Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
um 01:28Sie war nie hilflos, sondern wusste genau, welche Schraube man drehen muss, bei welchem Menschen, um zum Ziel zu kommen.LilliVanilli schrieb:Stattdessen hat sie eine (Über-) Lebenstatik gelernt, die völlig aus der ethisch-moralischen Norm rausfällt - die aber immer positiv verstärkt wurde, es führte ja zum scheinbaren Erfolg. Mit Norm-Maßstäben ist sie komplett hilflos, die Werkzeuge hat sie einfach nicht. Nicht aus purer Bösartigkeit. Sondern vornehmlich, weil sie es nicht kann.
Ihre Vergewaltigungsgeschichte, Glasknochen, Tumor, 2 brutale Exfreunde, eine drogenabhängige Mutter, ein 7jähriger, der ihre Beziehung zerstören will, angezündete Zöpfe, ein schwieriges eigenes Kind, ein Freund, der sie in einen Satteldiebstahl reinzieht, EWR wegen "weiß ich selber nicht"... Das geht ewig so weiter.
All das kann man glauben und ihr unterstellen, dass es mit einer anderen Kindheit, unter anderen Umständen, eben Anders geworden wäre.
Ich persönlich glaube Nichts davon.
Würde man dies alles von einem 29-jährigen Mann gehört haben, (selbst wenn dieser Vater eines Gleichaltrigen wäre) der im Verdacht stünde, ein Kind ermordet zu haben, gebe es hier einige Diskussionen nicht.
Alleine die Tatsache ein Kind, ohne Absprache mit den Eltern, abzuholen ist absolut inakzeptabel ( falls sie "nur Mittäter" wäre). Dass sie vor seiner Tür stand, ist unstrittig.
Ab dem Zeitpunkt des Abholens hätte sie sich jederzeit umentscheiden können, ihn zurück bringen
Mein Fazit ist ein Anderes: sie war nie hilflos aus ihrer Sicht und sie stand aus "purer Boshaftigkeit" vor der Tür..

