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Wo ist Rebecca Reusch?

132.634 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Rebecca Reusch?

Wo ist Rebecca Reusch?

11.08.2026 um 23:23
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Komisch, über genaue Umstände diese zweite Fahrt sind wenig Einzelheiten bekannt.
Unter welchem Vorwand machte er sich auf den Weg, während die ganze Familie nach Rebecca suchte?
Was hat er seiner Frau erzählt ?
In welches Zeitfenster fällt die Abwesenheit ?
Ja, Fragen über Fragen, die bestimmt von den EB gestellt wurden...
Ich könnte mir vorstellen, dass man zumindest anhand der (fehlenden) Handyaktivitäten in etwa feststellen könnte, wie lange der TV "abwesend" war und wann sein Telefon wieder bedient wurde.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Entweder war es zuerst zu gefährlich die Leiche dort zu verbringen, das er nachts nochmal los musste
oder er musste erst einmal einen Tag n Ruhe nachdenken, welcher denn nun der geeignetste Ort ist.
Vielleicht auch, das ihm nach der ursprünglichen Ablage dann doch ein besserer Ablageort eingefallen ist.
Ja, von der Risikoabwägung her muss es so gewesen sein, dass diese zweite Fahrt trotz der Umstände das kleinere Risiko darstellte, als sie am ersten Ort zu belassen.

Im Fall Jennifer wurde die Leiche etwa von ursprünglichen Ablageort- nach 2 Monaten Liegezeit - sogar um weitere 60km verbracht (rund 45 AutoMin), wohl aufgrund von Ermittlungsmaßnahmen in dem Gebiet und weil der mittlerweile Angeklagte in der Nähe des ersten Gebiets mit seinem Telefon geortet wurde. Im Fall Steffi wurde die Leiche nochmals knapp über 20km weit verbracht, also durchaus ein gutes Stück.
Etwas OffTopic aber es zeigt, dass Täter einiges bewerkstelligen können, womit man nicht rechnet und man den Radius durchaus weiter denken muss. In beiden Fällen waren es aber recht überlegte Plätze, die persönlich bekannt waren: einmal ein Truppenübungsplatz, auf dem niemand spazieren darf und einmal neben dem Friedhof, auf dem der Vater des Täters begraben lag. Ich denke besonders in einer derartigen Drucksituation wird der Ablageort nicht einfach so willkürlich ausgesucht, sondern ist irgendwo das Produkt der Vergangenheit des Täters, insbesondere da ja auch keine digitalen Quellen zur Platzsuche herangezogen werden können.
Nichtsdestotrotz ist das Gebiet, das in Frage kommt und das der TV womöglich aus Kindheitstagen kennt, riesig. Es gibt Unmengen an kleinen Waldstücken, da kommt es allenfalls mal zu einem Zufallsfund, wenn gerodet wird.
Zitat von SolarisASolarisA schrieb:Wäre evtl. auch an ein Verbringen jenseits der polnischen Grenze denkbar? Oder wäre da das Autokennzeichen wieder nachweislich erfasst worden?
Soweit im Fall Steffi bekannt wurde (Leiche wurde mit PKW von Ö nach Slowenien verbracht), ist nun an den meisten Grenzübergängen ein System in Betrieb, welches die Fahrzeuge und Kennzeichen aufnimmt, dh vom TV im Fall Steffi existierte ein ziemlich gutes Foto vom Grenzübertritt, welches ihm auch zum Verhängnis wurde, soweit ich mich erinnere konnte man da sogar die Ladung des Fahrzeugs erkennen.
Ob diese Systeme schon zum Zeitpunkt von RRs Verschwinden und an der Grenze zu Polen existierten, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber ich gehe davon aus, dass da was erfasst worden wäre.


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Wo ist Rebecca Reusch?

11.08.2026 um 23:39
Zitat von gustigusti schrieb:n beiden Fällen waren es aber recht überlegte Plätze, die persönlich bekannt waren: einmal ein Truppenübungsplatz, auf dem niemand spazieren darf und einmal neben dem Friedhof, auf dem der Vater des Täters begraben lag. Ich denke besonders in einer derartigen Drucksituation wird der Ablageort nicht einfach so willkürlich ausgesucht, sondern ist irgendwo das Produkt der Vergangenheit des Täters, i
Das denke ich auch.
Ich selbst habe bei meinen Wanderungen durch Brandenburg sehr oft Orte gesehen, bei denen ich gedacht habe, "wenn man hier eine Leiche versteckt, die findet nie jemand"
Zudem hat er in seiner Kindheit und Jugend dort gespielt, die Gegend erforscht usw.
Deshalb hat sich die Kripo ja auch an ehemalige Jugendfreunde gesucht, die aussagen können welche " geheimen" Verstecke man dort zusammen entdeckt habe, welche dem F. wieder in den Sinn gekommen sein könnten
Zitat von gustigusti schrieb:Nichtsdestotrotz ist das Gebiet, das in Frage kommt und das der TV womöglich aus Kindheitstagen kennt, riesig. Es gibt Unmengen an kleinen Waldstücken, da kommt es allenfalls mal zu einem Zufallsfund, wenn gerodet wird.
Das ist da teilweise der größte Urwald Deutschlands. Abseits der Dörfer sind dort kleine und größere Seen, Tümpel, kleine Moore, dichte,unwegsamem Bewaldung. Hinzu kommen verfallene Gebäude der DDR Landwirtschaft oder Überreste der russischen Besatzungszeit.

Ich vermute Rebeccas Leiche dort, aber wenn man nicht genau weis, wo man da suchen könnte.
Man hat ja jetzt schon einige Gegenden durch.


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12.08.2026 um 11:06
@gusti Deine Kette habe ich durchgerechnet, sie hält. Und beim Rechnen ist eine Schranke aufgetaucht, die hier meines Wissens noch nicht genannt wurde.

Deine Kette, in Zahlen
Insbesondere dann nicht, wenn Tauche zum Zeitpunkt der Abfahrt noch nicht das endgültige Ziel war, sondern der TV zunächst im Bereich Storkow/Kummersdorf einen endgültigen Ablageort suchte und erst nachdem er dort gestört wurde nach Tauche/Herzberg weitergefahren ist.
Haus → Messstelle → Kummersdorf (Suche, gestört) → Tauche (Zwischenablage) → Haus:

Haus bis Messstelle — 33,2 min
Messstelle bis Kummersdorf — 13,4 min
Kummersdorf bis Tauche — 28,2 min
Tauche bis Haus — 70,6 min
reine Fahrt gesamt — 145,5 min

Mit je 30 Minuten für Suchen und Ablegen sind das 205 Minuten, Rückkehr gegen 13:39. Selbst mit 45 Minuten Suche und 30 Minuten Ablage ist er um 13:54 daheim. Dein Szenario ist zeitlich nicht knapp, sondern bequem. Das macht es nicht richtig, aber es scheitert jedenfalls nicht an der Uhr.

Die Schranke, die vorher fehlt

Wenn die korrigierten Zeiten stimmen, ist er von der kurzen Fahrt gegen 09:22 zurück. Die KESY-Erfassung ist 10:47. Das Fenster für die zweite Fahrt ist damit höchstens 85 Minuten lang, und davon gehen 33 Minuten für die reine Anfahrt zur Messstelle ab.

Das begrenzt alles, was vor der Messstelle passiert sein könnte, also jede Suche oder Zwischenablage auf dem Hinweg:

09:22 — 85 min — 876 km² — 207 km²
09:40 — 67 min — 356 km² — 9 km²
10:00 — 47 min — 39 km² — nichts mehr
10:14 — 33 min — nichts mehr — nichts mehr

Ab etwa 10:00 Abfahrt ist ein Halt vor der Messstelle rechnerisch ausgeschlossen. Für deine Variante spielt das keine Rolle, weil Kummersdorf östlich liegt, also nach der Messstelle. Für alle Varianten mit einem Zwischenstopp auf dem Hinweg schon.

Der Preis deines Zeitbudgets
Dennoch ergibt sich aus dem Modell ein Zeitbudget von rund 5 Stunden um eine Heimkehr gegen 15 Uhr zu gewährleisten.
Du setzt Rückkehr gegen 15:00 an, also rund 286 Minuten. Das ist plausibel, kostet aber die halbe Aussagekraft:

180 min — 590 km²
240 min — 1736 km²
286 min — 2342 km²

Je großzügiger die Zeitannahme, desto weniger sagt die Karte. Das ist kein Gegenargument gegen dich, sondern der Preis. Wer 15:00 ansetzt, bekommt 2342 km² und damit praktisch keine Eingrenzung mehr.

Nachtfahrt: volle Zustimmung
Weitaus problematischer ist die zweite Kesy Fahrt nachts, hier gibt es keinerlei bekannte Sichtung und keinerlei Angabe, wie lange der TV weg war.
Da komme ich auf dasselbe. Ohne Rückkehr-Zeitstempel ist das Zeitbudget nachts faktisch unbegrenzt, es wartet ja niemand. Ich habe die erreichbaren Gewässer gezählt: 87 benannte Seen mit Uferzugang liegen im Fenster. Das Modell trägt dort nichts mehr bei. Deine Zusatzannahme, dass es ein ihm gut bekanntes, wenig frequentiertes und trotzdem mit dem Pkw erreichbares Gebiet war, ist vernünftig, aber sie lässt sich mit öffentlichen Daten nicht in eine Fläche übersetzen.

Weitere Sichtungen einbauen
Vielleicht könnte man ein paar weitere bekannte Sichtungen und Indizien einbauen und dadurch etwas eingrenzen?
Habe ich versucht, und das Ergebnis ist ernüchternd. Eine Sichtung grenzt nur ein, wenn sie Ort und Zeit liefert. Die bekannten haben entweder keine belastbare Uhrzeit (Reiterinnen, Fürstenwalde-West) oder liegen ohnehin mitten im Envelope. Sie als Marker einzuzeichnen ist Dekoration; als Bedingung taugen sie nur mit Zeitstempel. Genau daran hängt das ganze Modell: an Zeitstempeln, die es nicht gibt.

Zur Verbringung nach Monaten
Letzten Endes haben in beiden Fällen die Aussagen der Beschuldigten zum Auffinden der Leichen geführt.
Das ist aus meiner Sicht der stärkste Punkt in deinem Beitrag, und er richtet sich gegen die ganze Übung. Bei Jennifer S. stimmt es genau so: die Leiche lag zunächst im Raum Großweikersdorf, wurde im März an einen zweiten Ort bei Allentsteig gebracht und erst nach dem Geständnis gefunden, rund acht Jahre später.

Wenn das hier auch so war, rechnet mein Modell den Ort vom Februar 2019, und der ist dann seit Jahren leer. Dagegen hilft keine Geometrie.

Und der zweite Teil deiner Beobachtung wiegt noch schwerer: beide Fälle wurden durch Aussagen gelöst, nicht durch Suchen. Das deckt sich mit dem, worauf mein Modell hinausläuft. Es kann zeigen, welche Frage man stellen müsste, und es kann ein paar Rechenfehler ausräumen. Einen Fundort liefert es nicht, und die Fälle, die tatsächlich aufgeklärt wurden, wurden es auf einem anderen Weg.


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12.08.2026 um 12:45
Zitat von gustigusti schrieb:Soweit im Fall Steffi bekannt wurde (Leiche wurde mit PKW von Ö nach Slowenien verbracht), ist nun an den meisten Grenzübergängen ein System in Betrieb, welches die Fahrzeuge und Kennzeichen aufnimmt, dh vom TV im Fall Steffi existierte ein ziemlich gutes Foto vom Grenzübertritt, welches ihm auch zum Verhängnis wurde, soweit ich mich erinnere konnte man da sogar die Ladung des Fahrzeugs erkennen.
Ob diese Systeme schon zum Zeitpunkt von RRs Verschwinden und an der Grenze zu Polen existierten, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber ich gehe davon aus, dass da was erfasst worden wäre.
Du wirst wohl recht haben. Auch, dass ein Täter die Leiche dort verbringt, wo er sich wie in seiner Westentasche auskennt.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Und der zweite Teil deiner Beobachtung wiegt noch schwerer: beide Fälle wurden durch Aussagen gelöst, nicht durch Suchen. Das deckt sich mit dem, worauf mein Modell hinausläuft. Es kann zeigen, welche Frage man stellen müsste, und es kann ein paar Rechenfehler ausräumen. Einen Fundort liefert es nicht, und die Fälle, die tatsächlich aufgeklärt wurden, wurden es auf einem anderen Weg.
Arbeitest Du mit KI? Der Sprachduktus erinnert mich an ChatGPT. Mittels KI-Recherche scheint nun übrigens der Zodiac-Killer identifiziert worden zu sein. Spannend, wie Artificial Intelligence jetzt auch zum Instrument der Kriminalistik wird. Aber das ist jetzt Off topic.


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12.08.2026 um 12:55
Zitat von SolarisASolarisA schrieb:Arbeitest Du mit KI? Der Sprachduktus erinnert mich an ChatGPT. Mittels KI-Recherche scheint nun übrigens der Zodiac-Killer identifiziert worden zu sein. Spannend, wie Artificial Intelligence jetzt auch zum Instrument der Kriminalistik wird. Aber das ist jetzt Off topic.
Ich habe einen Agent mit Claude CLI zu dem Fall gebaut, der auch dahinter dann die Map erstellt hat. Versuche nur, einen mathematischen Ansatz zu liefern.


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12.08.2026 um 12:57
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Ich habe einen Agent mit Claude CLI zu dem Fall gebaut, der auch dahinter dann die Map erstellt hat. Versuche nur, einen mathematischen Ansatz zu liefern.
Ich finde das eine gute Idee! (Schade, dass Du nicht noch mehr Daten hast, um den Agenten zu füttern. Ich hoffe, die EB machen ähnliches.)


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12.08.2026 um 13:35
Zitat von SolarisASolarisA schrieb:Ich finde das eine gute Idee! (Schade, dass Du nicht noch mehr Daten hast, um den Agenten zu füttern. Ich hoffe, die EB machen ähnliches.)
@SolarisA: Ich habe viele Quellen angezapft, unter anderem auch reine Vermutungen. Zudem bekomme ich viel Feedback gerade hier aus dem Forum per Direktnachrichten, wonach ich das Modell auch immer anpasse und erweitere. Persönlich denke ich, dass die CCTV (die BILD.de hatte) auch die Rückfahrt aufgezeichnet hat und auch die KESY in beiden Richtungen entsprechende Timestamps hat – diese allerdings der Öffentlichkeit nicht verfügbar sind. Damit könnte man ein weitaus korrekteres Modell rechnen.


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12.08.2026 um 14:35
• Das Bundesverfassungsgericht hat klargestellt: Es braucht einen sehr triftigen Grund, bevor diese intensive Form der Überwachung eingesetzt werden darf.
• Ohne konkreten Anlass ist eine Speicherung unzulässig. Ob das Vorgehen im Fall Rebecca legal war, dürfe bald in Karlsruhe diskutiert werden.
(…)
Speichern ohne Anlass ist unzulässig

Deshalb braucht das Land Brandenburg jetzt eine gute Erklärung. Denn die dortige Polizei hat alle Fahrzeuge auf einer Autobahn gescannt und die Daten tagelang gespeichert, auch das Auto des Schwagers, gegen den es zu diesem Zeitpunkt gar keinen Verdacht gab; der kam erst später auf. Laut Bundesverfassungsgericht darf es eine generelle Speicherung ohne Anlass nicht geben.
Da die Datenschutz-Debatte off topic ist nur die rein rhetorische Frage: Wem nutzt das Verbot, derartige Daten zu erfassen und zu speichern?
Wenn es nie einen Verdacht gegen F. gegeben hätte, gäbe es jetzt nicht die Möglichkeit zu ermitteln und auf späte Antworten zu setzen, gäbe es keinen Druck auf den Tatverdächtigen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:
Zitat von LuminolGlowLuminolGlow schrieb am 09.08.2026:Liegt der Fundort dort, wo man F.s Bewegung in den beiden Tagen hinverfolgt hat, dann schließt das imo die Indizienkette gegen ihn. Liegt er ganz woanders, dann muss der Fall komplett neu gedacht werden.
So sehe ich das auch. Wird die Leiche in dem Gebiet gefunden, in dem F. aufgewachsen ist und zu der er 2x relativ unplanmäßig aufgesucht hat, wäre die Indizienkette geschlossen.
Wie sieht es denn rechtlich aus mit Indizien wie der KESY-Erfassung? Dürften die in einem Verfahren verwendet werden?
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Das Nachbarschaftsvideo zeigt den Twingo wegfahren und 46 Minuten später zurückkommen. Die KESY-Erfassung auf der A12 ist um 10:47.

Vom Haus in Britz zur Messstelle sind es 39,5 km und rund 33 Fahrminuten. Hin und zurück also 66 Minuten. In ein 46-Minuten-Fenster passt das um zwanzig Minuten nicht hinein, selbst ohne jeden Halt.
Soweit ich mich erinnere, geht es bei der ersten von den Nachbarkameras erfassten Fahrt auch eher um die Überlegung, was F. wo besorgt haben könnte. Etwa Material aus einem Baumarkt. Baumärkte wurden von der Polizei daher auch aufgesucht.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Der Messpunkt sagt nichts über den Ausfahrtspunkt.
Der Wagen wurde aber bei der nächsten Erfassungsstelle nicht mehr erfasst. Daher kam man dazu, dass er dort abgefahren sein muss.
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Man beachte, wie du ja schreibst es gab keine Kampfspuren und du denkst das sie sich gewehrt hätte.
Ganz genau denke ich auch und wenn das Argumente sind, wie soll Florian dann sie überwältigt haben ohne Spuren zu hinterlassen. Und genau das sagte ja wohl auch Mutter Reusch das sie sich gewehrt hätte und mit ihren langen Fingernägeln Spuren hinterlassen hätte.. Also muß das genauso für Florian gelten , zumal der übermüdet und wahrscheinlich angetrunken und vielleicht auch Drogen genommen hatte? Und wenn man Bilder von ihm sieht, ist er jetzt nicht der kräftigste und wohl nicht viel größer als Rebecca
Es muss ja kein Kampf stattgefunden haben. Rebecca kann von der zum Tod führenden Handlung überrascht worden sein.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Genauso realistisch, wie unbemerkt und ungesehen an einem Werktag mitten im Berufsverkehr
eine Leiche in ein viel zu kleines Auto zu verladen.
Obwohl, hier muss man sagen, dass wohl kaum etwas harmloser wirkt, wie ein Mann in einem himbeerfarbenem Kleinstwagen. So ein Fahrzeug würde ich bei einer Verkehrskontrolle sicher nicht herauswinken. Und Platz ist da für einen Körper in Embryohaltung schon. Die lila Decke zur Abdeckung nicht zu vergessen.
Man staunt oft, was die Nachbarschaft n i c h t mitkriegt. Genauso, was sie alles mitbekommt. Leider nie das Richtige.
Zitat von gustigusti schrieb:Und leider sind auch so viele Jahre vergangen, in denen es durchaus vorstellbar ist, dass es zu einer weiteren Verbringung der Leiche kam.
Gelegenheit dürfte genug bestanden haben,
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. F. wird sich von der Polizei beobachtet wissen, zumindest fühlen. Der sucht den Ablageort ganz sicher nie wieder auf. Und dann darf man nicht vergessen, dass er seine junge Schwägerin gemocht hat. Es war vermutlich kein geplanter Mord, sondern Totschlag, an dem er psychisch zu arbeiten hat. Er würde sich kaum ein drittes Mal mit der Leiche auseinandersetzten wollen.
Mich würde interessieren, ob er im Traum spricht ... Ich meine, so eine Tat ...
Naja, wir werden es nicht erfahren.


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12.08.2026 um 16:53
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Wenn der Ausleger nur die Durchgangsspuren abdeckt, dann bedeutet eine Erfassung, dass er zum Messzeitpunkt auf der durchgehenden Fahrbahn war und Friedersdorf gerade nicht genommen hat. Das macht "er ist dort abgefahren" nicht nur unbelegt, sondern unwahrscheinlich.
Diese Schlussfolgerung ist imho zu weit greifend. Es wäre schließlich ohne weiteres denkbar, dass er erst nach der Aufnahme durch das Kesy auf den Ausfädelungsstreifen gewechselt ist, etwa weil er sich sehr spontan zur Abfahrt entschloss, oder der Verkehr einen früheren Spurwechsel nicht zuließ, oder weil ein sportliches Einscheren einfach seiner angestammten Fahrweise entsprach...
Zitat von gustigusti schrieb:und leider sind auch so viele Jahre vergangen, in denen es durchaus vorstellbar ist, dass es zu einer weiteren Verbringung der Leiche kam.
Eine weitere Verbringung nach längerer Zeit, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Weshalb sollte der TV die damit verbundenen Risiken ohne konkrete Veranlassung eingehen? Was ich mir eher vorstellen könnte, ist, dass er sich viel später noch ein- oder zweimal zum Ablageort begab, um sich selbst zu vergewissern, dass das Versteck weiterhin sicher ist und um ggf. ein wenig nachzubessern.


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12.08.2026 um 17:17
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Die Schranke, die vorher fehlt

Wenn die korrigierten Zeiten stimmen, ist er von der kurzen Fahrt gegen 09:22 zurück. Die KESY-Erfassung ist 10:47. Das Fenster für die zweite Fahrt ist damit höchstens 85 Minuten lang, und davon gehen 33 Minuten für die reine Anfahrt zur Messstelle ab.
Mit anderen Worten: nach der Rückkehr von der allerersten Fahrt am Morgen blieb demnach nur sehr wenig Zeit zum Aufräumen und Beladen.
Die Eile kann man uU mit einem bekannten Anruf begründen und der Furcht, dass die Schule sich meldet, wenn RR nicht zum Unterricht erscheint, was jedoch nicht passiert ist, da die erste Stunde ausfiel und dies wohl nur beim Nichterscheinen zur ersten Stunde so gehandhabt worden sei.
Das wiederum spricht eher dafür, dass auch eine schnelle Rückkehr anvisiert wurde, um gewisse Aufräumarbeiten und Kontrolle noch nachzuholen.

Die allererste kurze Fahrt stellt sich als dringende Besorgungs- und/oder Tankfahrt dar, eventuell auch zur Entsorgung persönlicher Gegenstände, ob man hier konkrete Ermittlungsergebnisse dazu hat wurde aber nie bekannt und könnte natürlich Hinweise auf die Art der geplanten Verbringung geben. Persönlich glaube ich auch, dass hier mehr Informationen vorliegen, als bekannt ist.

Fazit: Den ersten Tag kann man mit dem Modell und den bekannten Fakten noch relativ gut rekonstruieren.

Aber leider lauft das relativ ins Leere, weil ab der zweiten Kesy Fahrt ist alles recht finster.

Man kann aber mit dem Modell gewisse Szenarien anschaulich machen im Hinblick auf die (uns unbekannte) Rückkehrzeit des TV nach der Nachtfahrt, was ich sehr interessant finde:

Wenn man davon ausgeht dass RR im Bereich Tauche zwischenzeitig abgelegt wurde und am nächsten Tag von dort weiter verbracht und vergraben, wofür man erstmal sehr sparsame 1:30h veranschlagt, dann kann der TV nicht vor ca. 2.09 Uhr früh zurück gewesen sein.
Mit den Annahmen kann er dann aber nicht mehr weit vom Bereich Tauche weggefahren sein. Wenn man den Regler vom Zeitbudget nach oben schiebt, sieht das etwas anders aus, insbesondere wenn der TV die ganze Nacht ausblieb, aber hierzu müssen genauere Informationen vorliegen, weil seine Abwesenheit nicht unbemerkt geblieben sein kann.

Hinsichtlich der Zusatzannahmen bin ich sehr gespannt, was bei dir noch als Feedback einlangt und wie es hier weitergeht.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Persönlich denke ich, dass die CCTV (die BILD.de hatte) auch die Rückfahrt aufgezeichnet hat und auch die KESY in beiden Richtungen entsprechende Timestamps hat – diese allerdings der Öffentlichkeit nicht verfügbar sind. Damit könnte man ein weitaus korrekteres Modell rechnen.
Definitiv wird es da mehr Informationen geben, zumindest zur zeitlichen Eingrenzung der Abwesenheit des TV.
Leider war der Twingo ein altes Fahrzeug, das nicht viele Informationen hergab. Alleine der Kilometerstand des Autos hätte schon viel liefern können, aber ich weiß nicht, ob der irgendwie genauer nachvollziehbar war.
Zitat von mcsickomcsicko schrieb:Die bekannten haben entweder keine belastbare Uhrzeit (Reiterinnen,
Hier gab es jedoch soweit ich mich erinnern kann einen mehr oder weniger belastbaren Zeitpunkt, aufgrund des Fotos welches die Reiterinnen bei dem Ausritt aufgenommen haben.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. F. wird sich von der Polizei beobachtet wissen, zumindest fühlen. Der sucht den Ablageort ganz sicher nie wieder auf.
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:Eine weitere Verbringung nach längerer Zeit, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Weshalb sollte der TV die damit verbundenen Risiken ohne konkrete Veranlassung eingehen?
Seit dem Fall Jennifer S. halte ich es für wahrscheinlicher, noch immer nicht besonders wahrscheinlich, aber durchaus vorstellbar.
Und zwar dann, wenn Ermittlungen in die "richtige Richtung" erfolgen. Gelegenheit dürfte es in den Jahren genug gegeben haben, sei es um Zubehör wie die Decke etc. verschwinden zu lassen, welche niemals verwittert.
Zitat von SolarisASolarisA schrieb:Du wirst wohl recht haben. Auch, dass ein Täter die Leiche dort verbringt, wo er sich wie in seiner Westentasche auskennt.
Ja und so gut kann man keinen Menschen kennen, um sämtliche Orte der Kindheit und Jugend, die vielleicht im Vorbeifahren gesehen wurden zu eruieren.


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12.08.2026 um 18:41
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Der Wagen wurde aber bei der nächsten Erfassungsstelle nicht mehr erfasst. Daher kam man dazu, dass er dort abgefahren sein muss.
Friedersdorf ist das einzige KESY Richtung Osten bis zur polnischen Grenze. An der Grenze könnte es noch irgendetwas geben (mit völlig unklarer Datenhaltung).

Das andere KESY ist für die andere Fahrtrichtung und kurz westlich von FFO: StreetView.


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12.08.2026 um 22:55
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Wie sieht es denn rechtlich aus mit Indizien wie der KESY-Erfassung? Dürften die in einem Verfahren verwendet werden?
Das wird enoch zu klären sein, aber ich denke schon, das die Erkenntnisse Verwendung finden können.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Obwohl, hier muss man sagen, dass wohl kaum etwas harmloser wirkt, wie ein Mann in einem himbeerfarbenem Kleinstwagen.
Nicht Dein ernst, diese Argumentation?
Der Wagen an sich ist schon so auffällig, weil selten, um damit regelmäßig illegale Fahrten zu unternehmen.
Wenn der regelmäßig von einer Zivilstreife gesehen würde und der Wagen fällt auf, mal schauen wer in dem typischen " Mädchen Fahranfänger " Auto den so sitzt.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. F. wird sich von der Polizei beobachtet wissen, zumindest fühlen. Der sucht den Ablageort ganz sicher nie wieder auf. Und dann darf man nicht vergessen, dass er seine junge Schwägerin gemocht hat. Es war vermutlich kein geplanter Mord, sondern Totschlag, an dem er psychisch zu arbeiten hat. Er würde sich kaum ein drittes Mal mit der Leiche auseinandersetzten wollen.
Das denke ich genauso.
Wenn keine akute Gefahr der Entdeckung besteht, würde er nie die inzwischen vermoderte Leiche nochmals umbetten


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13.08.2026 um 02:29
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Obwohl, hier muss man sagen, dass wohl kaum etwas harmloser wirkt, wie ein Mann in einem himbeerfarbenem Kleinstwagen. So ein Fahrzeug würde ich bei einer Verkehrskontrolle sicher nicht herauswinken. Und Platz ist da für einen Körper in Embryohaltung schon. Die lila Decke zur Abdeckung nicht zu vergessen.
Man staunt oft, was die Nachbarschaft n i c h t mitkriegt. Genauso, was sie alles mitbekommt.
Egal wie F. nun die Tote ins Auto verbracht haben soll, es würde sicher eine Weile dauern.
Es ist prinzipiell machbar, aber es benötigt Zeit.
Und da will Niemand aus der Nachbarschaft was gesehen haben?
Es war eine Uhrzeit, da gehen die Kinder zur Schule, andere fahren zur Arbeit oder
sind unterwegs zum ÖPNV, einkaufen, was auch immer.
Es ist dort zwar eine ruhige Wohngegend, doch Berlin schläft bekanntlich nie.


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13.08.2026 um 02:42
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Und da will Niemand aus der Nachbarschaft was gesehen haben?
Es war eine Uhrzeit, da gehen die Kinder zur Schule, andere fahren zur Arbeit oder
sind unterwegs zum ÖPNV, einkaufen, was auch immer.
Es ist dort zwar eine ruhige Wohngegend, doch Berlin schläft bekanntlich nie.
Sorry, aber das ist eine komplette Fehleinschätzung.
Das ist eine ruhige Wohnstraße.
Die Nachbarn sind zur Arbeit, alle Kinder in der Schule.
Läden o.Ä. gibt es nicht
Durchgangsverkehr auch nicht.
Der Twingo steht mit dem Heck zur Tür.
F. brauchte sich nur einmal umsehen ob jemand per Zufall schaute und dann in 3 sec die 2 Meter bis zum Kofferraum.
Berlin ist eben auch so.
Ruhige Vorstadtsiedlung


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Wo ist Rebecca Reusch?

13.08.2026 um 02:50
@mcsicko
Bisher ist auch mir noch unklar, was du mit diesen Berechnungen
eigentlich aussagen willst.
Oder ist es nur eine reine Fleißarbeit für dich?

Klar kann man die Regler verstellen und je mehr Input, desto kleiner
wird das Suchgebiet.
Aber selbst wenn du alle Infos hättest, wäre immer noch ein
Gebiet von etlichen Quadratkilometern übrig.

Und selbst wenn man dieses Gebiet dann absuchen könnte,
bleibt eine Fehlerquote über.
Wie ja bereits geschehen.
Ich erinnere an den Fall "Arian",
da wurde genau dort gesucht, wo der Junge später aufgefunden wurde.
Doch nicht bei der Suche selbst.
Arian, autistischer Junge tot aufgefunden (Beitrag von Lanza)


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13.08.2026 um 03:21
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das ist eine ruhige Wohnstraße.
Das sagte ich doch!
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Nachbarn sind zur Arbeit, alle Kinder in der Schule.
Woher willst du das wissen?
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Läden o.Ä. gibt es nicht
Durchgangsverkehr auch nicht.
Richtig.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Twingo steht mit dem Heck zur Tür.
Wieder: woher willst du das wissen? Und welche Tür?, die Garagentür? Die Eingangstür?
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:F. brauchte sich nur einmal umsehen ob jemand per Zufall schaute und dann in 3 sec die 2 Meter bis zum Kofferraum.
Gassi Gänger kommen schnell um die Ecke.
3 Sekunden? Never!
Schleppe du mal 2 Zentner, denn tragen kannst du das Gewicht sicher nicht,
außer du bist Gewichtheber.
Dann musst du vorher das Auto vorbereiten, also zumindest mal den Kofferraum öffnen.
Eine Unterlage reinlegen (die Lila Decke?)
Oder eine andere Unterlage, wegen der Leichenspuren, die nie gefunden wurden.
Und dann eben das sperrige Gewicht irgendwie da rein bekommen ohne fremde Hilfe.

Ja, alles machbar. Aber nicht in ein paar Sekunden.


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Wo ist Rebecca Reusch?

13.08.2026 um 07:18
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Schleppe du mal 2 Zentner, denn tragen kannst du das Gewicht sicher nicht,
außer du bist Gewichtheber.
In extremen Stresssituationen setzt der Körper ungeahnte Kräfte frei. Ich habe das selbst einmal am eigenen Leib erfahren. Da ist der Wille übermächtig und die Muskelkraft zweitrangig.


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13.08.2026 um 07:52
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Schleppe du mal 2 Zentner, denn tragen kannst du das Gewicht sicher nicht,
außer du bist Gewichtheber.
Da ich mir selbst schon mehrfach den Fuß oder das Bein verletzt habe, kann ich folgendes aus eigener Erfahrung sagen. Ich wiege über 70 Kilo und mein Partner (größer als ich) hat mich schon öfter einige Meter getragen,bei frischen Verletzungen auch über eine längere Strecke bis zum Auto. Natürlich ist es schwieriger eine leblose Person zu tragen. Aber grundsätzlich ist es definitiv machbar.


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13.08.2026 um 08:32
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Schleppe du mal 2 Zentner, denn tragen kannst du das Gewicht sicher nicht,
außer du bist Gewichtheber.
Wie kommst du auf 2 Zentner? Rebecca soll 174 cm groß gewesen sein und wird wohl maximal 70 kg gewogen haben.

Ich selber bin jetzt 67 Jahre alt, 176cm groß und wiege ca 70kg. Ich würde sie auf meiner Schulter abgelegt tragen, das traue ich mir immer noch zu.


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13.08.2026 um 09:06
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Es war eine Uhrzeit, da gehen die Kinder zur Schule, andere fahren zur Arbeit oder
sind unterwegs zum ÖPNV, einkaufen, was auch immer.
Richtig. Viele waren irgendwohin unterwegs oder sonstwie beschäftigt. Da achtet man im Vorbeigehen bestimmt nicht auf alle Autos in der Nachbarschaft, die da rumstehen. Was soll sich ein Schüler auf dem Weg zur Schule schon großartig denken, wenn ein Twingo (so wie evtl. mehrere andere Autos auch) gerade mit irgendwas beladen wird. Da wird er wenn überhaupt denken, das halt jemand gerade seinen Wagen ein- oder ausräumt und 5 Sekunden später ist dieses Ereignis dann komplett vergessen.
F. wird ja bestimmt zu der Uhrzeit nicht der einzige gewesen sein, der da irgendwie mit irgendwas beschäftigt ist. Und nicht alle Nachbarn werden zu der Uhrzeit hinterm Vorhang gestanden haben und die Straße observiert haben. Da hat man in der Regel doch wirklich noch andere Dinge zu tun.


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