AusLeipzig schrieb:Dass SH hier jetzt besonders knallhart war, was auch immer das bedeuten soll, kann ich immer noch nicht erkennen.
Mein Eindruck. Ich habe ihn begründet, wie sich das gehört. Meinen Eindruck muss man selbstverständlich nicht teilen. Pass trotzdem auf Deinen Hund auf! ;-)
emz schrieb:Du nennst es jetzt nicht explizit Gewalt, was du Hensel vorwirfst, sondern schreibst von einer bleigeladenen Beziehung, an der du ihm die Schuld gibst.
Ich nannte es auch nicht implizit Gewalt. Und ich gebe Herrn Hensel auch eine Mitschuld an der Konfrontation, weil das - nach meiner allgemeinen Lebenserfahrung - sehr oft so ist. Gerade in Paar- oder Familienstreitigkeiten. Gerade wenn es um die Kinder von getrennt lebenden und in herzlicher Abneigung verbundenen Elternteilen geht.
Hier im Thread wird gemutmaßt, dass es für Herrn Hensel
ultima ratio war. Kann sein, muss nicht sein. Über das Maß der Mitschuld der beiden Kampfhähne lässt sich nur mutmaßen, E. Block ist sicher auch kein einfacher Zeitgenosse, mit zunehmenden Alter noch weniger. Und die Mitschuld der Mutter steht ebenfalls außer Frage, die konnte sich wohl auch nicht gegen den Großvater durchsetzen (oder doch - und irgendwas ging schief - wir wissen es nicht).
Alex-SCVCC schrieb:Bin noch nicht so lange Mitglied und Leser hier im Forum aber anfangs (ab dem Moment, ab dem ich mitgelesen habe) hab ich deine Beiträge als Bereicherung und sehr professionell wahrgenommen. Bei der Hunde-Sache und dem daraus irgendwie hergeleiteten Tenor, SH wäre ein schwieriger Zeitgenosse, hast du mich jedoch echt negativ überrascht.
Erst mal vielen Dank. Und es tut mir leid, wenn ich Dich negativ überrascht habe. Ich denke, ich habe ausreichend bekräftigt, dass es mir nicht darauf ankommt, ob E. Block verantwortungslos gehandelt hat, sondern zum Stand der familiären Konflikte schon zu einem Zeitpunkt (2014), der jahrelang vor der "Übersiedlung" der drei Kinder nach Dänemark lag (2021).
Ansonsten kannst Du gerne S. Hensels Zeugenaussage in diesem Verfahren nachlesen und Dich fragen, warum es aus seiner Sicht angeraten oder gar notwendig ist, ebenfalls wie die Blocks den Medien (inkl. Exklusivverträgen) zur Verfügung zu stehen. Unabhängig von Rechtsfragen ist mir das Bild von S. Hensel nicht sympathisch. Die "herrschende Meinung" ist hier anders, weswegen es dann Kritik hagelt.
Trotzdem meine ich, dass S. Hensel keine Straftat begangen hat, als die Kinder bei ihm blieben. Und er fraglos Opfer einer Gewalttat ist, miterleben musste, wie zwei seiner Kinder brutal entführt wurden. Hauptverantwortliche dafür ist mutmaßlich die Mutter. Als Opfer hat er wie jedes Opfer von Gewalt meine Sympathie - trotzdem muss ich ihn deshalb persönlich noch nicht sympathisch finden oder alles gut und richtig heißen, was er tut oder sagt.