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Wo ist Katrin Konert?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

11.09.2020 um 09:17
@EinElch
Grundsätzlich verstehe ich schon dass man in Martins Situation nicht unbedingt die Öffentlichkeit sucht. Aber die Anschuldigungen durch britta einfach so unkommentiert stehen zu lassen finde ich auch nicht optimal. Sie scheint ihn ja schon massiv rein reiten zu wollen.



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Wo ist Katrin Konert?

11.09.2020 um 10:00
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
Zumindest hätte es da die Hilfe einer anderen Person bedurft.
Wieso braucht man denn Hilfe bei der Beseitigung einer Person?
Zitat von FritzPhantom
FritzPhantom
schrieb:
Tausend Leute, die aussahen wie Katrin werden ja in dem Kaff bei Sauwetter genau um die Zeit auch nicht unterwegs gewesen sein.
Von "Tausend" redet ja auch keiner. Wobei ja schon einige an diesem Abend mit widrigen Wetterverhältnissen unterwegs waren für die Größe des Ortes.

Ich frage mich die ganze Zeit, ob die Polizei bei der Befragung direkt ausgesprochen haben, ob Katrin gesehen wurde, oder ob die Zeugen das von sich aus gesagt haben.
Zitat von FritzPhantom
FritzPhantom
schrieb:
Ich weiß nicht, warum wir das jetzt diskutieren
... Weil es durchaus noch Diskussionensbedarf dazu gibt. Es sind hier ja noch mehrere der Meinung, dass Zeugen nicht die Wahrheit gesagt haben.
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
Wie weit würdest Du denn den Umkreis ziehen wollen, d. h über wie viele Kilometer von Bergen/ Dumme entfernt? Die Landwirtschaftskammer hätte da sicher Zahlen parat
Ich denke an einen maximal 800 Meter Umkreis.



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11.09.2020 um 10:07
Zitat von area69
area69
schrieb:
Geradezu unverständlich ist es im Fall von Martin, der von seiner Exfreundin Britta ja mehr oder weniger offen belastet wird.
Zitat von area69
area69
schrieb:
Aber die Anschuldigungen durch britta
Jetzt aber bitte, wenn möglich, mit Quelle: An welcher Stelle im Podcast belastet Britta Martin "mehr oder weniger offen" bzw. von welchen Anschuldigungen reden wir hier? Sie hat lediglich bestätigt, dass Martin erst nach dem Filmstart wieder bei ihr vorbeikam...das mit dem Auto fand sie zwar auch "blöd" von ihm, kann aber durchaus, und auf den Gedanken kommt die Journalistin ja auch, mit der "Auto-Fixierung" von ihm erklärt werden. Eine "mehr oder weniger offene Belastung" mit der Tat bzw. eine konkret ausgesprochene Anschuldigung seitens Britta höre ich da "leider" nicht heraus.

Im Fall von Tanja war es ja so, dass sie explizit gefragt wurde, ob sie glaubt, dass ihr Ex (Christian) etwas mit der Sache zu tun hat, was sie verneinte. Britta hingegen wird diese (Entscheidungs-)Frage jedenfalls nicht gestellt. Daher kann man auch nicht, nur weil sie ihn nicht von sich aus entlastet, behaupten, dass sie ihn in irgendeiner Weise belastet hat. Der Umkehrschluss funktioniert so nicht. Da interpretiert man mMn zuviel hinein.
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Und ich bin mir fast sicher, dass es für die stündige Abweichung eine glaubwürdige Darstellung von Martin gibt.
Würde es so eine glaubwürdige Darstellung geben, dann hätte man Martin schon längst als möglichen Täter ausgeklammert. Im Podcast jedenfalls spricht Herr Rusche in Bezug auf Martin von dem "immer noch Tatverdächtigen".
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Die Freundin kann ja auch falsche angaben gemacht haben.
Dann müsste sie wiederum von der Mutter und einer Bekannten bzw. Nachbarin gedeckt werden. Britta hat ja im Podcast angegeben, dass sie den Film zusammen mit diesen geschaut hat (bevor Martin dazukam). Bei der Mutter kann man sich das vielleicht noch vorstellen, bei der Bekannten/ Nachbarin eher weniger, wenn man bedenkt, dass wir es mit einer Vermisstensache bzw. einem vermuteten Tötungsdelikt zu tun haben.
Festhalten kann man, dass sie sich nicht sicher ist, wann genau Martin wieder bei ihr auftauchte.
Gleichwohl ist es interessant, dass Britta im Dezember 2001 ihre Aussage änderte. Inwiefern sie die Aussage abänderte wird leider nicht erwähnt und sie wird darauf ja auch nicht angesprochen. Vielleicht hat sie sich ja gegenüber den Journalisten "off the record", also ohne Mitschnitt, dazu geäußert. Ist aber reine Spekulation.



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11.09.2020 um 10:57
Zitat von Apo_Andreas
Apo_Andreas
schrieb:
Würde es so eine glaubwürdige Darstellung geben, dann hätte man Martin schon längst als möglichen Täter ausgeklammert. Im Podcast jedenfalls spricht Herr Rusche in Bezug auf Martin von dem "immer noch Tatverdächtigen".
Auch wenn Rusch nicht an ein glaubwürdige Darstellung glaubt, heisst das nicht, dass es diese nicht gibt. Und bezüglich Tatverdächtig hält er alle Zeugen. Ein Tatmotiv mag er zu keinem Zeugen nennen.

Wie gesagt ich fand den Podcast sehr reisserisch aufgemacht. Da werden Zeugen einfach beschuldigt ohne hinlänglichen Tatverdacht. Weiter werden keine Entlastungsmerkmale genannt.



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11.09.2020 um 11:22
@Apo_Andreas
Britta sagt natürlich nicht: Martin war' s. Aber ich finde schon dass ihre ganze Darstellung schon dahin geht, Martin nicht gerade gut aussehen zu lassen. Ja, schade dass Schollähn/ Ziegler nicht so nachgehakt haben wie bei Tanja. Die Antwort von Britta hätte mich sehr interessiert.



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11.09.2020 um 12:00
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Da werden Zeugen einfach beschuldigt ohne hinlänglichen Tatverdacht
Hast du hierfür mal ein Beispiel?



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11.09.2020 um 12:11
Zitat von Einundzwanzig
Einundzwanzig
schrieb:
Wieso braucht man denn Hilfe bei der Beseitigung einer Person?
Das habe ich doch erklärt, weil alleine das zur Verfügung stehende Zeitfenster, bei den drei Jungs nicht ausgereicht hätte, für einen Verdeckungsmord und eine perfekte Leichenbeseitigung danach.
Also hätte jemand helfen müssen, die Leiche im Anschluss an die Tatbegehung zu beseitigen. Eine Zwischenablage wäre auch kaum ohne Mitwisserschaft anderer ( Eltern, Mitbewohner) möglich.
So weit ich weiß verfügte damals keiner der drei Jungs über ein eigenes Haus samt eigenem Grundstück. Und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt konnte man Katrins Leiche auch nicht sofort vergraben, ohne entsprechende Gerätschaften, abgesehen davon dass selbst bei warmen Temperaturen die Schaufelei zum Bsp. im Wald, wegen der Baumwurzeln sehr viel Zeit beansprucht.
Das in der Zeitleiste fehlende Zeitfenster für das alles, ist doch der springende Punkt bei den Jungs.
Meiner Meinung nach ist das der Punkt, der die Jungs als Täter zweifelhaft erscheinen lässt.



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11.09.2020 um 12:18
Ich weiß jetzt nicht mehr, wo ich das gelesen habe, irgendwo ganz am Anfang...
Da wurde doch ein Waldstück mit Hunden abgesucht, vielmehr eine Zufahrt. Gefunden wurde nichts, aber die Hunde schlugen an. Es könnte doch sein, dass man die Leiche schnell mal ins Gebüsch geworfen hat und dann am nächsten Tag besser versteckt hat.



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11.09.2020 um 12:28
@Rotmilan
Danke für deine Erklärung.

Ich bin aber immer noch bei den Schweinen, wenn es welche im Umkreis gibt.
Katrin über die Schulter, ab in den Stall, Tür zu. Das wars.
Dafür braucht man keine zweite Person.



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11.09.2020 um 12:29
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Und bezüglich Tatverdächtig hält er alle Zeugen. Ein Tatmotiv mag er zu keinem Zeugen nennen.
Da hast Du wohl Recht, Rusche geht ziemlich sicher davon aus, dass der Täter unter den besprochenen Tatverdächtigen aus dem Podcast zu finden ist.
Ich denke, dass Motiv ist klar. Verdeckungsmord, da eine dieser Personen, Katrin gegenüber auf der Fahrt sexuell übergriffig geworden ist. Da Katrin die Person kannte und evtl. gedroht hat, diese bei der Polizei anzuzeigen, musste sie sterben.
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Weiter werden keine Entlastungsmerkmale genannt.
Die Entlastungsmerkmale ergeben sich doch, bei genauerer Betrachtung. Gegen die Jungs als Täter spricht der sehr kurze Zeitraum, bei Beachtung der Zeitleiste in der sowohl der sexuelle Übergriff auf Katrin, die Ermordung von Katrin und die perfekte Verbringung der Leiche hätte erfolgen müssen.
Den Vermieter entlastet, dass gar nicht belegbar ist, woher er konkret wissen konnte, dass Katrin gegen Abend in Bergen aufhältig und auf außerdem auf der Suche nach einer Fahrgelegenheit nach Hause ist.

Rusche muss die Verdächtigen nicht entlasten, er muss sie möglichst überführen, das ist sein Job. Dabei müssen seine Ermittlungstatbestände für die Staatsanwaltschaft so gravierend sein, dass ein Untersuchungsrichter auch einen Haftbefehl gegen einen oder mehrere dieser Verdächtigen erlässt.
Dafür reichten die Ermittlungstatbestände aber nicht aus.



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11.09.2020 um 12:33
Zitat von Einundzwanzig
Einundzwanzig
schrieb:
Ich bin aber immer noch bei den Schweinen, wenn es welche im Umkreis gibt.
Katrin über die Schulter, ab in den Stall, Tür zu. Das wars.
Dafür braucht man keine zweite Person.
In diesem Fall hast Du Recht. Das ist so grausam, dass man es kaum aussprechen mag, allerdings durchaus im Bereich des Möglichen. Ich nehme aber an, dass Rusche sich dazu auch seine Gedanken gemacht hat, auch wenn er diese Option nicht direkt genannt hat.
Als Ermittler in einem von Landwirtschaft u Viehhaltung stark geprägten Landkreis wie Lüchow- D. muss man eigentlich diese Möglichkeit mitdenken.



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11.09.2020 um 12:37
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
Als Ermittler in einem von Landwirtschaft u Viehhaltung stark geprägten Landkreis wie Lüchow- D. muss man eigentlich diese Möglichkeit mitdenken.
Man kann nur hoffen, dass daran gedacht wurde. Mir persönlich erscheint die Ermittlungsarbeit sich eher auf die Personen konzentriert zu haben.

Wenn man diesen Gedanken mal weiterspinnt, dann brauch es dazu auch keinen weiteren Zeugen. Der Tierhalter muss das ja nicht gemerkt haben, dass jemand in seinem Stall war.



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11.09.2020 um 12:55
@FritzPhantom
@Einundzwanzig
ich glaube nicht, daß die Angehörigen von Katrin hier lesen wollen, daß sie ins Gebüsch geworfen worden ist, noch das sie
Schweinen vorgeworfen wurden.
Bitte nicht vergessen, daß hier vieleicht auch Angehörige lesen.



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11.09.2020 um 12:58
Zitat von Alexandra0711
Alexandra0711
schrieb:
daß sie ins Gebüsch geworfen worden ist,
Das hat keiner gesagt.
Sag mir bitte, wie ich das deiner Meinung nach umschreiben soll@Alexandra0711?
Dies ist ein Forum zum diskutieren. Dort gehört meiner Meinung nach auch "das Ende" dazu.



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11.09.2020 um 13:08
Zitat von Einundzwanzig
Einundzwanzig
schrieb:
Wenn man diesen Gedanken mal weiterspinnt, dann brauch es dazu auch keinen weiteren Zeugen. Der Tierhalter muss das ja nicht gemerkt haben, dass jemand in seinem Stall war.
Hier wird es aus meiner Sicht aber sehr unrealistisch

Der Tierhalter mag den eigentlichen Vorgang am Abend/Nacht zuvor evtl nicht bemerkt haben

Allerdings geht der dann am nächsten Tag sein Vieh versorgen. Und diese Zeit halte ich für zu kurz um eine Leiche wirklich rückstandslos zu verspeisen. Zumal es sich um Tiere handelt, die regelmäßig gefüttert werden, also nicht ausgehungert sind und über alles herfallen was sich ihnen bietet. Hinzu kommen noch prakmatische Sachen, wie die Kleidung/Schuhe etc von Katrin. Wurde die Leiche dann vorher vollständig entkleidet?



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11.09.2020 um 14:41
Es genügt wohl auch eine Kühltruhe im Keller, oder sowas, um eine Leiche für eine gewisse Zeit zwischen zu lagern und quasi ad hoc verschwinden zu lassen.
Vielleicht um sie dann später endgültig zu verbringen. Oder sie auf Privatgrund zu belassen, wo ohne Veranlassung nicht gesucht wird.



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11.09.2020 um 15:05
Zitat von Nev82
Nev82
schrieb:
Wurde die Leiche dann vorher vollständig entkleidet?
Wenn die Leiche nicht entkleidet war, bei der Ablage, lassen Wildtiere Kleidungsfetzen übrig. Füchse, Wölfe, Wildschweine u Aasfresser wie Greifvögel interessieren sich nicht für die Bekleidung. Diese werden sie soweit bearbeiten, dass sie an die menschlichen Überreste heran kommen, die Kleidungsreste werden im Umfeld der Ablage liegen gelassen.
Lediglich der Greifvogel Rotmilan ( mein Nick) polstert mit Müllresten oder auch Stofffetzen seine Nester aus. Da bleiben aber auch immer Reste von Müll oder Bekleidung in der Nähe, zurück.

Wie sich Hausschweine verhalten, vermag ich nicht zu sagen, aber ich vermute stark, dass es so laufen würde wie @Nev82
Zitat von Nev82
Nev82
schrieb:
Der Tierhalter mag den eigentlichen Vorgang am Abend/Nacht zuvor evtl nicht bemerkt haben

Allerdings geht der dann am nächsten Tag sein Vieh versorgen. Und diese Zeit halte ich für zu kurz um eine Leiche wirklich rückstandslos zu verspeisen. Zumal es sich um Tiere handelt, die regelmäßig gefüttert werden, also nicht ausgehungert sind und über alles herfallen was sich ihnen bietet. Hinzu kommen noch prakmatische Sachen, wie die Kleidung/Schuhe etc von Katrin. Wurde die Leiche dann vorher vollständig entkleidet?
es hier beschrieben hat.

Auch Wölfe lassen Reste ihrer Mahlzeiten an Ort und Stelle liegen und als Wildtiere werden sie halt nicht gefüttert, sondern müssen ihre Beute selbst erjagen.
Das konnte man in den letzten Jahren überall beobachten, wo Wölfe sowohl andere Wildtiere ( Rehe etc.) oder auch Schafe vom Bauern und andere in Gattern lebende Tiere wie z. Bsp. eingegattertes Damwild gerissen haben.



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11.09.2020 um 19:20
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
Der VM weigerte sich der Polizei zu sagen, wo er an jenem Abend als Katrin verschwand, bis Mitternacht aufhältig war. Warum tut er das?
Zitat von Apo_Andreas
Apo_Andreas
schrieb:
Vielleicht hatte er die Abwesenheit der Frau genutzt um eine Frau (nicht Katrin) zu besuchen oder er ist in Schaffhausen bzw. einem ähnlichen Etablissement gewesen und verheimlichte dies, um die Ehe nicht zu belasten und Dorftratsch zu vermeiden, und zieht das Ganze bis heute durch. Das halte ich für wahrscheinlicher als ein Zusammentreffen mit Katrin an dem Abend.
Das wäre eine Idee, ein uneheliches Kind besucht, sich ne Runde an illegalem Glücksspiel versucht, irgendwas anderes Verbotenes oder moralisch anrüchiges getan.
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
Er könnte sich Katrin als väterlicher, verständnisvoller Kumpel angedient haben. Und für den "Notfall" hat er Katrin eine seiner Handy Nummern gegeben.
Dann hätte man sicher davon gewusst, spätestens ihre beste Freundin.
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
Und damals konnte man noch ohne persönliche Datenangaben ohne Schwierigkeiten an Handykarten kommen und diese freischalten. Damit wäre dann auch keine Spur zum VM zurück verfolgbar.
Hä? Du meinst, der VM hat sich extra für sie ne andere Handynummer zugelegt?
Der Mobilfunkanbieter muss die Daten doch anhand der Nummer rausfinden können? Die wissen mit Sicherheit wen sie alles angerufen hat.
Zitat von Rick_Blaine
Rick_Blaine
schrieb:
Steile These. Wie kommt man auf so was. Ich kenne nahezu niemanden, der zwei Handies gleichzeitig hat.
Hm, bei mir reichen gerade nicht meine beiden Hände aus, um die zu zählen. Jede Menge Handwerker, welche ein Firmenhandy und ein privates besitzen, und etliche andere inclusive mir.
Hintergrund ist immer einfach: die Leute müssen dienstlich erreichbar sein, wollen nachts ihre Ruhe haben, oder Hinz und Kunz sollen die private nicht haben. Ich hab mir ne 2te Nummer zugelegt, als meine im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Netz auftauchte und ich fortan regelmäßig zwischen 23 und 6 Uhr angerufen wurde.
Aber das ist so lange her, mein Exmann hatte spätestens 2002 ein dienstliches Handy neben seinem eigenen. Zu der Zeit hab ich beruflich Abrechnungen für Diensthandys gemacht, da hatten auch viele schon ein privates.



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11.09.2020 um 20:07
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Und ich bin mir fast sicher, dass es für die stündige Abweichung eine glaubwürdige Darstellung von Martin gibt.
Zitat von Apo_Andreas
Apo_Andreas
schrieb:
Würde es so eine glaubwürdige Darstellung geben, dann hätte man Martin schon längst als möglichen Täter ausgeklammert.
Zitat von schluesselbund
schluesselbund
schrieb:
Auch wenn Rusch nicht an ein glaubwürdige Darstellung glaubt, heisst das nicht, dass es diese nicht gibt.
Verstehe ich nicht so ganz. Wenn Martin glaubhaft darlegen könnte, d. h. ggf. mit Zeugen aufwarten, wo er die Zeit über war - vom wahrscheinlichen Kontakt mit Katrin bis zum Besuch bei Britta, dann hätte er das doch bestimmt den Ermittlern gesagt. Aber stattdessen lässt er die ganzen Verhöre, die Observierungen (da Christians Auto ein Peilsender angeheftet wurde, kann man davon ausgehen, dass Martin ebenfalls so etwas untergejubelt wurde) inkl. jahrelangen Verdächtigungen über sich ergehen?!? Leuchtet mir jetzt nicht wirklich ein.
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
weil alleine das zur Verfügung stehende Zeitfenster, bei den drei Jungs nicht ausgereicht hätte, für einen Verdeckungsmord und eine perfekte Leichenbeseitigung danach.
Warum sind 45 - 120 Minuten nicht ausreichend bzgl. Tat und Verstecken des Körpers? Er muss nur so abgelegt werden, dass er längere Zeit nicht gefunden wird. Ob man dies jetzt als "perfekt" bezeichnen möchte...es müsste halt nur abgelegen genug sein, so dass die Polizei das Gebiet zwecks Durchforstung nicht in Erwägung zieht. 45 Minuten wären in der Tat recht knapp aber da würde ja evtl.
Zitat von FritzPhantom
FritzPhantom
schrieb:
Es könnte doch sein, dass man die Leiche schnell mal ins Gebüsch geworfen hat und dann am nächsten Tag besser versteckt hat.
greifen. Am 02.01. und 03.01. wäre theoretisch noch ausreichend Zeit gewesen für ein gründlicheres Verstecken.

Hat man jedoch 90 - 120 Minuten "Freiraum", so kann man in der Zeit so einiges anstellen und in viele Richtungen fahren. Als Beispiel: Tatbegehung zwischen 19.30 und 19.45 Uhr, kurz durchschnaufen, überlegen und dann 15 - 30 Minuten Richtung Uelzen gefahren, in einen Waldweg rein, dann den Körper 50 - 100 m in den Wald tragen und wieder zurück in Bergen ca. 20.45 Uhr. Nächsten Tag dann ggf. Reinigung des Autos bzw. Beseitigen der (gröbsten) Spuren. Die Welle ging ja erst am 04.01. richtig los...
Zitat von Iva
Iva
schrieb:
irgendwas anderes Verbotenes oder moralisch anrüchiges getan.
Hmm, Plot-Twist: Der Vermieter war in der fraglichen Zeit in Salderatzen...mit Martin :-)



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11.09.2020 um 20:21
Was eine großangelegte Absuche durch Polizeikräfte angeht, besteht doch hier das Problem das die Waldgebiete einfach riesig sind und man nicht auf gut Glück alles absuchen kann.
Zitat von Iva
Iva
schrieb:
Das wäre eine Idee, ein uneheliches Kind besucht, sich ne Runde an illegalem Glücksspiel versucht, irgendwas anderes Verbotenes oder moralisch anrüchiges getan.
Ein uneheliches Kind hat ein Anrecht auf Umgang mit seinem Vater und außerdem Unterhaltsanspruch und ist ehelichen Kindern in der Erbfolge gleich gestellt. Das war auch 2000 bereits der Fall.
Du glaubst Doch nicht, dass man als Ehemann ein uneheliches Kind über längere Zeit einer Ehefrau verschweigen kann? Da trudeln jeder Menge amtliche Briefe, Bescheide vom Jugendamt etc. und Anwaltsbriefe einer unehelichen Mutter beim Erzeuger ein.
Die Ehefrau wird das merken, eher früher oder später.

Illegales Glücksspiel... wäre in Hittfeld das nächste Casino, evtl. gibts auch in Magdeburg so etwas. Das ist mir aber zu viel Räuberpistole. Wenn er spielsüchtig wäre, wäre das Geld irgendwann knapp, die Ehefrau würde auch das merken.
Zitat von Iva
Iva
schrieb:
Dann hätte man sicher davon gewusst, spätestens ihre beste Freundin.
Warum sollte sie das ihrer Freundin erzählen, sie war ja nicht in den VM verliebt. Ich hatte auch mal eine Handy Nummer für den Notfall von unserem Nachbarn, weil mein Vater oft im Notdienst unterwegs war und meine Mutter auch oft nicht zu Hause war.
Auf dem Land kommt das schon mal vor, dass der Schulbus ausfällt, eine Panne hat oder Ähnliches.
Da hat mich auch mal der Nachbar abgeholt, damit ich nicht etliche Kilometer zu Fuß durch die Pampa nach Hause laufen muss. Denn das nächste Gymnasium war 14 km entfernt.
Zitat von Iva
Iva
schrieb:
Hä? Du meinst, der VM hat sich extra für sie ne andere Handynummer zugelegt?
Nein, ich gehe nicht davon aus, das er sich extra wegen Katrin ein Zweithandy zugelegt hat. Ich gehe davon aus, dass er sowieso mindestens zwei Handys gehabt haben wird.
Er hatte doch einen Handwerksbetrieb unter anderem. KFZ Werkstatt, Baustoffe, Erdbauarbeiten und dazu hat er Wohnungen vermietet. Da fällt auch mal ein Notfall an.
Ich kenne eigentlich nur Menschen, zumal Selbstständige, die damals ein Handy für den Job, ihre Firma, Hausverwaltung, Werkstatt was immer und eines für Privat hatten. Also mindestens 2 Handys, eines halt als Firmenhandy.
Zitat von Iva
Iva
schrieb:
Hm, bei mir reichen gerade nicht meine beiden Hände aus, um die zu zählen. Jede Menge Handwerker, welche ein Firmenhandy und ein privates besitzen, und etliche andere inclusive mir.
Hintergrund ist immer einfach: die Leute müssen dienstlich erreichbar sein, wollen nachts ihre Ruhe haben, oder Hinz und Kunz sollen die private nicht haben. Ich hab mir ne 2te Nummer zugelegt, als meine im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Netz auftauchte und ich fortan regelmäßig zwischen 23 und 6 Uhr angerufen wurde.
Ich lese gerade, dass Du das auch genauso siehst. Firmenhandy ist halt absolut üblich.



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