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Wie findet ihr das Krankenkassensystem?

153 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krankenkasse ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie findet ihr das Krankenkassensystem?

um 21:23
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Doch, wir müssen doch nur alle Millionäre erschießen
Glück gehabt, so arm bin ich nicht :D
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:die Kommunen enteignen
Die sind pleite, da kann man sich nur Schuldscheine holen...hat sich aber noch nicht rum gesprochen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:dass man telefonisch nicht immer bei Behörden durchkommt?
KK sind keine Behörden.


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um 21:28
Zitat von OptimistOptimist schrieb:In diesem System sollen alle gut funktionieren können und wer das nicht packt hat halt Pech gehabt.
In deinem System hingegen ist Deutschland bevölkert von skrupellosen Milliardären und Vermietern einerseits und Armutsrentnern, Langzeitarbeitslosen, kognitiv oder sonstwie Eingeschränkten und allerlei Völkerschaften mit den hanebüchesten Hemmnissen und Gebrechen andererseits. Alles wird Gut™ wenn man den einen maximal den Arsch nachträgt, indem man im Eiltempo den anderen die Substanz wegpfändet, -enteignet und beschränkt, weil die ja endlos ist und endlich dem Gemeinwohl dienen muss. Erbschaftssteuer gegen Altersarmut, nieder mit Budgetgrenzen und gesundem Menschenverstand, Friede den Hüftgelenken, Krieg den Palästen. In dieser wirren Gedankenwelt, dem Unterschlupf der gemeinen Köcherfliegen-Larve gleich mit undefinierbarem Schleim zusammengepappt aus Versatzstücken von Linken-Parteiprogramm, halb-erinnerten ÖRR-Dokus, persönlicher Empfindsamkeit und vollends falsch verstandenen Marcel-Fratzscher-Leitartikeln, kommt dann konsequenterweise der schwindende Anteil der Bevölkerung, der den ganzen Driss jetzt und hier konkret erarbeiten muss überhaupt nicht mehr vor - konsequent deshalb, weil man offensichtlich mit diesen Menschen nichts mehr gemein hat, auch nichts mehr gemein haben will und am Liebsten ihre Existenz ganz unter den Teppich kehren will. Fair gehandelt, ohne Kinderarbeit hergestellt, klimaneutral und recyclebar - man will ja schließlich auch was zurückgeben. Wenn schon nicht an die Gesellschaft, dann an Mudda Natur.


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um 21:34
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:In deinem System hingegen ist Deutschland bevölkert von skrupellosen Milliardären und Vermietern einerseits und Armutsrentnern, Langzeitarbeitslosen, kognitiv oder sonstwie Eingeschränkten und allerlei Völkerschaften mit den hanebüchesten Hemmnissen und Gebrechen andererseits. Alles wird Gut™ wenn man den einen maximal den Arsch nachträgt, indem man im Eiltempo den anderen die Substanz wegpfändet
das ist viel zu polemisch und schwarz/weiß und entspricht nicht meiner Denkweise.
Ich denke differenzierter.
Aber alles gut, wir kommen halt nicht zusammen, wenn es nur so schwarz/weiß wird, müssen wir auch nicht.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:nieder mit Budgetgrenzen und gesundem Menschenverstand
das haben auch schon schlauere Leute als ich gefordert und ob diese Grenzen mit gesundem Menschenverstand zu tun haben, liegt auch im Auge des Betrachters.

Und der Rest deines Posts betrifft Grüne- und Linke-Positionen, nur befinde ich mich halt nicht in diesen politischen Lagern.
Weiß also nicht, weshalb du mir das alles geschrieben hast 😉


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um 21:38
@Optimist
Paar Fragen zur Finanzierung: wie stehst Du zu den aktuellen Beitragsätzen und dass die Leistungsträger um die 12.000€ pro Jahr in die GKV einzahlen müssen?
Wenn die Budgetierung wegfällt: werden diese Beiträge steigen oder sinken?


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um 21:40
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich denke differenzierter.
Sicherlich, mindestens fünfte oder sechste Ableitung.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das haben auch schon schlauere Leute als ich gefordert
Das schränkt es jetzt nicht wirklich ein.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ob diese Grenzen mit gesundem Menschenverstand zu tun haben, liegt auch im Auge des Betrachters.
In erster Linie haben sie damit zu tun, dass Kassensitze ein (para)-staatlich verwaltetes Quasi-Monopol sind auf dem man schon deshalb den "Daumen" haben muss um keine unerwünschte Konkurrenz um "gute" und "schlechte" Kassensitze entstehen zu lassen, die das System nicht abbilden kann. Das alles vor dem Hintergrund eines Zwangssystem, dessen Telos im Wesentlichen darauf begründet ist, dass man dem Bürger von vorneherein nicht zutraut, eine individuelle Entscheidung über seine Versicherung zu treffen. Von daher ist der Ansatz des "Händchen halten, bis der Sargdeckel zuklappt" zumindest logisch folgerichtig.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Weiß also nicht, weshalb du mir das alles geschrieben hast 😉
Da haben wir ja doch was gemeinsam.


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um 21:57
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Paar Fragen zur Finanzierung
Die hätte ich auch:
Wie wäre es mit nur einer Krankenkasse (wo sich doch die Leistungen und Beiträge sowieso nicht groß unterscheiden)?

Was man da vielleicht alles an der Unterhaltung der Gebäude, Mitarbeiter und Verwaltungskosten sparen könnte?
Genaue Zahlen habe ich selbstverständlich nicht, aber Einsparungen gäbe es doch sicherlich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wie stehst Du zu den aktuellen Beitragsätzen und dass die Leistungsträger um die 12.000€ pro Jahr in die GKV einzahlen müssen?
in meinen Augen sind auch Normalverdiener bis hin zu Greingverdienern Leistungsträger und diese zahlen sicherlich nicht 12.000€ pro Jahr.

---------------------------------------
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:In erster Linie haben sie damit zu tun, dass Kassensitze ein (para)-staatlich verwaltetes Quasi-Monopol sind auf dem man schon deshalb den...
"Kassensitze" habe ich noch nie gehört.
Somit ist dein ganzer Abschnitt für mich leider unverständlich.

Ich mags übrigens nicht, wenn jemand so bisschen von oben herab mit mir spricht (so wirkt jedenfalls dein teilweiser Sarkasmus auch im vorhergehenden Post auf mich).
Ich mag ja bissel unwissend und naiv sein, aber wenn du in der Vergangenheit manchmal dennoch respektvoller geschrieben hattest, war das erfreulicher (vielleicht bin ich aber im Moment auch nur etwas empfindlich, wer weiß).
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Das alles vor dem Hintergrund eines Zwangssystem, dessen Telos im Wesentlichen darauf begründet ist, dass man dem Bürger von vorneherein nicht zutraut, eine individuelle Entscheidung über seine Versicherung zu treffen. Von daher ist der Ansatz des "Händchen halten, bis der Sargdeckel zuklappt" zumindest logisch folgerichtig.
auch hier verstehe ich nicht, wie du das alles meinst. "Telos" habe ich auch noch nie gehört.


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um 22:03
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie wäre es mit nur einer Krankenkasse (wo sich doch die Leistungen und Beiträge sowieso nicht groß unterscheiden)?
Das ist die falsche Strategie - die Gesellschaft sollte sich mit "Verwaltungskosten pro Patient und Jahr" beschäftigen, dieser Wert sollte so niedrig sein wie möglich, egal wieviele KK es gibt...was bringt nur eine KK die vielleicht in diesem Kennwert höher wäre als jetzt mehrere KK.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:in meinen Augen sind auch Normalverdiener bis hin zu Greingverdienern Leistungsträger und diese zahlen sicherlich nicht 12.000€ pro Jahr.
Ich wollte nicht wissen was Du als Leistungsträger sieht, wie sieht es aus mit denen die 12.000 im Jahr bei gleichen Leistung inkl. hinten anstehen aussieht? Wenn Du glaubst dass ist kein Problem...ihre Löhne und Lohnnebenkosten schlagen sich auf die Produktpreise und Dienstleistungen auch nieder.


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um 22:13
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie wäre es mit nur einer Krankenkasse
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist die falsche Strategie - die Gesellschaft sollte sich mit "Verwaltungskosten pro Patient und Jahr" beschäftigen
was spricht denn gegen ein "sowohl als auch"?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Problem...ihre Löhne und Lohnnebenkosten schlagen sich auf die Produktpreise und Dienstleistungen auch nieder.
ja natürlich, z.B. die der Manager.
Alles hat seine Auswirkungen.

Aber um noch mal auf die Budgetierung zurück zu kommen:
Diejenigen, die das auch fordern, hälst du die für unwissend oder blöd?
Die haben doch ihre Argumente weshalb sie diese nicht sinnvoll finden.
Diese Argumente könnte man jetzt googeln (ist mir heute aber zu spät, morgen vielleicht) - aber der Punkt ist, sie haben welche.


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um 22:22
Zitat von OptimistOptimist schrieb:was spricht denn gegen ein "sowohl als auch"?
Wichtig sind nur:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:"Verwaltungskosten pro Patient und Jahr"
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber um noch mal auf die Budgetierung zurück zu kommen:
Diejenigen, die das auch fordern, hälst du die für unwissend oder blöd?
Nein, nicht für blöd, sondern für gefährliche Brandstifter. Limits aufheben bedeuten mehr Ausgaben, ist doch easy zu verstehen.
Die Leute rufen alles ab was sie kriegen, nicht was sie brauchen.

Aber ich hätte einen Alternativvorschlag der sowohl auf der Einnahmeseite für Gerechtigkeit sorgt und auch auf der Ausgabenseite für Disziplin sorgt:
Alle Ausgaben pro Jahr werden zusammen gezählt und gerecht auf Beitragszahler verteilt...sprich 341,4 Mrd. / 59 Mio ist ca.482€Monat/ 5786€/Jahr -> ist günstig, absolut gerecht bei gleichen Leistungen und Ansprüchen.


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um 22:33
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Limits aufheben bedeuten mehr Ausgaben, ist doch easy zu verstehen.
Die Leute rufen alles ab was sie kriegen, nicht was sie brauchen
sehe ich nicht so.
Die Ärzte entscheiden was ein Patient braucht.
Heutzutage haben es Ärzte auch nicht nötig sich bei Patienten einzischmeicheln, es gibt zu wenige Ärzte.

Habe mal selbst erlebt, wie ein Augenarzt einen Patienten - draußen auf dem Gang - lautstark abgekanzelt hatte, weil dieser sich mit Folgendem nicht abfinden wollte:
Dieser Patient war seit 2 Jahren nicht mehr bei dem Augenarzt, wollte nun wieder einen Termin und der Arzt lehnte ab, weil er eben so lange nicht mehr da war.
Die Ärzte jedenfalls in meiner Region sind alle überlastet.

Aber das jetzt nur nebenbei, wollte damit nur zeigen, dass es Manche nicht mehr nötig haben freundlich zu sein und somit dann mit Sicherheit den Patienten auch nichts Unnützes verschreiben werden.

Somit finde ich halt deinen Einwand nicht stichhaltig genug.

Und das hier auch immer noch nicht:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wichtig sind nur:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Verwaltungskosten pro Patient und Jahr"
warum denn "nur"?
Was spricht denn dagegen, auch anderweitig (eben bei der Verwaltung) einzusparen?


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um 22:41
Zitat von OptimistOptimist schrieb:sehe ich nicht so.
Die Ärzte entscheiden was ein Patient braucht.
Kern der Diskussion war bis jetzt "der Arzt soll Taxigeld freigeben"....
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Dieser Patient war seit 2 Jahren nicht mehr bei dem Augenarzt, wollte nun wieder einen Termin und der Arzt lehnte ab, weil er eben so lange nicht mehr da war.
Die Ärzte jedenfalls in meiner Region sind alle überlastet.
Daran ändert eine Aufhebung der Budgetierung nix.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:warum denn "nur"?
Was spricht denn dagegen, auch anderweitig (eben bei der Verwaltung) einzusparen?
Weil es mir scheissegal ist wie sie das machen - wenn du solchen DDR Behörden ähnlichen Apparate gezielte addresierte Vorgaben machst: Verwaltungskosten müssen runter, sagen sie Dir warum es nicht geht, zB IT zu teuer.
Wenn ich aber sage: die schlechtesten 3 Kassen bei "Verwaltungskosten pro Patient/Jahr" werden geschlossen, dann beginnt der Wettbewerb.

Mein Vorschlag zur Reform gefällt Dir nicht? Oder ist das System GKV nur dann gut wenn unterschiedlich eingezahlt wird?


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um 22:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:"der Arzt soll Taxigeld freigeben".
Was absolut sinnvoll wäre - er kennt den Patienten und seinen aktuellen Zustand, die Krankenkasse kennt ihn nicht.

Und eine Entscheidung auf Kulanzbasis - warum gibt es keine Kriterien, fuer z.B. ambulante OPs?
Auch das wäre transparenter und sinnvoller.


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um 22:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kern der Diskussion war bis jetzt "der Arzt soll Taxigeld freigeben
das war für mich nicht das alleinige Thema.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Die Ärzte entscheiden was ein Patient braucht
also es bleibt für mich dabei, wenn die Budgeterung wegfiele, würde mMn deswegen noch lange nicht mehr verschrieben, also keine Mehrkosten deswegen.

Wie gesagt, ich hatte dir in einem früheren Post schon geschrieben, dass es mir nicht nur ums Taxigeld geht, sondern auch z.B. um Medikamente oder Verordnungen, die abgelehnt werden, wenn das Quartal fast zuende ist.
Hatte ich selbst sogar schon erlebt.
Irgendwann bekam ich eine gewisse Sachen verschrieben, aber beim nächsten Mal eben nicht, mit der Begründung, sie müsse aufs Budget schauen...
(kann ich leider nicht beweisen, bin mir jedoch sicher, Einige werden genau wissen, dass so etwas im Bereich des Möglichen ist oder schon selbst erlebt)


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