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Wo ist Rebecca Reusch?

132.633 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Rebecca Reusch?

Wo ist Rebecca Reusch?

10.08.2026 um 09:58
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:So in Etwa könnte ein anderer, wahrer Täter die Polizei erfolreich reinlegen, un den Verdacht auf den Schwager lenken?
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Ein anderer. bzw wahrer Täter? Also jemand, der am besagten Morgen gemeinsam mit R und F im Haus war?
Nicht das dies meine Theorie ist, aber ich denke so eine Skizzierung kann in der Verteidigung paar Punkte bekommen.


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Wo ist Rebecca Reusch?

10.08.2026 um 13:26
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Jene welche die Wahrheit kennen.
Vorausgesetzt, der Täter hat sich jemandem anvertraut und ihm/ihr die Tat gestanden.

Das kann so sein oder auch nicht.

Dass F. (sofern er denn der Täter ist) seine Frau oder jemand anderen aus der Familie Reusch eingeweiht hat, würde ich doch eher ausschließen.

Dann wäre das wohl längst ans Licht gekommen.


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Wo ist Rebecca Reusch?

10.08.2026 um 14:00
Lässt sich der Fundort mathematisch eingrenzen? Ich habe es ausgerechnet

Ich verfolge den Fall schon lange und hatte immer im Kopf, dass sich der mögliche Fundort vielleicht mathematisch eingrenzen lässt. Irgendwann habe ich es einfach gemacht: die öffentlich bekannten Zeiten und Orte in ein Routing-Modell gesteckt (OpenStreetMap, lokal gerechnet mit Valhalla, Auto-Profil) und nachgesehen, was arithmetisch zusammenpasst und was nicht.

Ergebnis vorweg, damit die Erwartung stimmt: eine Stelle kommt dabei nicht heraus. Der Bereich, der alle bekannten Bedingungen erfüllt, ist mehrere hundert Quadratkilometer groß. Was dabei sehr wohl herauskommt, sind ein paar Rechenfehler, die hier im Thread seit Jahren zirkulieren (wenn ich nicht irre).

Die Karte dazu ist öffentlich: https://rebeccareusch.pages.dev

Das ist ausdrücklich kein Aufruf zu privater Nachforschung, sondern ein mathematisches Modell, sichtbar gemacht. Man kann die Annahmen verstellen und sehen, wie sich die Fläche verändert. Wer daraus eine Grabungsstelle abliest, hat das Modell missverstanden; genau das zeigt es nämlich, dass es sie nicht hergibt.

1. Die zwei Fahrten am 18.02. sind getrennte Ereignisse

Das Nachbarschaftsvideo zeigt den Twingo wegfahren und 46 Minuten später zurückkommen. Die KESY-Erfassung auf der A12 ist um 10:47.

Vom Haus in Britz zur Messstelle sind es 39,5 km und rund 33 Fahrminuten. Hin und zurück also 66 Minuten. In ein 46-Minuten-Fenster passt das um zwanzig Minuten nicht hinein, selbst ohne jeden Halt.

Wichtig dabei: das gilt unabhängig davon, ob die Uhrzeit der Kamera stimmt (dazu gleich Punkt 2). Eine konstant falsch gehende Uhr verschiebt beide Zeitpunkte gleich und lässt die Dauer unberührt. Die kurze Fahrt kann die A12-Fahrt nicht gewesen sein. Beide werden hier trotzdem regelmäßig zu einer verschmolzen.

2. Der Zeitstempel des Videos ist umstritten, und das entwertet die Hälfte aller Schlüsse

Das Video zeigt 07:24 raus und 08:10 zurück. Laut Staatsanwaltschaft war die Systemzeit der Kamera falsch gesetzt. Er telefonierte demnach um 08:25 mit Rebeccas Mutter und stieg zehn Minuten später, also gegen 08:36, ins Auto. Die Anzeige läuft damit rund 72 Minuten nach. Die Staatsanwaltschaft sagt weiter, mit der korrigierten Zeit passe das Video nicht ins Gesamtbild und es ließen sich keine neuen Schlüsse daraus ziehen.

Wer sich das genauer ansehen will: Übermedien hat aufgearbeitet, dass die Theorien um die 07:24 auf dem falschen Wert aufbauten und die Korrektur erst auf Nachfrage nachgereicht wurde. Die Schlagzeile dazu lautete damals sinngemäß, ob er "in 24 Minuten den perfekten Mord" begangen habe. Genau diese 24 Minuten hatte ich in meiner ersten Fassung selbst nachgerechnet, ohne zu merken, dass ich damit eine längst verworfene Rechnung reproduziere.

Das ist für die Rechnerei entscheidend, und zwar so:

  • Alles, was nur auf der Dauer beruht, bleibt gültig. Die 46 Minuten, die Reichweite daraus, der Vergleich mit den 66 Minuten zur Messstelle. Ein konstanter Uhrfehler kürzt sich heraus.
  • Alles, was auf der absoluten Uhrzeit beruht, ist unsicher. Wer um 07:24 wo war, wer wann mit wem allein im Haus war, welche Geschäfte offen hatten.


Konkret dreht sich mit 08:36 die Rechnung ins Gegenteil: dann war er um 07:46, als Rebeccas Handy zuletzt am Router hing, im Haus, und das Fenster wird eher größer. Ich lasse den Punkt deshalb ganz weg, statt ihn zu reparieren.

3. Von allen diskutierten Orten passt genau einer in das 46-Minuten-Fenster

Fahrzeit hin, Rest für den Aufenthalt, Fahrzeit zurück:

Großziethen — 7,6 min — ja, 31 Minuten Aufenthalt möglich
Kummersdorf — 49,6 min — nein
AS Fürstenwalde-West — 48,8 min — nein
Storkow — 67,3 min — nein
Lindenberg / Tauche — 71,8 min — nein
Herzberger See — 76,5 min — nein
Frankfurt (Oder) — 75,5 min — nein

Großziethen ist der einzige Kandidat, also die Stelle mit dem Zelt über dem Gully. Ich behaupte nicht, dass die Zeugin recht hat. Nur: von allem, worüber hier diskutiert wird, ist es das Einzige, was zeitlich in diese kurze Fahrt hineinpasst. Und weil es eine reine Dauer-Rechnung ist, hängt sie nicht am Zeitstempel.

Umgekehrt gilt: alltägliche Erklärungen passen genauso hinein. Ich habe testweise alle Bau-, Holz- und Werkzeugmärkte im Umkreis durchgerechnet, 141 von 324 liegen im Fenster. Das Fenster schließt also viel aus, aber unter dem, was übrig bleibt, unterscheidet es nicht.

4. Die KESY-Anlage steht an einer Anschlussstelle, und das heißt nichts

Die Messstelle auf der A12 liegt bei 52.31997 / 13.779427. Das sind 130 Meter von der Anschlussstelle Friedersdorf. Daraus wird gelegentlich geschlossen, er sei dort abgefahren. Das ist ein Fehlschluss: Kennzeichenerfassung wird üblicherweise an Anschlussstellen montiert, weil dort die Brücken stehen. Der Messpunkt sagt nichts über den Ausfahrtspunkt.

5. Eine frühe Ausfahrt schließt Tauche nicht aus

Die schnellste Route vom Scanner nach Lindenberg/Tauche bleibt 23,5 km auf der A12 und geht erst bei Fürstenwalde-Ost herunter. Daraus folgt aber nicht, dass eine frühere Ausfahrt das Grundstück unerreichbar macht, denn die Landstraße läuft weitgehend parallel:

Friedersdorf — 41,5 min — 157 min — 12:51
Storkow — 30,3 min — 146 min — 12:33
Fürstenwalde-West — 23,9 min — 148 min — 12:28
Fürstenwalde-Ost — 21,5 min — 146 min — 12:24

Der Verzicht auf die Autobahn kostet ab Friedersdorf 5,2 Minuten je Richtung. Alle vier Varianten liegen elf Minuten auseinander. Die Ausfahrtsfrage entscheidet also nichts.

6. Rückgerechnet fährt er gegen 10:14 am Haus los

10:47 minus 33 Fahrminuten. Diese Zahl hängt an der KESY-Erfassung, also an einem Behördensystem und nicht an der Nachbarkamera; sie ist vom Zeitstempel-Problem nicht betroffen.

Falls jemand die Videoaufnahme besser kennt: wenn darauf auch die zweite Abfahrt zu sehen ist, ließe sich aus 39,5 km und der Spanne bis 10:47 die Durchschnittsgeschwindigkeit direkt ausrechnen. Damit wäre gleichzeitig der Uhrfehler der Kamera bestimmt, weil man ihn gegen die KESY-Zeit eichen könnte. Das wäre der sauberste Prüfstein für die ganze Rechnung.

7. Zur Seen-These

Ich habe auch gerechnet, wie viel Wasser überhaupt in Frage kommt: im Zeitfenster von Tag 1 liegen rund 20 km² ufernahes Wasser (Zellen innerhalb von 150 m einer befahrbaren Straße), verteilt auf 67 benannte Gewässer. Das größte erreichbare ist der Scharmützelsee.

Für die These spricht viel: Versenken braucht Minuten statt Stunden, und dass Bagger, Bodenradar und Leichenspürhunde 2025 an Land nichts gefunden haben, passt dazu. In Februarwasser bei drei bis fünf Grad bleibt ein Körper lange unten.

Der Prüfstein ist aus meiner Sicht die zweite Fahrt am 19.02. um 22:39. Versenken ist ein einziger Vorgang. Wer eine Seen-These vertritt, muss erklären, wofür er am Abend danach noch einmal in dieselbe Richtung fährt. Umgekehrt gilt aber: halb elf abends passt an einem Februarabend deutlich besser an ein Seeufer als die Mittagszeit. Wenn überhaupt versenkt wurde, spricht mehr für die Nachtfahrt als für die Vormittagsfahrt.

Was das alles nicht zeigt

Der Bereich, der beide Tage erfüllt, umfasst mehrere hundert Quadratkilometer brauchbares Gelände. Als ich die bestbewerteten Flächen ranken ließ, kamen fünfzehn Cluster heraus, die alle innerhalb weniger Hundertstel beieinander lagen: durchweg Wald mit Feldweg-Zufahrt, ein bis drei Kilometer von jeder Bebauung. Das Modell unterscheidet sie nicht, weil Brandenburg östlich von Berlin über hunderte Quadratkilometer aus genau diesem Gelände besteht.

Wer daraus eine Stelle ableitet, liest Rauschen. Deshalb gibt es auf der Karte weder Koordinatenlisten noch eine Rangfolge, sondern nur Flächen. Und für alle, die es trotzdem juckt: die Staatsanwaltschaft hat schon einmal deutlich gemacht, was sie von privaten Suchaktionen hält.

Freue mich auf Feedback und ausdrücklich auch über Hinweise zu Fehlern in meiner Denkweise. Der Zeitstempel oben ist das beste Beispiel: den hat mir jemand um die Ohren gehauen, bevor ich das hier gepostet habe, und er hat einen ganzen Abschnitt gekippt. Wenn eine Ausgangszahl falsch ist, ist alles Weitere darauf gebaut.


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10.08.2026 um 14:01
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Nicht das dies meine Theorie ist, aber ich denke so eine Skizzierung kann in der Verteidigung paar Punkte bekommen.
@behind_eyes
Bei den bisher bekannten Fakten müsste jeder Verteidiger ein Nachdenken über solch ein Szenario als absolute Zeitverschwenfung einstufen.


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10.08.2026 um 15:33
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Bei den bisher bekannten Fakten müsste jeder Verteidiger ein Nachdenken über solch ein Szenario als absolute Zeitverschwenfung einstufen.
Das dachte ich vor dem Fall Fabian auch.


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10.08.2026 um 16:44
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das dachte ich vor dem Fall Fabian auch.
@behind_eyes
Hab den Fall nicht mehr so auf den Schirm, aber heisst das, das diese der Tat verdächtigte Gina es doch nicht war?


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10.08.2026 um 16:53
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Hab den Fall nicht mehr so auf den Schirm, aber heisst das, das diese der Tat verdächtigte Gina es doch nicht war?
Nö, aber dir Anwälte nutze jede Chance um die Sichtung ihres Autos zu relativieren.


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10.08.2026 um 18:36
@mcsicko
Meine fuffzich Cent:
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Das Video zeigt 07:24 raus und 08:10 zurück.
Die Version die ich kenne hatte eigentlich für die Rückfahrt gar keinen Zeitstempel sichtbar eingeblendet. Die Zeitspanne zwischen den beiden Aufzeichnungen ging mW immer nur aus den entsprechenden Zusatzangaben hervor.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Laut Staatsanwaltschaft war die Systemzeit der Kamera falsch gesetzt.
Dass die eingeblendete Zeit falsch sein muss ist klar. Die Sonne wäre sonst noch viel zu niedrig.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Die Anzeige läuft damit rund 72 Minuten nach.
Die korrigierten Zeiten wie sie auch im Wiki stehen (8:36 / 9:22) passen jedenfalls sehr gut zu dem Sonnenstand (Schatten + Reflexionen). Können mMn höchsten wenige Minuten Abweichung haben. Da man mit Zugriff auf das Aufzeichnungsgerät die Abweichung aber einfach ablesen kann, gehe ich davon aus, dass die korrigierten Zeiten tatsächlich genau sind.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Die Staatsanwaltschaft sagt weiter, mit der korrigierten Zeit passe das Video nicht ins Gesamtbild und es ließen sich keine neuen Schlüsse daraus ziehen.
Sagt(e) sie das genau so tatsächlich mal irgendwo? Kenne ich in der Form nicht.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Falls jemand die Videoaufnahme besser kennt: wenn darauf auch die zweite Abfahrt zu sehen ist, ließe sich aus 39,5 km und der Spanne bis 10:47 die Durchschnittsgeschwindigkeit direkt ausrechnen.
Weitere Video-Aufzeichnungen dieser (oder irgendeiner anderen) Kamera sind mW nicht bekannt. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass bekannt wäre, wenn genau diese Kamera das Auto (oder dasselbe Modell in derselben Farbe) nochmal erfasst hätte an dem Tag. Das Auto wird daher auf der KESY-Fahrt dort nicht vorbeigekommen sein (und ob das vorher aufgezeichnete Auto wirklich der fragliche Twingo war ist für mich auch weiterhin unklar - die Dinger waren wirklich alles andere als selten, scheinbar gerade auch in Berlin, habe da ein paarmal gezählt).

In deiner Rechnung sagst du spielt die genaue Uhrzeit keine Rolle. Das vernachlässigt natürlich unterschiedliche Verkehrsdichten. Die werden sich heute nicht mehr rekonstruieren lassen und bei kleineren Abweichungen spielt es auch keine Rolle. Dennoch spielt Verkehr in und um Berlin potenziell natürlich immer eine Rolle
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Die Messstelle auf der A12 liegt bei 52.31997 / 13.779427. Das sind 130 Meter von der Anschlussstelle Friedersdorf. Daraus wird gelegentlich geschlossen, er sei dort abgefahren.
Die Frage ist, ob der Ausfahrtsstreifen überhaupt erfasst wird. Das KESY hängt ja irgendwo zwischen den normalen beiden Fahrstreifen (StreetView)

Ansonsten habe ich ehrlich gesagt nicht so wirklich verstanden was die Stoßrichtung deines Posts eigentlich sein soll. Kannst du damit irgendeine "gängige" Theorie ausschließen?


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10.08.2026 um 19:43
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Im Laufe der Zeit können sich Gegebenheiten ändern oder auch Dynamiken zwischen Menschen und in Familien. Darauf hoffe ich.
Man bekommt ja eher den Eindruck, dass die Familie nur noch mehr zusammengerückt ist. Wenn nicht ein Dritter eingeweiht und/oder involviert wurde, kann ich mir schwer vorstellen, dass irgendwann ein Familienmitglied auspackt.


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Wo ist Rebecca Reusch?

10.08.2026 um 20:30
Zitat von SolarisASolarisA schrieb:Wenn nicht ein Dritter eingeweiht und/oder involviert wurde, kann ich mir schwer vorstellen, dass irgendwann ein Familienmitglied auspackt.
sorry aber was soll deiner Meinung denn ausgepackt werden?


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10.08.2026 um 20:52
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:sorry aber was soll deiner Meinung denn ausgepackt werden?
Damit hat es angefangen, darum geht es:
Zitat von emzemz schrieb:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich denke auch der Fall wird gelöst, aber nicht durch die Ermittler.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Irgendwann wird jemand reden und das ganze Puzzle ergibt Sinn.
Wenn nicht durch die Ermittler, wer käme noch in Frage?
Etwa die Podcaster, die nach wie vor unermüttlich den Fall thematisieren?
Wer und vor allem warum sollte jemand reden wollen?



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10.08.2026 um 20:54
Und so ging es weiter:

Beitrag von behind_eyes (Seite 7.228)


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10.08.2026 um 22:33
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:sorry aber was soll deiner Meinung denn ausgepackt werden?
Weil nur eine Person als TV gilt, darf hier im Thread über andere Personen nicht spekuliert werden – ich darf also nicht näher auf Hypothesen eingehen. Zumindest wurden solcherlei Mutmaßungen in der Vergangenheit hier immer gelöscht.

SpoilerTatsache ist, dass die Familie R. weiterhin geschlossen hinter dem TV zu stehen scheint. Dass der TV mittlerweile Vater zweier Kinder ist, zeigt ja auch, dass die Familienbande nur noch mehr zementiert wurden.



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10.08.2026 um 22:48
Zitat von SolarisASolarisA schrieb:Tatsache ist, dass die Familie R. weiterhin geschlossen hinter dem TV zu stehen scheint
Tatsache ist eigentlich nur, das schon länger nichts über die Familie und deren Verhältnis untereinander an Außenstehende
weitergegeben wurde. Man weiß also nicht was da wirklich Stand der Dinge ist.


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11.08.2026 um 00:12
Ich war am WE zufällig in der Nähe von Storkow an einem See. Was mir auffiel: da gibt es viele Sümpfe. Trotz Hitze war alles tief, matschig, viel Gestrüpp. Ich dachte, wie leicht könnte man da ne Moorleiche verbringen.. würde wahrscheinlich niemand finden…


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Wo ist Rebecca Reusch?

11.08.2026 um 00:17
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Ein anderer. bzw wahrer Täter? Also jemand, der am besagten Morgen gemeinsam mit R und F im Haus war?
Nicht das dies meine Theorie ist, aber ich denke so eine Skizzierung kann in der Verteidigung paar Punkte bekommen.
Das schließen die Ermittler aus, weil es keine Einbruchsspuren und auch keine Kampfspuren gegeben hat.
Man stelle sich vor, ein Einbrecher überrascht Rebecca im Schlaf auf der Couch.
Die hätte sich doch gewehrt anstatt sich kooüerativ aus dem Haus schleppen lassen.
Von der Kripo wird ein Dritter im Haus kategorisch ausgeschlossen.

[
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Tatsache ist eigentlich nur, das schon länger nichts über die Familie und deren Verhältnis untereinander an Außenstehende
weitergegeben wurde. Man weiß also nicht was da wirklich Stand der Dinge ist.
Genau ! 6 Jahre sind eine lange Zeit. Da ist es müßig zu spekulieren, wie die Verhältnisse innerhalb der Familie sich geändert haben , oder eben auch nicht


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Wo ist Rebecca Reusch?

11.08.2026 um 00:51
Zitat von birgit222birgit222 schrieb:Ich dachte, wie leicht könnte man da ne Moorleiche verbringen.. würde wahrscheinlich niemand finden…
Eine Moorleiche wäre ja schon früher verschwunden, aber du meinst sicher eine Leiche.
Aber ist es wirklich so einfach?
Viel Gestrüpp heißt ja aber auch, dass man nicht mit einem PKW anfahren kann.
Und anders als in Filmen versinkt auch eine Leiche nicht einfach im Moor.
Dazu müsste man sie beschweren. Und zwar ordentlich, da reichen 2-4 Ziegelsteine nicht.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Von der Kripo wird ein Dritter im Haus kategorisch ausgeschlossen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das schließen die Ermittler aus, weil es keine Einbruchsspuren und auch keine Kampfspuren gegeben hat.
Hast du wenigstens hierfür mal eine Quelle?
Oder sind das deine persönlichen Rückschlüsse?
Ich wüsste jedenfalls nicht wann die EB das so exakt gesagt haben sollen.

Zumal es ja immer die Möglichkeit gibt, dass eine Tat auch vor dem Haus oder in kürzer
entfernter Umgebung statt gefunden haben könnte.
Also ich glaube nicht dass Ermittler so was konkret ausschließen können oder in diesem
Fall getan hatten.


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11.08.2026 um 02:49
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Hast du wenigstens hierfür mal eine Quelle?
Oder sind das deine persönlichen Rückschlüsse?
Ich wüsste jedenfalls nicht wann die EB das so exakt gesagt haben sollen.
Warum sollten die Ermittler für etwas, was nicht existiert, eine Quelle liefern?
Macht keinen Sinn.


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11.08.2026 um 06:55
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die hätte sich doch gewehrt anstatt sich kooüerativ aus dem Haus schleppen lassen.
Gilt das nicht auch für Florian?


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Wo ist Rebecca Reusch?

11.08.2026 um 11:11
@cyclic Danke, das ist brauchbares Feedback. Ein Punkt ist ein Fehler von mir, zwei bestätigen sich beim Nachrechnen, einer hält der Prüfung stand. Der Reihe nach.

Sonnenstand: nachgerechnet, du liegst richtig

Für Britz am 18.02.2019, MEZ:

07:15 — Sonnenaufgang — — — —
07:24 — 0,2° — 110° — keine definierten Schatten
08:10 — 6,6° — 119° — 8,7 m
08:36 — 9,9° — 124° — 5,7 m
09:22 — 15,4° — 135° — 3,6 m

Bei 0,2 Grad steht die Sonne im Aufgang, die Szene läge in der Dämmerung. Jede erkennbare Schattenrichtung schließt 07:24 aus, unabhängig davon, was am Rekorder eingestellt war. Dass die korrigierten Zeiten auf wenige Minuten genau sein dürften, sehe ich genauso: wer Zugriff auf das Aufzeichnungsgerät hat, liest den Offset ab, statt ihn zu schätzen.

Das Zitat: mein Fehler

Wörtlich belegt ist von der Staatsanwaltschaft nur ein Satz, von Sprecher Sebastian Büchner: "Wir kennen das Video, wir haben es ausgewertet und es ergeben sich keine neuen Erkenntnisse daraus." Dazu die Angabe, die Polizei habe das Material seit Februar/März 2019.

"Passt nicht ins Gesamtbild" ist indirekte Rede aus der Bild-Berichterstattung vom Februar 2024, kein Behördenwortlaut. Ich habe eine Behördenaussage und eine Presseformulierung zu einem Satz verschmolzen, also genau den Fehler gemacht, den mein Punkt 2 anprangert, nur eine Ebene höher. Ist korrigiert.

Beim Zeitstempel der Rückfahrt hast du ebenfalls recht: ich habe "07:24 raus, 08:10 zurück" so geschrieben, als wären beides eingeblendete Zeiten. Die 46 Minuten sind eine Begleitangabe, keine Ablesung. Immerhin bleibt die Spanne konsistent, 09:22 minus 08:36 sind auch 46 Minuten. Steht jetzt so da.

Verkehr: geprüft, ändert die Schlüsse nicht

Der Einwand ist richtig, ich rechne mit freiem Verkehrsfluss. Also die Empfindlichkeit durchgerechnet, Faktor unter 1 heißt langsamer als frei:

1,0 — 20,5 min — 232 km²
0,9 — 18,4 min — 169 km²
0,8 — 16,4 min — 105 km²
0,7 — 14,3 min — 76 km²

Die Fläche schrumpft um zwei Drittel, die beiden Ja-Nein-Aussagen kippen nicht. Großziethen braucht frei 7,6 Minuten und bleibt bis Faktor 0,7 drin. Und die Messstelle rückt mit Verkehr weiter weg statt näher: bei Faktor 0,8 sind es 42 Minuten je Richtung, also 83 hin und zurück gegen ein 46-Minuten-Fenster. Verkehr macht diesen Punkt stärker, nicht schwächer. Der Hinweistext am Geschwindigkeitsregler sagt das jetzt auch.

Keine zweite Erfassung derselben Kamera

Das ist ein echter Zugewinn, und ich hatte es als offene Frage geführt statt als Information. Wenn dieselbe Kamera das Auto an dem Tag nicht noch einmal erfasst hat, ist er auf der KESY-Fahrt dort nicht vorbeigekommen, hat das Wohngebiet also anders verlassen. Das ist eine Zusatzbedingung, keine Lücke. Dass unklar bleibt, ob das gefilmte Fahrzeug überhaupt der fragliche Twingo war, kommt dazu.

Ausfahrtsstreifen

Wenn der Ausleger nur die Durchgangsspuren abdeckt, dann bedeutet eine Erfassung, dass er zum Messzeitpunkt auf der durchgehenden Fahrbahn war und Friedersdorf gerade nicht genommen hat. Das macht "er ist dort abgefahren" nicht nur unbelegt, sondern unwahrscheinlich. Verifizieren kann das jemand mit Ortskenntnis besser als ich; in der Karte steht der Vorbehalt jetzt dran, wenn man diese Ausfahrt wählt.

Zur Stoßrichtung

Was ausgeschlossen wird: dass die kurze Fahrt und die KESY-Fahrt dieselbe waren. Das hält bei jedem Verkehrsszenario und bei jedem Uhrfehler, weil es nur auf der Dauer beruht. Im Thread werden die beiden regelmäßig zu einer Fahrt verrechnet, und jede Zeitrechnung darauf ist falsch.

Was eingegrenzt wird: von allen hier diskutierten Orten passt nur Großziethen in das kurze Fenster. Nicht als Beleg für die Gully-Zeugin, sondern als Aussage darüber, worüber man bei dieser Fahrt überhaupt sinnvoll reden kann.

Was der eigentliche Zweck ist: zu zeigen, an welcher Zahl der ganze Fall hängt. Mit einem West-Zeitstempel der KESY-Anlage, also wann er zurückkam, wird aus dem Suchraum etwas Handhabbares. Bei 38 Minuten Lücke und 30 Minuten Standzeit bleiben 3 km². Bei 90 Minuten Lücke sind es 918 km². Faktor 300, aus einer einzigen Zahl.

Zum Vergleich, was die anderen Parameter bewirken: die Ausfahrtswahl verschiebt den Envelope um ein Drittel, der Verkehr um zwei Drittel, die Geländefilter um weniger. Nichts davon kommt auch nur in die Nähe. Diese eine Zahl liegt seit 2019 in der Akte und ist nie veröffentlicht worden. Das ist meine Antwort auf das Warum: nicht einen Fundort finden, sondern zeigen, welche Frage man stellen müsste.


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