metalbabe schrieb:War es bei Ihre Aussage gegenüber Matthias in der JVA nicht sogar so, daß sie am Tattag der Oma sagte, sie müsse in Güstrow was erledigen? Und nicht die Oma sie zur Bank geschickt hat?
Sie war gar nicht in Güstrow,
dann wollte wahlweise sie etwas da erledigen
oder die Oma hat sie geschickt,
die vergessene Bankkarte war wahlweise in der Mittelkonsole
oder auch im vergessenen Geldbeutel,
den sie dann nicht
oder doch aus Reimershagen geholt hat um einzukaufen,
das Bankgeschäft hat sie am nächsten Tag woanders erledigt, weil in Güstrow so viel los war,
oder war es doch der Opa,
aber auf jeden Fall erst nach dem 14. Oktober.
Hab ich was vergessen?
:D
jeangreen schrieb:Und nichts anderes meinte ich damit!
Dann hättest du das vielleicht auch so ausdrücken sollen und nicht wie hier...
jeangreen schrieb:Frage ist ja: warum war er dann am nächsten Tag nicht fit genug, um zur Schule zu gehen?
... insinuieren, es gebe etwas Fragwürdiges an dieser Entscheidung.
Deine Frage hatte nämlich nichts mit Gina H., sondern nur mit Fabians Befinden zu tun.
Mir liegt es fern, auf Nebensächlichkeiten herumzureiten, allerdings finde ich es, bei allem berechtigten Interesse an Mordfall und Prozess, dennoch wichtig, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten. Wir erfahren hier vieles, das uns eigentlich nichts angeht, aber besonders das Opfer und dessen Angehörige betreffend, sollte weder Neugier noch Diskussion über das unbedingt Notwendige hinausgehen.
Deine Frage bezog sich nämlich nicht auf die Angeklagte oder darauf, was sie wann und worüber wissen konnte, sondern einzig auf das Befinden des ermordeten Kindes und den Umgang damit.
paddgo schrieb:Deine Aussage ist dennoch falsch.
Wieder mal. Ging schon mal ziemlich schief. Siehe oben - die Frage hatte keinen Bezug zur Angeklagten oder deren Aussagen.
Sinnerfassendes Lesen - so wichtig.
paddgo schrieb:Und auch nochmal für dich: die Anwälte haben den Job Zweifel an der Anklage zu sähen. Ob dir das passt oder nicht - es ist so.
Eine pro aktive Aussage in Richtung der Verteidigung vom Vater eines Jungen, würde mit Sicherheit das Urteil nicht ändern. Bin ich bei dir. Aber es säht Zweifel und "die Kammer" ist nicht nur Herr Schütt. Nur ein Richter / Schöffe glaubt dem Zeugen und es kommt zu Diskussionen.
Und extra für dich: Es heißt
"vernünftige Zweifel", also begründete, nachvollziehbare, rationale Zweifel.
Einzelne Zeugenaussagen, die absolut nicht in die Timeline des Tattages passen, begründen keine solchen. Der Vater kann nur wiedergeben, was der Sohn ihm gesagt hat, es bleibt also, egal, was er dazu sagen wird, bei den beiden Kindern, deren Aussagen vor Gericht schon von denen bei der Polizei abwichen und auch sonst recht lückenhaft und unsicher schienen.
Was der Begriff "proaktiv" im Zusammenhang mit einer Zeugenaussage, zu der man bekanntlich geladen wird, zu suchen hat, und warum daraus auch noch eine Richtung ableitbar sein soll, erschließt sich vermutlich nicht nur mir nicht.
paddgo schrieb:Angeklagte gut darstellen, die Anklage anzweifeln.
Wenn du und die beiden Herren überzeugt seid, damit würde sie gut dastehen oder gar Zweifel entstehen, dann ist ja alles gut.
Oder ihr lebt zufällig im selben Paralleluniversum.
paddgo schrieb:Das meint dasselbe!
Wir müssten die/den User*in dazu fragen, du wirst das sicherlich trotz deiner selbstsicher vorgetragenen Überzeugung nicht beurteilen können. Die Formulierung deutet jedenfalls darauf hin, dass sie/er von einem aktuellen Appell an MR ausging, während Richter Schütt wohl einen Vergleich zog.
Du musst auch wirklich nicht auf alles antworten, besonders mir nicht, ich lege keinen übersteigerten Wert auf großspurig vorgetragenes Halbwissen, dem es grundlegend an Substanz fehlt.
AlteTante schrieb:Wahrscheinlich hofft sie auf Mitleid, möglicherweise in dem Glauben, dass sie dann mildernde Umstände bekommt.
Zumindest die Tatsache, dass es im deutschen Strafrecht keine mildernden Umstände bei Mord gibt, werden ihr die beiden Verteidiger doch schon nahegebracht haben?!
Scooby7 schrieb:Weshalb fragt man dann überhaupt Zeugen, falls die Tatsachen vorher schon feststehen? Kostet doch nur Geld...🤔
Die Verteidigung wollte die 3 Kinder hören, dem wurde entsprochen, um nicht völlig unnötig einen Revisionsgrund zu liefern.