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Der Mordfall Weimar

5.254 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Mordfall Weimar

Der Mordfall Weimar

um 16:27
@sören42

Respekt für die Recherche


Kann die Überschrift

"Das Ungeheuer u. die Rakete" heißen? Demnach wäre das Haus eine Rakete?

Im Januar 1986 explodierte die Challenger, das war damals ja ne Zeitlang in debn Medien, und vermutlich waren infolgedessen Raketen, Weltraum etc. für Kinder "das" Thema.



Ungeheuer und RaketeOriginal anzeigen (0,6 MB)


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um 16:32
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Die Erwartungshaltung war eher, dass Familie und gerade die Ehefrauen es hinnehmen.
Ich glaube, die Ehen der beiden Schwestern waren nicht so untypisch fuer die damalige Zeit. Frueh geschlossene Ehen, geringen Bildungsstand, kein Beruf, der die Frau oder gar ihre Familie haette ernähren können. Da hat man sich mit vielem 'arrangiert'.
Als jemand, der in den 1980er Jahren in einem abgelegenen Dorf im Mittelgebirge aufgewachsen ist, kann ich das nur bestätigen. Der Wind drehte sich zwar langsam, die Frauen ließen sich nicht mehr alles gefallen. Aber solche familiären Umstände gab es und die waren auch bekannt.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich denke auch, dass die Überschrift "Das Ungeheuer und die Räuber" bedeutet, hatte mich aber gewundert, warum eine Kindergärtnerin sowas auf eine Kinderzeichnung schreiben sollte, weil sowohl Ungeheuer als auch Räuber etwas sind, was Kindern doch eher Angst macht.
Zitat von AusLeipzigAusLeipzig schrieb:@two-cents
@sören42
@Grillage

Ich bin sehr beeindruckt, ich glaube ihr habt dieses Rätsel gelöst!
Ebenso. Hat eigentlich schon jemand daran gedacht, Herrn RA Strate zu informieren?
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Umso mehr ärgert es mich, dass Strate sowas in seinem Antrag verwurstet. (...) Finde ich echt eine super schwache Leistung und einen billigen Versuch, mit schmuddeligen Finger auf andere Menschen zu zeigen, nur damit seine Mandantin weniger verdächtig aussieht.
Also ich hatte eher ein Problem damit, dass er - unabhängig vom Ungeheuer mit den Räubern - diese Bilder einfach dem Gericht vor die Füße wirft. Zusammen mit einer reinen Vermutung. Auch wenn man an einen Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch glaubt, so ist es schlicht kein Indiz dafür. Und nun auch noch weitestgehend in diesem Thread widerlegt.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Wie soll RE denn als Angehöriger der US- Army an Benzos gekommen sein, der Truppenarzt wird sie ihm kaum verordnet haben, und auch als Koch war er ein reguläres Mitglied der Streitkräfte und hätte eben als Soldat jederzeit mit einem Drogenscreening rechnen müssen.
Benzodiazepine oder Neuroleptika sind keine Drogen, sondern Medikamente, die damals wie heute zahlreich von Ärzten legal verschrieben werden und früher noch viel zahlreicher verschrieben wurden (ein Mehrfaches zu heute). Sicher auch von Truppenärzten. Z.B. bei Schlafproblemen, Unruhe, Nervosität.

Bei bestimmungsmäßigen Gebrauch gibt es keine wesentlichen Einschränkungen. Das ist kein Heroin und das sind auch keine Partydrogen. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass etwaige Drogenscreenings der US-Armee Benzodiazepine mit umfasst haben. Man hielt diese Medikamente in den 1970ern für relativ harmlos.


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um 16:36
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Das regelmäßig getestet wird und wurde kann man in dem Artikel von 2014 wo zahlreiche Angehörige nach einer ausgelassenen Partynacht vor dem Eingang der Yokota Air Base in Japan warteten, weil eben mal wieder random getestet wurde.
Der Artikel wird kaum auf das Jahr 1982 oder 86 zutreffen
Ich hatte Dich bereits gefragt
Zitat von EichenstarkEichenstark schrieb:
Zitat von margarethamargaretha schrieb:1982 geht er in die Army, und ab da musste er eigentlich täglich mit random Drogen-und Urintests rechnen;
KA wie das Anfang der 80er gehandhabt wurde
Gab es diese Tests damals schon?
Abgesehen davon, war der Schwager Koch bei der Army ;) Glaub nicht dass der getestet worden wär
Leider keine Antwort
Wurden in Hersfeld bei der Army Anfang der 80er regelmäßige Drogentest durchgeführt und wenn ja welche
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Die hatten doch noch eine gemeinsame Wohnung, sogar Schlafzimmer, wie es klingt.
Sonst hätte er kaum nachts aus der Wohnung einen Stock runter zu der Weimar Wohnung gegen können
Aber warum wohnte er noch da es war ja nicht seine Wohnung


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um 16:43
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Hat eigentlich schon jemand daran gedacht, Herrn RA Strate zu informieren?
Oder direkt das Landgericht Darmstadt?


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um 17:26
Zitat von EichenstarkEichenstark schrieb:Nicht fernliegend dass es an der Melanie und der Karola lag wenn er pädophil sein sollte
Wie meinst du das @Eichenstark ?


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Der Mordfall Weimar

um 20:00
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Benzodiazepine oder Neuroleptika sind keine Drogen, sondern Medikamente, die damals wie heute zahlreich von Ärzten legal verschrieben werden und früher noch viel zahlreicher verschrieben wurden (ein Mehrfaches zu heute). Sicher auch von Truppenärzten. Z.B. bei Schlafproblemen, Unruhe, Nervosität

Bei bestimmungsmäßigen Gebrauch gibt es keine wesentlichen Einschränkungen. Das ist kein Heroin und das sind auch keine Partydrogen. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass etwaige Drogenscreenings der US-Armee Benzodiazepine mit umfasst haben. Man hielt diese Medikamente in den 1970ern für relativ harmlos.
Das ist mir bekannt, aber Strate behauptet ja aber , daß RE Meth Konsument gewesen sei, und deshalb einen Vorrat an "Downern" gehabt hätte

RE gibt den Konsum von Meth für 1980-1981 zu, für später gibt es keinen Beleg. Ein Zimmerkollege oder Mitbewohner sagte wohl aus, er habe bereits 1978 Meth genommen.
Was die Strafkammer bei ihrer in dem letzten Satz getroffenen Schuldzuweisung nicht wusste:
Der im August 1984 in der Ausbacher Straße 3 als Ehemann von Brigitte Elliott eingezogene
Raymond Elliott war seit 1980 regelmäßiger Konsument von Methamphetaminen („Crystal
Meth“). In seiner Anhörung durch die kalifornische Polizei behauptete er zwar, dass dies nur
für die Jahre 1980 bis 1981 gelte. Ein Landsmann, der mit ihm 1978 das Zimmer teilte, bestätigte
jedoch den regelmäßigen Konsum von Metamphetaminen (beschrieben mit dem Slang-
Wort “crank“) auch für 1978..
Wer – wie Raymond Elliott – wahrscheinlich regelmäßig Methamphetamine schluckt, hat auch
zumeist die Gegengifte parat, die die aufputschenden Wirkungen von „Crystal Meth“, wenn
erforderlich, dämpfen. Das sind Benzodiazepine (Valium, Adumbran, Tavor und Rohypnol),wie sie auch im Urteil zitiert werden. Allein verabreicht (oder heimlich eingeflößt) haben sie exakt die ermüdenden und bewusstseinstrübenden Wirkungen, wie sie bei Reinhard Weimar
festgestellt wurden.
Quelle: Wiederaufnahmeantrag 2026

RA Strate hat keine Quelle dafür, daß RE nach 1981 weiterhin Meth konsumierte, das ist schlicht eine Annahme von ihm die er anhand der court records über RE nicht beweisen kann.
Zitat von EichenstarkEichenstark schrieb:Der Artikel wird kaum auf das Jahr 1982 oder 86 zutreffen
Während des kalten Krieges und zeitlich näher zu Vietnam bzw. dem Erkennen des Problems, Gründung des Sonderbüros für Drogenmissbrauchsprävention war das noch mehr Thema als zu Friedenszeiten. Ich dachte das wäre hier ersichtlich
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Die Amis waren da geprägt durch Vietnam auch strikt. sh. Operation Golden Flow
In May 1971, Nixon declared a war on drugs and announces the creation of the Special Action Office for Drug Abuse Prevention (SAODAP), and in September 1971, operation golden flow goes into effect.
Im Mai 1971 erklärte Nixon den Krieg gegen Drogen und kündigte die Gründung des Sonderbüros für Drogenmissbrauchsprävention (SAODAP) Special Action Office for Drug Abuse Prevention an. Im September 1971 trat die Operation Golden Flow in Kraft.
Zitat von EichenstarkEichenstark schrieb:Wurden in Hersfeld bei der Army Anfang der 80er regelmäßige Drogentest durchgeführt und wenn ja welche
Ich weiß nicht welche Tests in den Pheeters Barracks durchgeführt wurden, aber die Army wusste um das Problem und es gab einen Sonderausschuss für Drogenmissbrauch und -kontrolle im Repräsentantenhaus, der sich spätestens ab November 1978 mit der Situation in Deutschland befasste.
https://www.ojp.gov/pdffiles1/Digitization/123700NCJRS.pdf

Und hier ein Artikel aus 1981, der bestätigt, dass man ab Ende 1978/1979 dem Drogenproblem versuchte Herr zu werden.
In 1980 West German police seized a record 263 kilograms of heroin in raids across the country. Last year a sweep of one 15,000-strong U.S. military installation near Frankfurt resulted in the capture of $4 million worth of mostly marijuana and hashish and arrest of 146 U.S. soldiers. Another operation in northwest Germany netted 44 drug offenders, 18 of them U.S. soldiers. Military police seized 15.3 grams of heroin, 805 LSD tablets and 8,990 amphetamine pills. But they recovered only small amounts of hashish from the Americans arrested. Indeed, the joint U.S.-West German efforts have now begun to pay off —sort of. According to the latest Army figures, the number of soldiers caught using dangerous drugs like heroin has dropped an impressive 40% since last year. But there is a major catch: marijuana and cocaine use is soaring.
(…)
Last year courts-martial connected with cocaine, marijuana and hashish trafficking or use jumped an eye-opening 122%. The new drug of particular preference among U.S. servicemen? Cocaine, known in the street vernacular as coke.
Even more worrisome is the Army’s not so foolproof method of detecting cocaine use, which consists of descending on a unit without warning to administer urine tests on a spot basis. The tests are supposed to detect the presence of benzoylecgonine, a component of the drug. The system, like many an effective military operation, relies on surprise. Unfortunately, because of lax security in scheduling the tests, that element is not always present. Says one troubled officer: “In some places the troops find out through the grapevine about a urine test five days ahead of time. You can get most anything out of your system with that kind of lead time. We aren’t close to winning any drug war yet.”
Seit zwei Jahren arbeiten die US-Armee und die westdeutsche Regierung gemeinsam an einer Kampagne gegen die Welle des Konsums harter Drogen, die sowohl die deutsche Jugend als auch das US-Militärpersonal zu verschlingen droht. Im Jahr 1980 beschlagnahmte die westdeutsche Polizei bei Razzien im ganzen Land die Rekordmenge von 263 Kilogramm Heroin. Im vergangenen Jahr führte eine Razzia in einer 15.000 Mann starken US-Militäranlage in der Nähe von Frankfurt zur Beschlagnahmung von Drogen im Wert von 4 Millionen Dollar, hauptsächlich Marihuana und Haschisch, sowie zur Festnahme von 146 US-Soldaten. Bei einer weiteren Aktion im Nordwesten Deutschlands wurden 44 Drogendelinquenten festgenommen, darunter 18 US-Soldaten. Die Militärpolizei beschlagnahmte 15,3 Gramm Heroin, 805 LSD-Tabletten und 8.990 Amphetamin-Pillen. Bei den festgenommenen Amerikanern wurden jedoch nur geringe Mengen Haschisch sichergestellt. Tatsächlich beginnen sich die gemeinsamen Bemühungen der USA und Westdeutschlands nun auszuzahlen – gewissermaßen. Nach den neuesten Zahlen der Armee ist die Zahl der Soldaten, die beim Konsum gefährlicher Drogen wie Heroin erwischt wurden, seit dem letzten Jahr um beeindruckende 40 % gesunken.
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Militärgerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Handel oder Konsum von Kokain, Marihuana und Haschisch um erschreckende 122 %. Die neue Droge, die bei US-Soldaten besonders beliebt ist? Kokain, im Straßenjargon auch als „Coke“ bekannt.

Noch besorgniserregender ist die nicht gerade narrensichere Methode der Armee zur Aufdeckung von Kokainkonsum, die darin besteht, ohne Vorwarnung in einer Einheit aufzutauchen, um stichprobenartige Urintests durchzuführen. Die Tests sollen das Vorhandensein von Benzoylecgonin, einem Bestandteil der Droge, nachweisen. Das System stützt sich, wie so manche erfolgreiche Militäroperation, auf den Überraschungseffekt. Leider ist dieses Element aufgrund laxer Sicherheitsvorkehrungen bei der Planung der Tests nicht immer gegeben. Ein besorgter Offizier sagt: „An manchen Orten erfahren die Soldaten schon fünf Tage im Voraus durch die Gerüchteküche von einem Urintest. Mit einer solchen Vorlaufzeit kann man so gut wie alles aus dem Körper ausscheiden. Wir sind noch weit davon entfernt, irgendeinen Drogenkrieg zu gewinnen.“


▶ ab 1981 gab es stichprobenartige Urintests


In Recht und Praxis der psychischen Gesundheit im Militär von den Ärzten Dr. John P. Morgan M.D., und Pamela S. Puder M.D. aus dem Sommer 1989 Quelle steht dann noch:
The military has tested urine for drugs of abuse since 1971. (….)
The 1983 Einsel Commission, a toxicology panel, submitted recommendations that reformed the testing systems. This experience affects current nonmilitary testing programs. (…)

Das Militär führt seit 1971 Urintests auf Drogenmissbrauch durch. (…)
Die Einsel-Kommission von 1983, ein Gremium für Toxikologie, legte Empfehlungen vor, die zu einer Reform der Testverfahren führten. Diese Erfahrungen wirken sich auf die heutigen zivilen Testprogramme aus.
▶ Die US-Armee führt bei ihren Soldaten stichprobenartige Urintests durch, die 1983 reformiert wurden

Hier eine timeline zue Evolution der Testerei mit den Schlüsselphasen KLICK
3. Shift to Punitive Measures (1981 – 1983)

1981: USS Nimitz crash (14 dead) partly linked to drug use → massive policy shift.

Dec 1981: DoD authorizes punitive action (courts-martial, discharge) for positive tests. Expanded drug panel includes marijuana, cocaine, heroin, amphetamines, barbiturates, methaqualone, PCP.

1983: Review finds drug labs unreliable; 10,000+ discharged members offered return or reparations.

4. Forensic Standards & Program Maturation (1984 – 1988)

1984: DoD sets forensic standards for testing; panels of scientists formed. Methaqualone dropped from testing.

1985: THC cutoff lowered (20 → 15 ng/mL); cocaine cutoffs also lowered. Mandatory GC/MS confirmation introduced.

1986: Reagan orders drug testing for all federal civilian employees.

1987: LSD added to testing menu.

1988: THC & cocaine testing begins at MEPS; drug use in past 30 days drops to 4.8%.

3. Umstellung auf Strafmaßnahmen (1981 – 1983)

1981: Absturz der USS Nimitz (14 Tote) teilweise mit dem Drogenkonsum verbunden → massiver Politikwechsel.

Dez 1981: DoD genehmigt Strafmaßnahmen (Gerichte-Kriegsgerichte, Entlastung) für positive Tests. Erweiterte Drogen-Panel umfasst Marihuana, Kokain, Heroin, Amphetamine, Barbiturate, Methaqualon, PCP.

1983: Review findet Drogenlabore unzuverlässig; 10.000+ entlassene Mitglieder boten Rückgabe oder Reparationen an.

4. Forensische Standards und Programmreifung (1984 – 1988)

1984: DoD setzt forensische Standards für Tests; Schalungen von Wissenschaftlern gebildet. Methaqualone fiel aus dem Test.

1985: THC-Cutoff gesenkt (20 → 15 ng/ml); Kokain-Cutoffs senkten sich ebenfalls. Obligatorische GC/MS-Bestätigung eingeführt.

1986: Reagan befiehlt Drogentests für alle zivilen Angestellten des Bundes.

1987: LSD zum Testmenü hinzugefügt.

1988: THC- und Kokaintests beginnen bei MEPS; der Drogenkonsum in den letzten 30 Tagen sinkt auf 4,8%.




==========================================================================================



Der Antrag für das WAV wurde am Hamburg, ist vom 17.03.2026.
Auf Seite 126 ist ein Quelle verlinkt, die zuletzt am zuletzt am 26.03.2026 aufgerufen wurde 🤔

Dass das ein Vertipper ist, ist mir schon klar, aber sollte so ein Antrag nicht fehlerfrei sein?
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Umso mehr ärgert es mich, dass Strate sowas in seinem Antrag verwurstet. Wir haben hier ein paar Stunden gebraucht, um den Zusammenhand mit dem Buch rauszufinden. @Merricat hatte um 15:46 Uhr gefragt, was da auf dem Bild vermerkt ist, um 23:30 Uhr hatte @sören42 die Lösung und dabei ging die meiste Zeit drauf, die Beschriftung zu entziffern. Strate dürfe da kein Problem mit der Leserlichkeit der Beschriftung haben. und wenn ich Statt stundenlang auf das Bild zu starren und nach Hinweisen auf sexuell-konnotierte Elemente zu suchen, hätte er "Das Ungeheuer und die Räuber" mal einfach bei Google eingeben sollen, das liefert auf den ersten zwei Seiten von Suchergebnissen ausschließlich Teffer für dieses Kinderbuch.
Finde ich echt eine super schwache Leistung und einen billigen Versuch, mit schmuddeligen Finger auf andere Menschen zu zeigen, nur damit seine Mandantin weniger verdächtig aussieht.
word! Das gleiche mit dem Drogenmissbrauch, er stellt es als Fakt dar, daß RE Konsument war, obwohl er selbst nur bis 1981 angab, und sein Mitbewohner aus der Zeit von vor 1981 berichtete.


Drogen


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Der Mordfall Weimar

um 20:18
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Das ist mir bekannt, aber Strate behauptet ja aber, daß RE Meth Konsument gewesen sei, und deshalb einen Vorrat an "Downern" gehabt hätte
Aber das ist eine bloße Vermutung. Und selbst wenn RE Beruhigungsmittel gehabt hätte, ist das noch kein Beleg, ja noch nicht mal ein Indiz, dass er diese RW (gegen dessen Willen) eingeflößt hat.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Während des kalten Krieges und zeitlich näher zu Vietnam bzw. dem Erkennen des Problems, Gründung des Sonderbüros für Drogenmissbrauchsprävention war das noch mehr Thema als zu Friedenszeiten.
Aber das betrifft alles "harte Drogen", genannt wird Heroin, nicht Beruhigungsmedikamente wie sie RW eingenommen haben soll.

Zudem ist es nun mal so, dass RW ab 1985 psychisch krank wurde. Diese Krankheit hat er sicher nicht bekommen, weil er Benzodiazepine oder Neuroleptika genommen hat oder damit vergiftet worden ist. Sondern diese Medikamente werden genau für die Symptome verabreicht, die RW hatte. Angst, Panik, Schlafstörungen, Wahnvorstellungen.


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Der Mordfall Weimar

um 20:25
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Aber das betrifft alles "harte Drogen", genannt wird Heroin, nicht Beruhigungsmedikamente wie sie RW eingenommen haben soll.
Es geht aber doch um die Behauptung von Strate, daß RE Drogen konsumiert hätte und "Gegengifte" -die er RW eingeflösst haben soll-hatte.
Was die Strafkammer bei ihrer in dem letzten Satz getroffenen Schuldzuweisung nicht wusste:
Der im August 1984 in der Ausbacher Straße 3 als Ehemann von Brigitte Elliott eingezogene
Raymond Elliott war seit 1980 regelmäßiger Konsument von Methamphetaminen („Crystal
Meth“). In seiner Anhörung durch die kalifornische Polizei behauptete er zwar, dass dies nur
für die Jahre 1980 bis 1981 gelte. Ein Landsmann, der mit ihm 1978 das Zimmer teilte, bestätigte
jedoch den regelmäßigen Konsum von Metamphetaminen (beschrieben mit dem Slang-
Wort “crank“) auch für 197839..
Wer – wie Raymond Elliott – wahrscheinlich regelmäßig Methamphetamine schluckt, hat auch
zumeist die Gegengifte parat, die die aufputschenden Wirkungen von „Crystal Meth“, wenn
erforderlich, dämpfen. Das sind Benzodiazepine (Valium, Adumbran, Tavor und Rohypnol),
wie sie auch im Urteil zitiert werden. Allein verabreicht (oder heimlich eingeflößt) haben sie
exakt die ermüdenden und bewusstseinstrübenden Wirkungen, wie sie bei Reinhard Weimar
festgestellt wurden
Quelle: WA-Antrag Seite 134/135


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Der Mordfall Weimar

um 20:33
Zitat von margarethamargaretha schrieb:
Wer – wie Raymond Elliott – wahrscheinlich regelmäßig Methamphetamine schluckt, hat auch
zumeist die Gegengifte parat, die die aufputschenden Wirkungen von „Crystal Meth“, wenn
erforderlich, dämpfen. Das sind Benzodiazepine (Valium, Adumbran, Tavor und Rohypnol),
wie sie auch im Urteil zitiert werden. Allein verabreicht (oder heimlich eingeflößt) haben sie
exakt die ermüdenden und bewusstseinstrübenden Wirkungen, wie sie bei Reinhard Weimar
festgestellt wurden
Quelle: WA-Antrag Seite 134/135
Sag ich doch. Reine Spekulation von Strate. Quasi "ins Blaue hinein".

Wie die US-Armee in den 1980ern Drugscreening betrieben hat, ist hier ohne Belang.


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