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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

2.538 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Mord, Vergewaltigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

21.08.2026 um 21:46
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Woher stammt diese Info?
Meines Wissens nach hat er sie erst am Felsenweg
Das Problem ist: der Felsenweg ist lang; er beginnt unten bei der B42 und endet oben bei der Festung.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

21.08.2026 um 22:02
Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der damals 49-jährige Mann Amy Lopez auf dem Felsenweg unterhalb der Festung ansprach und unter falschen Angaben in das etwas abseits gelegene General-von-Aster-Zimmer lockte. Das bestätigte der Angeklagte auch gegenüber dem Gutachter.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/cold-case-amy-lopez-mordprozess-100.html
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Das Problem ist: der Felsenweg ist lang;
Ich verstehe nicht, weshalb das ein Problem ist. Hilf mir mal auf die Sprünge bitte.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

21.08.2026 um 22:23
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Wenn das so gewesen sein sollte, kann ich es nur schwer fassen, dass Amy Lopez einem wildfremden Mann, der sie bereits eine geschätzt halbe Stunde vorher angequatscht hatte und dem sie dann oben wiederbegegnete, durch diesen Treppenschlund nach unten gefolgt sein sollte. Mich macht das fassungslos.
Sie will also nach oben zur Festung, steigt dann aber nach unten direkt in den Tod.
Das gehört auch zu den Dingen, die ich mir nach wie vor nicht recht vorstellen kann. Mal egal wo er sie angequatscht und was er ihr erzählt hat:

Es macht einfach keinen Sinn (auch wenn man noch nie dort war) wenn man nach oben will, diese Treppe nach unten zu gehen. Daher glaube ich eher, dass er sie erst ein Stück weiter oben auf dem Felsenweg angesprochen hat.

Und dass sie ihn dann fragte, ob sie auf dem richtigen Weg ist - worauf er ihr sagte, dass sie leider falsch ist, dass sie aber nicht wieder ganz zurück muss, sondern über diese Treppe eine Abkürzung nach unten führt.

Aber dass er ihr am Anfang des Felsenwegs begegnet ist und er ihr dann zunächst mal gesagt hat, dass es da nach oben zur Jugendherberge geht, und dann ein Stück weiter plötzlich behauptet, ach nee, doch nicht, sie müsste wieder über die Treppe nach unten, wirkt einfach unglaubwürdig.


Allenfalls wäre es möglich, dass sie sich tatsächlich ganz unten am Ende des Felsenwegs getroffen haben, wo er ihr dann sagte, dass es da hinauf zu Jugendherberge geht.

Dass er dann aber schneller gegangen ist bis sie ihn nicht mehr sehen konnte und dann an der Treppe auf sie gewartet hat. Um sie mit der schlechten Nachricht zu überraschen, er hätte gerade gemerkt, dass der Weg weiter oben gesperrt ist. Aber dass man hier wieder runter gehen könne und dann außen herum.

Das wäre für mich noch ein halbwegs wahrscheinliches Szenario, wenn man davon ausgeht, das Amy wirklich mit ihm da unten am Felsenweg gesehen wurde.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 05:32
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das wäre für mich noch ein halbwegs wahrscheinliches Szenario, wenn man davon ausgeht, das Amy wirklich mit ihm da unten am Felsenweg gesehen wurde.
Dass sie mit ihm mitgegangen ist kann ja auch deswegen gewesen sein, weil er sie freundlich und hilfsbereit angesprochen hat. Gerade als Tourist und dann noch in einem fremden Land kann man sich ja schon mal hilflos fühlen. Und dann an einem Ort ohne Wegweiser usw.
Google und all so etwas gab es damals ja nicht.
Aus Sicht von Amy könnte Herr S. vertrauenswürdig gewirkt haben. Er war wohl auch etwa im Alter ihres Vaters.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 08:18
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Ich verstehe nicht, weshalb das ein Problem ist. Hilf mir mal auf die Sprünge bitte.
Für Dich mag das kein Problem sein; für mich ist es eines beim Begreifen des gesamten Ablaufs insofern, dass mir bisher unklar geblieben ist, wo genau Amy Lopez das erste Mal vom Täter angesprochen wurde.

Ich erinnere mich, dass es einen Autofahrer als Zeugen gab, dem Amy am Fuße des Felsenwegs im Gespräch mit einem Mann aufgefallen war.
Mir ist auch nicht klar, ob sich dort eine Bushaltestelle befand, an der Amy Lopez ausgestiegen sein konnte, oder ob sie am Busbahnhof aus dem Bus stieg.
Der Täter gab ja wohl an, dort auf sie aufmerksam geworden zu sein. Ab diesem Zeitpunkt ist mir nicht klar, wann genau er sie nun angesprochen hatte; ich vermutete zeitnah, spätestens am untersten Abschnitt des Felsenwegs, da das dann auch zu der Sichtung des Auto fahrenden Zeugen passen würde. Danach müsste er sie entweder den Weg hoch begleitet haben oder vorausgefahren sein, um sie auf Höhe des Treppenabstiegs zum Aster-Zimmer abzupassen und ein zweites Mal anzusprechen.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 09:52
Zitat von nairobinairobi schrieb:Dass sie mit ihm mitgegangen ist kann ja auch deswegen gewesen sein, weil er sie freundlich und hilfsbereit angesprochen hat. Gerade als Tourist und dann noch in einem fremden Land kann man sich ja schon mal hilflos fühlen.
Da stimme ich dir zu. Dennoch ist es aus meiner Sicht nochmal etwas anderes, sich mit jemand Fremden über den richtigen Weg zu unterhalten oder gemeinsam ein, ich nenn es mal „dunkles Loch“ zu betreten, an dem darüber hinaus das Ende des Tunnels nicht mal erkennbar ist.
Irgendwo hatte ich gelesen, dass es seinerzeit dort nicht nur dunkel war, sondern man sich sogar die Stufen runter tasten musste. Deshalb vermute ich mal, dass Amy bereits am Abgang vom Felsenweg zum GVA Zimmer den Braten gerochen hat und er Zwang anwenden musste, damit sie mitkommt. Amy war eine erwachsene, intelligent Frau, ich kann mir eher nicht vorstellen, dass sie diesem Fremden uneingeschränkt glaubte, dass das der richtige Weg zur Jugendherberge ist.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 12:44
Zitat von nairobinairobi schrieb:ass sie mit ihm mitgegangen ist kann ja auch deswegen gewesen sein, weil er sie freundlich und hilfsbereit angesprochen hat. Gerade als Tourist und dann noch in einem fremden Land kann man sich ja schon mal hilflos fühlen. Und dann an einem Ort ohne Wegweiser usw.
Google und all so etwas gab es damals ja nicht.
Trotzdem ist es aber unlogisch, dass man eine Treppe runter geht, wenn das Ziel oben liegt. Das hat nichts mit freundlichem "Helfer" oder dass es noch kein google gab, zu tun. Es mach halt einfach keinen rechten Sinn. Hinzu kommt:
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Dennoch ist es aus meiner Sicht nochmal etwas anderes, sich mit jemand Fremden über den richtigen Weg zu unterhalten oder gemeinsam ein, ich nenn es mal „dunkles Loch“ zu betreten, an dem darüber hinaus das Ende des Tunnels nicht mal erkennbar ist.
Deshalb denke ich schon, dass der Täter sich irgendwas ausgedacht haben muss, um das zu erklären.

Oder eben:
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Deshalb vermute ich mal, dass Amy bereits am Abgang vom Felsenweg zum GVA Zimmer den Braten gerochen hat und er Zwang anwenden musste, damit sie mitkommt. Amy war eine erwachsene, intelligent Frau, ich kann mir eher nicht vorstellen, dass sie diesem Fremden uneingeschränkt glaubte, dass das der richtige Weg zur Jugendherberge ist.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Mir ist auch nicht klar, ob sich dort eine Bushaltestelle befand, an der Amy Lopez ausgestiegen sein konnte
Definitiv nicht. Sie muss gegenüber vom Bahnhof ausgestiegen und von dort Richtung Felsenweg gelaufen sein, ob alleine oder mit jemandem, ob aus eigenem Antrieb oder weil es ihr jemand gesagt hat.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Ab diesem Zeitpunkt ist mir nicht klar, wann genau er sie nun angesprochen hatte; ich vermutete zeitnah, spätestens am untersten Abschnitt des Felsenwegs, da das dann auch zu der Sichtung des Auto fahrenden Zeugen passen würde.
Es ist aber doch, oder irre ich mich da, noch nicht bestätigt worden, dass das wirklich der Täter war, oder? Trotz der Ähnlichkeit zu dem Phantombild wäre es dann ja immer noch denkbar, dass das am unteren Ende des Felsenwegs doch jemand anderer war (wie wahrscheinlich das ist lasse ich mal beiseite).


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 12:49
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Es ist aber doch, oder irre ich mich da, noch nicht bestätigt worden, dass das wirklich der Täter war, oder? Trotz der Ähnlichkeit zu dem Phantombild wäre es dann ja immer noch denkbar, dass das am unteren Ende des Felsenwegs doch jemand anderer war (wie wahrscheinlich das ist lasse ich mal beiseite).
Es wurde vermutlich nie geklärt, ob es sich bei jenem Gesprächspartner am unteren Felsenweg, um den Täter handelte; thematisiert wurde er aber meiner Erinnerung nach in einer Aktenzeichen xy ungelöst-Sendung.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 13:07
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Deshalb denke ich schon, dass der Täter sich irgendwas ausgedacht haben muss, um das zu erklären.
Meinst du, das er sowas wie: „My daughter/somebody is injured, i need help.“ gesagt haben könnte, um sie die Treppen runter zu locken? Oder was könnte es aus deiner Sicht gewesen sein?


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 13:41
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Trotzdem ist es aber unlogisch, dass man eine Treppe runter geht, wenn das Ziel oben liegt. Das hat nichts mit freundlichem "Helfer" oder dass es noch kein google gab, zu tun. Es mach halt einfach keinen rechten Sinn.
Das sehe ich auch so, deshalb vermute ich das er Amy nicht erst erzählt hat was es da unten tolles zu sehen gibt, sondern nicht lange gefackelt, und sie gleich gezwungen hat mit ihm da runter zu gehen. Wie wir wissen hatte er ein Messer bei sich, und wird sie damit bedroht haben nicht zu schreien und mitzukommen.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 14:17
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb:Meinst du, das er sowas wie: „My daughter/somebody is injured, i need help.“ gesagt haben könnte, um sie die Treppen runter zu locken? Oder was könnte es aus deiner Sicht gewesen sein?
Ich denke eher, dass er behauptet hat, dass er schon weiter oben gewesen wäre und gemerkt hätte, dass der Weg oberhalb gesperrt ist. Und dass er ihr zeigen wird, wie man wieder runter kommt ohne den ganzen Weg zurücklaufen zu müssen. Evtl. könnte er dabei auch auf den Sessellift verwiesen haben.

Das geht aber natürlich nur, wenn er schneller gegangen ist als sie. Wären die beiden zusammen von unten aus hoch gegangen, hätte er ja nicht "merken" können, dass der Weg oben "gesperrt ist".

Ich habe halt, ähnlich wie @Bundesferkel ein gewisses Problem damit mir vorzustellen, dass sie ohne wirklich plausible Begründung mit ihm in dieses dunkle und verkommene Loch gegangen wäre.

Aber natürlich weiß man nicht, ob Amy nicht vielleicht etwas "vertrauensselig" war (nicht abwertend gemeint!) und der Täter vielleicht über einen gewissen "Charme" verfügte, der dazu geführt hat, dass sie ihm wirklich geglaubt hat, er zeigt ihr da irgendwas besonders sehenswertes. Aber irgendwie spricht für mich auch der Altersunterschied eher dagegen - in meiner Vorstellung hätte sie einem gleichaltrigen vielleicht eher vertraut. Ist aber natürlich nur meine Vorsellung...


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

22.08.2026 um 20:58
Ich hab mich jetzt extra hier im Forum angemeldet um mich in die Diskussion hier einzuklinken. Ich kann mir vorstellen, dass Amy mit dem Täter mitgegangen ist, obwohl es offensichtlich nicht der richtige Weg nach oben war. Vielleicht hat er ihr etwas von diesem "cool room which used to be a general‘s office" erzählt, welcher eine versteckte Sehenswürdigkeit ist, die kaum einer kennt? Kann sein, dass sie deshalb aus Neugier oder auch Höflichkeit mitging. Wobei ich mir auch gut vorstellen kann, dass er sie mit vorgehaltenem Messer zwang. Solch ein Verhalten zeigte ja auch später mit dem Elektroschocker im Pflaumenbaum.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

23.08.2026 um 10:31
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich denke eher, dass er behauptet hat, dass er schon weiter oben gewesen wäre und gemerkt hätte, dass der Weg oberhalb gesperrt ist. Und dass er ihr zeigen wird, wie man wieder runter kommt ohne den ganzen Weg zurücklaufen zu müssen. Evtl. könnte er dabei auch auf den Sessellift verwiesen haben.
Danke, ein durchaus denkbares Szenario!


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

23.08.2026 um 17:38
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb:Inwiefern denn? Die bisherigen Beweismittel waren ja für das Thema nicht so relevant. Ich denke, dass dafür eher Aktivität in der Argumentation/Plädoyer gefragt sein wird, falls sie darauf gehen wollen.
Eher ein erneutes Gutachten erstellen lassen.
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb am 18.08.2026:short way
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:Aber was wäre denn dann der short way?
Der General-Aster-Weg von unten nach oben und direkt in das Aster-Zimmer?
Dann wäre aber sein Fahrrad vermutlich unten geblieben am Fuße des Weges.


Einzige Erklärung die mir einfällt ist, dass der short way zur Jugendherberge runter am G Aster Zimmer vorbei führen würde.
NmM spricht auch einiges für eine Begleitung von unten aus. Wenn er fragt, wo sie hin möchte, war das unterhalb des Abgang zum Asterzimmer und angefixt eilt er nicht nach oben vor. So unglaubwürdig finde ich das nicht, dass sie ihm glaubte, Festung und Jugendherbe können 2 unterschiedliche Wege sein und wie weit das noch ist, konnte sie nicht wissen, oder glauben. Möglich ist auch ein Handschellen anlegen, vor dem Aster Zimmer


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

24.08.2026 um 11:43
Um das einfacher auszudrücken: Ihre erste Begegnung vermute ich am oder vor dem Felsenweg. Er vermittelte, dass er auch auf die Festung will. Vor dem Abzweig zum Asterzimmer sprach er von der Abkürzung "da runter". Damit ist sie vom "rechten Weg" ab, wo sie Beide evt. gesichtet worden wären. In wie weit sie nach ein paar Meter nach dem Abzweig noch glaubte, er zeigt mir den rechten Weg, wird man dann nicht mehr erfahren. Das Folgen in den Gang kann ich mir nichts böses denkend von ihr sehr gut vorstellen, vielleicht Unsicherheit ohne eine Entscheidung, Weglaufen nach oben im Sinn gehabt zu haben.
War hier nicht schon mal Thema, dass es vom Angeklagter nicht eine Äußerung gab, dass im das Mordzimmer gar nicht so geläufig war?


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

25.08.2026 um 18:58
Also wenn ich das richtig verstehe soll sie definitiv gegenüber vom Bahnhof ausgestiegen sein, wurde dort von einem Zeugen gesehen und ist dann bis zum Abzweig Aster den Felsenweg hoch?
Wenn der Täter sie dann dort oben abgefangen hat wäre es ein leichtes sie die dunkle Treppe hinunter zu zwingen. Aber wenn sie sich dort schon gewehrt und geschrien hätte...Das wäre doch riskant gewesen.
Schreie aus dem Asterzimmer hätten eher nicht gehört werden müssen. Aber die Treppe bis zum Plateau hinunter, dann wieder die Stufen zum GVA hoch...schon riskant für den Täter.
Deswegen war ich immer davon ausgegangen dass sie den weg von unten, an der alten Seilbahn vorbei genommen hätte. Von dort wäre es wesentlich einfacher sie in das Zimmer zu locken. Ob mit Gewalt oder vermeintlicher Abkürzung.
Allerdings würde dies das Fahrrad oben nicht erklären, auch nicht die Zeugensichtung.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

25.08.2026 um 19:22
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:versteckt
Dass der Täter das Zimmer nicht kannte?
Kann ich mir nicht vorstellen, ich behaupte mal, wer die Festung ein bißchen besser kennt, kennt auch das Zimmer


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

25.08.2026 um 19:44
Zitat von schängelscheschängelsche schrieb:Dass der Täter das Zimmer nicht kannte?
Kann ich mir nicht vorstellen, ich behaupte mal, wer die Festung ein bißchen besser kennt, kennt auch das Zimmer
Das würde ich auch sagen. Er muss auch schon gewusst haben, dass da unten die Mölglichkeit besteht, seine Tat zu begehen.

Und dass er gesagt haben soll, dass er das nicht kannte - nicht dass ich wüsste... Wäre auch wirklich nicht gaubwürdig.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

25.08.2026 um 19:52
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb am 20.08.2026:Naja, er haette der DNA-Probe nicht zustimmen müssen.
Er war sich glaube ich sicher, dass seine DNA keinen Treffer ergeben würde:
Zitat von long_weekendlong_weekend schrieb am 20.08.2026:Der A hat Frau L gleich wieder erkannt. Als sie ihm eröffnet haben, dass es den DNA Treffer gab, habe er sinngemäß geantwortet „aber ich hatte doch schon mal eine Probe abgegeben, die unauffällig war“.
Ich blicke nicht so durch, ob er das irgendwie verwechselt hat. Meinte er damit, die Probe, die er mal für die allg. Datenbank für Verbrecher abgegeben hatte, und die keinen Treffer ergeben hat, weil seine Daten nach Zeitablauf gelöscht worden waren?
Ich denke nach dem Ausspruch jedenfalls, dass er dachte, über die DNA nicht identifiziert werden zu können und deshalb so bereitwillig eine Probe abgegeben hat.
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb am 20.08.2026:Ich bin ja gespannt, wie die Plädoyers ausfallen werden. Ob die Staatsanwaltschaft die besondere Schwere der Schuld fordert und ob die Verteidigung auf Mord oder Freispruch plädiert.
Er hat die Tat doch so gestanden, wie von der StA vorgeworfen. Da denke ich, können sie jetzt keinen Freispruch fordern.
Ich hab fast den Verdacht, dass es für ihn bzw. seine Angehörigen günstiger ist, wenn er verurteilt wird und im Knastaltersheim landet. Alternativ zum Knastaltersheim, das gratis ist, musd er in einem "normalem" Altersheim untergebracht werden, für das ggfls. Seine Kinder Zuzahlungen leisten müssen.
Ich bin mir sicher, dass er dir Tat begangen hat. Ob er den Ablauf korrekt schildert, mag ich nicht zu beurteilen, aber er wir das "Geständnis" ja mit seinen Anwälten besprochen haben und es klingt nicht so, als habe er den Tatablauf verharmlost, um bei Totschlag und damit einer Verjährung der Schuld zu landen. So wie er es geschildert hat ist es ein Mord zur Ermöglichung einer Straftat, also der Vergewaltigung.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

25.08.2026 um 19:54
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich blicke nicht so durch, ob er das irgendwie verwechselt hat. Meinte er damit, die Probe, die er mal für die allg. Datenbank für Verbrecher abgegeben hatte, und die keinen Treffer ergeben hat, weil seine Daten nach Zeitablauf gelöscht worden waren?
Ich denke nach dem Ausspruch jedenfalls, dass er dachte, über die DNA nicht identifiziert werden zu können und deshalb so bereitwillig eine Probe abgegeben hat.
Die Untersuchungsmethoden sind heute viel feiner. Da hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan.


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