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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

24.054 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 13:38
Zitat von InterestedInterested schrieb:Fraglich ist doch, warum die Verteidigung nicht schon zu Prozessbeginn oder lange davor, das Messer als Beweismittel eingebracht hat?
Zumal es der Verteidigung ja gar nicht in die Hände spielt. Nehmen wir mal an es handelt sich um ein Messer mit mind. 10 cm Klingenlänge (sonst wäre es höchstwahrscheinlich jetzt im Nachgang auch gar nicht sichergestellt worden):

1. Es befindet sich kein Blut von Fabian und keine DNA von der TV daran - nicht tatrelevant

2. Es befindet sich Fabians Blut am Messer aber keine DNA von der TV sondern nur fremde DNA - nach so langer Zeit wahrscheinlich Fremd-DNA, die erst nach der Tat ans Messer gelangt ist.

3. Es befindet sich Fabians Blut am Messer und DNA der TV - Volltreffer FÜR die Anklage

4. Es befindet sich kein Blut von Fabian am Messer aber DNA der TV - spricht eher FÜR die Anklage

Relevant im Sinne der Verteidigung ist nur Fall 2. Und, mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist das? Dazu kommen noch etliche Verunreinigungen....

Die Verteidigung möchte mMn nur auf der Schiene fahren, dass nicht allen Hinweisen nachgegangen und schlampig gearbeitet wird. That's it. Damit werden sie wohl nicht weit kommen. Wir sind erst an Prozesstag 4 und schon jetzt zieht sich die Schlinge immer enger. Wir werden noch einige heftige Überraschungen erleben wenn es am nächsten Prozesstag um die Aussage der Polizisten geht - Spekulation: auch hier wird die TV nicht gut weg kommen....


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 14:02
Ich denke auch das es nicht das Tatmesser ist, denn wer wäre so dumm es ausgerechnet in Güstrow in den Mülleimer zu entsorgen, aber naja..
Dieser Fall hat doch hohe Wellen geschlagen, die Frage ist warum sich dann derjenige nicht meldet dessen Messer das war. Ist ja schließlich kein Verbrechen ein Messer in den Mülleimer zu werfen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 14:27
@Retsiemfoh
Dennoch denke ich nicht, dass JEDER aus der Region über den Fall informiert ist. Und selbst wenn: Manche Menschen möchten einfach keinen Stress und keinen unnötigen Aufwand.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 14:44
Ich weiß nicht wie oft ich beispielsweise in den letzten 6 Monaten
diverse Messer im Müll gesehen habe. Oft in der Gelben Tonne,
wo sie im Grunde nicht entsorgt werden sollen.
Und ganz sicher gab es in dem Zeitraum mehrere Straftaten, wo
Messer mit im Spiel waren.
Aber soll man nun jedes Mal die Polizei deswegen rufen?

Das ist doch utopisch und die Pol würde sich veralbert vorkommen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 15:14
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Aber soll man nun jedes Mal die Polizei deswegen rufen?
Naja aber es geht hier eben um einen Mordfall.
Tatsächlich habe ich noch nie irgendein Messer gefunden, auch nicht im Müll. Man kann aber schon erwarten, dass dem nachgegangen wird wenn in der Nähe ein kleiner Junge ermordet wird und die Tatwaffe fehlt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 15:40
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Wieso sollte man es da ausgerechnet am Wohnort des Opfers entsorgen?
Wenn es tatsächlich das Tatmesser sein sollte, was ich nicht glaube, dann könnte Gina es absichtlich in Güstrow entsorgt haben, um Dorina oder Raffaela zu belasten.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 15:51
Och, am 10.10. der Mord, am 6.11.die Verhaftung und irgendwann im Dezember der fund des Messers ausgerechnet von jemand der den Erzeuger v Fabian zumindest entfernt kennt🙄


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 16:44
Der Vater dreht seine Aussagen im Prozess zugunsten der Angeklagten und ein gefundenes Messer wird eingebracht, für das die Verteidigung schon letztes Jahr einen Beweisantrag hätte stellen können. Warum man diese beiden "Bomben" erst im Prozess platzen ließ, ist mE klar .. man hat sonst nix. Meine einzige Befürchtung in dem Fall ist, dass er so endet wie der Fall Nadine E. aus Eglosheim, wo sich der mutmaßliche Täter im Gefängnis suizidierte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 17:15
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Meine einzige Befürchtung in dem Fall ist, dass er so endet wie der Fall Nadine E. aus Eglosheim, wo sich der mutmaßliche Täter im Gefängnis suizidierte.
Das wird eher Darsow 2.0 werden - nur, ob MR so lange durchhält, wie Darsow's Frau wage ich zu bezweifeln.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 18:08
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Dennoch denke ich nicht, dass JEDER aus der Region über den Fall informiert ist. Und selbst wenn: Manche Menschen möchten einfach keinen Stress und keinen unnötigen Aufwand.
@CurlySue_
Gut möglich, es gibt immer Leute die nichts mitkriegen. Aber wenn, dann sollte man bei einem Mordfall vielleicht doch mal über seinen eigenen Schatten springen, auch wenn man sonst nichts mit der Polizei zu tun haben will.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 18:15
Na es gab ja wohl 2 Suizid Versuche(wohl vor der Haft), aber eben nur Versuche. Warum sie scheiterten wurde nicht bekannt


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 18:27
Zitat von Gast009Gast009 schrieb:Da jetzt am 4. Prozesstag bekannt wurde, dass MR wieder fremdflirtet und daten will, wird GH vor Eifersucht und Wut kochen und ich kann mir gut vorstellen, dass dies zu einer erneuten Krise führen wird...
Ja, für die kontrollsüchtige GH muss das die Hölle sein. Vorher hat sie ihn mit manipulierenden Anrufen sowie Sprach- und Textnachrichten zugebombt, um sich das Gefühl zu geben, ihn kontrollieren zu können. Jetzt hat sie wahrscheinlich 2 h Telefonkontingent pro Woche und 2 x 2 h Besuchsrecht pro Monat, die reichen müssen, um die Leine stramm genug in der Hand zu behalten.
Und dazwischen 24/7 Zeit sich allein in der Zelle ausmalen zu können, wie er mit anderen Frauen textet oder diese in Groß Breesen empfängt, ohne dass sie einfordern kann, dass er per Zoomcall seine Wohnung abfilmt, damit sie sicher ist, dass er auch wirklich allein ist.
Zitat von BohoBoho schrieb:Das wird eher Darsow 2.0 werden - nur, ob MR so lange durchhält, wie Darsow's Frau wage ich zu bezweifeln.
Und er hat PR-technisch schon jetzt deutlich weniger Sympathiepunkte als Frau Darsow. Junge, blonde Frau, die die drei Kinder - davon eins geboren als der Vater schon "unschuldig" inhaftiert war, - wegen eines Justizskandals alleine groß ziehen muss und treu zu ihrem Mann steht, der als kleiner Angestellter stets das Wohl seiner kleinen Familie im Auge hatte und 3 Jobs hatte, um das bescheidene Reihenhäuschen abzubezahlen wirkt halt sympathischer als ein Bierschwamm, dem die Aufklärung des Schicksals seines ermordeten 8jährigen egaler ist, als der Versuch, seine ihn melkende, ihn dafür körperlich umso mehr beglückende, übermäßig gierige blonde Möchtegernturnierreiterin und multiple Ponyhalterin, der vorgeworfen wird, sein "lästiges Anhängsel" ermordet zu haben, durch vorgetäuschte Gedächtnislücken aus dem Knast zu bolzen.
Zumal er offenbar nicht mal 4 Monate ohne Fremdflirten durchgehalten hat.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 21:34
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Eine Tatwaffe wird von Tätern halt eilig in einen Mülleimer geworfen, wenn sie akut auf der Flucht sind und nicht wollen, dass man sie mit der Tatwaffe in der Hand erwischt. Hat es ein Täter nach der Tat aber samt Tatwaffe erstmal vom Tatort weggeschickt, ohne dass überhaupt bemerkt wurde, dass eine Tat stattgefunden hat, hat er doch jede Menge Zeit, die Tatwaffe so geschickt loszuwerden, dass sie nie wieder gefunden wird.
Völlig logisch. Im vorliegenden Fall hat es keine Fluchtsituation gegeben, in deren Verlauf der Täter bzw. die Täterin nach dem Mord verfolgt wurde und sich des Messers in höchster Panik in einem Müllkorb in Güstrow entledigen musste. Und das Tatwerkzeug Tage oder Wochen später ausgerechnet hier loszuwerden, wäre dumm und fahrlässig.

Und dennoch: Mit dem Hinweis darauf können Ermittler den Fund eines Messers am Wohnort eines Mordopfers nicht einfach abtun. Da mögen die Umstände noch so obskur wirken: Eine Prüfung sollte Pflicht sein - schon um alle Ermittlungsansätze auszuschöpfen und sich nicht nachsagen zu lassen, man habe verdächtige Gegenstände außer Acht gelassen.

Es gibt Verteidiger, die lauern nur auf solche Nachlässigkeiten, um daraus Revisionsgründe zu konstruieren. Motto: Es wurde Spuren nicht nachgegangen, die auf alternative Täter deuten könnten. Offenbar hat man die Gefahr nun auch erkannt, eine nachträgliche Untersuchung des Messers verfügt und den ominösen Finder der Stichwaffe als Zeugen geladen.

Das ist gut so. So unwahrscheinlich es sein dürfte, dass dieses Messer identisch mit der Tatwaffe ist, so fahrlässig wäre es, mit einer Nichtbeachtung dieses Fundes Futter für den Vorwurf einseitiger Ermittlungen zu liefern.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 21:47
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und genau das ist ein Aspekt der Heimtücke. Sie hat seine Arglosigkeit ihr gegenüber als ihm vertraute erwachsene Person ausgenutzt, um ihn in eine ihr gegenüber hilflose Lage ( im Auto, am Tümpel) zu bringen, um ihn dort töten zu können.
@Grillage
Das war von mir nur ein Entwurf, wie es dazu gekommen sein könnte, dass der Junge in ihr Auto stieg.
Nur eine Vermutung.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.05.2026 um 22:23
Es gibt rein theoretisch 2 Möglichkeiten, wie GH den Jungen einfach und schnell ins Auto kriegen konnte

1.) bei einem möglichem Aufeinandertreffen am Vortag, könnte Fabian ihr erzählt haben, daß ein Papa Wochenende ansteht, daß er aber Samstag vormittags mit seiner Mama Fußballschuhe kaufen gehen muß. …“leider müssen wir aber am Samstag bevor ich zu Papa fahre noch Fußballschuhe kaufen, aber ich hoffe Mama hat morgen nach der Arbeit Zeit“ (oder ähnlich…)
So könnte sie ihn mit: „Hey komm, wir gehen Fußballschuhe kaufen“ ins Auto gebracht haben.

2.) Es gibt da die Aussage oder das Interviews des Gemüsehändlers (nachzulesen hier)
Klar ist: Anders als sonst tauchte Fabian an diesem Tag auch nicht beim Obst- und Gemüsehandel "Öz Akan" in der historischen Altstadt auf. Dort kam er fast täglich vorbei, holte Obst und Gemüse, bekam von den Mitarbeitern manchmal eine Capri-Sonne geschenkt.
Eigentümer Salih Akan beschreibt den Achtjährigen als lebenslustig, sein quietschendes Fahrrad habe man schon von Weitem gehört. Fabian sei ein sensibler, gutgläubiger Junge gewesen, sagt Akan. Und auch er bestätigt: Der Junge wäre nie ohne sein Handy aus dem Haus gegangen, er sei so stolz darauf gewesen.
Vielleicht machte er sich an diesem Tag ohne Handy, damit es die Mutter nicht bemerkt, bzw. orten kann auf den Weg zum Gemüsemann um sich was zu essen zu kaufen, und wurde quasi auf der Straße von GH entdeckt?

Sobald er im Auto war, ist ja prinzipiell egal was sie ihm zuvor erzählt hatte- er hatte dann ja keine Chance egal wie sehr er sich gewundert haben mag, warum sie mit ihm nun in den Wald fährt.



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Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Mir ist schleierhaft, wie die sich jetzt abzeichnende Tendenz noch gedreht werden könnte. Ich rechne eher damit, dass noch zusätzliche Indizien vorgebracht werden.
Da kommen ja noch die ganzen forensischen Gutachten, und ich erinnere hierzu an das Statement von Herrn Nowak, der bei Haftprüfung sagte, daß sich der Verdacht erhärtet habe.
Doch die Staatsanwaltschaft zeigt sich zuversichtlich: „Der Tatverdacht hat sich seit der Festnahme eher verdichtet als entkräftet“, erklärte Nowack gegenüber t-online.
Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/mordfall-fabian-verteidiger-zweifelt-beweise-bei-haftpruefung-an-94056482.html
Zitat von wobelwobel schrieb:Mir ist nicht so ganz klar worauf das mit dem Messer abzielen soll ehrlich gesagt.
Ablenkungsmanöver? Verzögerung? Häh? Worauf sollte die Verteidigung denn warten?
Auf die "schlechten" Ermittlungen und Vorverurteilung der G
Zitat von XianiXiani schrieb:Reine Spekulation: Vielleicht ist es das Messer, was in Dorinas Haushalt fehlt. Soweit ich mich erinnern kann, sagte sie aus, es ist abhanden gekommen. Sie sagte nicht, sie hat es weggeschmissen, verschenkt o. ä
Das fehlende Messer aus Dorinas Haushalt stammte aus einem Messerblock, und da kann man ja in etwa abschätzen was da für ein Messer fehlt (Breite u Klingenlänge), bzw. ist es möglich zu recherchieren was für Messer in diesem Messerblock enthalten sind, und welches nun fehlt. Ich tippe mal, dass das fehlende Messer nicht an das für die Tat benutzte kommt (Klingenlänge von mindestens 10 cm und einer Klingenbreite von mindestens 1,5 cm). Ansonsten hätte man Dorina ja nicht so schnell ausgeschlossen, und außerdem hat sie ja ein Alibi.
Ich vermute ehrlich gesagt auch, dass das „Haltestellenmesser“ bereits bei der Beschreibung durchgefallen ist, und man sich deshalb nicht näher dafür interessierte.
Zitat von XianiXiani schrieb:Vielleicht will die Verteidigung bzw. Gina Dorina die Tat unterjubeln. Aus Verteidigersicht legt man jetzt das Fundament. Die Mutter von Fabians Freund, die von fragwürdigen Zuständen in dem Haushalt berichtet. Wer weiß was noch kommt.
Ich gehe leider davon aus, dass genau das der Plan dieses Herrn L. ist. Deshalb wurde Raffaela aus dem Saal gebeten, weil er die hundertpro noch als Zeugin benennen wird, und deshalb seine ekelhafte Nachfrage bei der Mutter des Freundes
Gina H.s Anwalt Thomas Löcker hakt erneut bei der Zeugin nach: „Sie sollen über die Mutter von Fabian gesagt haben: 'Ich halte sie für lieblos gegenüber Fabian und auch überhaupt nicht für fürsorglich‘.“ Die Mutter von Fabians bestem Freund wird deutlich: „Ja, das hab ich so gesagt. Der Junge wollte nicht nach Hause.“ Löcker: „Sie sagten, er müsse sich um alles selber kümmern.“ „Ja. Sich sein Essen alleine kaufen, sich sein Essen alleine zubereiten.“ Es sind harte Vorwürfe, die sich Fabians Mutter anhören muss.
Und dass er höchstwahrscheinlich -trotz des Wissens um ihr Alibi- hier versucht sie als alternative Täterin ins Spiel zu bringen zeigt doch klar und deutlich, dass die Verteidigung nichts Entkräftendes hat und hier bestenfalls eben Zweifel an der Schuld streuen muss anstatt Gegengutachten beizusteuern.
Zitat von Gast009Gast009 schrieb:Da jetzt am 4. Prozesstag bekannt wurde, dass MR wieder fremdflirtet und daten will, wird GH vor Eifersucht und Wut kochen und ich kann mir gut vorstellen, dass dies zu einer erneuten Krise führen wird...
Feiert das eigentlich außer mir noch wer? Schade dass nirgends erwähnt wurde wie sie reagiert hat.
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb:Wir werden noch einige heftige Überraschungen erleben wenn es am nächsten Prozesstag um die Aussage der Polizisten geht - Spekulation: auch hier wird die TV nicht gut weg kommen....
Kannst Spekulation streichen :D
Als sie die Leiche vier Tage später angeblich bei einem Spaziergang „zufällig“ entdeckte, verhielt sie sich einem der ersten Beamten am Tatort zufolge merkwürdig. Sie stellte sich als eine Art Stiefmutter vor – und habe dabei „kalt und emotionslos“ gewirkt. Der Beamte hielt das schriftlich fest, heißt es im Spiegel.
Quelle: https://www.fr.de/panorama/mordfall-fabian-aus-guestrow-neuer-gina-ersten-hinweis-auf-motiv-zr-94236367.html


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.05.2026 um 09:26
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Wenn es tatsächlich das Tatmesser sein sollte, was ich nicht glaube, dann könnte Gina es absichtlich in Güstrow entsorgt haben, um Dorina oder Raffaela zu belasten.
Dazu müßten aber erstmal Spuren von Dorina oder Raffaela daran nachweisbar sein - und das dürfte so ziemlich das unwahrscheinlichste Szenario überhaupt sein (mal abgesehen davon dass Dorina ein absolut wasserdichtes Alibi hat).
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Sobald er im Auto war, ist ja prinzipiell egal was sie ihm zuvor erzählt hatte- er hatte dann ja keine Chance egal wie sehr er sich gewundert haben mag, warum sie mit ihm nun in den Wald fährt.
Genau. Deshalb bringt es auch nichts da weiter zu spekulieren mit welchen Argumenten sie ihn aus dem Haus und in ihr Auto gelockt hat.
Am Ende spielt es nun mal keine Rolle. Einen 8jährigen aus dem Haus zu locken ist sehr viel einfacher als ihn zu erstechen.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Da kommen ja noch die ganzen forensischen Gutachten, und ich erinnere hierzu an das Statement von Herrn Nowak, der bei Haftprüfung sagte, daß sich der Verdacht erhärtet habe.
Doch die Staatsanwaltschaft zeigt sich zuversichtlich: „Der Tatverdacht hat sich seit der Festnahme eher verdichtet als entkräftet“, erklärte Nowack gegenüber t-online.
Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/mordfall-fabian-verteidiger-zweifelt-beweise-bei-haftpruefung-an-94056482.html
Also da stört mich tatsächlich dieses "eher" - das les ich nämlich lange nicht so optimistisch wie Du. Für mich bedeutet das, dass sie zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr hatten als vorher sondern dass sie aus den bereits vorhandenen Indizien mehr herauslesen konnten. Sonst hätte es dieses "eher" nicht gebraucht. Und StA Nowak achtet meinem Gefühl nach und berufsbedingt sehr genau auf seine Worte.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Das fehlende Messer aus Dorinas Haushalt stammte aus einem Messerblock, und da kann man ja in etwa abschätzen was da für ein Messer fehlt (Breite u Klingenlänge), bzw. ist es möglich zu recherchieren was für Messer in diesem Messerblock enthalten sind, und welches nun fehlt. Ich tippe mal, dass das fehlende Messer nicht an das für die Tat benutzte kommt (Klingenlänge von mindestens 10 cm und einer Klingenbreite von mindestens 1,5 cm). Ansonsten hätte man Dorina ja nicht so schnell ausgeschlossen, und außerdem hat sie ja ein Alibi.
Also so selten sind Messer in diesen Dimensionen nun wirklich nicht. 10cm Klingenlänge und 1,5cm Klingenbreite - das ist die Größe von ganz normalen kleinen (!!!) Küchenmessern die man z.B. nimmt um Obst zu schälen etc.. Diese Sorte Küchenmesser dürfte nun wirklich jeder zuhause haben. Übrigens eher selten in einem Messerblock, denn den braucht man ja eigentlich für die größeren Messer.
Mir erschließt sich auch nicht warum da von "mindestens" die Rede ist. Also wenn ich einen Abdruck von etwas habe, dann würde ich doch eher so rechnen dass dieses Etwas maximal so groß gewesen sein kann und nicht minimal - oder hab ich auch da einen Knoten im Hirn?
Mit einem kleinen Messer kann ich halt maximal dessen Stichtiefe erzielen, mit einem großen aber eben auch eine weit kleinere als dessen Klingenlänge.
Also wenn mich jemand angreifen würde und ich mir das Messer aussuchen könnte, mit dem ich mich verteidige - ich würde definitiv nicht das kleine Obstmesserchen dafür hernehmen sondern doch eher ein wesentlich größeres.
Welche Messer mit längerer Klinge haben nur 1,5cm Klingenbreite? Eigentlich nur Filetiermesser.
Und jetzt frag ich Euch mal: Wie viele von Euch haben sowas überhaupt? Also ich hab keines, denn was sollte ich schon filetieren müssen? Mein Ex hatte eines, aber weder hat er das jemals benutzt (OK, der hat auch eigentlich nie gekocht) noch ich. Ich tippe mal höchstens 5% der Nicht-Profiköche/Metzger/Fischer haben sowas und benutzen es auch.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.05.2026 um 09:34
Mein Fazit aus diesen Messer-Überlegungen: Ich glaube nicht dass es ein Küchenmesser war, schon garnicht dass das Messer bewußt zum Töten ausgesucht wurde. Viel eher glaube ich, dass es sich da um ein x-beliebiges größeres Taschenmesser oder Tool wie einen Leatherman gehandelt hat den sie zufällig dabei hatte, das sich ohnehin im Auto befand etc..
Auch das wieder ein Punkt der für mich gegen einen echten "Plan" spricht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.05.2026 um 09:40
Zitat von wobelwobel schrieb:Mir erschließt sich auch nicht warum da von "mindestens" die Rede ist. Also wenn ich einen Abdruck von etwas habe, dann würde ich doch eher so rechnen dass dieses Etwas maximal so groß gewesen sein kann und nicht minimal - oder hab ich auch da einen Knoten im Hirn?
Als Laie würd ich denken dass das Messer mindestens 10 cm war, weil die max Schnitttiefe im Körper 10 cm betrug, es könnte demnach auch länger gewesen sein , nur reichte die Kraft evtl nicht aus bis zum Klingenansatz zuzustechen, ich hätte es so verstanden


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.05.2026 um 09:44
Zitat von wobelwobel schrieb:Mein Fazit aus diesen Messer-Überlegungen: Ich glaube nicht dass es ein Küchenmesser war, schon garnicht dass das Messer bewußt zum Töten ausgesucht wurde. Viel eher glaube ich, dass es sich da um ein x-beliebiges größeres Taschenmesser oder Tool wie einen Leatherman gehandelt hat den sie zufällig dabei hatte, das sich ohnehin im Auto befand etc..
Auch das wieder ein Punkt der für mich gegen einen echten "Plan" spricht.
Dem würde ich mich anschließen, so etwas könnte sie auch generell mit in ihrer Reithose, die haben ja meist so seitliche Taschen am Bein mitgeführt haben, sie wird so ein Messer öfter mal brauchen um zb Heuballen aufzuschneiden


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.05.2026 um 09:45
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Als Laie würd ich denken dass das Messer mindestens 10 cm war, weil die max Schnitttiefe im Körper 10 cm betrug, es könnte demnach auch länger gewesen sein , nur reichte die Kraft evtl nicht aus bis zum Klingenansatz zuzustechen, ich hätte es so verstanden
Das verstehe ich, aber ich verstehe nicht warum es ein Küchenmesser gewesen sein soll.
Wenn man plant jemanden zu erstechen (ohnehin nicht die erste Wahl würde ich meinen), sucht man sich doch ein besser geeignetes Messer dafür aus?
Die Klingenbreite von "mindestens" 1,5cm dürfte auf so gut wie jedes Messer zutreffen, von Obstmesserchen bis Schlachtermesser.


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