wobel schrieb: - um Arbeit hat sie sich ja nicht gerissen).
Das würde ich so pauschal nicht sagen, sie ging aber doch sehr selektiv mit ihren Arbeitsvorlieben um. Normales Arbeitsleben war halt doof, wobei ich glaube, dass es da weniger das "Arbeiten" an sich als die damit verbundenen Zwänge wie pünktliches Erscheinen, dauerhafte Anwesenheit und kein nach gusto auf dem Handy rumtexten waren, die sie daran so gruselig fand. Mit den Pferden und im Stall "arbeiten" ging ja wunderbar. Klar, dass ist auch Pflicht, Körpereinsatz und Zeitaufwand, aber dann doch überschaubar und zeitmäßig auch anders einteilbar. Auch klar, dass sie bei den gröberen Sachen Hilfe von Matthias mit Maschinen und auch von Olaf hatte, aber ich denke, dass sie selber schon auch gut hingelangt hat (die Tierärztin hatte ja ihre offenbar auffälligen "Muckis" erwähnt, von nix kommen die ja nicht).
Aber auch, wenn sie selber im Stall tatkräfig hingelangt hat und bei Olaf ja scheinbar auch wie daheim ein- und ausgegangen ist, lässt sich daraus keine Messerbenutzung oder Nichtbenutzung ableiten. Im Stall wird sie ihr eigenes Allroundmesser liegen gehabt und nicht dauernd das von Olaf geholt haben...
Das Messer weiß ich schwer einzuordnen.
Wer, bitte, ist so dämlich und klaut und hortet eine Tatwaffe, reinigt sie und bringt sie genau dann zurück, als alle schon drauf gucken? Und "versteckt" sie dann so, dass sie dann erst richtig auffällig wird? Na, ja, rhetorische Frage, wird wohl jemand sein, der auch so dämlich ist und Tümpeltourismus betreibt... Das Verschwinden und Wiederauftauchen und dazu auch das Verhalten bzw. Texte von Gina in dem Zusammenhang sind einfach wirklich kurios. Dass das Messer da immer in der Tür steckte, wusste sie m. E. sehr wohl, da dürfte sie oft genug daran vorbeigelaufen sein oder auch mitbekommen haben, wie Olaf es benutzt.
Kurios sind eigentlich auch die Erkenntnisse aus den Laborergebnissen, wie man sie aus den oben zitierten Tickern zusammenfiseln bzw -raten kann: Richtig ist, dass ein Labor nur das untersucht, was beauftragt wurde - und nicht einen Fietz mehr. Ich arbeite sehr viel mit einem Umwelttechnik-Labor, wenn ich einen Patzer im Laborauftrag habe, habe ich den dann auch im Prüfbericht. Ein Labor muss die Ergebnisse auf Plausibilität überprüfen, nicht aber den eingegangenen Laborauftrag. "Mein" Labor ist so nett und ruft bei offensichtlichen Auffälligkeiten im Auftrag oder bei sehr ungewöhnlichen Laborergebnissen auch mal an und fragt nach, ob da was geändert werden soll, das müsste es aber nicht.
Bei den DNA-Untersuchungen komme ich auf Grundlage der uns so vorliegenden Infos logikmäßig ins Schleudern. Laut den Infos aus den Tickern wurde bei der ersten Unteruchung auf DNA von Gina und Fabian untersucht, nicht aber auf die von Olaf. Hier kommen meine drei ???... Man untersucht DNA an einem Asservat doch nicht auf eine bestimmte Person hin, oder liege ich da falsch? Es wird doch auf DNA generell untersucht, wenn ich DNA finde (egal, von wem) und die auswertbar ist, dann habe ich erstmal ein mehr oder weniger gutes DNA-Profil, dass ich dann mit den DNA-Profilen der potentiell involvierten Personen abgleiche. Ich muss doch für Olaf's DNA nicht nochmal extra untersuchen. Ist hier jemand fachlich firm und kann meine Fragezeichen aufklären?