Dragondream schrieb:Das ist echt krass. Da frage ich mich auch, wieso man da nicht der Polizei sondern irgendeinem anderen Typen diese sensiblen Daten gibt. "Privatermittler" ist auch kein geschützter Begriff, oder?
Er wurde ja nicht mal als Privatermittler, sondern als Hobbyermittler bezeichnet.
Ultravoxfan schrieb:Diese Runde ging an die Angeklagte… :-/
Überhaupt nicht, im Gegenteil!
Ich hab mal ein Interview mit einem Fallanalytiker gehört, der gesagt hat, dass nicht nur gegundene Spuren eine Geschichte erzählen, sondern auch fehlende Spuren, dass also bestimmte Dinge nicht gefunden werden können, obwohl sie zu erwarten waren. Und das trifft hier genau zu.
Genau wie mit den fehlenden Handydaten aus Güstrow und am Tatort/ zur Tatzeit. Wenn sie nichts mit dem Mord zu tun hat, aber ansonsten 24/7 am Handy hängt, dann ist es ja wohl kaum als Zufall einzuordnen, dass sie ausgerechnet an dem Tag zu genau den Zeiten ihr Handy abschaltet.
Das genaue Abbrandverhalten von feuchtem Schilf (Süßgras, Phragmites australis) unterscheidet sich fundamental von trockenem Schilf. Feuchtes Schilf brennt nicht mit offener, stabiler Flamme, sondern durchläuft unter externer Hitzeeinwirkung einen stark verzögerten Schwelbrand mit massiver Rauchentwicklung
Quelle:
https://opus4.kobv.de/opus4-bam/frontdoor/deliver/index/docId/167/file/fb284_vt.pdfJa eben, "unter externer Hitzeentwicklung". Das heißt, es muss Energie in Form von Wärme/Hitze zugeführt werden, damit der Brandprozess überhaupt aufrecht erhalten wird.