsch-Infos oder missverständlich kommuniziert wurden.
Zbsp ein Verschicken eines Snap Bildes an eine Freundin um ca 07.46 h, würde einen banalen frühst-morgendlichen Ablauf suggerieren, dass Rebecca halt tatsächtlich zu früh aufgestanden wäre
Wir können natürlich nur unter Vorbehalt mit den Zeitangaben spekulieren.

Und da R ja auch keine Frühaufsteherin gewesen sein soll, erst recht wohl, wenn sie noch länger hätte schlafen können, erscheint es mir persönlich auch plausibler, dass die unter Vorbehalt Info, ihr Handy soll sich das letzte Mal um 7:46 Uhr eingeloggt haben, gleichzeitig auch das erste Mal an diesem Morgen gewesen sein könnte und nicht auch schon vorher mal eingeloggt und dann wieder ausgeloggt, nur um sich dann unter Vorbehalt ein letztes Mal um 7:46 Uhr wegen des Snaps einzuloggen.


Dass sie sich ja aber erstmalig an dem Morgen unter Vorbehalt um 7:46 Uhr eingeloggt haben könnte, wäre mich für mich aber dahingehend erklärbar, weil ihr der Snap heilig gewesen sein könnte. Zudem könnte sich auch durch Verkehr im Haus (Bewegung meine ich damit) wach geworden sein und dann konnte sie vielleicht auch nicht mehr einschlafen und dann auch auf die Idee gekommen sein sich für diesen Snap unter Vorbehalt um 7:46 Uhr einzuloggen.


Jetzt ist natürlich weiterhin für uns die Frage, die EB werden es ganz genau wissen, ob ihr Telefon nach dem unter Vorbehalt um 7:46 Uhr einloggen auch eingeloggt geblieben sein könnte, bis zur Rückkehr des Schwagers - oder sich nach dem Snap auch nochmal ausgeloggt und dann später auch nochmal wieder eingeloggt haben könnte zu unter vorbehaltlichen Zeiten um entweder 8:42 oder 8:46 Uhr und um durch das erneute Einloggen dann auch die eine WhatsApp hätte empfangen bzw. zugestellt werden können.

In beiden Varianten wäre ja auf jeden Fall Zustellung der WhatsApp unter den vorbehaltlichen Zeiten möglich gewesen.

Was auch klar ist, dass ein Ausloggen, nur um sich dann später nochmal einzuloggen, also ihr Telefon und dadurch die WhatsApp hätte zugestellt werden können, einen unmittelbaren Besitzer ihres Telefon erfordert hätte.

Nicht so, hätte keinen unmittelbaren Besitzer erfordert, hätte sich ihr Telefon nur um unter Vorbehalt 7:46 Uhr eingeloggt und wäre dann bis zur Rückkehr des Schwagers auch eingeloggt im Hausrouter geblieben.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Zumal sich ein Handy in ein WLAN einloggt - und dann erst einmal damit verbunden bleibt, so lange die Verbindung nicht abbricht oder abgebrochen wird.
Das ist schon richtig so.

Allerdings kann man sich in ein häusliches WLAN-Netz doch auch manuell ein- und ausloggen. Man ist ja nicht gezwungen, trotz eingeschaltetem Handy, dabei auch die WLAN-Verbindung zu einem Hausrouter aufrechtzuerhalten. Man kann doch frei wählen oder nicht, ob man als Benutzer eines Smartphones weiterhin in einen Router eingeloggt sein will und damit auch permanent WLAN zur Verfügung hätte sein will oder nicht.



PS.


Jeder wünscht sich wohl, dass Rebecca das Haus auch noch freiwillig verlassen haben und bis heute auch noch irgendwo am Leben sein könnte. Wobei ich glaube, dass selbst die Familie zumindest an letztes auch nicht mehr so wirklich glauben dürfte, obwohl der Glaube an eine oder die Hoffnung auf eine auch noch lebende Tochter ihnen natürlich auch immer Kraft verliehen hat.


Aber die Fakten, die Ermittlungsergebnisse, die wir als Öffentlichkeit nicht alle kennen, sprechen ja leider eine andere Sprache. Bereits darauf bezogen, dass Rebecca das Haus bereits gar nicht mehr lebend verlassen haben dürfte.






Und nur mal allgemein:
Wer denkt schon an als jemand für den Tod einer Person verantwortlich gewesen zu sein, in welcher strafrechtlichen Einordnung auch immer, an die Würde des Opfers - die natürlich auch über das Leben hinaus weiterbesteht.

Die meisten würden doch da nur an sich selbst dem Selbsterhaltungstrieb geschuldet denken und eine Tat vertuschen bzw. verschleiern wollen.

Nicht nur je nach Einzelfall und bei Entdeckung und auch späterer Verurteilung aufgrund der dann verlierenden Freiheit, sondern je nach Einzelfall haben/hätten verantwortliche Personen auch mehr als nur die eigene Freiheit zu verlieren.

Konkret zu Florian aber jetzt:

Florian, als mutmaßlich verantwortliche Person, hätte bspw. auch seine eigene Familie und seine angeheiratete Familie verlieren können. Mit Sicherheit.
Wenn, dann stand ja nicht nur seine Freiheit auf dem Spiel.


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Wo ist Rebecca Reusch?

02.03.2026 um 16:54
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Allerdings kann man sich in ein häusliches WLAN-Netz doch auch manuell ein- und ausloggen. Man ist ja nicht gezwungen, trotz eingeschaltetem Handy, dabei auch die WLAN-Verbindung zu einem Hausrouter aufrechtzuerhalten. Man kann doch frei wählen oder nicht, ob man als Benutzer eines Smartphones weiterhin in einen Router eingeloggt sein will und damit auch permanent WLAN zur Verfügung hätte sein will oder nicht.
Theoretisch denkbar. Kann man. Wer tut das? Tun wir das gewöhnlich? WLAN on-off-on-off? Wahlweise Flugmodus on-off-on-off? Früher, als ich mich via Modem in die Ortsleitung eingewählt habe, da habe ich mich eingeloggt, E-Mails abgerufen, ausgeloggt. E-Mails geschrieben. Eingeloggt, E-Mails gesendet, wieder ausgeloggt. Das war 1997.

Warum hätte Rebecca sich im WLAN ein- und ausloggen sollen? Angeblich hatte sie keinen Mobilfunkdatentarif. Sie war also auf das WLAN im Hause ihrer Schwester angewiesen, wenn nicht nur Telefonieren wollte. Und da sie nicht das erste Mal dort war, nehme ich doch sehr an, dass sich ihr Smartphone automatisch mit dem WLAN verbunden hat, sobald das Netzwerk in Reichweite war.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Die meisten würden doch da nur an sich selbst dem Selbsterhaltungstrieb geschuldet denken und eine Tat vertuschen bzw. verschleiern wollen.
Teils teils. Ich habe da jetzt keine Statistik, aber es kommt v.a. bei Tötungen im Nahbereich relativ häufig vor, dass sich die Täter selbst bei der Polizei melden und gestehen. In wie viel Prozent der Tötungsverbrechen also versucht wird, die Leiche zu beseitigen und die Tat zumindest bis zur Überführung des mutmaßlichen Täters zu verschleiern, kann ich nicht sagen. Wäre mal eine Recherche wert.


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02.03.2026 um 17:26
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Theoretisch denkbar.
Und praktisch, so weiß ich das selbst, auch möglich.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Wer tut das? Tun wir das gewöhnlich
Gutes Argument.

Die wenigstens wohl, Ausnahme bei Nutzung mobiler Daten wohl.

Bei häuslicher WLAN-Nutzung dürften die meisten selbst bei Nichtnutzung ihre Smartphones oder Tablets eingeloggt lassen.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Warum hätte Rebecca sich im WLAN ein- und ausloggen sollen?
Am naheliegendsten erscheint mir persönlich daher ja auch, dass sie sich an diesem Morgen erstmalig und die Zeitangabe unter Vorbehalt um 7.46 Uhr wahrscheinlich vorrangig für diesen Snap) eingeloggt haben und ihr Telefon dann auch erst mal eingeloggt geblieben sein könnte.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Teils teils. Ich habe da jetzt keine Statistik, aber es kommt v.a. bei Tötungen im Nahbereich relativ häufig vor, dass sich die Täter selbst bei der Polizei melden und gestehen.
Natürlich kommt sowas vor.

Selbst wenn keine Beziehungstat, also grob gesagt keine schon vorher persönliche Verbindung zum Opfer, vorliegen würde.


Und sicherlich spielen Gewissen und Schuldgefühle eine tragende Rolle. (Wahrscheinlich auch nochmal mehr, aber nur eine Vermutung, bei nicht vorsätzlich begangenen Tötungsdelikten. Bei vorsätzlichen aber im Affekt begangen je nachdem aber bestimmt auch.)

So wie dem Druck nicht länger standhalten zu können, doch nochmal entdeckt werden zu können, bestimmt je nach Persönlichkeit auch.



Na ja und auf Florian bezogen nochmal, der in welcher objektiven und subjektiven strafrechtlichen Einordnung auch immer, für Rebeccas Tod verantwortlich gewesen sein könnte, sehe ich halt neben dem Verlust der Freiheit schon noch weitere denkbare Gründe als nicht nur eine mutmaßlich begangene Tat im Nachgang vertuscht haben zu können, sondern auch bis heute Durchhaltevermögen besitzen zu können.

Diese Gründe, die Familie nicht zu verlieren bzw. bei sich zu stellen und zu gestehen Angst die Familie zu verlieren, könnten für ihn wenn sogar schwerer wiegen, denn je nachdem hätte er strafrechtlich erst recht als mutmaßlicher Ersttäter ja gar nicht so viel zu befürchten.

Verziehen hätte man es ihm aber dennoch nicht. Selbst wenn er seine Schwägerin nicht vorsätzlich getötet haben sollte. Davon kann ja wenn wohl ausgehen, dass eine Familie auch dann unter solchen Umständen ein sehr viel härteres Urteil als die Justiz fällen würde.



Außerdem kennen wir ihn ja auch gar nicht.

Vielleicht zerfrisst ihn seine mutmaßliche Verantwortlichkeit und Schuld ja innerlich auch und könnte dabei trotzdem nach eigener Abwägung von einem Geständnis absehen.

Vielleicht kann er aber auch je nach Persönlichkeit und Gesetzt dem Fall damit auch mehr oder weniger problemlos weiterleben und so lange nur die Familie weiterhin zu ihm hält und an seine Unschuld glaubt.


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Wo ist Rebecca Reusch?

02.03.2026 um 17:40
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Vielleicht zerfrisst ihn seine mutmaßliche Verantwortlichkeit und Schuld ja innerlich auch und könnte dabei trotzdem nach eigener Abwägung von einem Geständnis absehen.
vielleicht gibt es da auch für ihn persönlich nichts was ihn innerlich zerfressen könnte


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