Enterprise1701 schrieb:
Grillage schrieb:
Enterprise1701 schrieb:Die Tat war sicherlich nicht zufällig , aber in den entscheidenden Momenten oder Situationen hatte die Angeklagte entweder großes Glück oder der Zufall half mit.
Naja, eigentlich hat sie nur dabei Glück gehabt, als Fabian bei ihr ins Auto gestiegen ist und das dies niemand wahrgenommen hat, der sich das auch gemerkt hat. Aber das hat auch sicherlich nicht länger als 10 Sekunden gedauert. Die meisten Menschen waren arbeiten. Maximal wenige Autofahrer hätten das wohl sehen können. Die sind aber auch meistens auf dem Verkehr oder aufs Handy konzentriert. Am Tatort war ja wenig Volk. Zudem konnte sie auch den richtigen Moment abwarten. So wäre maximal ihr Auto gesehen worden. Was auch kein Beweis wäre, weil sie ja schließlich „spazieren“ war. Zufällig in Tatort Nähe.
Zum Glück hat’s Zeugen gegeben, die sehr wohl G. Auto gesehen haben und teilweise auch mit ihr im Auto. Glück finde ich eher, dass G. selbst die Leiche gefunden hat und das 4 Tage nach der Tat. Wäre F. erst Wochen später von irgendwem gefunden worden, wäre der Fokus nicht so schnell auf G. gegangen, es gäbe weniger auszuwertende Daten, da mehr und mehr vernichtet werden hätte können. Ebenso Kameraaufnahmen, die kein ewigen Speicher haben. Und Zeugen, die sich irgendwann auch nicht mehr erinnern. Beim Leichenfund hat sie sich verkalkuliert und gedacht „Wenn ich ihn finde, wird mich wohl niemand aufm Schirm haben. So dumm ist ja kein Täter.“
Foxie123 schrieb:Aber das Abholen Zeitfenster ist klein, sehr klein.
Keine Kommunikation dazu
A) muss es keine Kommunikation gegeben haben und B) hätte es den Tag zuvor eine Kommunikation gegeben haben können.
Jede „Lücke“ ist erklärbar. Und die Lücken sind nicht groß. Sie war stets in der Nähe, sowohl bei möglicher Absprache am Tag zuvor, als auch F abzuholen und auch zur Tatzeit war sie in Tatortnähe. Wäre das Gegenteil der Fall, wäre das für eine Verurteilung deutlich schlechter, was den Tattag betrifft.
Unterm Strich kann man den Tattag so rekonstruieren, ohne dass die Verteidigung auch nur einen einzigen Punkt zu 100% ausschließen kann. Und Beweise / Spuren gegen G. gibt es zu Hauf.