Wo ist Rebecca Reusch?
gestern um 23:23Ja, Fragen über Fragen, die bestimmt von den EB gestellt wurden...Nightrider64 schrieb:Komisch, über genaue Umstände diese zweite Fahrt sind wenig Einzelheiten bekannt.
Unter welchem Vorwand machte er sich auf den Weg, während die ganze Familie nach Rebecca suchte?
Was hat er seiner Frau erzählt ?
In welches Zeitfenster fällt die Abwesenheit ?
Ich könnte mir vorstellen, dass man zumindest anhand der (fehlenden) Handyaktivitäten in etwa feststellen könnte, wie lange der TV "abwesend" war und wann sein Telefon wieder bedient wurde.
Ja, von der Risikoabwägung her muss es so gewesen sein, dass diese zweite Fahrt trotz der Umstände das kleinere Risiko darstellte, als sie am ersten Ort zu belassen.Nightrider64 schrieb:Entweder war es zuerst zu gefährlich die Leiche dort zu verbringen, das er nachts nochmal los musste
oder er musste erst einmal einen Tag n Ruhe nachdenken, welcher denn nun der geeignetste Ort ist.
Vielleicht auch, das ihm nach der ursprünglichen Ablage dann doch ein besserer Ablageort eingefallen ist.
Im Fall Jennifer wurde die Leiche etwa von ursprünglichen Ablageort- nach 2 Monaten Liegezeit - sogar um weitere 60km verbracht (rund 45 AutoMin), wohl aufgrund von Ermittlungsmaßnahmen in dem Gebiet und weil der mittlerweile Angeklagte in der Nähe des ersten Gebiets mit seinem Telefon geortet wurde. Im Fall Steffi wurde die Leiche nochmals knapp über 20km weit verbracht, also durchaus ein gutes Stück.
Etwas OffTopic aber es zeigt, dass Täter einiges bewerkstelligen können, womit man nicht rechnet und man den Radius durchaus weiter denken muss. In beiden Fällen waren es aber recht überlegte Plätze, die persönlich bekannt waren: einmal ein Truppenübungsplatz, auf dem niemand spazieren darf und einmal neben dem Friedhof, auf dem der Vater des Täters begraben lag. Ich denke besonders in einer derartigen Drucksituation wird der Ablageort nicht einfach so willkürlich ausgesucht, sondern ist irgendwo das Produkt der Vergangenheit des Täters, insbesondere da ja auch keine digitalen Quellen zur Platzsuche herangezogen werden können.
Nichtsdestotrotz ist das Gebiet, das in Frage kommt und das der TV womöglich aus Kindheitstagen kennt, riesig. Es gibt Unmengen an kleinen Waldstücken, da kommt es allenfalls mal zu einem Zufallsfund, wenn gerodet wird.
Soweit im Fall Steffi bekannt wurde (Leiche wurde mit PKW von Ö nach Slowenien verbracht), ist nun an den meisten Grenzübergängen ein System in Betrieb, welches die Fahrzeuge und Kennzeichen aufnimmt, dh vom TV im Fall Steffi existierte ein ziemlich gutes Foto vom Grenzübertritt, welches ihm auch zum Verhängnis wurde, soweit ich mich erinnere konnte man da sogar die Ladung des Fahrzeugs erkennen.SolarisA schrieb:Wäre evtl. auch an ein Verbringen jenseits der polnischen Grenze denkbar? Oder wäre da das Autokennzeichen wieder nachweislich erfasst worden?
Ob diese Systeme schon zum Zeitpunkt von RRs Verschwinden und an der Grenze zu Polen existierten, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber ich gehe davon aus, dass da was erfasst worden wäre.

