planebene schrieb:Dass irgendwelche dahergelaufenen Podcastjournalistinnen Zugang zu hochsensiblen Ermittlungsakten erhalten? Und dort über den Pornokonsum und den Fetisch eines Tatverdächtigen nachlesen können über den die Ermittlungen nach wie vor andauern?
Ich halte es für ein legitimes, wenn auch sicherlich umstrittenes Mittel der Ermittler, den Beschuldigten unter Druck zu setzen. Berücksichtigt man, dass die Eltern keinen Kontakt mehr zu den Ermittlern pflegen wollen, ist dies durchaus eine Variante, ihnen Details mitzuteilen, die dazu geeignet sind, ihre Haltung gegenüber Florian zu überdenken.
Wen dem tatsächlich so gewesen wäre, ist ja rein spekulativ, dann bin ich mir sicher, dass diesbezüglich weitere Maßnahmen, wie z. B. Überwachung der Telefonanschlüsse, veranlasst wurden. Wie gesagt, man kann die Methode hinterfragen, aber rechtlich sehe ich keine Probleme, da es sich um eine Tatsachenbehauptung handeln dürfte, die zudem nicht unerheblich für die Ermittlungen ist.
Ähnlich könnte es sich mit der scheinbar heimlich gemachten Aufnahme verhalten, in der geäußert wird, dass jeder hier (im Ermittlerkreis) weiß, wer es war, nur eben die umfassende Beweiskraft fehle. Ich glaube irgendwie nicht daran, dass diese Aufnahme ohne dem Einverständnis der Ermittler veröffentlicht wurde, da es sich sonst um heimliche Aufnahmen des gesprochenen Wortes handeln würde, die strafrechtlich verfolgt werden könnten.
Übergold schrieb:Beabsichtigter Mord, aus welchen Gründen auch immer
Irgendwie glaube ich nicht, dass es ein überfallartiger Übergriff von Florian auf Rebecca war. So völlig aus dem Nichts heraus, wo er zudem vorher noch mit seiner Frau und möglicherweise mit dem Kind Kontakt hatte, kann ich mir dies irgendwie nicht vorstellen. Ich denke eher an ein Geschehen, dass im Fortlauf irgendwie aus dem Ruder gelaufen ist. Das kann eine sexuelle Komponente beinhalten, aber auch einen völlig anderen Hintergrund haben, der sich in einem völlig anderen Licht darstellen könnte, wie hier immer spekuliert wird.