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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

30.200 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 16:31
Zitat von wobelwobel schrieb:Dann sag mir da doch mal was denn bitte der "Zuweg" zum Tümpel sein soll!
Die 80m zwischen Waldrand und Tümpel?
Oder die L11?
Es war die Rede von "Zuahrzsstrecke zum Tümpel" nicht vom " Zuweg" die Rede, zumindest im Bildticker:
28.05.2026 - 12:14 Uhr
Bewegungsprofil am Tattag
Trotz der lückenhaften Datengrundlage versucht das Gericht nun, anhand der Funkzellendaten die Bewegungen von Gina H. am 10. Oktober zu rekonstruieren.

Laut Protokoll ihrer Rufnummer:

– 9.35 Uhr: Zufahrtsstrecke zum Fundort der Leiche

– Zwischen 9.50 und 10.08 Uhr: Funkzelle am Wohnort

– 11.10 Uhr: erneut Zufahrtsstrecke zum Fundort

– Zwischen 11.21 Uhr und 12.42 Uhr: keine Daten

– Zwischen 12.42 Uhr und 12.50 Uhr: südlich von Lohmen

– 12.43 Uhr: Telefonat

Die Auswertung wird nun im Detail mit dem Zeugen durchgegangen.
Quelle:https://www.bild.de/regional/rostock/prozess-um-mord-an-fabian-freund-erzaehlt-von-gewalt-des-vaters-69f2f4ded6078134c45a3b9c?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.allmystery.de%2F
( nicht mehr abrufbar, aber damals in diesen Beitrag dokumentiert: Beitrag von Kältezeit (Seite 1.053))

An den Daten der Funkzellen kann man halt sehen, in welche Richtung sich das Telefon bewegt, weil man ja sieht, zu welcher Zelle es dem Kontakt verliert und in welcher es sich anmeldet.

Mit Zufahrtsstrecke zum Tümpel ist meiner Meinung nach der Waldweg gemeint, der von der L11 in den Wald abbieg.@Tiergarten hat das doch sehr gut dokumrntiert:
Beitrag von Tiergarten (Seite 1.099) und in einigen seiner auf diesen Beitrag folgenden Beiträgen mit Fotos.
Offenbar liegen die Grenzen dieser Funkzellen so, dass man nachverfolgen kann, ob jemand die L11 weiter Richtung Norden fährt oder sich Richtung Südwesten bewegt. Und um nach Westen zu fahren, gibt es da eigentlich nur diesen etwas besser ausgebauten Waldweg.

Und dann ist eben die Frage, wohin man denn da sonst hin wollen könnte, wenn nicht zu dem Tümpel?

Wir haben halt wieder mal nur diese Infoschnipsel aus den Tickern. Ich denke, dass das im Gerichtssaal deutlich nachvollziehbarer erklärt wurde. Deshalb macht es meiner Meinung wenig Sinn, auf dieser dünnen Infolage das so ausführlich weiter zu diskutieren.
Ich sehe diese Information als gesichert an, weil sie ein objektiv und präzise gemessener Messwert ist.
Keine Ahnung, woran der Hufschmied seine Zeitangabe festmacht. Vielleicht einfach gron geschätzt, vielleicht hat er aber auch objektive Gedankenstützen dafür, z.B. ein Telefonat oder einrn Vermerk in seinem Notizbuch, in dem er sich für die spätere Abrechnung seine Kundenbesuche dokumentiert.
Das Gericht wird schon wissen, wie es diese Angaben wertet.
Zitat von wobelwobel schrieb:Eben - L11... In Lohmen steht ein Funkturm und in Klein Upahl steht auch einer. Und die überlappen sich. Muß halt wieder nichts heißen, zumindest ist es definitiv kein Beweis dafür, dass Gina vor der Tat schon mal am Tümpel war.
Wie gesagt der Weg führt Richtung Westen, man kann von da auf verschiedene ander Waldwege wechseln und fährt dann halt im Wald rum. Aber was sollte man dort wollen. Es ist also natürlich kein Beweis dafür dass sie am Tümpel war aber eben.schon sehr naheliegend, insofern werte ich es als wichtiges Indiz.
Zitat von wobelwobel schrieb:Tja - und jetzt die große Preisfrage: Welche Funkzelle ist das denn, in der sie da eingeloggt war in Reimershagen? Da steht ja kein Funkturm direkt...
Oder ist da womöglich einfach nur das häusliche WLAN gemeint?
Für uns nag das die große Preisfrage sein, für das Gericht wird es eindeutig dokumentiert sein.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 16:35
Zitat von wobelwobel schrieb:Das tu ich doch garnicht!
Ich sehe es nur nicht als Beweis dafür an, dass sie vor der Tat schon mal am Tümpel war dass sie eben kurzfristig in der Funkzelle Klein-Upahl eingeloggt war - und das haben auch die Ermittler nie behauptet, lediglich dass sie da in der fraglichen Funkzelle eingeloggt war (und die ist ja nicht auf dem Tümpel beschränkt).
Die Feststellung der EB war ja nur dass sie auf dem "Zuweg" zum Tümpel war - das kann etliche Kilometer entfernt gewesen sein, genauer wird das ja nicht festgehalten.
Es ist kein Beweis aber ein Indiz.
Es gibt auch keinen Beweis, dass sie Fabian ermordet hat. Es gibt keine Tatzeugen und keine Videoaufnahmen von der Tat. Es gibt nur Indizien.
Aber die Indizienkette wiegt schwer. Ich glaube schon dass sie verurteilt wird.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 16:40
Zitat von GrillageGrillage schrieb:An den Daten der Funkzellen kann man halt sehen, in welche Richtung sich das Telefon bewegt, weil man ja sieht, zu welcher Zelle es dem Kontakt verliert und in welcher es sich anmeldet.
Nein, man kann anhand der Daten der Funkzellen eben NICHT sehen, wie sich das Telefon bewegt!
Noch nicht mal wo das Telefon vorher eingeloggt war!
Das Handy loggt sich auch nicht automatisch anders ein beim Überschreiten irgendwelcher "Grenzen" - so funktioniert das ja eben nicht.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Mit Zufahrtsstrecke zum Tümpel ist meiner Meinung nach der Waldweg gemeint, der von der L11 in den Wald abbieg.@Tiergarten hat das doch sehr gut dokumrntiert:
Beitrag von Tiergarten (Seite 1.099) und in einigen seiner auf diesen Beitrag folgenden Beiträgen mit Fotos.
Offenbar liegen die Grenzen dieser Funkzellen so, dass man nachverfolgen kann, ob jemand die L11 weiter Richtung Norden fährt oder sich Richtung Südwesten bewegt. Und um nach Westen zu fahren, gibt es da eigentlich nur diesen etwas besser ausgebauten Waldweg.
Mir ist schon klar welche Möglichkeiten es da gibt.
Sie hätte aber zwischendurch auch in der Funkzelle Lohmen eingeloggt sein müssen, aber da hat das Handy wohl gerade nicht nach Empfang gesucht.
Wir reden hier nicht von GPS oder sowas, sondern lediglich davon, wann sie wo nachweislich eingeloggt war.
Und wir haben hier schon erfahren, dass man auch ganze Funkzellen durchqueren kann ohne dass das Handy überhaupt dort registriert wird - das liegt an der Technik.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und dann ist eben die Frage, wohin man denn da sonst hin wollen könnte, wenn nicht zu dem Tümpel?
Gibt doch genug Möglichkeiten - von Bolzsee bis Pferdeklinik...
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich sehe diese Information als gesichert an, weil sie ein objektiv und präzise gemessener Messwert ist.
Das Eingeloggtsein ja - aber "Zufahrt" ist ja kein objektiver und präziser Messwert und kann durch die Funkzelle auch nicht bewiesen werden. Wenn ich sag ich bin auf der Zufahrt zum Bodensee auf der A81 kann ich noch Nähe Stuttgart sein oder schon bei Friedrichshafen...
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Wie gesagt der Weg führt Richtung Westen, man kann von da auf verschiedene ander Waldwege wechseln und fährt dann halt im Wald rum. Aber was sollte man dort wollen. Es ist also natürlich kein Beweis dafür dass sie am Tümpel war aber eben.schon sehr naheliegend, insofern werte ich es als wichtiges Indiz.
Also von der L11 kann man schon so einige verschiedene Richtungen wählen.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Für uns nag das die große Preisfrage sein, für das Gericht wird es eindeutig dokumentiert sein.
Warum sagt es dann niemand was denn ihre heimische Funkzelle wäre?
Weißt Du welche das wäre? Also da es ja anscheinend eine andere ist als Klein-Upahl?
Vielleicht Lohmen? Oder Krakow? Oder sogar die "Superzelle" der Telekom in Güstrow?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 17:14
Zitat von wobelwobel schrieb:Das Eingeloggtsein ja - aber "Zufahrt" ist ja kein objektiver und präziser Messwert und kann durch die Funkzelle auch nicht bewiesen werden. Wenn ich sag ich bin auf der Zufahrt zum Bodensee auf der A81 kann ich noch Nähe Stuttgart sein oder schon bei Friedrichshafen...
Wir wissen es nicht genau, aber für mich hört sich Zufahrt zum Tümpel wie die Zufahrt zum Tümpel an. Wenn man jetzt sagt Zufahrt zum Haus, könnte es sich höchstens um die Straße handeln auf der sich das Haus befindet und nicht 10 km entfernt. Ist halt meine Interpretation dazu. Oder die eigene Zufahrt zum Haus.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 17:18
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Ist halt meine Interpretation dazu.
Genau das ist der Punkt - es ist eine Interpretation.
Dass sie in der Funkzelle Klein-Upahl eingeloggt war, bedeutet nicht dass sie am Tümpel war.
Und nur darum ging es mir - dass hier behauptet wurde, sie sei vor der Tat am Tat-Tag schon mal am Tümpel gewesen. Und genau das ist ja keineswegs gesichert, nur dass sie da in der Funkzelle Klein-Upahl eingeloggt war. Und die ist groß und nicht nur auf den Tümpel beschränkt.
Wir wissen weder wo genau sie da unterwegs war, noch in welche Richtung sie gefahren ist - innerhalb der Funkzelle. Auch nicht wann sie da reingefahren ist oder wieder raus, das geben die Funkzellen bzw. Handys aus technischen Gründen einfach nicht her.

Mal ganz abgesehen davon dass es bei der Diskussion ja eigentlich nur darum geht, ob sie wohl da vorher schon was gebunkert haben könnte (Messer, Brandbeschleuniger) - wofür es aber keine zwingende Notwendigkeit gibt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 17:25
Zitat von wobelwobel schrieb:Genau das ist der Punkt - es ist eine Interpretation.
Dass sie in der Funkzelle Klein-Upahl eingeloggt war, bedeutet nicht dass sie am Tümpel war.
Und nur darum ging es mir - dass hier behauptet wurde, sie sei vor der Tat am Tat-Tag schon mal am Tümpel gewesen. Und genau das ist ja keineswegs gesichert, nur dass sie da in der Funkzelle Klein-Upahl eingeloggt war. Und die ist groß und nicht nur auf den Tümpel beschränkt.
Wir wissen weder wo genau sie da unterwegs war, noch in welche Richtung sie gefahren ist - innerhalb der Funkzelle. Auch nicht wann sie da reingefahren ist oder wieder raus, das geben die Funkzellen bzw. Handys aus technischen Gründen einfach nicht her.
Ja aber es ist von der Zufahrtsstrecke zum Tümpel die Rede und Zufahrt ist die Strecke die zwischen einer öffentlichen Straße und dem Zie liegt,l laut Google. Umgangssprachlich bezeichnet man auch die letzte Straße, wenn das Haus an der Straße liegt. Aber nicht mal das ist die korrekte Definitation.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 17:29
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Ja aber es ist von der Zufahrtsstrecke zum Tümpel die Rede und Zufahrt ist die Strecke die zwischen einer öffentlichen Straße und dem Zie liegt,l laut Google. Umgangssprachlich bezeichnet man auch die letzte Straße, wenn das Haus an der Straße liegt. Aber nicht mal das ist die korrekte Definitation.
"Zufahrtsstrecke" ist aber nicht gleichbedeutend mit "Zufahrt"... Und dann wissen wir ja auch nicht, ob das korrekt getickert wurde.
Fakt ist, dass die Funkzelle nicht unterscheidet ob sich das Handy im Norden oder im Süden einloggt - das kann man nur herauslesen wenn man weiß wo und wann es sich vorher befunden hat - und das war wohl die "heimische" Funkzelle.
Man kann eine Funkzelle auch komplett durchqueren ohne dass die überhaupt davon Kenntnis nimmt - je nachdem ob das Handy während der Durchfahrt sich anmeldet oder nicht bzw. ob überhaupt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 17:32
Meine Vermutung ist:
Sie ist da rumgefahren um eine geeignete Stelle für die Tat zu suchen. Der Tümpel erschien ihr geeignet, er liegt in einer Senke, von oben sieht man da nicht hin, es war ruhig und so entschied sie sich für den Tümpel. Danach ist sie nach Hause gefahren um die benötigten Sachen zu holen, Messer Grillanzünder, Handschuhe etc , um dann Fabian abzuholen und die Tat zu begehen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 17:42
Zitat von wobelwobel schrieb:Zufahrtsstrecke" ist aber nicht gleichbedeutend mit "Zufahrt"... Und dann wissen wir ja auch nicht, ob das korrekt getickert wurde.
Wir haben aber leider nur den Ticker und da steht halt Zufahrt. Möglich ist es immer das etwas verkehrt getickert ist. Nur wir werden uns darauf verlassen müssen, denn wir haben nichts anderes.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 17:51
Zitat von majorcrimemajorcrime schrieb:Meine Vermutung ist:
Sie ist da rumgefahren um eine geeignete Stelle für die Tat zu suchen. Der Tümpel erschien ihr geeignet, er liegt in einer Senke, von oben sieht man da nicht hin, es war ruhig und so entschied sie sich für den Tümpel. Danach ist sie nach Hause gefahren um die benötigten Sachen zu holen, Messer Grillanzünder, Handschuhe etc , um dann Fabian abzuholen und die Tat zu begehen.
Viell. wuste Gina sogar, dass sich MR mit einen Forster zur der Zeit trifft. Viell. Wollte sie es so aussehen lassen, dass er es war. Ich denke auch, der Ort wurde vorher schon bestimmt. Wenn nicht morgens, dann eben vorher.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 18:00
Zitat von wobelwobel schrieb:Dass sie in der Funkzelle Klein-Upahl eingeloggt war, bedeutet nicht dass sie am Tümpel war.
Und nur darum ging es mir - dass hier behauptet wurde, sie sei vor der Tat am Tat-Tag schon mal am Tümpel gewesen. (…)
Wir wissen weder wo genau sie da unterwegs war, noch in welche Richtung sie gefahren ist - innerhalb der Funkzelle. Auch nicht wann sie da reingefahren ist oder wieder raus, das geben die Funkzellen bzw. Handys aus technischen Gründen einfach nicht her.

Mal ganz abgesehen davon dass es bei der Diskussion ja eigentlich nur darum geht, ob sie wohl da vorher schon was gebunkert haben könnte (Messer, Brandbeschleuniger) - wofür es aber keine zwingende Notwendigkeit gibt.
Dass Gina H. am 10. Oktober um 9.35 Uhr und um 11.10 Uhr laut Polizei auf der „Zufahrtsstrecke zum Fundort der Leiche“ eingeloggt war und nicht irgendwo in der örtlichen Funkzelle, ist Fakt. Dass die Ermittler dies so eingrenzen konnten, muss handfeste Gründe haben.

Man weiß also im Gegensatz zur Darstellung von @wobel offenbar genau, wann und wo Gina H. am Tattag im Waldgebiet mit dem Tümpel unterwegs war. Und man hat mit dem „Gassi-Foto“ einen weiteren Beleg, wo und wann Gina H. ihren Hund unmittelbar vor der Ermordung von Fabian kurz rausgelassen hat - auf einem Waldweg zwischen der L 11 und dem Tümpel.

Ich gehe davon aus, dass die Angeklagte um 9.35 Uhr auf der Zufahrtsstrecke zum Tümpel gewesen ist, um zu checken, ob die Luft rein ist und nicht etwa Forstarbeiter mit schweren Fahrzeugen den Weg versperren. Ob sie dabei ganz bis zum Tümpel gefahren ist oder vorher kehrtgemacht hat, ist unerheblich.

Nicht ausschließen kann man allerdings auch, dass Gina H. am Morgen nach dieser Ortsbesichtigung noch schnell nach Hause gefahren ist und Messer sowie Grillanzünder geholt hat. Das würde womöglich erklären, warum sie auf halber Strecke Richtung Güstrow (um Fabian zu holen) noch einmal umdrehte.

Die Mordwaffe und den Brandbeschleuniger könnte sie durchaus vorher am Tümpel deponiert haben - wenn nicht am Morgen des 10. Oktobers, dann in den Tagen davor.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 18:30
Vielleicht war das Messer in der Kuechenrolle und der Grillanzuender wurde ihr geliefert🤔


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 18:59
@Tsunamisnap
Und wer sollte ihr den geliefert haben?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 19:19
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Von Reimershagen über Lohmen nach Klein Upahl auf der L11 braucht man mit dem Auto 15 Minuten. Dann müsste sie um ca. 9:15 Uhr in Reimershagen losgefahren sein, um um 9:35 Uhr auf der Zufahrtsstrecke zum Fundort der Leiche gewesen zu sein.
Was soll daran unmöglich sein?
Ich habe auch nicht gesagt, dass das unmöglich wäre. Es ging darum, wenn der Hufschmid bis 9:45 Uhr bei ihr zuhause gewesen ist lt. seiner Aussage, dann kann sie ja nicht gegen 9:35 Uhr auf der Zufahrtsstrecke zum Tümpel in Klein Upahl gewesen sein, da der Hufschmid sie mit seinem Fahrzeug zugeparkt hatte.
So die Zeitangaben des Hufschmids ungenau sein sollten und sie schon früher weggefahren wäre, käme das mit der Zeit schon hin.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 19:31
Zitat von wobelwobel schrieb:Tja - und jetzt die große Preisfrage: Welche Funkzelle ist das denn, in der sie da eingeloggt war in Reimershagen? Da steht ja kein Funkturm direkt...
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Und noch eine Preisfrage hinterher: Wie hat die Polizei denn ermitteln können, dass Gina H. von 9.50 Uhr bis 10.08 Uhr in Reimershagen war?
Reimershagen wird lt. cellmapper durch einen Funkmast in Lohmen abgedeckt und zwar durch die Provider O2, Telekom, Vodafone.

Was ich mich ja auch noch frage - hatte GH eigentlich die GoogleTimeline auf ihrem Handy aktiviert gehabt? Dazu wurde nie etwas gesagt, oder? Wenn sie nämlich die GoogleTimeline aktiviert gehabt hätte, dann wäre es für die Polizei ja ein leichtes gewesen, ihre Bewegungsabläufe einzusehen. Aber so doof wird nicht mal sie gewesen sein, dass sie sich jeden Meter hat aufzeichnen lassen, den sie gelaufen oder gefahren ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:11
Zitat von wobelwobel schrieb:Nein, man kann anhand der Daten der Funkzellen eben NICHT sehen, wie sich das Telefon bewegt!
Noch nicht mal wo das Telefon vorher eingeloggt war!
Das Handy loggt sich auch nicht automatisch anders ein beim Überschreiten irgendwelcher "Grenzen" - so funktioniert das ja eben nicht.
Innerhalb der Funkzelle nicht, aber man kann erkennen, aus welcher Richtung es kommt, weil eine Funkzelle nicht rund, sondern tortenstückförmig ist.
Zitat von wobelwobel schrieb:Gibt doch genug Möglichkeiten - von Bolzsee bis Pferdeklinik...
Zum Bolzsee? Der ist doch in entgegengesetzter Richtung.
Wo ist denn da eine Pferdeklinik?
Und wenn überhaupt, kann sie zeitmäßig doch höchstens dran vorbei gefahren sein. Denn um 9.50 Uhr war sie ja wieder in der heimatlichen Funkzelle.

Und wieso hat sie das dann nocjt gesagt, dass sie
in der Pferdeklinik war?
Zitat von wobelwobel schrieb:Warum sagt es dann niemand was denn ihre heimische Funkzelle wäre?
Ich bin sicher, es wurde im Gerichtssaal alles ganz genau anhand von Karten und Grafiken erklärt. Die Prozessbeteiligten, v.a. die Richter und Schöffen werden es verstanden haben, sie haben ja due Möglichkeit so lange nachzufragen, bis für sie alle Unklarheiten beseitigt sind.
Die Journalisten werden es auch verstanden haben, oder zumindest denken dass sie es verstanden haben. Und sie werden denken, dass mit der Formulierung klar ist, was gemeint ist.
"Heimische Funkzelle " heißt für mich halt die Funkzelle, die Reimershagen abdeckt und in der ihr Handy eingeloggt ist, wenn sie damit zuhause ist.
Zitat von wobelwobel schrieb:Und genau das ist ja keineswegs gesichert, nur dass sie da in der Funkzelle Klein-Upahl eingeloggt war. Und die ist groß und nicht nur auf den Tümpel beschränkt.
Wenn der Experte sagt, er könne sie über die Handydaten auf der Zufahrtsstrecke zum Tümpel lokalisieren, dann wird das so sein. Er hat dann halt eine genauere Standortbestimmung durchführen zu können, als nur, dass sie in der Funkzelle, die Klein Upahl abdeckt, eingeloggt war.
Ich verstehe auch nicht, woran er das festmacht und wie das geht, aber ich war auch nicht im Gerichtssaal und habe nicht gehört, wie er das erklärt hat.
Wieso kannst Du das nicht einfach mal so hinnehmen?
Zitat von wobelwobel schrieb:Wir wissen weder wo genau sie da unterwegs war, noch in welche Richtung sie gefahren ist - innerhalb der Funkzelle. Auch nicht wann sie da reingefahren ist oder wieder raus, das geben die Funkzellen bzw. Handys aus technischen Gründen einfach nicht her.
Aber wir kennen den eine Datenlog um 9.35 Uhr auf der Zufahrtsstrecke zum Tümpel. Das reicht doch!
Zitat von wobelwobel schrieb:Mal ganz abgesehen davon dass es bei der Diskussion ja eigentlich nur darum geht, ob sie wohl da vorher schon was gebunkert haben könnte (Messer, Brandbeschleuniger) - wofür es aber keine zwingende Notwendigkeit gibt.
Nein, sie kann auch einfach nur die Lage ausgekundschaftet z.B. ob auf dem Acker, den umliegenden Wiesen und im Wald irgendwelche Arbeiten verrichtet werden.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:26
Zitat von wobelwobel schrieb:Fakt ist, dass die Funkzelle nicht unterscheidet ob sich das Handy im Norden oder im Süden einloggt - das kann man nur herauslesen wenn man weiß wo und wann es sich vorher befunden hat - und das war wohl die "heimische" Funkzelle.
Doch, genau da kann man sehen. Nochmal: eine Funkzelle ist nicht einfach rund um einem Masten als Mittelpunkt, sondern gleicht einem Tortenstück, weil die Antennen einen bestimmten Winkel abdecken. Meist sind es drei Antennen, jede deckt dann einen Winkel von 120 ° ab. Beim Einloggen wird registriert, bei welcher der Antennen sich das Handy eingeloggt hat. Man kann also erkennen, aus welcher Richtung es gekommen ist.
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Wir haben aber leider nur den Ticker und da steht halt Zufahrt. Möglich ist es immer das etwas verkehrt getickert ist. Nur wir werden uns darauf verlassen müssen, denn wir haben nichts anderes.
Zumindest im Bildticker steht "Zufahrtsstrecke zum Tümpel".


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:00
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Es ging darum, wenn der Hufschmid bis 9:45 Uhr bei ihr zuhause gewesen ist lt. seiner Aussage, dann kann sie ja nicht gegen 9:35 Uhr auf der Zufahrtsstrecke zum Tümpel in Klein Upahl gewesen sein, da der Hufschmid sie mit seinem Fahrzeug zugeparkt hatte.
Nichts für ungut. Ich verstehe, wie Du das gemeint hattest. Klar gibt es da einen Dissens.

Allerdings: Ich glaube nicht eher, dass der Hufschmied den Wagen von Gina H. zugeparkt hat, bis das mit einer verlässlichen Quelle belegt wird. Entsprechende Aufforderungen, das zu dokumentieren, wurden bislang (wohlweislich?) ignoriert.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:27
Es gibt ja nach wie vor keine seriöse, zitierfähige Quelle für die Behauptung, dass der Ford-Ranger von Gina H. am 10. Oktober zwischen 8 Uhr und 9.45 Uhr vom Wagen des Hufschmieds so zugeparkt war, dass sie das Gelände an der Koppel in Reimershagen nicht verlassen konnte. In den Live-Tickern von Bild, Focus und Ostseewelle findet dieser Vorgang keine Erwähnung - und auch die Anwälte von Gina H. haben das nicht aufgespießt.

Erstaunlich, denn eigentlich wäre das doch für die Verteidigung ein „gefundenes Fressen“ gewesen. Wenn Gina H. tatsächlich bis 9.45 Uhr an ihrer Koppel aufgehalten wurde, hätte sich ja ihr Handy nicht um 9.35 Uhr an der Zufahrtsstrecke zum Tümpel einloggen können.

Das hätte die Anwälte von Gina H. doch alarmieren und zu dem Hinweis veranlassen müssen, wenn schon die erste Registrierung um 9.35 Uhr nicht stimmt, dann dürfte ja wohl auch die zweite um 11.10 Uhr nicht korrekt gewesen sein. Mithin: Einen Funkdatenbeleg für die Anwesenheit der Angeklagten in Tatortnähe am Vormittag des 10.10. gibt es nicht.

Aber die Verteidiger haben sich nicht gerührt. Warum wohl? Zum einen werden sie wissen, dass Funkdatenprotokolle, wenn sie einem missfallen, nicht einfach negiert werden können. Und zum anderen werden sie die Geschichte vom zugeparkten Auto wohl eher als Mär denn als tatsächliche Blockade gewertet haben.

Also: Wenn da wirklich was dran gewesen wäre, hätte das einen ganz anderen Aufschlag geben müssen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:37
Screenshot 2026-08-10 131935

Ich habe mir auf https://www.cellmapper.net/map mal die Gegend und die Funkzellen angeschaut. Am Beispiel vom Anbieter O² sieht man recht deutlich, welchen Bereich diese Funkzellen abdecken - da sind auch mal Funklöcher dazwischen.

Auf https://openstreetmap.de/karte/ habe ich dann einen Screenshot des betreffenden Bereichs rund um den Fundort des Jungen gemacht und manuell die Bereiche, die O² abdeckt, eingezeichnet und beschriftet - ferner die Funklächer grau hinterlegt.

Je nachdem, wann ein Handy in welcher Funkzelle war, lässt sich speziell das Gebiet rund um den Fundort doch sehr genau zuordnen. Natürlich sind Überschneidungen möglich und die Funkzellen werden nicht genau an den roten Linien enden - aber man bekommt ein bisschen ein Gefühl dafür, wie der Bereich, wo sich jemand aufgehalten hat, eingrenzen lässt.


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