metalbabe schrieb:Ja, aber wäre man dem nachgegangen, hätte man ihn ja gefunden. Und ich kann mir halt nicht vorstellen, daß die solöche Hinweise einfach als "Spinnerei" abtun und gar nicht erst hinfahren. Das macht mich halt irgendwie stutzig
Noch mal: "in der Nähe von oder bei Klein Upahl" ist ein riesiges Gebiet. Man hat sich damals bemüht, möglichst zielgerichtet nach dem Jungen zu suchen. Das hat bedeutet, von innen nach außen zu suchen - also erst die direkte Umgebung seiner Wohnadresse oder anderer Anlaufstellen ( Adresse des Vaters) und dann konkrete Spuren, wie z. B. Die Angaben von Sichtungszeugen oder die Fährten der Suchhunde abzusuchen.
Wenn man um den Ortskern von Klein Upahl einen Kreis mit einem Radius von 1 km zieht hat man eine Fläche von 300 ha. Eine Polizeihundertschaft braucht für die Absuche dieser Fläche mit Menschenkette ca. 1 Tag und das gilt nur für die freie Landschaft. Zusätzlich befinden sich ja jede Menge Häuser, Schuppen, Ställe und Scheunen und ausserdem Teile des Groß Upahler Sees in dem Areal.
Und dann: selbst dabei wäre Fabians Leiche nicht gefunden worden, weil der Tümpel 1,3 km Luftlinie vom Oetsrand und 1,6 km vom Ortskern entfernt liegt. Da hätte man also schon einen Suchradius von 2 km festlegen müssen und hätte dann nicht doppelt so viele Leute oder Zeit benötigt, sondern 4 x so viele, slso 4 Hundertschaften für 1 Tag oder 1 Hundertschaft für 4 Tage.
Und das alles, weil Madame sich dran erinnert, dass Fabian dort mal mit ihr Schlitten gefahren ist?!?!
Wo hätte man anfangen wollen, " bei Klein Upahl" zu suchen und bis wo hätte man suchen sollen?
ChriRi schrieb:Oder GH hat den Grillamzünder nicht zielgerichtet, sondern nur „schnell, schnell“ irgendwo auf den Körper geschüttet und angezündet, also nicht bewusst auf bestimmte Körperstellen. Fabian ist ja mit den Füßen Richtung Tümpel gelegen. GH könnte vor ihm gestanden sein und ein paar Spritzer Grillanzünder (ca. 500 bis 600 ml) auf dem Körper ziellos verteilt haben.
So stell hab ich mir das bisher vorgestellt. Halt irgendwie drüber gekippt. Ich hab auch immer noch nicht verstanden, ob das Zeug flüssig wie Wasser ist, so dass auch Spritzer hier und da landen könnten. Oder ob das eine zähflüssige Konsistenz hat, was einige hier mal geschrieben haben.
Bei den Aussagen des Fallanalytikers finde ich einige Aspekte eher überinterpretiert. Z.B. eben dass mit dem Vernichtungswillen beim Anzünden. Für mich ist das auch gut durch den Wunsch, Spuren zu beseitigen zu erklären , zumal sie ja in einem Gespräch erwähnt hat, dass sie der Meinung ist, dass an Brandleichen keine DNA- Spuren zu finden sind und darüber auch noch feist gelacht hat.
Aber der Gutachter wird sein Handwerk schon verstehen auch wenn Ohm schon jetzt dran rumkrittelt.