oneeightseven schrieb:Naja ich möchte CB auch nicht zwingend in meinem Umfeld haben. Da gibt es aber noch 1000e mehr, die nicht observiert werden, uU. In Deine Nachbarschaft ziehen und sich als freundlicher Anwohner ausgeben.
In den 70er jahren gab es in den alten Bundesländern allein pro Jahr über 1100 verurteilte Vergewaltiger, heute in Gesamtdeutschland ca. 700 und das obwohl, wovon ich ausgehe, heutzutage viel mehr angezeigt wird als damals. Das siehr man an den Verurteilungen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Die hat sich seit damals fast verdoppelt und ist heute bei über 11 000 pro Jahr.
Q:
https://genesis.destatis.de/datenbank/online/table/24311-0001/table-toolbarWenn man mal die Vergewaltigungsfälle anschaut:
Wenn ich im Durchschnitt ein Strafmass von 3 Jahre ansetze und einen Schnitt von 800 Entlassenen pro Jahr über die letzten 23 Jahre, dann sind das 16000 Täter. Es gibt auch Mehrfachtäter aber die sitzen dann auch länger ein.
Angenommen ein Täter war vor 23 Jahren bei der Verurteilung 40 Jahre alt, dann ist er heute 63 und lebt wahrscheinlich noch. Ich lasse jetzt mal die Frauen weg und gehen von nur 10000 freien echten Vergewaltigern aus, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann ein Vergewältiger ist, liegt dann bei
40 000 000 Männern in Deutschland bei 4000 zu 1.
Und die anderen Straftaten:
Dazu kommen dann nochmal ca. 3-4x soviele wg. sexuellem Misbrauch von Kindern und 10x soviele die wg. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung verurteilt wurden. Das sind grobe Größenordnungen. Abern wenn da in Summe 100 000-200 000 unterwegs sind, dann wäre das in Deutschland ein Verhältnis von 200..400 zu 1 (Männner). Also in jeder größeren Nachbarschaft ist statistisch einer dabei.
Es soll auch nicht unerwähnt bleiben das die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Vergehen auf 80% geschätzt wird. Also 4/5 der Vergehen. Wenn man das multipliziert käme man auf 4 * (100 000 - 200 000) also 400 000 - 800 000. also 50 .. 100 zu 1. Da könnte man sich schon in der Straße umschauen.
Ich hoffe ich habe einigermassen korrekt und realitätsnah gerechnet und die Mehrfachtäter ausreichend berücksichtigt.
Wenn das alles in etwa so ist, dann ist es lächerlich hier jetzt bei einer Einzelperson eine Hexenjagd zu veranstalten. Lieber mal im erweiterten Umfeld hellhöriger werden und strafbares Verhalten konsequent anzeigen.