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Wo ist Katrin Konert?

11.042 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2001, Januar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

10.02.2021 um 03:32
Also, von der Zeugin bin ich enttäuscht. Da kommt es ihr schon seltsam vor, dass da dieses Mädchen allein in der Eiseskälte steht und ein für sie verdächtiges Fahrzeug neben ihr hält, aber weder achtet sie näher auf Details des Kennzeichens, noch hält sie an und fragt ob alles in Ordnung ist, wenn es ihr schon suspekt vorkam. Sie fährt weiter und achtet dann nicht einmal darauf, obwohl es ihr wie gesagt schon verdächtig vorkam, ob Katrin dort einsteigt oder nicht. Das sind drei Faktoren, die einen Unterschied hätten machen können und nicht einen einzigen davon kann sie uns geben. Immer im Hintergedanken, dass es ihr ja komisch vorkam und wenn einem schon etwas merkwürdig erscheint, sollte man doch im Zweifelsfall auf einige hilfreiche Details achten.

Die Aussage des Kommissars ist mir etwas suspekt. Er meint, dass das Fahrverhalten des letzten Bekannten, der sie lebend gesehen hat, der Grund dafür war, dass Katrin nicht einstieg. Dann sagt er, dass das Wetter aber so schlecht war, dass sie praktisch alles getan hätte um wegzukommen und so zu einem völlig Fremden, dessen Fahrverhalten sie erst recht nicht kennt und den sie AN SICH nicht kennt, unbedacht ins Auto steigt, anstatt zu einem Bekannten? Ah-ja. Was den Fall an sich betrifft: Man könnte ihn noch einmal zeigen, aber das wird keinen großen Unterschied mehr machen. Der Fall wurde so unendlich oft in den verschiedensten Medien breitgetreten und eben diese Tatsache, dass er das wurde, ist wahrscheinlich am Ende auch der Grund, wieso er nicht gelöst wird. Mir ist es wie gesagt auch schon als Ortsfremder passiert, dass ich mich verfahren habe und jemandem nach dem Weg fragen musste. Dies könnte mit dem BMW-Fahrer durchaus so gewesen sein und dieser könnte mitunter wertvolle Informationen für die Ermittler haben. er muss noch lange nicht der Täter sein, aber vielleicht auch ein wichtiger Zeuge, der noch mit Katrin sprach. Und wenn sie ihm nur sagte: "Nein, Sie müssen mich nicht mitnehmen, mich holt gleich ein Freund ab." Diese Aussage würde so helfen.

Warum er und auch vielleicht andere potenzielle Zeugen sich dann nicht gemeldet haben und es bis heute nicht tun? Im Fall des BMW-Fahrers, versetze man sich mal in seine Lage. Du siehst in den Nachrichten, dass genau dieses Mädchen, mit dem du einen Abend zuvor noch als Letzter geredet hast, vermisst wird und dass du als Fahrer dieses BMWs verdächtigt wirst. Dieser Fall erhielt soviel negative Aufmerksamkeit, auch dieser BMW-Fahrer, auf den ja eine regelrechte Hatz betrieben wurde. Niemand möchte solch eine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, auch die Angst zu haben, dass man u.U. als Mörder abgestempelt wird oder verdächtigt wird. Dieser Medienrummel hat das alles nicht besser gemacht. Aus Angst vor Konsequenzen könnte es also durchaus sein, dass sich Schlüsselfiguren nicht zu Wort melden, resultierend aus der ganzen Medienaufmerksamkeit und der mittlerweile deutschlandweiten Berühmtheit.


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10.02.2021 um 08:59
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Die Aussage des Kommissars ist mir etwas suspekt. Er meint, dass das Fahrverhalten des letzten Bekannten, der sie lebend gesehen hat, der Grund dafür war, dass Katrin nicht einstieg. Dann sagt er, dass das Wetter aber so schlecht war, dass sie praktisch alles getan hätte um wegzukommen und so zu einem völlig Fremden, dessen Fahrverhalten sie erst recht nicht kennt und den sie AN SICH nicht kennt, unbedacht ins Auto steigt, anstatt zu einem Bekannten? Ah-ja.
Suspekt ist es schon. Allerdings ist es eher die Wiedergabe der Aussage des Bekannten ("Martin") und nicht Herrn Rusches Meinung. Der Bekannte hatte zunächst selbst ausgesagt, dass Katrin aufgrund seines Fahrstils nicht mitfahren wollte. Das finde ich wiederum ungewöhnlich. Sage ich es einem (guten) Bekannten direkt ins Gesicht, dass ich seinen Fahrstil für zu riskant halte und beleidige ich ihn damit womöglich? Und gebe ich das wiederum als Verdächtiger/Zeuge bei der Polizei an?
Später hat er dann seine Aussage dahingehend abgeändert, dass er sie nicht nach Hause fahren konnte, weil sein Tank angeblich fast leer war...
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Der Fall wurde so unendlich oft in den verschiedensten Medien breitgetreten und eben diese Tatsache, dass er das wurde, ist wahrscheinlich am Ende auch der Grund, wieso er nicht gelöst wird.
Mag sein. Allerdings kam die Zeugenaussage im Rahmen der Befragungen Ende 2018 auch eher überraschend.
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Niemand möchte solch eine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, auch die Angst zu haben, dass man u.U. als Mörder abgestempelt wird oder verdächtigt wird. Dieser Medienrummel hat das alles nicht besser gemacht. Aus Angst vor Konsequenzen könnte es also durchaus sein, dass sich Schlüsselfiguren nicht zu Wort melden, resultierend aus der ganzen Medienaufmerksamkeit und der mittlerweile deutschlandweiten Berühmtheit.
Mag auch sein. Es ist aber für viele (Angehörige, Freunde, Polizei) keine Alternative, den Fall komplett ad acta zu legen und sich nicht weiter darum zu kümmern. Insbesondere die Angehörigen haben ja ein Interesse daran, dass der Fall gelöst wird bzw. das Katrin (oder die Überreste) noch gefunden wird. Da lässt sich ein gewisser "Medienrummel" in dem Zusammenhang schwerlich vermeiden. Wie das auf einen potenziellen Zeugen wirkt, kann höchst unterscheidlich sein. Man kann sich zurückhalten (aus welchen Gründen auch immer) oder sein Gewissen "zwingt" ihn zu einer Aussage...im Falle des Zeugen von Ende 2018 tendiere ich dazu, zu denken, dass sein Gewissen ihn dazu trieb, die Aussage zu tätigen; an ein spontanes Erinnern an den Vorfall mag ich nicht so recht glauben.


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10.02.2021 um 20:16
Zitat von Apo_AndreasApo_Andreas schrieb:Der Bekannte hatte zunächst selbst ausgesagt, dass Katrin aufgrund seines Fahrstils nicht mitfahren wollte.
Das wiederum finde ich merkwürdig. Vergessen wir nicht, dass es nur seine eigene Aussage war. Dafür gibt es weder Zeugen, noch kann sie anderweitig bestätigt werden. Für mich entzieht sich das jeglicher Logik, dass Katrin, die so verbissen nach Hause wollte, es wirklich in dieser Not ablehnt, sich nach Hause fahren zu lassen, wenn sie genau weiß, dass sie kaum andere Optionen hat. Ich erdreiste mich zu sagen, dass der Bekannte, wohl "Martin", dies einfach behauptet hat, dass er ihr anbat, sie nach Hause zu fahren. Wahrscheinlich hat er das aufgrund einiger Widersprüchlichkeiten nie getan. Vielleicht und davon gehe ich eher aus, hat er sehr wohl mit Katrin dort noch gesprochen und aus der Angst heraus, dass ihn Zeugen damit belasten könnten, gab er an, dass er sie ja heimfahren wollte, sie aber ablehnte. Damit er vor der Presse besser dasteht und nicht nachher noch gehasst wird, weil er Katrin nicht mitnehmen wollte. Ein Polizeisprecher meinte, dass Katrin zur Not auch in ein fremdes Auto gestiegen wäre. Dieser Satz beinhaltet das Wort "Not." Und das kommt für mich nach einem Bekannten, mit einem vielleicht nicht so angenehmen Fahrstil, aber es kommt sicherlich auch vor der Ungewissheit wie ich nach Hause komme, wenn ich bei eben diesem Bekannten nicht einsteige. Von daher erheben sich hier brutale Zweifel an der Aussage des Zeugen Martins, dass er es ihr ja angeboten hätte.
Zitat von Apo_AndreasApo_Andreas schrieb:Mag sein. Allerdings kam die Zeugenaussage im Rahmen der Befragungen Ende 2018 auch eher überraschend.
Das kam sie, wie wohl auch der Anruf aus der Nürnberger Telefonzelle. Allerdings muss man sich hier fragen: Zeuge von was? Dass er auf ein Waldstück verwies, in dem im Nachhinein nicht das geringste gefunden wurde? Das hat mit Zeugen nichts zu tun. Das sieht eher nach jemandem aus, der unzufrieden mit der Polizeiarbeit war und ums verrecken wollte, dass die Behörden dort noch einmal graben, weil er selbst davon überzeugt ist, dass dort etwas ist. Wir erinnern uns an den Fall Tanja Gräff, bei der die Polizei auch das Gebiet um den Campus absuchte, mehrfach und im Nachhinein aussagte, dass dort nichts wäre, sie aber etliche Jahre später genau dort in diesem Areal gefunden wurde und das an einer offenen Stelle, an der Spaziergänger sogar jahrelang vorbeigegangen sind, mich eingeschlossen und der Gedanke, dass ich nur Meter von dieser Leiche entfernt die Aussicht auf Trier genoss und ich diese sogar gesehen hätte, wäre der Pflanzenbewuchs nichts so stark gewesen, erschreckt mich. Ja und so wird sich dieser Mensch, dieser "Zeuge" genauso etwas ähnliches gedacht haben und wollte noch einmal, dass die Polizei das Areal um ihre Region noch einmal genauer absucht. Aber Zeuge? Von was war er Zeuge? Im Grunde von gar nichts.
Zitat von Apo_AndreasApo_Andreas schrieb:Mag auch sein. Es ist aber für viele (Angehörige, Freunde, Polizei) keine Alternative, den Fall komplett ad acta zu legen und sich nicht weiter darum zu kümmern. Insbesondere die Angehörigen haben ja ein Interesse daran, dass der Fall gelöst wird bzw. das Katrin (oder die Überreste) noch gefunden wird.
Ich stimme dir selbstverständlich zu. Für die Familie wünsche ich das sehr, dass sie endlich die Wahrheit erfährt. Dies jedoch wird in diesem Fall eher der Kommissar Zufall entscheiden. Ich bin mir sicher, dass sie irgendwann gefunden wird. Irgendwann fügt sich alles im Universum, aber ob das noch zu Lebzeiten der Familie geschieht, ich wage es zu bezweifeln. Vergessen wir nicht, dass es auch nur noch alleine DARUM geht, denn selbst wenn sie gefunden wird, ein Täter wird höchstwahrscheinlich so nicht mehr ermittelt werden können nach diesen Jahren, wo auch etliche Spuren nicht mehr existent sind, die aber für eine Beweislage benötigt würden. Kurz: Stellt sich der Täter nicht von allein, wird auch nichts mehr passieren. Im Grunde geht es nur noch um den Frieden der Familie und dass sie endlich eine Antwort bekommt, was mit Katrin Konert damals am Neujahrsabend 2001 geschah. Das wünsche ich der Familie sehr.


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10.02.2021 um 20:53
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Allerdings muss man sich hier fragen: Zeuge von was? Dass er auf ein Waldstück verwies, in dem im Nachhinein nicht das geringste gefunden wurde?
Ich meine nicht diesen Zeugen, also den, der einen Hinweis auf einen möglichen Ablageort gab, sondern den Zeugen, der im Rahmen der Hausbefragungen Ende 2018 in Bergen Angaben machte, wonach Katrin noch später als ursprüglich angenommen an der Bushaltestelle gestanden haben könnte. Mehr wird von Seiten der Polizei leider nicht preisgegeben.


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10.02.2021 um 21:26
Wenn das wirklich der einzige Inhalt dieser Zeugenaussage ist, dass sie länger als angenommen an der Haltestelle stand, dann wird das leider auch nicht mehr nützen, denn im Grunde bleibt das Kernproblem bestehen: Wie hat sie diesen Ort verlassen, womit bzw. worin und mit wem und diese Informationen sind leider genau die, die niemand geben kann. Den entscheidenden Moment, den wichtigsten Moment überhaupt, hat niemand mitbekommen, auch nicht die Zeugin im Auto, der es zwar ach so verdächtig vorkam, sich aber dennoch nichts weiter wesentliches merkte, mal abgesehen von einem "B" auf einem Kennzeichen und ein Auto der Marke BMW.

Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass jemand, der so unaufmerksam auf das Kennzeichen sah beim Vorbeifahren (direkt vorbeigefahren und das auch noch LANGSAM und dennoch nichts weiter am Kennzeichen gemerkt) in meinen Augen auch nicht unbedingt so zuverlässig bei der Aussage ist. War es wirklich ein "B" am Kennzeichen? Vielleicht war es ja auch ein "K". Sie hat dem Kennzeichen kaum Aufmerksamkeit geschenkt wie wir wissen, durchaus könnte sie sich verguckt haben oder den Buchstaben fehlinterpretiert haben. Immerhin schien sie mehr auf Katrin zu schauen, als auf das Fahrzeug an sich. Oder vielleicht war es ein "BC" (Biberach) und nicht nur ein "B" allein. Vielleicht war es gar ein ausländisches Kennzeichen, das mit "B" anfing. Fakt ist, die Zeugin war diesbezüglich unaufmerksam und das ist für diesen Fall einfach fatal gewesen. Im Normalfall ist das in Ordnung, niemand achtet unbedingt genau auf Kennzeichen, aber ich verstehe das in diesem Fall nicht, da sie ja skeptisch war und extra, betonend auf extra, langsam daran vorbeifuhr und scheinbar auch flüchtig auf das Kennzeichen sah, was ich mir aber dreimal und viermal genauer anschaue, wenn mir etwas suspekt vorkommt. Hätte die Frau sich dieses Kennzeichen gemerkt, ich bin mir fast sicher, dass die Behörden heute viel weiter wären, wenn nicht sogar den Fall aufgeklärt hätten.

Im Grunde muss man sagen, dass die Polizei von Lüchow mit Sicherheit auch selbst weiß, dass es in diesem Fall nicht mehr das geringste gibt, was sie tun könnten. Die wenigen Hinweise die es gab, denen ging man nach, aber am Ende fehlen nun mal Beweise, es fehlen richtige Zeugen und spezifische Ansatzpunkte für die Ermittlungen. Das können die Behörden natürlich nicht offiziell zugeben, auch nicht um einen möglichen Täter in Sicherheit zu wiegen, aber genauso ist es. Die Ermittler sind nur so gut, wie die Beweise, Indizien und Hinweise, die ihnen zur Verfügung stehen und die sie zum arbeiten brauchen. Und leider Gottes fehlen die einfach in diesem Fall.

Natürlich denkt man sich als Angehöriger: "Das kann doch nicht sein, irgendjemand muss doch etwas gesehen haben." Aber ganz ehrlich: Nein, eben nicht. Es war Abend, es war dunkel und es war ein kleiner Ort. Um diese Zeit saßen Familien beim Essen, durch das Blitzeis kaum noch jemand unterwegs. Es war gerade Neujahrsabend, da sitzt niemand in so einem kleinen Ort, in dem normal nie etwas passiert, am Fenster und beobachtet die Menschen auf der Straße, weil er sonst nichts zu tun hätte. Die Menschen haben in solchen Orten meist ihre vertrauten Abläufe, vor allem abends um diese Uhrzeit. Da achtet man eben nicht auf eine leblose Straße, da kuschelt man sich in eine Decke ein, schaut fernsehen, isst zu Abend, verbringt Zeit mit den Liebsten. Dasselbe tat Katrin ja auch, nur dass sie nochmal raus musste und heim wollte. Man will es natürlich nicht wahrhaben, aber manchmal ist es nunmal so, dass es genau in solchen Momenten passiert, wo niemand vorbeifährt, wo gerade niemand aus dem Fenster schaut und wegen den Witterungsbedingungen auch niemand mehr als Fußgänger zugegen war. Genau das war hier der Fall. Es gibt nun mal nicht immer Zeugen, das ist eine Tatsache, mit der man arbeiten und leben muss. Wenn es keine Zeugen gibt, können auch keine auftauchen. Da helfen die besten XY-Sendungen nichts.

Das einzige was man wirklich noch tun kann, ist zu hoffen, dass es einen Täter gibt, der nach all diesen Jahren über seinen Schatten springen kann und der Familie endlich Erlösung bringt. Denn ich glaube, ohne für die Familie sprechen zu wollen, dass es ihnen auch darum hauptsächlich geht, nicht um den Täter, sondern um Gewissheit um den Verbleib und das Schicksal von Katrin Konert.


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10.02.2021 um 21:38
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Wenn das wirklich der einzige Inhalt dieser Zeugenaussage ist, dass sie länger als angenommen an der Haltestelle stand, dann wird das leider auch nicht mehr nützen, denn im Grunde bleibt das Kernproblem bestehen: Wie hat sie diesen Ort verlassen, womit bzw. worin und mit wem und diese Informationen sind leider genau die, die niemand geben kann. Den entscheidenden Moment, den wichtigsten Moment überhaupt, hat niemand mitbekommen, auch nicht die Zeugin im Auto, der es zwar ach so verdächtig vorkam, sich aber dennoch nichts weiter wesentliches merkte, mal abgesehen von einem "B" auf einem Kennzeichen und ein Auto der Marke BMW.
Bezüglich der von mir angeführten Zeugenaussage muss ich mich "korrigieren". Abgesehen davon, dass die Polizei davon ausgeht, dass Katrin länger an der Haltestelle stand, ist sich die Polizei nun wohl sicher, dass sie tatsächlich in ein Auto stieg und dieses Auto bzw. der Fahrer einen regionalen Bezug hat. Leider immer noch recht schwammig formuliert...es werden noch nicht mal Angaben zum Geschlecht und das Alter des Zeugen gemacht. Vermutlich ist es jemand, der damals (und vielleicht immer noch) im Bereich bzw. in Sichtweite der Bushaltestelle wohnt(e).

Hier der Clip (musste etwas länger suchen, sonst hätte ihn vorhin schon geposted):

Youtube: Neuer Ansatz im Fall Katrin Konert
Neuer Ansatz im Fall Katrin Konert



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10.02.2021 um 21:58
Das würde Sinn ergeben, mit der Sichtweite zur Haltestelle. Im Vorfeld geplant kann er es nicht haben, denn er wusste nicht, ob und wann Katrin überhaupt dorthinging. Durch das Wetter ist es auch eher unwahrscheinlich, dass er zufällig bei ihr vorbeifuhr, ausschließen kann man es natürlich nicht. Manchmal gibt es eben so etwas wie Schicksal, auch wenn es dich dumm anhört. Aber es wäre plausibler, so wie du es sagst. Der Täter hat Einblick auf die Haltestelle, er kennt den kleinen Ort, wohl auch die meisten Menschen und viele ihrer Abläufe und weiß sicherlich wo, wann und wie er am besten ungesehen und ohne Aufmerksamkeit etwas durchführen kann.

Ein ortsfremder BMW-Fahrer, da bin ich mir recht unsicher, ob so jemand mutig genug ist, eine Person inmitten einer Ortschaft, gut einsehbar von allen Häusern, einfach entführt. Zumal dieser sicherlich auch das Zeugenauto bemerkt hat, was langsam an ihm vorbeifuhr. Der Täter musste ja damit rechnen, dass sein Nummernschild notiert wurde, dass man ihn gesehen hat und dass auch andere Bewohner ihn gerade sehen. Und ein Ortsfremder aus Berlin, der das Areal nicht kennt, der sich allgemein nicht auskennt, würde der da ein Mädchen entführen? Täter suchen sich meist Opfer in Arealen, die ihnen vertraut sind, wo sie wissen wie der Hase läuft, wo sie auch wissen wo sie jemanden beseitigen können, ohne dass man ihn findet. Dass solch ein Berliner am Neujahrsabend zielgerichtet in dieser Provinz herumirrt...naja, das weist schon Zweifel auf.

Und vergessen wir eines nicht: Es war Silvester und dies war der Neujahrsabend. Da kommen Familien zusammen, auch von weiter her. Dieser BMW-Fahrer könnte einfach Familie in der Region gehabt haben, die er über Silvester besucht hat, um gemeinsam ins Neue Jahr zu starten. Da feiert man Silvester, trinkt viel, schläft den Rausch aus und abends dann, wenn der Alkohol soweit abgebaut ist, dass man wieder fahren kann, tritt man die Heimreise an, vielleicht weil man am nächsten Tag ja auch wieder arbeiten muss. Aber es war schon dunkel und er war ortsfremd, hat sich vielleicht verfahren und hat Katrin, wie ich schon mal sagte, einfach nach dem Weg gefragt, was ich eigentlich für viel wahrscheinlicher halte. Ist mir wie gesagt auch schon passiert, dass ich als völlig Ortsfremder abends im Dunkeln verzweifelt nach Passanten gesucht habe und dann ebenfalls bei einer Frau am Straßenrand anhielt und mich nach dem Weg erkundigte. Erscheint mir viel plausibler. Ich finde, dass sich die Ermittlungen viel zu sehr auf diesen BMW versteift haben.


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10.02.2021 um 22:16
Aber jetzt kommen wir zum interessanten, finalen, alles entscheidenden Punkt: Wir haben hier zwei Zeugenaussagen. Eine Dame, die Katrin am BMW mit dem Fahrer hat sprechen sehen und einen Zeugen, der jetzt erst Jahre später in Erscheinung trat, der Katrin später als angenommen noch an der Haltestelle gesehen haben will. Die ultimative Frage ist nun: WANN (Uhrzeit in etwa) hat die Zeugin Katrin am BMW gesehen und WANN hat der neue Zeuge sie gesehen, wenn er meint sie stand länger als erwartet dort. Zu welchen Uhrzeiten spielen diese Zeugenaussagen? Sah der neue Zeuge sie nämlich zu einer späteren Zeit, als zu der, in der die Autofahrerin vorbeifuhr, ist Katrin NICHT in diesen BMW gestiegen. Das ist eine überaus wichtige Information, die diesen BMW-Fahrer entweder endlich komplett entlasten kann oder ihn endgültig als Täter klassifiziert.


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10.02.2021 um 22:22
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Der Täter hat Einblick auf die Haltestelle
Ich meinte damit den Zeugen und keinen Täter, ob nun von außerhalb oder aus der Region...

Nur aus Interesse: Hast Du mal in den Podcast reingehört? Da wird ja auch was zu eben der Zeugin gesagt, die einen BMW mit Berliner Kennzeichen gesehen haben will. Kurz gesagt: Der Hinweis war zu der damaligen Zeit sicherlich interessant und vielleicht auch vielversprechend, aber mittlerweile ist man sich bei der Polizei nicht sicher, ob diese Zeugin tatsächlich eine Begebenheit mit Katrin beobachtet hat. Sie hat wohl was gesehen, es kann aber auch was anderes gewesen sein, es muss nicht mit Katrin in Zusammenhang stehen. Sie hat ja auch nicht konkret ausgesagt, dass da ein Mädchen in ein Auto gezerrt wurde...
Getrampt wird (oder wurde) in der Gegend übrigens recht viel, Sommer wie Winter. Ich bin ja selbst aus der Gegend und habe bis Ende der 90er mehr oder weniger regelmäßig getrampt. Gelegentlich auch noch in den 00er Jahren.
Wie dem auch sei, die Zeugin hatte sich immerhin in der Gegend verfahren, wusste nicht genau, wo sie sich befand, hat die Haltestelle später nicht wiedererkannt und darüber hinaus kann es auch an einem anderen Tag gewesen sein, also nicht der 01.01.2001. So wird es jedenfalls im Podcast berichtet.
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Die ultimative Frage ist nun: WANN (Uhrzeit in etwa) hat die Zeugin Katrin am BMW gesehen und WANN hat der neue Zeuge sie gesehen, wenn er meint sie stand länger als erwartet dort. Zu welchen Uhrzeiten spielen diese Zeugenaussagen?
Dazu wird leider, so viel ich weiß, nichts gesagt. Wenn die Polizei davon ausgeht, dass Katrin länger als angenommen an der Haltestelle stand, ist damit wohl eine Zeit nach 19.30 Uhr gemeint; merkwürdigerweise haben aber weder der Busfahrer des Busses noch ein Bekannter von Katrin's Freund, die beide gegen 19.30 Uhr dort vorbeifuhren, Katrin gesehen.


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10.02.2021 um 22:28
Zitat von Alexandra0711Alexandra0711 schrieb am 05.02.2021:Nochmal den Fall Katrin Konert zu zeigen,
denn es ist ja nun die Verjährung angelaufen und vieleicht würden sich ja eventuelle Mitwisser melden.
@Alexandra0711
Ich hatte weiter vorne mal ausgeführt, dass bezüglich der Verjährung noch gar nichts "läuft", "anläuft" oder "eingetreten" ist.

Schaue bei Interesse hier:

Beitrag von Opti-Mist (Seite 553)


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10.02.2021 um 22:37
Zitat von Apo_AndreasApo_Andreas schrieb:Wenn die Polizei davon ausgeht, dass Katrin länger als angenommen an der Haltestelle stand, ist damit wohl eine Zeit nach 19.30 Uhr gemeint; merkwürdigerweise haben aber weder der Busfahrer des Busses noch ein Bekannter von Katrin's Freund, die beide gegen 19.30 Uhr dort vorbeifuhren, Katrin gesehen.
Das Problem ist, dass in manchen Quellen berichtet wird, dass der Bus an diesem Abend nicht mehr gefahren ist, andere Quellen hingegen sagen aus, dass er ganz normal um 19:30 Uhr gefahren ist. Es zeigt sich also auch hier eher wieder eine unzuverlässige Zeugenaussage, denn Katrin kann ja dann in dem Sinne nicht länger als 19:30 Uhr dort gestanden haben, sogar eher müsste sie noch sehr viel früher dort weggewesen sein. Wenn der Bus wirklich gefahren ist und Katrin wusste, dass er jetzt gleich in absehbarer Zeit kommt, gäbe es für sie keinen Grund bei einem Fremden einzusteigen und die Bushaltestelle zu verlassen, obwohl sie weiß, dass der Bus gleich kommt. Das heißt, dass sie so viel früher schon bei jemandem eingestiegen ist, dass es bis zur Abfahrt des Busses noch viel zu lange Wartezeit für sie gewesen wäre und das müsste meines Erachtens nach schon eine Weile sein, ab 30 Minuten würde ich aus persönlichem Empfinden sagen, sprich, ich glaube nicht, dass sie nach 19 Uhr noch da gestanden hat, wenn der Bus wirklich erst um 19:30 Uhr abfährt. Denn alles was später als 19 Uhr ist, macht es für mich unrealistisch, dass sie bei einem Fremden einsteigt, anstatt die paar Minuten auf den Bus zu warten.


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10.02.2021 um 22:55
Schwierig zu sagen. Der Bus fuhr, das kann als gesichert gelten, wenn auch mit Verspätung aufgrund der Witterungsbedingungen. Mir ist jetzt keine Quelle bekannt, die besagt, dass der Bus nicht fuhr...der Busfahrer wurde im Nachgang ja befragt.
Kann auch sein, dass Katrin wusste, dass ein Bus noch fuhr. Wenn sie gegen 19 Uhr an der Haltestelle eintraf - wie allgemein angenommen -, hätte sie 20 - 30 Minuten auf den Bus warten müssen. Ein Busfahrplan hing dort höchstwahrscheinlich, aber mit dem Bus wäre sie maximal bis nach Clenze gekommen. Dort wäre sie entweder zu Thilo gegangen oder woanders hin. Mit dieser "Variante" wäre sie definitiv zu spät gekommen und hätte sich wieder Ärger zu Hause eingehandelt. Vielleicht hatte sie auch gar kein Geld für den Bus; ihr Freund hatte ihr wohl Geld (für Tabak?) hinterhergeworfen, hatte es aber offenbar nicht genommen. Ich finde es auch bedauerlich, dass die Polizei keine konkrete Zeit nennt, wann genau der Zeuge sie noch an der Haltestelle gesehen haben will (und in was für ein Auto Katrin mutmaßlich stieg); möglicherweise hat sie Gründe dafür ("Täterwissen"?).


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10.02.2021 um 23:15
DAS ist ein zweischneidiges Schwert, in der Tat. Auf der einen Seite will die Polizei vermutlich, dass dem Täter nicht bekannt wird, ob sie ihm auf der Schliche ist oder nicht, auf der anderen Seite muss man hier jetzt auch mal Nägel mit Köpfen machen: Die Polizei weiß selbst, dass sie so nicht mehr weiterkommt und im Grunde auf die Bevölkerung und andere Menschen angewiesen ist. Es gab schon Fälle, die von Privatpersonen gelöst wurden, weil diese sich intensiv mit Fällen befasst haben und am Ende die entscheidenden Hinweise liefern konnten und wenn wir ehrlich sind, hat die Polizei auch in diesem Fall kaum noch eine andere Wahl, als auf die Bevölkerung zu hoffen, also sollte sie auch die wichtigen Details zugänglich machen, sodass vielleicht endlich jemand da draußen 1 und 1 verknüpfen kann und einen entscheidenden Durchbruch zustandebringt, denn alle anderen Methoden sind in diesem Fall einfach restlos ausgeschöpft.


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10.02.2021 um 23:29
Lassen wir uns mal überraschen, wie die Nachfolgerin von Herrn Rusche (taktisch) vorgeht. Man wollte den Täter ja schon früher mal aus der Reserve locken - hat "natürlich" nicht geklappt. Ich bin jedenfalls skeptisch, dass die Polizei "die Hose runterlässt" und alles veröffentlicht, was sie weiß. Es gibt wie gesagt bestimmt gute Gründe, warum sie das (noch) nicht tut. Es geht ja letztlich auch darum, genügend Beweise zusammenzutragen, die zur Lösung des Falles und ggf. zu einer Verurteilung des Täters führen.
Eine aus Sicht der Polizei voreilige Veröffentlichung von bestimmten Details könnte dem wiederum entgegen stehen bzw. den (potentiellen) Ermittlungsfolg gefährden. Das möchte die Polizei bestimmt vermeiden.
Ich werde mir jedenfalls gleich nochmal den Podcast anhören. Gute Nacht.


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10.02.2021 um 23:46
Ich denke, dass du recht hast und dieser Jemand (zumindest zur damaligen Zeit) einen Wohnsitz hatte, von dem die Haltestelle einsehbar war. Dieser BMW ist wahrscheinlich nur ein verdammt dummer Zufall, der dem Täter in die Hände gespielt hat. Von Anfang an geriet dieser BMW in den Verdacht und lenkte den Großteil der Aufmerksamkeit auf sich. Das hat auch der Täter gesehen und er nutzte es für sich aus, so auch mit dem Anruf ein paar Jahre später, damit ja nichts auf seine Spur führt. Der Täter, wenn er wirklich dort beheimatet ist, kann leicht an Informationen kommen über Dritte. Das würde auch erklären, wieso die Frau in der Telefonzelle die Nummer von Katrins Schwester hatte und sie anrufen konnte. Vielleicht war die Polizei ihm in dieser Zeit auf den Fersen und er arrangierte diesen Anruf, um den Verdacht wieder von sich abzulenken und den Fokus wieder auf den BMW zu lenken. Clevere Sache. Nur spärliche Informationen weitergeben, wie "schwarzer BMW" oder "wegen deiner Schwester" (damit auch jeder gleich weiß worum es geht und der Sache Aufmerksamkeit geschenkt wird) und "Hamburg." Eine Stadt ohne Zusammenhang, damit weitere Ermittlungen absichtlich im Sand verlaufen und nicht weiter in der Gegend nach ihr gesucht wird. Vielleicht lief er Gefahr, dass sie gefunden wird und so war die Polizei wieder woanders beschäftigt und abgelenkt. Ja, ich denke der Täter ist einheimisch und kennt die Familie, wenn auch nur flüchtig und konnte so auch an die Handynummer der Schwester kommen, durch wen auch immer.


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11.02.2021 um 00:19
Zitat von KrushakKrushak schrieb:denn Katrin kann ja dann in dem Sinne nicht länger als 19:30 Uhr dort gestanden haben, sogar eher müsste sie noch sehr viel früher dort weggewesen sein. Wenn der Bus wirklich gefahren ist und Katrin wusste, dass er jetzt gleich in absehbarer Zeit kommt, gäbe es für sie keinen Grund bei einem Fremden einzusteigen und die Bushaltestelle zu verlassen, obwohl sie weiß, dass der Bus gleich kommt. Das heißt, dass sie so viel früher schon bei jemandem eingestiegen ist, dass es bis zur Abfahrt des Busses noch viel zu lange Wartezeit für sie gewesen wäre und das müsste meines Erachtens nach schon eine Weile sein, ab 30 Minuten würde ich aus persönlichem Empfinden sagen, sprich, ich glaube nicht, dass sie nach 19 Uhr noch da gestanden hat, wenn der Bus wirklich erst um 19:30 Uhr abfährt. Denn alles was später als 19 Uhr ist, macht es für mich unrealistisch, dass sie bei einem Fremden einsteigt, anstatt die paar Minuten auf den Bus zu warten.
Noch eine Kleinigkeit, die das mit dem Bekannten bekräftigen würde. Wenn Katrin Konert doch länger als erwartet dort stand, wie der Zeuge aussagte, dann wäre der Bus vielleicht wirklich kurz darauf gekommen, wenn der bekannte Täter sie aber dort stehen saß, in sein Auto stieg und ihr anbat sie mitzunehmen, ist das sicherlich die bequemere und schnellere Lösung und würde einen auch davon überzeugen, doch nicht den Bus zu nehmen.


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11.02.2021 um 10:37
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Ja, ich denke der Täter ist einheimisch
Zumindest haben die Ermittler in der Vergangenheit mehrmals verlauten lassen, dass sie schon mal mit dem Täter gesprochen haben bzw. der Täter in den Akten zu finden ist. Dazu kommt ja wie gesagt, dass die Polizei nach der oben diskutierten Zeugenaussage davon ausgeht, dass Katrin tatsächlich zu einem Autofahrer mit regionalem Bezug einstieg.
Ob der Täter die Familie persönlich kennt, vermag ich nicht zu sagen. Nicht-Wendländer bzw. Stadtleute sagen ja häufig, dass sich die Leute auf dem Land alle kennen, dass jeder weiß, wo/was andere Leute arbeiten, in welchem Verein man ist usw. Das trifft mMn so nicht zu. Mir sind als (ehemaliger) Bewohner des Wendlands haufenweise Leute aus Lüchow, Clenze, Bergen etc. eben nicht bekannt; ich wüsste nicht wo bzw. was sie arbeiten, wer ihre Freunde/Bekannten sind und was für Hobbys sie haben.
Zitat von KrushakKrushak schrieb:und konnte so auch an die Handynummer der Schwester kommen, durch wen auch immer.
...über die Auskuft bspw.
Zum Zeitpunkt des Anrufs (Oktober 2006) war die Handynummer von Mandy die einzige (also von den Familienmitgliedern), die gelistet war.
Zitat von KrushakKrushak schrieb:Noch eine Kleinigkeit, die das mit dem Bekannten bekräftigen würde. Wenn Katrin Konert doch länger als erwartet dort stand, wie der Zeuge aussagte, dann wäre der Bus vielleicht wirklich kurz darauf gekommen, wenn der bekannte Täter sie aber dort stehen saß, in sein Auto stieg und ihr anbat sie mitzunehmen, ist das sicherlich die bequemere und schnellere Lösung und würde einen auch davon überzeugen, doch nicht den Bus zu nehmen.
Könntest Du das vielleicht etwas umformulieren. Ich glaube, ich verstehe das nicht so ganz. Danke.


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11.02.2021 um 11:07
Zitat von Apo_AndreasApo_Andreas schrieb:dass sie schon mal mit dem Täter gesprochen haben bzw. der Täter in den Akten zu finden ist.
Es sollte eher heißen, dass sie davon ausgeht, schon mal mit dem Täter gesprochen zu haben bzw. der Täter in den Akten zu finden wäre...wollte ich nur noch mal konkretisieren; nicht, dass es noch zu Missverständnissen kommt und es heißt, dass die Polizei definitiv wüsste, wer für das Verschwinden von Katrin verantwortlich ist.


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11.02.2021 um 18:25
ne, leider nicht...zumal das wohl so eine Phrase der EB ist...gefallen z.b. im Fall Frauke Liebs und auch bei Tristan Brübach.


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11.02.2021 um 21:10
@Apo_Andreas
@Krushak
Ich kenne das Video ja und hab es hier ja auch schon 2x verlinkt, weil ich es sehr interessant finde.
Was mir da besonders auffällt, sind diese zwei Sätze:

Zitat von Kai Richter: „ Wir können davon ausgehen, daß der Täter aus der Region kommt bzw. einen Anlauf oder Ankerpunkt hat.
Auch diese Annahme hat sich durch den neuen Zeugen verfestigt!


Das heißt doch im Klartext, der Zeuge hat nicht nur Katrin später gesehen, sondern auch, daß sie in ein Auto mit
regionalen Kennzeichen stieg.

Sollte das wirklich so sein, ist Deine Vermutung liebe(r) @Krushak gar nicht so verkehrt, daß der
BMW gar nichts damit zu tun hat.
Sondern der Täter tatsächlich im Ort oder in der Nähe wohnt.


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