Vor etwa fünf Jahren kam Gina H. laut dem "Spiegel" dann mit Fabians Vater zusammen, der sich zuvor von Fabians Mutter getrennt hatte. [...] Der Achtjährige hatte seit der Trennung seiner Eltern erst seit einigen Monaten wieder Umgang mit seinem Vater.
Diesen Teil verstehe ich immernoch nicht.
Für mich ist das nach wie vor nicht näher definiert ab wann Gina Kontakt zu Fabian hatte ("seit der Trennung erst seit einigen Monaten wieder Umgang"). Für mich klang es immer so, als hätte Fabian im Rahmen der Beziehung zwischen seinem Vater und Gina mit Gina Kontakt bekommen, wie muß ich mir das vorstellen?
Dass Fabian während der 5 Jahre (!!!) der Beziehung der beiden zwar zu Gina Kontakt hatte, aber nicht zu seinem Vater? Wie kommt sowas zustande?
Oder dass Fabian Gina erst seit einigen Monaten überhaupt kannte? Das klang ja bisher ganz anders.
Wie und wann kam der Kontakt zwischen Fabian und Gina zustande?
Ich blick da echt nicht durch, vielleicht hab ich auch 'nen Knoten im Hirn - kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?
"Normal" bzw. nachvollziehbar wäre für mich:
Fabians Eltern trennen sich vor 5 Jahren. Nach der (völlig normalen) Streit-/Trauer-/Klärungsphase (die inkl. der Scheidungs-Streitigkeiten locker ein paar Monate, oft sogar Jahre dauern kann) lernt Fabian die neue Freundin seines Vaters kennen und verbringt ab da viel Zeit bei ihr und ihrem etwa gleichaltrigen Sohn, eine Win-win-Situation für alle Beteiligten inklusive der berufstätigen leiblichen Mutter.
Aber so war es ja anscheinend nicht, es war ja immer die Rede vom "ERSTEN Papa-Wochenende" seit der Trennung (vor 5 Jahren!!!).
Hat Fabian während der 5 Jahre zwar Zeit bei Gina verbracht, aber nicht bei seinem Vater? Welchen Sinn ergibt das? War Gina als Tagesmutter engagiert? Oder wie kommt sie dazu auf das Kind ihres Freundes aufzupassen, während dieser genau dieses Kind eigentlich garnicht sehen darf?
Was lief da während Corona? Homeschooling bei Gina? Während die leibliche Mutter weiter normal gearbeitet hat?
Ich versteh's nicht...