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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

6.691 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Abtreibung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:13
@borabora
stell es Dir mal so vor: eine ungewollte Schwangerschaft ist ein Unfall. Wer Führerschein macht, der nimmt sich nicht vor, einen Unfall zu bauen, ganz im Gegenteil. Es passiert aber trotz aller guten Vorsätze, trotzdem man alle Regeln kennt, alles richtig macht, man sich an die Strassenverkehrsordnung hält etc. Es KANN einfach passieren, ein minimaler Moment der Unaufmerksamkeit, ein Reifen platzt, was auch immer. So ist nun einmal das Leben, es verläuft nicht alles so einfach und gradlinig, wie manche hier tun.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:13
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Kannst du mir denn einen Link liefern, dass sich die meisten Abtreibenden Verhütung nicht leisten konnten?
Nein kann ich nicht und muss ich auch nicht, weil ich nichteinmal im entferntesten davon ausgehe, dass die mehrzahl aller abtreibungen aus diesem grunde durchgeführt werden. Es wird aber sicherlich die ein oder andere dame darunter fallen, genauso, wie die ein oder andere dame aufgrund faulheit abtreiben wird. Da du aber faulheit und mangelnde aufklärung als großteil anführst, hätte ich diesbezüglich gern mal einen link. Solange sage ich nämlich, dass diverse gründe verantwortlich sind, aber eher die begründung der lebensumstände (dazu zählt auch der allgemeine finanzielle teil) überwiegt und darunter fällt nicht nur die "ich kann mir keine gummies leisten" fraktion. Die stellt mit sicherheit einen eher kleineren teil da.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Klappt doch komischerweise auch, wenn Frau hormonelle Probleme hat oder unter starker Mens leidet. Da ist die Pille plötzlich beschaffbar.
Weil die kosten übernommen werden können, wenn die pille zur behandlung von erkrankungen verschrieben wird. Wird sie nur zur verhütung verschrieben, dann heißt es ab 21jahren selber blechen.

@borabora
Eine ungewollte schwangerschaft muss man in keinem fall in kauf nehmen. Wir haben die möglichkeiten und solange die abtreibung nur ein notnagel ist und keine ausgelebte verhütungsmethode, ist alles soweit noch in ordnung.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:15
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:So ist nun einmal das Leben, es verläuft nicht alles so einfach und gradlinig, wie manche hier tun.
Das stimmt, da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber dann muss ich die Konsequenzen tragen. Im Falle eines Unfalls sind es wohl die Kosten, im Falle einer Schwangerschaft ist es das Kind. Dann muss ich dazu stehen. In deinen Augen ist dann da immer noch die Abtreibung, in meinen nicht. Im Übrigen: Um einen Autounfall zu vermeiden, fahre ich kein Auto.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:17
Zitat von Lilith101Lilith101 schrieb:Um einen Autounfall zu vermeiden, fahre ich kein Auto.
Mit der Logik habe ich mal versucht mich vor der Hausarbeit zu drücken (da passieren die meisten Unfälle), hat nichts geholfen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:19
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Mit der Logik habe ich mal versucht mich vor der Hausarbeit zu drücken (da passieren die meisten Unfälle), hat nichts geholfen.
Schade ;)
Ich denke, aber nicht zu vergleichen mit einem Schwangerschaftsabbruch


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:19
Ein "SS-unfall" ist doch was Anderes als herkömmliche Unfälle


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:22
Zitat von gastricgastric schrieb: Wir haben die möglichkeiten und solange die abtreibung nur ein notnagel ist und keine ausgelebte verhütungsmethode, ist alles soweit noch in ordnung.
Îch hab mich auch nur geäussert, weil von Geldknappheit zum Verhüten die Rede war ;)

Wie geht man mit Verkehr um, wenn man kein Geld zum Verhüten hat...

Dann muss man halt verzichten... oder eine SS in Kauf nehmen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:22
Zitat von gastricgastric schrieb:Da du aber faulheit und mangelnde aufklärung als großteil anführst, hätte ich diesbezüglich gern mal einen link. Solange sage ich nämlich, dass diverse gründe verantwortlich sind, aber eher die begründung der lebensumstände (dazu zählt auch der allgemeine finanzielle teil) überwiegt und darunter fällt nicht nur die "ich kann mir keine gummies leisten" fraktion. Die stellt mit sicherheit einen eher kleineren teil da.
Aus welchen Gründen werden denn dann Frauen schwanger, die garnicht schwanger werden wollen?
Ich ergänze um einen Punkt: unnötige Risikobereitschaft bzw. fehlende Verantwortung álá "kann mir ja nicht passieren".

Ich glaube, das ist wahrscheinlich der häufigste Grund. Aber gerne suche ich nachher mal nach den Gründen im Internet. :D


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:24
Zitat von BeckyBecky schrieb:Das Problem sind also nicht die Kosten aufs Jahr gerechnet, sondern der hohe Betrag auf einen Schlag, wenn man nichts zur Seite legen kann.
Okay, das sehe ich ein... ich kann es auch nicht ab, wenn ich hohe Beträge direkt bezahlen muss, wenn doch es in Monatsbeiträgen so easy wäre.

Dieses auf einmal zahlen... das macht auch fast niemand mehr, selbst Monatskarten bei der Bahn kann man bequem pro Monat sich abbuchen lassen, soweit ich weiß.

Die Apotheken sollten da den Frauen einen Monatsbeitrag anbieten... das geht aber wahrscheinlich nicht wegen der Abbrechnung, da sie ja auch einen Betrag an die Pharmafirmen abgeben müssen, oder? Ich weiß das nicht wirklich.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:26
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb: unnötige Risikobereitschaft bzw. fehlende Verantwortung álá "kann mir ja nicht passieren".
Oder auch... das man auf den Gedanken kommt, bei einem Mal wird's schon nicht direkt passieren...

Solche Gedankenspiele sind eben wie Lotto spielen, nur, dass die Chance, dass etwas passiert, wesentlich höher als ein hoher Gewinn ist.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:27
Zitat von moricmoric schrieb:Okay, das sehe ich ein... ich kann es auch nicht ab, wenn ich hohe Beträge direkt bezahlen muss, wenn doch es in Monatsbeiträgen so easy wäre.
Wenn man Monatsraten zahlen könnte, es aber nicht schafft monatlich etwas auf die Seite zu legen um eine bekantermassen kommende grosse Rechnung auf einmal zu begleichen, dann ist das doch wohl lediglich ein subkortikales Problem, oder?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:28
@moric

Ich weiß es auch nicht, wieso das nicht geht. Mein Arzt sagte nur "machen wir nicht" und auch diverse andere Gynäkologen haben keine wirkliche Begründung gegeben.

Beim Zahnarzt geht's schließlich auch, da zahle ich die Behandlungskosten meines Kindes auch in raten ab und das sogar zinsfrei...


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:28
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wenn man Monatsraten zahlen könnte, es aber nicht schafft monatlich etwas auf die Seite zu legen um eine bekantermassen kommende grosse Rechnung auf einmal zu begleichen, dann ist das doch wohl lediglich ein subkortikales Problem, oder?
Sehe ich anders... 16 Euro pro Monat könnte man sich bequem leisten, aber auf einen Schlag 100 zu zahlen, belastet das Konto auf einmal und es bleibt unter Umständen nicht genügend für andere Dinge, die man braucht, übrig.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:30
Zitat von BeckyBecky schrieb:Ich weiß es auch nicht, wieso das nicht geht. Mein Arzt sagte nur "machen wir nicht" und auch diverse andere Gynäkologen haben keine wirkliche Begründung gegeben.
Wenn du natürlich solche Aussagen als Gründe geliefert bekommst, dann wäre ich auch richtig sauer... die sollen da mal etwas mehr dazu sagen...


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:31
Mein Pillenrezept (Ö) wird mir auf 6 Monate ausgestellt. Ich kann entweder die 6Monatspackung kaufen (da spart man sich paar Euro) oder aber monatlich kaufen, dies wird dann auf dem Rezept abgestempelt.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:31
Zitat von boraboraborabora schrieb:Ein "SS-unfall" ist doch was Anderes als herkömmliche Unfälle
Wieso sollte das etwas anderes sein als herkoemmliche Unfaelle?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:33
@Alarmi

Weil eine nicht geplante SS was Spezifisches ist. Dem kann man quasi aus dem Weg gehen, indem man auf Geschlechtsverkehr
verzichtet, solange man kein Geld zum Verhüten hat.

Ansonsten ist man gegen irgwelche Unfälle kaum gefeit.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:34
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wenn man Monatsraten zahlen könnte, es aber nicht schafft monatlich etwas auf die Seite zu legen um eine bekantermassen kommende grosse Rechnung auf einmal zu begleichen, dann ist das doch wohl lediglich ein subkortikales Problem, oder?
Jein. Kommt auf die Höhe der Raten an. Ich zahle jetzt beispielsweise für die Zahnbehandlung meines Kindes 5 Euro im Monat. Das geht einigermaßen. 15, 20 oder 50 Euro würden den Rahmen sprengen.

Überzogen ist mein Konto derzeit übrigens trotzdem jeden Monat, weil ich schon seit Monaten Geld für die bevorstehende Einschulung zur Seite legen muss. Da darf ich (sofern ich überhaupt was zurückbekomme) nämlich erstmal in Vorleistung gehen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:35
@borabora
Ich glaube wir sind uns alle darueber einig, dass der Prozentsatz der Schwangerschaften, die darauf zurueckzufuehren ist, dass man sich keine Verhuetung leisten kann, eher gering ist. Insgesamt duerften Verhuetungspannen wohl den groessten Anteil der ungewollten Schwangerschaften ausmachen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

05.07.2017 um 15:35
Zitat von nanusiananusia schrieb:Mein Pillenrezept (Ö) wird mir auf 6 Monate ausgestellt. Ich kann entweder die 6Monatspackung kaufen (da spart man sich paar Euro) oder aber monatlich kaufen, dies wird dann auf dem Rezept abgestempelt.
Dann geht's ja doch... ich hatte mich auch schon gewundert...

Auf jeden Fall könnte sich die Bundesregierung wirklich mal überlegen, die Pille als Hauptverhütungsmittel kostenfrei anzubieten... wie gesagt hätte ich nur die Befürchtung, dass die gesetzlichen Krankenkassen das dann sofort an die Beitragszahler in Form von höheren KK-Beiträgen weitergeben... da bin ich mir fast sicher...

Dennoch... es wäre trotzdem okay, denn da kommt ja wieder der Solidargemeinschafts-Gedanke zum tragen... wir Männer hätten dann natürlich mehr zu zahlen für eine Sache, die wir niemals in Anspruch nehmen würden... und das Geschrei wäre dann wahrscheinlich riesengroß (wie üblich), aber es würde dann dennoch irgendwann akzeptiert werden... und beim Solidaritätsprinzip ist es ja nun oft so, dass man für andere zahlt, obwohl man selber nichts davon direkt hat...


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