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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

6.638 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam, Christentum, Frieden, Koran
Trancemaster
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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

10.02.2015 um 10:05
So lange wie es einheitliche Regeln gibt,und zwar bei allen Moslems,was Verbote betrifft,eigener Glaubensangehörige nicht in die gleiche Kirche (Moschee) gehen zu lassen,so lange ist bzw gibt es da nichts zu besprechen.
Man stelle sich vor,es müssten eigene Kirchen nur für Frauen gebaut werden.
So lange es Männer dort gibt,die ihre Frau zwingen einige Meter hinter ihnen zu gehen,so lange wird es diesen Glaubenskrieg geben.
Auch das NICHT mitnehmen der eigene Frau,die ihre Pflichten zu erfüllen hat,ist an das denken im Mittelalter gebunden.
Entwicklung ist was völlig anderes.
Mfg
TM


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

10.02.2015 um 10:13
Owei owei.
Zuerst einmal ist Rassismus nicht gleich Xenophobie. Mag man Xenophobie als Angst vor dem Fremden sehen (meist auf phänotypische Merkmale bezogen) so ist Rassismus eine stigmatisierende ausgrenzende Haltung gegenüber einer Gruppe Menschen, die vom Rassisten als anders empfunden wird. Der Rassist verbindet damit in der Regel eine Abwertung der anderen Gruppe um sich selbst künstlich zu erhöhen.
Rassisten sind ganz kleine Lichter.

Angeboren ist Rassismus natürlich auch nicht, sollten mich wundern wenn es ein Rassismusgen geben sollte. Warum sollte Xenophobie angeboren sein?
Was den Menschen viel eher auszeichnet ist doch die Neugier, der Entdeckungsdrang.
Wäre immer die Angst vor Unbekanntem angeboren gewesen, die Affen hätten nie die Bäume verlassen bzw. ihre Vorfahren hätten das Wasser nicht verlassen.
Trancemaster schrieb:Entwicklung ist was völlig anderes.
Entwicklung ist es ein Kind zu schlagen, aber in Würde.


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kusamak
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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

10.02.2015 um 12:38
@Buhmann0815
Buhmann0815 schrieb:Nein, Rassismus (Xenophobie) ist angeboren kann aber durch Erziehung verstärkt oder abgeschwächt werden
Bitte, wo darf ich das mal nachlesen? Trotz intensiver Bemühungen in all den vielen Quellen konnte ich nicht einmal einen Hauch eines Hinweises finden, dass Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit angeboren wäre. Nur beim Antisemitismus, scheint es so einen Gendefekt zu geben, aber das ist nicht Thmea gerade.


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Buhmann0815
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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

10.02.2015 um 12:41
ich meinte Fremdenfeidnlichkeit, hab das falsche Wort benutzt. Also die Angst vor Fremden, das äussert sich dann aber zumeist in Rassismus oder/und ReligiÖser Intoleranz.


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kusamak
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10.02.2015 um 12:46
@Buhmann0815
Buhmann0815 schrieb:ich meinte Fremdenfeidnlichkeit, hab das falsche Wort benutzt. Also die Angst vor Fremden, das äussert sich dann aber zumeist in Rassismus oder/und ReligiÖser Intoleranz.
Wie falsch. Fremdenfeindlichkeit hört sofort auf wenn keine Fremden mehr da sind. Religöse Intoleranz gegen wen? Innerreligiöse oder interreloigiöse Intoleranz, oder gar beides? Religionsspezifisch? Bist ja hier im Thread Islam, also dagegen?


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

10.02.2015 um 12:58
kusamak schrieb:Fremdenfeindlichkeit hört sofort auf wenn keine Fremden mehr da sind.
Hm... also nie, denn zeig mir ein Land auf der Welt, wo es keine Ausländer, Gastarbeiter usw. gibt... vielleicht Nordkorea, aber auch da wird es ausländische Arbeitskräfte (wenn auch im geringen Maße) geben.

Ich finde aber auch, dass die Ablehnung "dem Fremden" gegenüber schon eine Art Wurzel in der Persönlichkeit der Menschen ist... nicht bei allen, aber schon bei vielen... vielleicht kann man es noch besser mit dem Vorhandensein von Vorurteilen umschreiben.

Menschen neigen schon sehr dazu, zu pauschalisieren (selbst ich mache es gerade) und durch diese Pauschalansichten gegenüber anderen Volksgruppen, entstehen oft Vorurteile und DAS finde ich schon, zumindest im Ansatz, bei vielen Menschen. Ich kann mich davon auch nicht frei machen, aber ich versuche gegenzusteuern, wenn ich merke, dass ich pauschalisiere und vorverurteile.

Ich finde eher das Vorurteile schnell sich reduzieren oder gar auflösen, wenn man einige aus der anderen Volksgruppe näher kennen lernt... und sich sogar Freundschaften bilden können.

Aber das passiert auch nicht immer... ein Freund von mir hat viele Ausländer als Freunde, ist aber dennoch, wie ich finde, mit Vorurteilen behaftet, was ausländische Mitbürger hier in Deutschland angeht. Es geht dann aber meistens um Mitbürger, die sich in seinen Augen hier nicht benehmen können. Mit anderen Worten, er beklagt sich über so typische Assis und ich weise dann immer daraufhin, dass sich diese Leute in jeder Nation, in jeder Region und zu jeder Zeit finden lassen.


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Draiiipunkt0
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10.02.2015 um 13:01
@moric
moric schrieb:Hm... also nie, denn zeig mir ein Land auf der Welt, wo es keine Ausländer, Gastarbeiter usw. gibt...
Wer sagt, dass ein Fremder Ausländer sein muss?
Mir sind auch die meisten Deutschen völlig fremd.


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10.02.2015 um 13:03
Draiiipunkt0 schrieb:Wer sagt, dass ein Fremder Ausländer sein muss?
Mir sind auch die meisten Deutschen völlig fremd.
Stimmt... hast du völlig Recht... hier beklagen sich sogar Kölner über zugezogene Hamburger, die ihnen zu "kalt" sind... lol... kein Scherz.

Umgekehrt war ich in Hamburg gewesen und da gibt es eine Kneipe nach "Kölsche Art", bevölkert von Exil-Kölnern, die eben jetzt dort im Norden wohnen und sich nach ihrer Heimat soooo sehnen.


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10.02.2015 um 13:59
@Buhmann0815
Buhmann0815 schrieb:ich meinte Fremdenfeidnlichkeit, hab das falsche Wort benutzt. Also die Angst vor Fremden, das äussert sich dann aber zumeist in Rassismus oder/und ReligiÖser Intoleranz.
Und so falsch liegst du damit auch nicht, wenn man es rational betrachtet und nicht immer durch die Linke Brille schaut.

http://egora.uni-muenster.de/FmG/fremd_s04.shtml

Allerdings hat dies, wie schon erwähnt, nicht per se mit Religion zu tun. Das sind ganz andere Machtgefälle bzw. Mechanismen.


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kusamak
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10.02.2015 um 14:39
@moric
moric schrieb:Ich finde eher das Vorurteile schnell sich reduzieren oder gar auflösen, wenn man einige aus der anderen Volksgruppe näher kennen lernt... und sich sogar Freundschaften bilden können.
Das ist dann nicht mehr die Definition von Fremder.


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10.02.2015 um 14:45
kusamak schrieb:Das ist dann nicht mehr die Definition von Fremder.
Braucht man eine offizielle Definition?

Also... Fremdenfeindlichkeit gegenüber Menschen sind zuallerst Vorurteile, Mißverständnisse etc... oder auch wegen wirtschaftlichen Überlegungen... eben Ängste... bzw. der Unkenntnis der wirklichen Lage der anderen Personen... eben Vorurteile...

Ich sehe da einen ganz engen Zusammenhang zwischen Fremdenfeindlichkeit und Vorurteilen und würde das auch nicht voneinander trennen wollen. Man kann es auch Voreingenommenheit nennen.


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10.02.2015 um 17:46
@Buhmann0815

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz sind "angeboren"?
Für derart gewagte Thesen, zu denen sich nicht mal der Gen-Experte Sarrazin hat hinreissen lassen können, hätte ich gern mal ein paar Belege.

Demzufolge wären Toleranz, Gastfreundschaft und "Willkommenskultur" also so eine Art Gen-Defekt?


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Buhmann0815
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11.02.2015 um 02:04
@Doors
Doors schrieb:Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz sind "angeboren"?
Für derart gewagte Thesen, zu denen sich nicht mal der Gen-Experte Sarrazin hat hinreissen lassen können, hätte ich gern mal ein paar Belege.
kannst ja Sarrazin fragen. :)
Doors schrieb:Demzufolge wären Toleranz, Gastfreundschaft und "Willkommenskultur" also so eine Art Gen-Defekt?
LoL :)
Nein es ist KEIN Gendeffekt, denn es hat Nichts mit Genen zu tun sondern ist in dem Fall was Anerzogenes.
Das negative Verhalten ist aber angeboren.

Und das Eine schliesst das Ander auch wirklich nicht aus.

Denn die Erziehung dient ja dazu unsere niederen Instinkte zu besiegen.


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Chiharu
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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

11.02.2015 um 04:38
Müsste man mal Biologen fragen. Schimpansen sollen ja äußerst "rassistisch" sein, wenn die eigene Rotte angegriffen wird. Die führen dann wahre Kriege um ihr Territorium.


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11.02.2015 um 09:09
Buhmann0815 schrieb:Nein, Rassismus (Xenophobie) ist angeboren kann aber durch Erziehung verstärkt oder abgeschwächt werden
Das Fremdeln bei Kleinkindern oder die Vorsicht gegenüber fremden Individuen ist keine Xenophobie, und Xenophobie ist (auch wenn es ein Begriff aus der Psychologie/Medizin ist) keine Phobie, sondern eine übersteigerte Fremdenfeindlichkeit.
Von Natur aus sind Menschen eher neugierig und suchen Kontakt und Austausch.
Nur hast Du insofern recht, als das Fremdeln von Eltern verstärkt oder kulturell unterstützt wird.
Es gibt Kulturen, in denen es keine "Anleitung zum Umgang mit Fremden gibt", weil es nie irgendwelche Fremden gab, und da kommt es dann darauf an, wie streng die Regeln der Umgangsformen generell sind (je strenger, desto unmöglicher ist es, sich Fremden, die diese Regeln nicht kennen, anzunähern) und es gibt Kulturen, in denen es Umgangsformen dafür gibt - und da gibt es die ganze Bandbreite von der bedingungslosen Gastfreundschaft bis zur strikten Abweisung.

Rassismus und Xenophobie sind nicht dasselbe: Rassismus beschränkt die Fremdenfeindlichkeit auf bestimmte Gruppen.

In den islamischen Kulturkreisen gibt es eine sehr ernst genommene Gastfreundschaft, auch Angehörigen anderer Religionen gegenüber. Man wird angesprochen, eingeladen, bewirtet, bei Bedarf an Verwandte "weiter gereicht", wenn einen die Reise an einen Ort führt, wo es Verwandte gibt.
Manchem Reisenden, der das nicht gewohnt war, wurde das schon geradezu lästig. ;)
Dagegen erscheinen die Deutschen gegenüber Fremden eher gleichgültig. Wenn man keinen persönlichen Bezug zu der Person hat, muss man ihr gegenüber auch keine Gastfreundschaft zeigen.


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11.02.2015 um 09:20
@Chiharu
Ich glaub nicht, dass ein Angriff was mit Rassismus zu tun hat :D
Die werden sich ganz einfach nur verteidigen wollen.
Wenn dich ein Deutscher angreift und du dich verteidigst, bist du also automatisch ein Rassist? Seltsame Ansichten hier.
Buhmann0815 schrieb:Das negative Verhalten ist aber angeboren.
Sagt wer? Du?
Das will ich echt mal hören bzw. lesen, wer so einen Bullshit von sich gibt.
Wenn, dann ist eine psychische Krankheit angeboren bzw. vererbt worden, aber sicher nicht ein negatives Verhalten -.-


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Buhmann0815
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11.02.2015 um 10:26
@liaewen
Buhmann0815 schrieb:
Das negative Verhalten ist aber angeboren.
Sagt wer? Du?
Das will ich echt mal hören bzw. lesen, wer so einen Bullshit von sich gibt.
Ich
Wenn, dann ist eine psychische Krankheit angeboren bzw. vererbt worden, aber sicher nicht ein negatives Verhalten -.-/ZITAT]


Du widersprichst Dir selbst.

also angeerbt , negativ aber sicher nicht negativ ??? HÄÄÄÄHAH ?!!


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11.02.2015 um 10:28
@liaewen
@Buhmann0815
liaewen schrieb:Das will ich echt mal hören bzw. lesen, wer so einen Bullshit von sich gibt.
Herr Enzensberger beispielsweise:
Die genannten Schwierigkeiten, fremdenfeindliche Einstellungen bestimmten sozialen Gruppen der Gesellschaft zuzuschreiben, hat zumindest Teile der sozialwissenschaftlichen Forschung und Publizistik dazu gebracht, Fremdenfeindlichkeit als eine dem Menschen angeborene, quasi "natürliche" Reaktion zu sehen. So stellt H. M. Enzensberger in seinem Essay "Die große Wanderung" fest, dass noch jede Migration zu Konflikten geführt habe und fährt dann fort: "Gruppenegoismus und Fremdenhass sind anthropologische Konstanten, die jeder Begründung vorausgehen."
http://egora.uni-muenster.de/FmG/fremd_s04.shtml

Allerdings wird dieser Ansatz von der Forschung abgelehnt (zumindest laut Link).
Eine andere Sichtweise, die ich für wahrscheinlicher halte als eine angeborene Angst vor dem Fremden:
Der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer diagnostiziert für den soziobiologischen Erklärungsansatz "erhebliche Erklärungsnotstände" und verweist u.a. darauf, dass etwa Kindergartenkinder ganz unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit völlig unbefangen miteinander spielen; Schwierigkeiten treten erst an dem Punkt auf, wo den Kindern soziale Schemata ("Türke") und soziale Kategorisierungen aufgedrängt werden.
(auch aus dem obigen Link)
Für "Türke" kann man dann natürlich auch jede beliebige Religion einsetzen.

Weiter geht es mit Indentitäten, die von den "Nichtfremden" als bedroht empfunden werden, wenn der Fremde länger bleibt:
Sozialpsychologisch lässt sich Fremdenfeindlichkeit im Zusammenhang der Konfrontation eines fremden Wertesystems mit eigenen identitätskonstituierenden Überzeugungen begreifen, wobei eine solche Konfrontation nur stattfinden kann, wenn der Fremde - in den Worten Thomas Schmids - eine Art "moderner Fremder" ist, "der Nahe, der in seinem Anderssein provozierend gegenwärtige Fremde". Nicht als "der Wandernde, der heute kommt und morgen geht" ist der Fremde bedrohlich, sondern als "der, der heute kommt und morgen bleibt" (G. Simmel), stellt der Fremde eigene Werte und Überzeugungen, ja die seit der Kindheit mühsam aufgebaute Identität in Frage: "Die Andersartigkeit desjenigen, der nicht zur eigenen Gemeinschaft gehört, wird also als Ablehnung der eigenen Identität und damit als eine indirekte Aggression empfunden, ganz besonders dann, wenn jene Andersartigkeit noch betont wird - wozu der Fremde natürlich ein unveräußerliches Recht hat."
(auch aus obigem Link)

Sehr interessant! Danke für den Link @Krepitation


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11.02.2015 um 10:33
@Buhmann0815
Ok, dann ist es nur leeres Gefasel. Ignoriere ich.

Also ist eine psychische Krankheit = Intoleranz, Ignoranz, Rassismus, Angst vor Fremden? Interessant. Dann solltest du dich auch mal mit ein zwei psych. Krankheiten ausseinandersetzen! Bist du so hohl (sorry) oder trollst du nur?


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Buhmann0815
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11.02.2015 um 10:34
@liaewen
der Text von @brunhildeb (siehe oben) erklärt es am Besten, Nichts mehr hinzuzufügen.


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