Anya1981 schrieb:Das wusste ich z.B. nicht. Normalerweise klärt man solche Probleme ohne Polizei. Bin auch mal von zuhause weggelaufen, kam aber nach ein paar Stunden wieder.
Aber so ein Vorfall kann schon mal dazu führen, dass jemand denken konnte, dass Katrin doch abgehauen ist. Aber wohin? Sie hatte ja auch nicht viel Geld dabei, soweit ich weiß...
Also die Strory fand ich auch sehr befremdlich und kann mir so gar nichts darunter vorstellen, wie das abgelaufen ist. Ich drohe der Tochter, die den Abwasch nicht machen will und/oder heimlich geraucht hat damit, sie zur Polizei zu bringen?! Die hätten viel zu tun, wenn sie jeden Streit zwischen Vätern und pubertierenen Töchtern, die keinen Bock auf Mithilfe im Haushalt haben oder heimlich rauchen, schlichten sollten.
Thilo berichtet in der ersten Folge auch darüber, dass diese Mithilfe im Haushalt der Konerts wohl ein häufiger Anlass für Ärger mit/über Katrin war. Er sagt, dass es wohl einen Abwaschplan gab, wer von den Kindern wann dafür zuständig war und das Katrin sich da öfter nicht dran gehalten hat und es ihr dann auch egal war, wenn andere das für die ausbaden mussten (ihren Dienst übernehmen und zusätzlcihe Strafdienste für alle, wenn der Plan nicht eingehalten wurde).
TrueCrimeAlex schrieb:Kurt R.:
Über diese Aktion stieß die Polizei durch eine Zeugenaussage auf den ehemaligen Vermieter der Konerts.
Kurt R. hatte zum Zeitpunkt von Katrins Verschwinden ein blaues Auge, dass er zuerst nicht ärztlich Behandeln ließ.
Angeblich hatte er einen Ast ins Auge bekommen, als er seine Enten füttern wollte.
Am 13. Januar ließ Kurt sich angeblich zu einem Arzt von seinem Schwiegersohn fahren.
Dieser 13. Januar war aber ein Samstag.
Kurt R. Hatte auch für den Abend des Verschwindens von Katrin kein Alibi.
Der Verdacht gegen ihn konnte nicht erhärtet werden.
Also diese Schilderungen zum blauen Auge haben mich eigentlich eher überzeugt, dass Kurt und vor allem sein blaues Auge nichts mit Katrins Verschwinden zu tun haben.
Im NDR-Podcast schildert er, dass ihn sein Schwiegersohn überzeugt hat, doch besser damit zum Arzt zu gehen und er dann am 13. Januar deswegen beim Arzt war, dann glaube ich nicht, dass er sich das am 1. Januar zugezogen hat. Niemand überredet doch einen anderen, wegen eines fast 2 Wochen alten Veilchens doch mal lieber zum Arzt zu gehen. Nach 12 Tagen dürfte da kaum noch was von zu erkennen gewesen sein, jedenfalls nichts mehr, weswegen man denket, dass ein Arztbesuch dirngend notwendig ist.
Deshalb denke ich, dass das blaue Auge deutlich später als am 1. Januar entstanden ist. Kurt selbst erinnert sich nicht mehr wann genau, sondern nur noch wie (der Zweig beim Entenstall).
Auf Kurt wurde die Polizei erst nach Monaten aufmerksam, weil eine Bekannte von ihm aussagte, er haben "um die Zeit von Katrins Verschwinden herum" ein blaues Auge gehabt. Sie kann also offenbar auch nicht sicher sagen, dass das Veilchen schon am Morgen des 2. Januar da war.
Klar kommt hinzu, dass er kein Alibi hatte, in jener Nacht mit dem Auto unterwegs war und nicht sagen konnte oder wollte, wo genau er gewesen ist. Aber das könnte ich nach einem halben Jahr für die meisten Abende wahrscheinlich auch nicht, vor allem wenn man regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist.
2cent schrieb:Ab ca. Min 22:03 sagt Mike Mathis:
"Sven ist der letzte, der Katrin noch angerufen hat, bevor sie Joachims Wohnung verlassen hat. Der Anruf ist auf 18:46 Uhr datiert"
Ist mir auch aufgefallen, ich hab sogar extra einmal zurückgespült, um sicher zu sein, dass ich mich nicht verhört habe. Ich denke mittlerweile aber, dass das einfach ein Versprecher von ihm ist. Bisher hieß es immer, dass es ein Anruf von Katrin auf dieser Nummer war und das der letzte nachvollziehbare Anruf von ihr war.
Sehr sehr wahrscheinlich ist meiner Meinung nach auch, dass sie den Anruf von Joachims Handy aus getätigt hat, denn sie war ja mit dem Prepaid-Guthaben im Minus und es hieß, sie konnte deshalb keine ausgehenden Anrufe mehr tätigen.