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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

9.842 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, September ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 18:17
Hier der BZ-Artikel zu dem seit 6 Jahren vermißten Mann. Auf jeden Fall zeigt sich hier, dass so ein Rucksack auch nach Jahren nicht verrottet.
Seit 2015 wird ein Mann aus Schallstadt vermisst. Er brach damals zur Beerensuche auf – und kam nie zurück. Nun wurde im Zastlertal bei Oberried ein Skelett gefunden.

Forstmitarbeiter haben vor einer Woche in der Nähe der Klusenhütte im Wald rund um das Zastlertal bei Oberried ein Skelett gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Toten um einen seit 2015 vermissten, damals 74-jährigen Mann aus Schallstadt handelt. Er soll vor sechs Jahren zum Beerensammeln aufgebrochen sein – und ist nie zurückgekehrt.

Gefunden haben das Skelett Jens-Uwe Strauch, Forstrevierleiter des Oberrieder Gemeindewalds, und seine Kollegin Sarah Veith. Die beiden waren in der Zeigerhalde im Zastlertal, um Holzerntearbeiten vorzubereiten. "Wir waren schon drei Tage im oberen Bereich unterwegs gewesen und haben uns immer weiter heruntergearbeitet, um durch den Bestand zu gehen und die Bäume für eine Durchforstung zu markieren", sagt Strauch. Plötzlich habe seine Kollegin auf einem Felsen einen Rucksack gesehen.

Vesperbox und ein Eimerchen standen noch da

"Er lag relativ exponiert da, sah aber schon etwas verwittert aus", erzählt Veith. "Das war eine seltsame Kombination. Denn wenn jemand den Rucksack vermisst und gesucht hätte, hätte er ihn ja auch sofort wiedergefunden", sagt Veith. Sie sei näher herangegangen und habe dann auch noch eine intakte Vesperbox und eine Wasserflasche gefunden. Auch Eimerchen und ein Henkeltopf hätten dort gestanden. "Dann habe ich neben den Felsen geschaut und etwas überdeckt von einem anderen Felsen die menschlichen Überreste gesehen", erzählt Veith. Sie und ihrem Kollegen sei gleich klar gewesen, dass es sich um ein menschliches Skelett handeln muss. "Das, was den Menschen ausmacht, war zu sehen. Der Schädel und die Hüfte waren eindeutig erkennbar", sagt Veith. "Wir finden auch öfter tierische Skelette, und in diesem Fall war es auf den ersten Blick klar, dass es sich um einen Menschen handelt", sagt Strauch. Die beiden haben also direkt den Polizeinotruf verständigt und versucht, die Beamten an den Fundort zu leiten.

"Das ist ein absolut steiles Gelände. Man könnte es als kleine Geröllhalde beschreiben, wo Steine liegen bleiben, die oberhalb an den Felsen abbrechen", sagt Strauch. "Eigentlich ein ganz schöner Fleck, mit Moos und Flechten überwachsen, eine Art Lichtung, sieht märchenhaft aus." Der Ort liege sehr abgelegen, "abseits jeglicher Wanderwege und Zugänge, 200 Meter den Hang hoch". Seit anderthalb Jahren sei er im Revier tätig und nun zum ersten Mal an dieser Stelle gewesen, sagt Strauch. "Da kommt normalerweise keiner hin." Die beiden erzählen, wie sie sich an der einen Kilometer Luftlinie entfernten Klusenhütte mit den Beamten getroffen und diese von dort aus zum Fundort des Skeletts begleitet hätten.

Persönliche Dokumente waren im Rucksack

Anhand persönlicher Gegenstände wie der Wasserflasche, gefundener Schuhe und entsprechender Dokumente im Rucksack geht die Polizei davon aus, dass es sich um den vermissten Mann aus Schallstadt handelt. Endgültige Klarheit müsse aber eine forensische Untersuchung bringen. Freiburger Gerichtsmediziner untersuchten derzeit die Knochen. Sie sollen mit Hilfe eines DNA-Abgleichs nicht nur die Identität feststellen, sondern auch Erkenntnisse über die noch ungeklärten Umstände des Todes ermitteln. Augenscheinlich gebe es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, sagt die Polizei. Ein endgültiges Ergebnis werde in den kommenden Wochen erwartet. Dass die Leiche und später das Skelett sechs Jahre unentdeckt bleiben konnten, erklärt sich die Polizei mit dem unwegsamen Gelände. Der Fundort sei ein Felsschacht gewesen, das Gelände zerklüftet, von groben, großen Felsblöcken in Steillage geprägt und nur wenige Meter überschaubar.

Suchtrupps kamen damals ganz in der Nähe vorbei

David Hierholzer von der Bergwacht hatte sich damals an der Suche nach dem Vermissten beteiligt – diese dauerte die ganze Nacht und auch die Folgetage an. "Wir sind damals mit sehr großem Personaleinsatz unterwegs gewesen", erinnert sich Hierholzer. Wie die Polizei damals meldete, waren zeitweise mehr als 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Bergwacht in den Wäldern rund ums Zastlertal unterwegs. Suchhunde von der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes und Hubschrauber mit Wärmebildkameras wurden ebenfalls eingesetzt.

Gestartet wurde die Suchaktion am 7. August 2015, dem Tag der Vermisstenanzeige, in den Abendstunden vom Rinkensattel aus. Dieser ist keine halbe Stunde Fußweg entfernt von der Klusenhütte, in deren Nähe jetzt das Skelett gefunden wurde. "An der Hütte sind wir bei der Suche tatsächlich mehrfach vorbeigekommen", sagt Hierholzer, als er vom Fundort erfährt.

Warum konnte man den Vermissten damals nicht finden? Man könne sich das nicht wie im Fernsehen vorstellen, wenn die Suchenden eine Kette bilden und ein Feld durchkämmen, sagt Hierholzer. An den Hängen des Zastlertales sei die Landschaft sehr zerklüftet, es gebe mehrere Felsstufen, von denen man sich habe abseilen müssen, um über die Kanten blicken zu können. "Doch man kann leider nie alles einsehen. Der Mann war ja auf Heidelbeersuche, da zieht es die Menschen eher in verwuchertes Gelände, weil die Beeren dort besser wachsen", sagt Hierholzer, der heute Landesleiter für den Bergrettungsdienst ist. Man habe in dem Gelände auch viel Totholz, was die Suche für die Retter gefährlich mache.

Handyortung brachte keinen Erfolg

"Durch die Tallage ist es auch sehr schwer, eine punktgenaue Ortung eines Handys hinzubekommen", erklärt Hierholzer. Eine Ortung ergab damals zwar, dass sich das Handy des Vermissten in der Funkzelle nördlich des Feldbergs befinde. Diese habe jedoch eine Größe von mehreren Kilometern umfasst, sodass sich daraus kein konkreter Hinweis auf den Aufenthaltsort ableiten ließ, wie die Bergwacht damals mitteilte.

Zwar sei die großangelegte Suchaktion im August nach drei bis vier Tagen beendet worden, doch einige Bergwachtler hätten an den Wochenenden weiter nach dem Mann gesucht, erinnert sich Hierholzer. "Natürlich beschäftigt das einen weiter, und wenn man in dem Gebiet unterwegs ist, macht man sich Gedanken, was aus dem Fall geworden ist", sagt Hierholzer. Ein bis zwei Vermisstensuchen habe man im Schwarzwald pro Monat, schätzt er.
Quelle:

https://www.badische-zeitung.de/langjaehriger-vermisstenfall-moeglicherweise-aufgeklaert?fbclid=IwAR1O3ZRMtOiLyVKD2eTkMOWuUj0jwRAxZtLtqNXSgX3uTxwq1hIXL2jM3nc


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 19:52
@CorvusCorax 😉kannst Du Gedanken lesen das wollte ich gerade schreiben - bin gerade nach Hause gekommen und fand das ober erstaunlich der Rucksack stand wohl gut sichtbar da und außer dass er etwas verwittert ist hat er über die ganzen Jahreszeiten Überstanden. Ergo müsste der große rote Rucksack von Scarlett doch hoffentlich bald gefunden werden.
Danke @Wüstensonne fürs einstellen, revidiere meine Vermutung das S. eher einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist erst mal auf tragisch im Black Forest verunglückt. Angesichts dieser Umstände und vielleicht sollte man doch noch mal eine Suche starten in der näheren Umgebung ab Einstieg Steig nach den Telefonaten wurde sie ja schon nicht mehr wahrgenommen ,Schwarzenbach -Au und unterhalb dieser einsame Tanne das scheint mir sinnvoll angesichts der oben festgestellten Tatsachen in dem BZ Artikel.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 19:58
@SimonTemplar

Naja ob dieser bald gefunden wird, ist fraglich! Denn anhand der Geschichte von dem Mann aus Schallstadt sieht man, es kann auch Jahre dauern bis etwas gefunden wird. Heute habe ich in einem anderen Bericht gelesen, von der Wanderrin welche seid vergangenen Jahr gesucht wurde eine 52 Jährige diese hat man leider nun Tod aufgefunden. Falls Scarlett irgendwo in unwegsamen Gelände liegt bzw von Weg abgekommen ist, ob gewollt aus eigener Interesse z.b. Foto Motiv oder durch einen Unfall.... Und von unwegsamen Gelände ist auszugehen, sonst hätte man ja irgendwas gefunden, was bislang ja nicht der Fall ist... Wird es reiner Zufall sein wie z.B. in dem Fall des Mannes aus Schallstadt dass Scarlett aufgefunden wird. Und je nach dem wie Unwegsam wird man den Rucksack leider auch nur per Zufall erkennen.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:00
Vielleicht lohnt es sich, auch die örtlichen Pilzberater zu kontaktieren.
Erfahrungsgemäß kennen die sich abseits der Wanderwege gut im Gelände aus und könnten Ideen für Stellen liefern, an denen man quasi spurlos verunfallen kann.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:18
In diesem Fall kommen noch Erschwernisse dazu.
Erstens dürfte der Rucksack nicht exponiert auf einem Felsen stehen.

Zum zweiten, wenn sie bis in den bannwald gekommen ist wird da eher niemand unterwegs sein um entweder Pilze oder Beeren zu sammeln.
Forstarbeiter kommen da allenfalls im Bereich der wanderstrecke vorbei um diese zu sichern.

Von daher bleibt nur das Gebiet weiter abzusuchen wo man hin darf und die Hoffnung nicht verlieren.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:29
Ein Bekannter, der aus Bad Säckingen stammt, erzählte mir heute etwas über einen jungen Mann in Scarletts Alter, der im Sommer 2019 während einer Nachtwanderung in der Nähe vom Schluchtensteig nicht weit von Todtmoos tödlich verunglückt ist und wenige Wochen später in unwegsamen Gelände gefunden wurde.

Bin nicht sicher, ob der Fall hier schon angesprochen wurde, finde nichts auf Anhieb.

Weiß jemand etwas über diesen Fall und den Absturzort? Ist in dieser Gegend schon intensiv nach Scarlett gesucht worden?


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:33
@Fridolin31

Mir ist hiervon ehrlich gesagt nichts bekannt. Es gab einen älteren Herrn der abgestürzt ist während der Wanderung, allerdings war bekannt wo er abgestützt ist. Und dann hat es noch den jungen Mann gegeben, der wohl Selbstmord begann. Und erst Wochen später gefunden wurde. Vielleicht weiß jemand noch mehr ? ...


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:39
@Fridolin31
@PalomaPicasso
ich habe bezüglich des verunglückten wanderers diesen artikel gefunden - falls ihr den meint

https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Vermisster-Wanderer-tot-aufgefunden;art372586,10230612

oh ich sehe grad, das ist ein bezahlartikel.

Die Fahndung nach dem vermissen Wanderer wird zurückgenommen. Am vergangen Freitag, 26.7. wurde ein Toter in einem dicht bewachsenen Waldstück nahe Todtmoos an der Grenze zum Landkreis Lörrach aufgefunden. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich beim Verstorbenen um den Vermissten. Fremdeinwirkung kann ausgeschlossen werden. Es wird von einer länger zurückliegenden Todeszeit ausgegangen, so die Polizei.
Der 27jährige war am Dienstag, 9. Juli, von Herrischried aus zu einer Wanderung aufgebrochen. In der Nacht zum Mittwoch rief er gegen 2 Uhr bei der Rettungsleitstelle an und suchte dringend um Hilfe nach. Er konnte allerdings nicht genau sagen, wo er sich befand.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:41
@samsonitethefr

Falls er diesen meint, der junge Mann hat sich umgebracht.

Und hat wohl noch versucht den Notruf zu tätigen, was ihm auch gelang, nur konnte man ihn nicht Orten.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:45
oh - das ist natürlich tragisch..


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 20:57
@Hanseatin

Dein Vorschlag des Kontaktierens der örtlichen Pilzberater ist eine super Idee!
Die sind aufgrund ihrer Erfahrung und speziellen Kenntnis des Terrains mit Sicherheit gute Ideenlieferanten zur Suche.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 21:05
Zitat von samsonitethefrsamsonitethefr schrieb:Der 27jährige war am Dienstag, 9. Juli, von Herrischried aus zu einer Wanderung aufgebrochen. In der Nacht zum Mittwoch rief er gegen 2 Uhr bei der Rettungsleitstelle an und suchte dringend um Hilfe nach. Er konnte allerdings nicht genau sagen, wo er sich befand.
Ja, das war wohl der Fall Zeitlich und vom Alter passt das. Danke dir für die Recherche.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 21:19
Ich glaube, man muss da etwas vorsichtig sein - der Beerensammler war ja auf einem abschüssigen (Süd)?hang unterwegs, weil dort die Beeren wuchsen, vielleicht schon seit vielen Jahren, wo ihn entweder ein natürlicher Tod ereilt hat oder er einen doofen Unfall hatte. Scarlett war eigentlich auf einem ausgeschriebenen Fernwanderweg unterwegs, wo natürlich eine geringere Gefahrenlage und größerer Publikumsverkehr herrscht. Das ist nicht 1:1 übertragbar.

Ich stimme aber zu: Wenn man mal im Wald ist, dann kann es gut sein, dass man praktisch vorbeiläuft ... Ich habe ja schon mal geschrieben, dass 2020 sehr früh sehr heftiger Schneefall einsetzte und je nach Höhenlage Mitte April noch Schnee lag. Dann folgten vier Wochen Starkregen mit milden Temperaturen, d.h. die Vegetation sprießte praktisch über Nacht. Man konnte nicht viel finden, ob mal wollte oder nicht.
Zitat von Fridolin31Fridolin31 schrieb:Ein Bekannter, der aus Bad Säckingen stammt, erzählte mir heute etwas über einen jungen Mann in Scarletts Alter, der im Sommer 2019 während einer Nachtwanderung in der Nähe vom Schluchtensteig nicht weit von Todtmoos tödlich verunglückt ist und wenige Wochen später in unwegsamen Gelände gefunden wurde.
2019 ereignete sich in der Wutachschlucht dieser Fall: https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bonndorf/Der-Anfang-Juni-in-der-Wutachschlucht-gefundene-Tote-ist-ohne-Fremdverschulden-gestorben-das-teilt-die-Polizei-jetzt-mit;art372589,10188213
Soweit ich weit, gab es sogar noch telefonischen Kontakt zwischen der Bergwacht und dem späteren Opfer. Vielleicht verwechsle ich da aber auch etwas.
Zitat von LeMystereLeMystere schrieb:Dein Vorschlag des Kontaktierens der örtlichen Pilzberater ist eine super Idee!
Die sind aufgrund ihrer Erfahrung und speziellen Kenntnis des Terrains mit Sicherheit gute Ideenlieferanten zur Suche.
Ich glaube ehrlich nicht, dass sie irgendwas gesammelt hat (zu später Aufbruch, wenig Equipment) ....


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 21:35
@MissMary

Ich glaube, Hanseatin meint nicht, dass Scarlett Pilze oder was gesammelt hat.
Ich verstehe ihren Vorschlag so, dass Pilzberater einfach gute Kenntnisse des Geländes haben, von Stellen, wo kaum mal ein Mensch hinkommt. Die Pilzberater können Tipps geben, ob solche Stellen übersehen wurden oder bisher unbekannt waren, und dann kann dort nach Scarlett gesucht werden.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 21:49
Es ist so, wie @wutachflühe geschrieben hat. Im Bannwald entlang des Steigs wird es keine Pilzsammler geben, weil dort die Schutzvorschriften → Naturschutzgebiet → Bannwald gelten.
Zitat von wutachflühewutachflühe schrieb:Zum zweiten, wenn sie bis in den bannwald gekommen ist wird da eher niemand unterwegs sein um entweder Pilze oder Beeren zu sammeln.



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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

20.07.2021 um 22:37
@CorvusCorax da kann ich dir und @wutachfühle nur zustimmen.


Scarlett wird vermutlich irgendwo liegen, so hart dies auch klingt, wo ein Unwegsames Gelände vorhanden ist. Auch wenn Scarlett auf einem Premium Weg sich befunden hat, und der Beeren Sammler in unwegsamen Gelände, gibt's im Bereich vom Schluchtensteig viele versteckte Pfade, wo auch neugierige Personen anziehen bzw. hier kann man sich super schnell in Gefahr bringen. Sei es ein schönes Foto Motiv, oder dass man in Ruhe ein stilles Örtchen aufsuchen sollte. Dass alles sind reine Spekulationen. Aber ich für meinen Teil, kann mir leider sehr gut vorstellen, dass es so gewesen sein "kann" . Ich hoffe nur sehr, dass irgendwann irgendwas gefunden wird. Damit die Familie auch zur Ruhe kommen kann, Antworten finden kann.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

21.07.2021 um 01:09
Meine Frage geht hauptsächlich wieder an die einheimischen Spezialisten unter uns oder an geologisch Bewanderte (übrigens ein Dankeschön für die Beantwortung meiner bisherigen Fragen an CorvusCorax etc. 😉):

In der Nähe von Wehr wurde doch Gips abgebaut. Das Reservoir hierbei ist eine sogenannte Muschelkalkscholle, die als als Ablagerung eines urzeitlichen Meeres entstand – der Dinkelberg.
Dieser Dinkelberg ist ja bekanntlich durch Kalkkorrosion völlig durchkarstet. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch Ausläufer in Richtung Todtmoos gibt.

Wie sind denn entlang der 6. Etappe diesbezüglich die örtlichen Gegebenheiten?
Gibt es hier ebenfalls Karsthohlräume mit eigenem Wassersystem, in dem man versinken könnte oder gefährliche Dolinen und Schlucklöcher, vor denen auch in der Gegend immer wieder gewarnt wird?
Wie hoch ist die Möglichkeit, dass noch unentdeckte Hohlräume existieren?

Eventuell ist Scarlett daher in solch eine Höhle geraten und verunglückt?
Das würde dann auch erklären, warum sie sich in einer Notlage nicht bemerkbar machen konnte und auch nicht auffindbar ist. 🤔😥


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

21.07.2021 um 05:15
@SimonTemplar

Die Korrektur der falschen Angaben habe ich selbst am Sonntag Abend noch veranlasst als wir in todtmoos angekommen waren und spät im hotel waren .An Schlaf war nicht zu denken und diese Fotos mit dieser exotischen Pflanze hatte ich zur Verfügung gestellt weil ich nach einer natürlichen Aufnahme gefragt wurde auf der ihr Gesicht gut zu erkennen ist.Das dieses Foto dann fälschlicherweise als heimisches Foto von der Schwarzwald Tour auftauchte ist wohl dem Eifer des Gefechtes geschuldet wurde aber auch schnell korrigiert.Bin wach habe Tränen in den Augen gerade wieder und einfach die Hoffnung das sie noch lebt, das ist meine Realität. Danke für all eure Denkansätze und auch die unzähligen km die dort abgegangen werden überall von tollen Leuten mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten, habe ja mal wenigstens einigen die Hand gereicht .

.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

21.07.2021 um 12:26
Zitat von _Carina__Carina_ schrieb:Wie sind denn entlang der 6. Etappe diesbezüglich die örtlichen Gegebenheiten?
Gibt es hier ebenfalls Karsthohlräume mit eigenem Wassersystem, in dem man versinken könnte oder gefährliche Dolinen und Schlucklöcher, vor denen auch in der Gegend immer wieder gewarnt wird?
Wie hoch ist die Möglichkeit, dass noch unentdeckte Hohlräume existieren?
Auf dem Dinkelberg gibt es diese Dolinen schon, aber das Wehratal ist felsiges Gebiet und die Gesteinsart ist dort vorwiegend Gneis. Dass sich dort ein Loch auftut, in dem man versinken kann, wohl eher nicht. Da gehen immer wieder Felsen oder Geröll ab, aber ob sich dort Höhlen o.ä. befinden ist mir nicht bekannt. Das kann wohl nur ein Geologe beantworten. Zum Bannwald gibt es einen Erhebungsbogen, in dem jede Felsformation aufgeführt ist. Von Höhlen oder Löchern steht da nichts.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

21.07.2021 um 14:49
@CorvusCorax

Eine gute Idee.

Sie könnte auch von einem Steinschlag getroffen worden sein oder beim versuchten Ausweichen vor herabfallenden Steinen an einen Abgrund geraten sein und an einer Stelle abgestürzt sein, die aufgrund der Breite des Weges als völlig ungefährlich gilt


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