Lumina85 schrieb:Es ist ja noch nicht einmal die Aufgabe der Verteidiger einen anderen Täter ins Spiel zu bringen. Es geht einzig und alleine darum die TV raushauen zu wollen.
Es gibt absolut keine Indizien dafür, dass irgendwer anderes den Mord begangen hat. Wie stellt sich Löcker eigentlich die Manipulation der Daten vor? Wer bitte soll denn Zugriff auf das Auto der TV gehabt haben?
Zum ersten Teil denke ich, ist die aktuelle Sachlage schon ein Problem für die Verteidigung.
Die Handy- und PKW Daten zzgl. der Zeugensichtungen geben her, dass sie am Tattag am Tatort (oder zumindest in unmittelbarer Nähe war). Dazu natürlich noch zum Zeitpunkt des digitalen Todes des Opfers am gleichen Ort, wie das Opfer.
Die Schuhspuren geben her, dass sich zumindest eine Person mit Schuhen, die sie auch besitzt, am Tatort aufgehalten hat (und dazu noch, dass sich diese Person an den Bewegungen des Opfers bewegt hat, Spuren gelegt hat).
Sie hatte offensichtliches Täterwissen (die Google Suchen, die Alibi Frage...).
Wenn dann die weiteren Tümpelbesuche und die krude Auffindegeschichte dazu kommen - und die Zeugen das eben alles so wiedergeben, wie es bisher dargelegt wurde - dann ist nochmal Täterwissen gegeben.
Wie will man sie da rausholen, ohne es Jemand anders anzulasten?
Mein Eindruck ist schon, dass langsam alles dafür vorbereitet wird und zum Zugriff auf den PKW gibt es schon den Fakt, dass hinten diverse Erkennungsmerkmale (Aufkleber) zwischen Auffinden der Leiche und Einsacken des PKW am Tag ihrer Verhaftung entfernt wurden. WENN hierfür eine dritte Person eingebunden wurde und diese Fachwissen und techn Möglichkeiten hatte, dann kann man schon suggerieren, dass diese Person ja die Daten hätte löschen können.
Für die weiteren Zeugen, die zuvor in engen Kontakt mit ihr standen, wird es sicher kein Zuckerschlecken werden. Jeder davon kann potentiell als einer dieser "Gruppe" oder "Einzelperson", die ihr Böses will angesprochen werden.