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Mord an Frauke Liebs

98.874 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

05.08.2026 um 11:04
@MGunderson
Das ist aus meiner Sicht zu vereinfacht gedacht.

Die Handys hatten früher nur begrenzt Speicherkapazität und wir wissen nicht wie Frauke mit ihren SMS umgegangen ist, wie viel sie gelöscht hat, wie viele sie aufgehoben hat.

Wenn der Speicher voll war und keine neue SMS eingehen konnte (die Nachrichten bleiben beim Netzanbieter soweit ich weiß auf on hold) dann muss es nicht so gewesen sein, dass keine aktive Nutzung nach einschalten des Handys möglich ist.

Das Nokia 6230 hatte auch einen guten Prozessor, wenn 50 SMS aufeinmal eintrudeln halte ich es für unwahrscheinlich, dass das Handy Minutenlang blockiert ist und einfror.

Aber: Ist nur meine Einschätzung, kein Gewähr.


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Mord an Frauke Liebs

05.08.2026 um 12:10
Gute Gedanken, danke @Kangaroo
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Wenn der Speicher voll war und keine neue SMS eingehen konnte
Die Freitags SMS und der anschliessende Anruf ihres Bruders könnten der Moment gewesen sein, wo das Handy am längsten eingeschaltet war.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Das Nokia 6230 hatte auch einen guten Prozessor, wenn 50 SMS aufeinmal eintrudeln halte ich es für unwahrscheinlich, dass das Handy Minutenlang blockiert ist und einfror.
Da bin ich unsicher, wann genau die Blockiermeldung kam. Bei aufploppen nach Anschalten oder beim öffnen/ansehen wollen.


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Mord an Frauke Liebs

05.08.2026 um 12:17
@MGunderson
Zitat von MGundersonMGunderson schrieb:Die Freitags SMS und der anschliessende Anruf ihres Bruders könnten der Moment gewesen sein, wo das Handy am längsten eingeschaltet war.
Dem würde ich zustimmen.
Zitat von MGundersonMGunderson schrieb:Da bin ich unsicher, wann genau die Blockiermeldung kam. Bei aufploppen nach Anschalten oder beim öffnen/ansehen wollen.
Kann ich leider auch nur mutmaßen.
Ich denke für die Kollegen aus dem Thread, welche das jeweilige Modell haben wird es auch schwer prüfbar sein aber vielleicht kommt dazu noch Input.

Aber nur um Allgemein klarzustellen:
Es kann durchaus sein, dass der Täter abseits der Anrufe auch mehrere Minuten mit den eingehenden SMS Nachrichten zu kämpfen hatte. Will das nicht ausschließen.
Wollte da nur etwas relativieren aber ich danke dir, dass du es auch dementsprechend so aufgefasst hast @MGunderson


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Mord an Frauke Liebs

05.08.2026 um 13:10
Worüber ich mich immer gewundert habe.

Warum hat er sich die Mühe gemacht immer nach Paderborn zu fahren? Immer so lange unterwegs für ganz kurze Anrufe ist doch total unlogisch.

Er hätte sie doch von unterwegs irgendwo in der Walachei anrufen lassen können.

Oder während der Fahrt. Stattdessen immer das Risiko auf der Fahrt nach Paderborn in eine Kontrolle zu kommen oder so.


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Mord an Frauke Liebs

05.08.2026 um 13:22
Zitat von chipperchipper schrieb:Warum hat er sich die Mühe gemacht immer nach Paderborn zu fahren? Immer so lange unterwegs für ganz kurze Anrufe ist doch total unlogisch.
Ein Grund könnte sein , dass er ja in Paderborn war und garnicht so weit fahren musste


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Mord an Frauke Liebs

05.08.2026 um 13:27
@chipper
Wir wissen ja nicht wo sich Opfer und Täter aufgehalten haben.
Die Annahmen der weiten Strecken beruhen ja eher auf die Fallanalyse dass die Anrufe in Paderborn den Grund hatten, von Nieheim abzulenken.


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Mord an Frauke Liebs

05.08.2026 um 23:05
Wenn man sich die Örtlichkeiten nochmals auf Maps anschaut. Alle in dem Fall bekannten Örtlichkeiten, sind es Ort der ersten SMS und Auffindeort des Leichnams, die östlich außerhalb von Paderborn sind.

Der Rest findet in Paderborn bzw. am Rande von Paderborn statt. Nieheim als Beginn steht für mich als spontaner nächtlicher Ausflug. Durch die Gegend cruisen, gerade für Frauke ja durchaus interessant gewesen. Auf dem damaligen Nato Gelände gibt es seit 2013 eine Rennstrecke für Autos und Motorräder. 2006 gab es diesbezüglich bereits Pläne und Proteste. Ich würde glatt vermuten, dass es in der Gegend bereits eine gewisse Tuning Auto/Motorrad Szene gab. Die Nachfrage nach so einer Rennstrecke kommt idR nicht von ungefähr.

https://www.graeflicher-park.de/presse/zehn-jahre-bilster-berg/

Der Täter bekommt mit, dass Frauke gesucht wird. Kennt sich vielleicht selbst mit Sendemasten/Funk oder Ähnliches aus. Also fährt er nach Paderborn und lässt Frauke telefonieren. Die Ortung zeigt, dass sie in PB ist und bestätigt ihre Aussage ,,Ich komme nach Hause.."

Der Leichnam wird letztlich wieder östlich von PB gefunden. Warum? Weil der Täter sich dort auskennt. Er kennt wenig befahrene Straßen/ verlassene Wälder etc. Und es ist außerhalb des Bereichs, wo nach Frauke gesucht werden könnte. Denn nach den Anrufen lag der Fokus bei Nieheim und PB.


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Mord an Frauke Liebs

06.08.2026 um 17:15
Zitat von nebelkindnebelkind schrieb:Leichnam wird letztlich wieder östlich von PB gefunden. Warum
Ja den Verdacht habe ich schon lange. Er ist immer vom Norden gekommen und dann nach Westen. Bis er östlich von Paderborn angekommen ist.

Da wo man das Mädchen gefunden hat ist ja auch dort in der Gegend .

Aber trotzdem wäre ich der Täter gewesen.. ich hätte Paderborn nicht getreten ich hätte woanders sie telefonieren lassen.

Wieder andere User ja geschrieben hat kann natürlich auch da sein und liegen. Vielleicht hat er später an die Ermittlung gedacht ach die war ja wirklich in Paderborn.

Oder sie konnte rausgucken und hat gesehen ach ich bin ja wirklich in Paderborn und hat ihr damit eine teuflische Hoffnung gemacht.

Vielleicht hat sich das sogar bis Sonntag geglaubt.

Meiner bescheidene Meinung nach muss aber am Montag irgendwas passiert sein keinen Anruf.

Und am letzten Telefonat hat sie ja nicht mehr gesagt ich komme heute nach Hause oder so. Sondern auf die Frage geantwortet wann kommst du nach Hause ich weiß es nicht


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Mord an Frauke Liebs

06.08.2026 um 22:26
Zitat von chipperchipper schrieb:Oder sie konnte rausgucken und hat gesehen ach ich bin ja wirklich in Paderborn und hat ihr damit eine teuflische Hoffnung gemacht.

Vielleicht hat sich das sogar bis Sonntag geglaubt.
Das ist aus meiner Sicht eine nicht unwahrscheinliche Vermutung. Fahrten des Täters mit Frauke Liebs in ihr vertrautes Gebiet, verschafften ihr möglicherweise den Glauben, dass dieser tatsächlich irgendwann von ihr ablassen könnte, um sein möglicherweise geäußertes Versprechen sie z. B. vor ihrer Wohnung frei zu lassen, auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.


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Mord an Frauke Liebs

06.08.2026 um 22:50
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Das ist aus meiner Sicht eine nicht unwahrscheinliche Vermutung. Fahrten des Täters mit Frauke Liebs in ihr vertrautes Gebiet, verschafften ihr möglicherweise den Glauben, dass dieser tatsächlich irgendwann von ihr ablassen könnte, um sein möglicherweise geäußertes Versprechen sie z. B. vor ihrer Wohnung frei zu lassen, auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.
Davon gehe ich auch aus. Vermutlich war es auch das, was Frauke in der Situation so ruhig und zuversichtlich und dementsprechend auch berechenbar bei den Telefonaten blieben ließ. Was wiederum dafür sorgte, dass die Polizei keinen Handlungsbedarf sah.
Zitat von chipperchipper schrieb:Aber trotzdem wäre ich der Täter gewesen.. ich hätte Paderborn nicht getreten ich hätte woanders sie telefonieren lassen.
Wie oben bereits geschrieben. Er hat Frauke damit ruhig gehalten und ihr Hoffnung gemacht, die sie wiederum an ihre Familie weiter gab. Aber vor allem hat dies dazu geführt, dass die Polizei kein Handlungsbedarf sah. Frauke sagt sie ist und PB und kommt bald zurück, die Anrufe kamen aus PB und so schien alles erstmal halb so dramatisch.

Hinzu kommt. Wie weit hätte der Täter noch fahren sollen? Oder alternativ wohin? Er hat es schon grandios geregelt, dass er immer wieder nach PB gefahren ist. Die frage wäre, ob diese ganz bewusst so gewählt war oder es sich womöglich aus Gründen wie Berufstätigkeit ergab oder es wirklich unüberlegt war und sich später als grandios raus stellte.


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Mord an Frauke Liebs

07.08.2026 um 11:49
Zitat von nebelkindnebelkind schrieb:oben bereits geschrieben. Er hat Frauke damit ruhig gehalten und ihr Hoffnung gemacht, die sie wiederum an ihre Familie weiter gab. Aber vor allem hat dies dazu geführt, dass die Polizei kein Handlungsbedarf sah. Frauke sagt sie ist und PB und kommt bald zurück, die Anrufe kamen aus PB und so schien alles erstmal halb so dramatisch.
Das war ja was leider so gut geklappt hat. Durch diese Anrufe hat die Polizei ja wirklich geglaubt ach sie meldet sich und es ist alles halb so schlimm bzw dramatisch.

Was mich aber wirklich noch wundert. Das nach diesen Anruf am Dienstag die Mutter bei der Polizei war. Und die Mutter von einem Polizisten angeblich . Angemotzt wurde glauben sie da läuft ein kranker sexualtäter herum.

Aber man weiß ja nicht ob der Mutter alles erzählt wurde von diesem Telefonat. Für mich waren es zwei entscheidende Sätze. Wirst du festgehalten ja. Ich wäre gerne bei euch ich wäre gerne zu Hause.

Da hätte doch die Polizei eigentlich merken müssen sie ist nicht freiwillig weg. Aber man weiß nicht ob die Mutter diese Sätze überhaupt erfahren hat. Vielleicht wie bei stille Post irgendwo geht immer etwas verloren.

Vielleicht wäre es besser gewesen wenn nach diesem Telefonat der Ex-Freund zusammen mit ihrer Schwester zur Polizei gegangen wäre und das Protokoll hingelegt hätte und nicht die Mutter


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Mord an Frauke Liebs

09.08.2026 um 07:48
Für alle, die der Fall interessiert, ich bin bei Medium auf eine neue aber schlüssige Fallanalyse gestoßen.
Dem anonymen Autor geht es um keinerlei finanzielle Interessen und er hat auf ca. 100 Seiten
In Form einer Kriminalerzählung den Fall neu beleuchtet. Neu daran ist, dass er die Paderborner Landroute für Fahrradfahrer detailliert mit dem Verbrechen in Zusammenhang bringt.
Hier der link:
t1p.de/Liebs


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Mord an Frauke Liebs

09.08.2026 um 08:20
@Mesloh55
Neu ist das irgendwie nicht:

Beitrag von Dr.Edelfrosch (Seite 4.838)
Beitrag von Ozz (Seite 4.931)


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Mord an Frauke Liebs

09.08.2026 um 08:56
Zitat von Mesloh55Mesloh55 schrieb:Für alle, die der Fall interessiert, ich bin bei Medium auf eine neue aber schlüssige Fallanalyse gestoßen.
@Mesloh55
Wie schon gesagt weder neu und zudem keine Fallanalyse.
Das ist reine Unterhaltung und sollte nicht zu ernst genommen werden.


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Mord an Frauke Liebs

12.08.2026 um 11:37
Noch ein paar Wochen, dann wäre die Tat verjährt wenn es kein Mord war sondern Totschlag :(
Es ist schon krass, wie schnell die Zeit vergeht ..


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Mord an Frauke Liebs

12.08.2026 um 13:33
Ja echt die Zeit rast nur dahin und ich denke das der Fall nicht mehr geklärt wird. Egal ob er nun Totschlag oder Mord war?
Es sei denn , dass eventuell Mitwisser ihr schweigen brechen oder der Täter selbst? Aber das ist eher hypothetisch.


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Mord an Frauke Liebs

12.08.2026 um 20:03
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Es ist schon krass, wie schnell die Zeit vergeht ..
Was mir dabei immer wieder in den Sinn kommt. Wir sind hier viele, die damals im gleichen Alter wie Frauke waren. Wo stehen wir heute, was ist die letzten 20 Jahre in unserem Leben passiert? Frauke hatte nicht die Chance auf diese 20 Jahre, aber der Täter... Wenn er auch halbwegs in Fraukes war, wie hat er die letzten Jahre verbracht? Klassischer Werdegang? Heirat, Familie evtl eigenes Haus? Wie sehr hat die Tat ihn bei den verschiedenen Lebensabschnitten beschäftigt.

Oder sitzt er womöglich für eine andere Tat im Gefängnis?


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Mord an Frauke Liebs

12.08.2026 um 20:11
@nebelkind
Das frage ich mich auch tatsächlich.
Vorallem stelle man sich vor, er führte nach der Tat ein ganz normales Leben und Niemand würde von ihm vermuten, dass er solch eine Tat begangen hat.

Ich hab da einen anderen Fall im Kopf, kann mich aber nicht mehr genau erinnern welcher das war.
Da hatte der Mörder als die Tat aufgeklärt wurde Frau und zwei Kinder .. Die Frau natürlich total geschockt.

Will mir nicht vorstellen, wie es einem den Boden unter die Füßen wegzieht wenn sich herausstellt, der Mensch den man liebt hat gemordet.
Glaube ganz lange würde man das gar nicht glauben.

Bin ein bisschen jünger als Frauke und wenn ich darüber nachdenke, was ich alles in den letzten 20 Jahren erlebt habe.

Was ist deine Vermutung, ist der Täter nochmal straffällig geworden oder denkst du es war etwas einmaliges?


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Mord an Frauke Liebs

16.08.2026 um 10:05
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit den technischen Rahmenbedingungen aus dem Jahr 2006 im Fall Frauke Liebs.

Heutzutage wird in Diskussionen oft so getan, als sei der Täter ein geniales Phantom gewesen, das ein unlösbares, hochkomplexes Rätsel konstruiert hat. Wenn man sich aber die Kriminaltechnik und Infrastruktur der damaligen WM-Tage anschaut, wird schnell klar: Ein Täter musste damals überhaupt nicht besonders klug oder strategisch begabt sein. Der Fall wäre heute wahrscheinlich gelöst, weil der Täter damals schlicht von massiven technischen Lücken profitiert hat, die es heute so nicht mehr gibt.

Die Trägheit der Ortung:
Funkzellen könnten 2006 bei Vermisstenfällen oft erst mit Tagen Verzögerung bürokratisch abgefragt werden. Der Täter muss nicht clever gewesen sein – er lief einfach zeitlich immer einen Schritt voraus, weil das System einfach langsam war. Heute würde eine automatische Live-Ortung den Standort noch während des Telefonats auf den Bildschirm der Ermittler werfen.

Kein GPS in Handys: Frauke hatte ein altes Nokia-Tastenhandy ohne integriertes GPS. Eine Funkzelle in einem Industriegebiet konnte damals einen Radius von mehreren Kilometern umfassen. Der Täter musste sich also nicht mal Mühe beim Verstecken geben, die Technik war schlicht zu ungenau.

Die blinde Umgebung: 2006 gab es in den Gewerbegebieten kaum hochauflösende Überwachungskameras, keine privaten Dashcams und keine Kennzeichenscanner. Heute hinterlässt jede Fahrt durch eine Stadt automatische digitale Spuren. Damals war der öffentliche Raum nachts quasi komplett unüberwacht.

Fehlende Audio-Forensik:
Da Gespräche damals über das Mobilfunknetz oft stark rauschten und es keine automatischen polizeilichen Mitschnitte gab, musste man sich komplett auf die subjektiven Gedächtnisprotokolle der Familie und das Umfeld verlassen. Eventuelle mechanische Schnitte, Brüche oder qualitative Ungereimtheiten in der Leitung waren im damaligen Netzrauschen für die Betroffenen unhörbar.

Für mich war die Tat kein kriminelles Meisterwerk, sondern das Produkt einer technologischen Übergangsphase. Der Täter hatte schlichtweg Glück mit den Schwachstellen der damaligen Zeit.

Wie seht ihr das? Kam der Täter über die Technik-Lücken einfach viel zu leicht davon?


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Mord an Frauke Liebs

16.08.2026 um 14:47
@scriptkiddy06
Du lässt dabei vieles außer acht ..

Klar kann der Täter auch einfach von technischen Lücken profitiert haben und ja damals war die Technik an Überwachungskameras nicht so wie heutzutage.

Trotzdem hat der Täter folgendes getan:
- Scheinbar Frauke abgegriffen ohne dass es Jemand bemerkt hat
- Frauke telefonieren lassen ohne dass sie sich verplappert ausgenommen dem "Ja .. Nein Nein"
- Dle Leiche ablegen sodass sie erst spät gefunden wurde, ohne dass es Jemand bemerkt
- Mit dem Opfer Strecken zurücklegt zu den Anruf Örtlichkeiten ohne entdeckt zu werden.

Kann jeder denken, was er will aber ich halte die Tat für detailiert geplant.


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