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Der Preppers Thread

9.321 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Weltuntergang, Apokalypse, Katastrophe ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Preppers Thread

Der Preppers Thread

23.10.2025 um 14:31
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:ohnen sich m.E. vor allem bis nur dann, wenn man einen eigenen Garten zur Verfügung hat.
Hier in meiner Gegend, gibt es im Supermarkt im Herbst für 1-2 Wochen lang Gemüse in goßen Säcken zu einem sehr günstigen Preis zu kaufen. Weisskohl, Rotkohl, rote Beete, Kürbis - und noch mehr. Meine Eltern haben früher Kraut eingemacht (also fermentiert) und die Nachbarin rote Beete.

Pilza habe ich auch schon getrocknet (auf einen Faden gezogen und draussen abtrocknen lassen). Steinpilze bekommen dann ja erst richtig Aroma.

Wenn ich mal mehr Zeit habe, möchte ich da auch wieder ran. Gerade rote Beete...mmm.


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Der Preppers Thread

23.10.2025 um 16:01
@Justsaying

Diese Säcke kenne ich auch, und habe das früher genutzt, teils auch direkt vom Bauern. Auch meine Eltern haben das gemacht, z.B. selbst viel angebaut (großes Grundstück, Nutzgarten, Obstbäume) plus was die Anbaufläche nicht hergab, v.a. Kohl, in Säcken gekauft.

Hier (befinde mich in einer mittelgroßen Stadt in Chile) bekomme ich Gemüse zwar auch in guter Qualität und günstig (bei uns geht viel weg bei einem Haushalt von zwei sich vegetarisch (meiste Mahlzeiten vegan) ernährenden Leuten die alle Mahlzeiten selbst zubereiten), aber ganzjährig (ist auch einigermaßen regional, liegt am Land mit verschiedenen Klimazonen und eher schwach ausgeprägten Jahreszeiten).
Es bringt mir hier einfach nichts, die Tomaten am Markstand zu kaufen und dann einzumachen - die Dose eingemachte Tomaten (nur Tomaten, keine Saucen mit x Zusatzstoffen) ist im Endeffekt günstiger und hat die leichte Tendenz zu besserer Qualität, i.e. vollreife Tomaten. Genauso werde ich nicht z.B. Champignons kaufen und trocknen, sondern kaufe Trockenpilze. Ich kaufe hier auch nicht die einzelnen rote-Beete-Knollen oder Gurken um sie einzumachen, sondern das fertige Produkt wenn ich eines finde das mir bzgl. der Inhaltsstoffe zusagt.

Einmachen mache ich hier nur für spezielle Speisen die ich so nicht kaufen kann "gourmet-mäßig", in kleinen Mengen. Aber nicht als Ersatz für z.B. Dosentomaten, Sauerkraut im Glas oder eingemachte Rote Beete.
Insgesamt gekocht, gebacken... wird bei uns aber ganz viel. Bei uns ist z.B. der 20-kg-Sack Mehl oder Reis etwas ganz normales.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Pilza habe ich auch schon getrocknet (auf einen Faden gezogen und draussen abtrocknen lassen). Steinpilze bekommen dann ja erst richtig Aroma.
Tun sie :) Früher haben wir sehr viele Pilze gesammelt und auch getrocknet (war noch in Deutschland). Zwar nicht auf Fäden gezogen, aber auf mit Fliegengitter bespannte Rahmen gelegt und ebenso draußen getrocknet. Pilze sammeln kann ich hier leider nicht (keine Wälder, Wiesen... vorhanden, Pilzanzuchtset für zu Hause auch nicht machbar), und dann ist es schon sinnvoller, z.B. getrocknete Waldpilze und Zuchtpilze (bekomme ich hier einfach und relativ günstig, kommen aus anderen Teilen des Landes - ich weiß, in Deutschland sind die schweineteuer) zu kaufen, statt frische Pilze zu kaufen (bekomme frisch fast nur Champignons), um sie dann selbst zu trocknen.

Fürs Selbermachen, Selberkochen, Vorräte... bin ich insgesamt sehr und finde auch, dass einen "wohne in einer Stadtwohnung", "kleine Wohnung" nicht davon abhalten sollte. Ggf. passt man etwas an (wie etwa, dass ich mir so gut wie keine Konserven mache), kann ggf. weniger lagern (wir hatten früher mal eine 30-qm-Wohnung zu zweit), aber auch da geht was. Ein Vorrat für wenigstens zwei Wochen dürfte m.E. für die meisten Menschen, sofern es nicht extrem spezielle Lebenssituationen sind (und damit meine ich nicht "kleine Wohnung", sondern noch weniger), machbar sein.


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23.10.2025 um 16:30
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Ich nehme an, es soll Spiegel heißen.
Gut detektiert, Watson. :D
Zitat von MerirukaMeriruka schrieb:Hast du zufällig auch eine Bauanleitung für einen solchen Herd?
Nein. Hab mir zwar mal als Kind einen gebastelt, so mit Aufhängung und Spiegeln, die auf einen Kochtopf die Sonnenstraheln reflektieren. Gibt aber mittlerweile im Net bessere Anleitungen.


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27.10.2025 um 06:52
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb am 23.10.2025:Viel weiter oben schrieb @PrivateEye auch von der Situation: die ganze Familie hat Grippe (ob tatsächlich Grippe oder starke Erkältung oder Corona weiß ich nicht mehr)
Es war tatsächlich die echte Grippe. Der Jüngste hatte es aus der Schule mitgebracht, dann erwischte es den großen und dann mich. Impfung hatte dieses mal nicht ganz funktioniert. Wir lagen 10 Tage total flach. Naja, Hühnersuppe und Zwieback, so es denn drin blieb, war ja genug da... :D
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb am 23.10.2025:Fermentieren ist auch so etwas, was geradezu in Vergessenheit geraten ist.
Und ist gesund (Probiotika), zumindest wenn man nicht an einer Histamin-Unverträglichkeit leidet.

Und einkochen, natürlich.
Ja, das beliebte Sauerkraut unserer Vorfahren, nachdem wir Deutschen in aller Welt benannt sind: Die "Krauts!" ;) Diese Verbreitung geht zurück auf die Seefahrt. Uns nannte man eben Krauts, da fermentierter Kohl als haltbarer und vitaminreicher Proviant (auch zur Skorbutvermeidung) mitgeführt wurde. Arabische Seefahrer hatten dafür getrocknete Datteln und Feigen. Und die britische Marine benutzte dazu Zitronen und Limonen, was den englischen Seemännern den Spitznamen "Limey" einbrachte! ;)

Einkochen machen wir ja auch, besonders bei Eintopf & Co. :Y:

Kimchi ist aber auch etwas feines und gesundes!
Zitat von off-peakoff-peak schrieb am 23.10.2025:Nein. Hab mir zwar mal als Kind einen gebastelt, so mit Aufhängung und Spiegeln, die auf einen Kochtopf die Sonnenstraheln reflektieren. Gibt aber mittlerweile im Net bessere Anleitungen.
Da gab es mal eine Doku von Galileo zu:

Youtube: Dorf der Sonnenköche - Kochen am trockensten Ort der Welt! | Galileo | ProSieben
Dorf der Sonnenköche - Kochen am trockensten Ort der Welt! | Galileo | ProSieben
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;)


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26.11.2025 um 08:07
Sodele.

Der Winter beginnt langsam. Die Heizsaison ja auch. :)

Nun haben wir das Holzregal Nr. 3 aufgebaut. Ist zwar etwas kleiner, aber das ist okay. Das Holz muss ja auch eine Weile liegen und trocknen können. Nachschub haben wir schon organisiert. :Y:

Bis dato schaut der Brennholzvorrat also gut aus. Natürlich kommen noch Weichholzbriketts und auch ein paar Braunkohlebriketts dazu. Besonders letztere aber nur, wenn es wirklich richtig kalt werden würde und wir auch den ganzen Tag daheim sind. Mit tagsüber auf Arbeit und so bringt das nicht wirklich was, wie ich finde.

Ich denke wärmetechnisch sind wir für den Winter gut gerüstet. Und ich hoffe, dass der Holznachschub die nächsten Jahre noch so bestehen kann.


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26.11.2025 um 09:24
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Mit tagsüber auf Arbeit und so bringt das nicht wirklich was, wie ich finde.
Das haben wir anders gehandhabt, als wir noch komplett mit Holz geheizt hatten und keine Möglichkeit bestand, mal eben doch den Heizkörper anzumachen bzw. diesen auf Frostschutz zu stellen. Abends zwei, drei Briketts auf das letzte Holzstück hat dafür gesorgt, dass es morgens wenigstens wärmetechnisch noch leicht beschlagen war- außerdem konnte man den Kamin mit weniger (bis gar kein) Anmachholz wieder problemlos anfeuern, da die Glut ausreichend war. Das selbe galt für Arbeitstage, an denen keiner Zuhause war. Morgens nochmal Briketts nachgelegt und abends dann die selben Vorteile, wie bereits geschildert.


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Der Preppers Thread

26.11.2025 um 09:31
@dieLara

Muss ich vielleicht mal anders probieren. :)

Das morgens noch mal anmachen mit genug Restglut der Briketts kenne ich ja. Aber teils haben die wirklich lange nachgeglüht, so dass Abends noch welche da war, samt Asche. Die im Aschekasten konnte ich ja entsorgen, aber die im Brennraum halt nicht, da immer noch Glut da war. Ob hier ein erneutes entzünden funktioniert hätte, keine Ahnung. Aber ich wollte einfach alles an Asche raushaben. Und die Briketts sind halt eher die Ausnahme, da primär mit Holz geheizt wird, was auch wärmetechnisch völlig ausreichend ist.


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23.12.2025 um 08:13
Wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Fest! :)


@dieLara
@off-peak
@Raspelbeere
@Justsaying
@Meriruka
@Obse89
@Warden
@Lapushka
@rainlove
@Photographer73


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23.12.2025 um 20:58
@PrivateEye

Besten Dank, dito an alle!


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24.12.2025 um 18:21
@PrivateEye und allen Anderen,

ebenfalls schöne Weihnachten!


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25.12.2025 um 13:42
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb am 27.10.2025:Da gab es mal eine Doku von Galileo zu:
Kann man zB. hier kaufen mittlerweile und das funktioniert auch bei unseren Breitengraden:
https://www.solarbrother.com/de/produktkategorie/solarofen-und-solargrill/

Habe mir das auch schon vor ein paar Jahren angesehen, ist wirklich gut, wobei auch ein Gasgriller Blackout resistent ist, allerdings ist das gas halt auch irgendwann alle. Sonne gibts immer, naja fast immer, bei bewölktem Himmel mag es dort noch gehen, hier kannst das dann vergessen und im Winter sowieso. Generell ein Problem bei uns nachhaltig zu Energie zu kommen, Solarzellen kannst im Winter auch ziemlich vergessen leider, durch den Sommer und Frühling kommt man recht gut auch ohne ans Stromnetz angeschlossen zu sein aber Winter ist wirklich die größte Herausforderung, da kommt dann noch der Heizbedarf on top dazu.


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03.01.2026 um 19:45
Und wieder einmal sieht man sehr gut anhand der aktuellen Lage in Berlin, wie sinnvoll es sein kann ein bisschen auf verschiedene Eventualitäten vorbereitet zu sein. Auch diesmal geht die Welt für einen nicht unter, wenn man es nicht ist, aber es entlastet die Rettungskräfte ungemein und sorgt außerdem für ein bisschen Komfort und innere Ruhe, für den Fall, dass man betroffen ist.


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03.01.2026 um 20:12
Einerseits: In der Tat. Jede Entlastung hilft.
Andererseits: Fast eine Woche, im Winter, viel wird man da meiner Abschätzung nach in typischen Mietwohnungen nicht ausrichten können. Es dürfte schon kälter werden als dass Kleidung noch hilft. Heizen mit Holz oder anderweitig stromunabhängig ist meist mangels Kamin nicht möglich. Dieselaggregat auf dem Balkon: zu gefährlich.
Außer zu schauen woanders hin zu kommen (privat unterkommen, wenn man es sich leisten kann im Hotel) fiele mir da, gerade für den Winter, in der Situation einer typischen städtischen Mietwohnung nicht viel ein. (Allenfalls: Bei Einzug schon drauf achten möglichst unabhängig heizen zu können, aber das dürfte oft entsprechend Verfügbarkeit und Mietpreisen auch nur "ein frommer Wunsch" sein. Wir haben sowas z.B. in Deuschland bislang erst einmal erwischt (Wohnung komplett mit Holzöfen beheizbar), war eine Wohnung in einem kleinen Vorort einer mittelgroßen Stadt. Meine Schwiegereltern und Eltern können auch komplett mit Holz heizen (und kochen), jeweils auf dem Land.)


(Selbst: Wohne in einer Klimazone in der nicht geheizt werden muss, Heizungen in normalen Wohnhäusern auch nicht verbaut sind. Bzgl. Strom: Powerstation mit Solarpanels sind vorhanden. Wäre unbequem, aber die Wohnung wäre weiterhin problemlos und sicher bewohnbar, das gute Dutzend Stockwerke (Hochhaus) für uns laufbar. Vorräte (Lebensmittel aber auch andere "Verbrauchsmaterialien") sind reichlich vorhanden.
Die haupsächliche Vereinfachung der Situation wäre aber wirklich: Nicht heizen müssen. Und genügend Sonne sodass Solarpanels notfalls ausreichen. Dieselaggregat ginge hier aber auch nicht - nur Balkon, kein Gartengrundstück.)


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03.01.2026 um 20:43
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Fast eine Woche, im Winter, viel wird man da meiner Abschätzung nach in typischen Mietwohnungen nicht ausrichten können.
Das ist richtig, aber es ist in diesem Fall nun so, dass wohl mit Hochdruck versucht wird, die betroffenen Haushalte an andere Stromnetze anzuschließen. So das die Zeitspanne ohne Heizung deutlich geringer wird. Ich denke da aber z.B. auch Zierfische im Aquarium. Vorsorgen heißt für mich aber auch, dafür zu sorgen für einen überbrückbaren Zeitraum die Tempertur halbwegs konstant halten zu können, indem ich Folien da habe um das Becken z.B. notdürftig zu isolieren, temperiertes Wasser nachgießen kann oder so. Auch stets zu wissen (abzusprechen), wohin/zu wem man solchen Notfällen könnte ohne sehr zur Last zu fallen, entlastet Einsatzkräfte oder entsprechendes Geld parat zu haben um ein paar Tage in einem Hotel oder einer Ferienwohnung unterzukommen. Steht das Auto in einer Tiefgarage mit elektrischer Schranke, hat man z.B. schon gelitten und muss mehr Aufwand betreiben etc.

Ich nutze solche Zwischenfälle jedenfalls für mich immer, indem ich überlege, welche Möglichkeiten ich nun hätte, wenn ich einer dieser betroffenen Haushalte wäre. Selbst wenn man nicht auf alles vorbereitet sein kann, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich Strategien/Lösungen zu überlegen sind bereits eine Form von "prepping", die keinen müden Euro gekostet, im Ernstfall mich aber hoffentlich davon abhält unüberlegte / Kurzschlussentscheidungen zu fällen (wie z.B. ein kleines Feuerchen im Badezimmer machen etc.). :)


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03.01.2026 um 20:55
Zitat von dieLaradieLara schrieb:Das ist richtig, aber es ist in diesem Fall nun so, dass wohl mit Hochdruck versucht wird, die betroffenen Haushalte an andere Stromnetze anzuschließen. So das die Zeitspanne ohne Heizung deutlich geringer wird. Ich denke da aber z.B. auch Zierfische im Aquarium. Vorsorgen heißt für mich aber auch, dafür zu sorgen für einen überbrückbaren Zeitraum die Tempertur halbwegs konstant halten zu können, indem ich Folien da habe um das Becken z.B. notdürftig zu isolieren, temperiertes Wasser nachgießen kann oder so.
Selbstverständlich. Auch wir haben da vorgesorgt (Tierhalter mit Aquarium, einem kleinen Insekten- und einem großen Reptilienterrarium).
Für mich ist das selbstverständlich.
Bloß Heizung und Strom selbst ersetzen in einer Hochhauswohnung, egal ob mit oder ohne Balkon: leider selten(st) möglich.

Neben dem
Auch stets zu wissen (abzusprechen), wohin/zu wem man solchen Notfällen könnte ohne sehr zur Last zu fallen, entlastet Einsatzkräfte oder entsprechendes Geld parat zu haben um ein paar Tage in einem Hotel oder einer Ferienwohnung unterzukommen. Steht das Auto in einer Tiefgarage mit elektrischer Schranke, hat man z.B. schon gelitten und muss mehr Aufwand betreiben etc.
(finde ich auch selbstverständlich und auch wir haben da vorgesorgt*) gehört für mich auch dazu:
Wissen was man nicht (!!!) tun darf. Bei Strom-/Heizungsausfall passieren so viele Unfälle (Brand, Kohlenmonoxidvergiftung) durch Versuche, für Wärme zu sorgen. Da kennt man ggf. noch jemanden mit Dieselaggregat, das kommt dann auf den Balkon, und... :(

*Unterschiedlich je nach Region. In einer Region mit niedrigen Wintertemperaturen und häufigen Stromausfällen, leider gleichzeitig fast nur schlecht isolierte Wohnungen zu bekommen, wussten wir auf jeden Fall über Kälteanlaufstellen bescheid (die nächste war dort die nächstgelegene Filiale der Stadtbücherei). Hier kein Thema, dafür: Tsunami-Evakuierungsrouten kennen.
Gepackte sofort griffbereite Notfalltasche (Papiere (ist für uns als Ausländer etwas heikler), Kleidung, etwas Essen, Taschenlampe etc.; benötigen glücklicherweise keine Medikamente die dabei sein müssten): Klarer Fall. Feuerlöscher, Löschdecke auch.
Ich nutze solche Zwischenfälle jedenfalls für mich immer, indem ich überlege, welche Möglichkeiten ich nun hätte, wenn ich einer dieser betroffenen Haushalte wäre. Selbst wenn man nicht auf alles vorbereitet sein kann, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich Strategien/Lösungen zu überlegen sind bereits eine Form von "prepping", die keinen müden Euro gekostet, im Ernstfall mich aber hoffentlich davon abhält unüberlegte / Kurzschlussentscheidungen zu fällen (wie z.B. ein kleines Feuerchen im Badezimmer machen etc.). :)
Das sehe ich ganz genauso und halte das auch so. Bin mental auch auf andere Notfälle vorbereitet, wie z.B.: Was tun wenn es in der Wohnung brennt.
Was nicht garantiert, dann wirklich hundertprozentig zu reagieren - nur besser, als sei einem die Situation gedanklich völlig fremd und man ggf. auf die Schnelle auf die Idee kommt, Wasser in einen Fettbrand zu kippen.
Ebenso durchüberlegt, wie und unter welchen Umständen man Tiere noch evakuieren könnte, und in welchen Fällen das leider zu unterlassen wäre.


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05.01.2026 um 08:06
Zitat von AlaeronAlaeron schrieb am 25.12.2025:Sonne gibts immer, naja fast immer, bei bewölktem Himmel mag es dort noch gehen, hier kannst das dann vergessen und im Winter sowieso.
Es gibt durchaus Wintersonne, aber ich weiß was du meinst. Da gibt es andere Breitengrade, die klimatisch besser dran sind als wir.

Aber als ergänzend sehe ich die erneuerbaren Energien wie Wind und Solar trotzdem.
Zitat von dieLaradieLara schrieb:Und wieder einmal sieht man sehr gut anhand der aktuellen Lage in Berlin, wie sinnvoll es sein kann ein bisschen auf verschiedene Eventualitäten vorbereitet zu sein.
Tja, so schnell hat einen die Realität dann ein. Gestern noch belächelt... Dabei ist es ja "nur" der Strom der weg ist. Aber erst jetzt sehen manche, was da so alles dran hängt. Besonders wenn gleich ein ganzes Viertel komplett betroffen ist und Alternativen nur bedingt verfügbar sind.

Während Corona waren ja mal eine Zeitlang diese improvisierten Teelichtöfen "in". Selbstgebastelt, hoch gehyped und von den einen geliebt und vergöttert und von den anderen als lebensgefährlich verflucht.

Youtube: Mythos Teelichtofen - Hilft er bei Blackout & Heizungsausfall? Bauanleitung und Test Teelichtöfen
Mythos Teelichtofen - Hilft er bei Blackout & Heizungsausfall? Bauanleitung und Test Teelichtöfen
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Youtube: Teelichtofen: Achtung Lebensgefahr💥Der Grund ist ....
Teelichtofen: Achtung Lebensgefahr💥Der Grund ist ....
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Theoretisch wäre ja jetzt das "Comeback" solcher Sachen angesagt, oder nicht?


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08.01.2026 um 13:22
Irgendwie vermisse ich das Thema Stromspeicher. Gibt ja auch ohne Solar Speicher, die man direkt ans Netz anschließen kann und wo dann z.B. 2 kwh gespeichert sind. Oder das doppelte oder dreifache.

Da kann man temporär schon die Heizung z.B. weiterbetreiben oder mal die Mikrowelle anschließen.

In Verbindung mit Solar kann dann sogar an kalten Tagen wo die Sonne sich blicken lässt sogar ein bisschen was reinkommen.

Oder man fährt mit diesen Speicher in den nächsten Stadtteil wo Strom da ist und lädt auf. Für das Berliner Szenario hätte das mMn schon was gebracht.


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Der Preppers Thread

08.01.2026 um 13:33
Ich weiß nicht, ob das hier schon jemand gepostet hat. Bestimmt sogar.

Aber so ein Camping WC ist durchaus empfehlenswert:

https://www.amazon.de/LOCYOP-Tragbare-Toilette-hygienischer-Armeegr%C3%BCn/dp/B0BN2WR1F1/


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08.01.2026 um 13:39
@philae
Ja, ein Campingklo ist sicher nicht verkehrt.
Allerdings hatte ich bei dem von Dir verlinkten Model direkt die Fantasie, dass es unter mir nachgibt, weil die Arretierung nicht hält 😅
Da würde ich dann doch eher zu einem Campingklo mit Tank tendieren.


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