Tina1404 schrieb:Das kann man aber jetzt so nicht stehen lassen, da sie bei der Erziehungshilfe ( AWO Mitarbeiterin ) keinen Vorteil hatte. Im Gegenteil, sie musste mit ihrem Sohn zu den Terminen nach Güstrow fahren, da diese keine Hausbesuche macht oder Betreuung übernimmt.
Was war mit ihrem Therapeuten?
Der Mann mag jetzt nicht gerade eine Koryphäe auf seinem Gebiet sein, aber warum hat sie nicht ehrlich mit ihm geredet?
Warum hat sie nicht klipp und klar ihre Probleme so angesprochen, dass man vielleicht hätte besser arbeiten können?
Vielleicht wäre es dann zu einem Therapeutenwechsel gekommen.
Wäre nicht schlimm gewesen.
Auch ihre negativen Seiten und Schwächen wären so lange nicht schlimm gewesen, wie sie sich darüber bewusst genug gewesen wäre um an ihnen zu arbeiten.
Sie hat ja wohl schon seit ihrer Jugend immer wieder mal Erfahrungen mit Therapeuten und auch Kliniken gemacht.
Die scheinen wenig erfolgreich gewesen zu sein.
Das kann ich zumindest sogar noch irgendwie nachvollziehen.
Bis man als Mensch erkannt hat wo es hapert, was man selbst in die Hand nehmen muss, was nicht...bis dahin vergehen oft viele Jahre.
Als junger Mensch ist das oft schwierig.
Hinzu kommt dass nicht jede Therapie, Klinik, Station geeignet ist oder eben der Ansatz aufgrund der zu dem Zeitpunkt vorhandenen Diagnose nicht wirklich stimmig ist.
Das sind Dinge die einfach so sein können.
Laut Aussagen von Ginas Schwester hat sie allerdings schon früh eine gewisse Raffinesse besessen.
Sich schön die Rosinen rausgepickt und dabei den Weg des geringsten Widerstandes eingeschlagen.
Und das meine ich damit.