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Das Jahr 2012

35.183 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2012, Weltuntergang, Schicksal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Jahr 2012

28.08.2009 um 21:46
@the_secred
Zitat von the_secredthe_secred schrieb:aber wir ich finde die menschheit ist so modern gewurden mit technik und allem selbst wenn dieses ding sich der erde nähern würde und zum einschlag drohen würde die nasa und alle diese ganzen weltraum fritze würden es irgentwiee aufhalten......also ist meine meinung:D:D
Eine Meinung, die du dir offenbar nur sehr oberflächlich gebildet hast.
Nicht immer Hollywood glauben ;)
Es wird zwar viel geredet, aber so mächtig ist der Mensch nicht ,als daß er einen Kometen/Asteroiden/wasauchimmer davon abhalten könnte, auf die Erde einzuschlagen.

Ich erinnere an den Einschlag von Tunguska im Jahre 1908.
Er traf exakt den Breitengrad, auf dem auch St. Petersburg, Helsinki, Stockholm und Oslo liegen, und hätte sich die Erde zum Zeitpunkt schon etwas weitergedreht, hätte es eine Katastrophe gegeben.
War es jetzt Zufall, daß der Impakt in einem großen menschenleeren Gebiet stattfand?
Oder vielleicht eine Warnung? Ein letzter imposanter Warnschuß?
... der nächste wird vielleicht nicht so abseits hinunter kommen ...
Denn geändert oder den tieferen Sinn dieses Einschlags hinterfragt hat die Menschheit bis heute nicht. Im Gegenteil, seit dem letzten Jahrhundert sind die globalen Konflikte massiv angestiegen ... und es heißt in Vorhersagen übereinstimmen, daß es einen "großen dritten Krieg" geben wird, der, so schreibt es einer der Seher, "vom Menschen begonnen, aber von Gott beendet wird" -- und was mit der Umschreibung "Gott beendet ihn" gemeint sein kann, angesichts eines potentiellen globalen Atomkrieges, das wird keine Kleinigkeit sein...
Und die NASA wird's bestimmt nicht richten können^^


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 22:05
Nicht verzagen, Aelia fragen.....
lg


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 22:07
2012? da bin ich echt gespannt! Durch den Glauben daran könnte sich tatsächlich etwas ändern.


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 22:21
@wuwei

es wird etwas passieren, das in die Geschichtsbücher eingeht und das dem Menschen einen neuen, den richtigen Weg offenbart. Aber es wird sehr weh tun. Ein Schmerz, den wir durchlaufen müssen, um zu erwachen und zu neuem Leben zu kommen. Jede Geburt ist immer mit starken Schmerzen verbunden. Das ist die Natur der Dinge.
Lassen wir unsere Intension, das innere Gefühl über diese Welt zu, es werden dann Gedanken aufkommen, die man vorher nie hatte, mir geht es jedenfalls in letzter Zeit ziemlich häufig so. Es sind grundlegende Gedanken, Gedanken über die Wahrheit.
Vieleicht sind wir bereits auf 2012 programmiert :)


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 22:54
@Aquarius68
Wahrscheinlich bist du ein Gewinner des Systems
Wenn Leid-Glück-Dualität als Bedingung für die Existenz von Glück betrachtet wird ( was ja so auch oft zur Auflösung des Theodizee-Problems postuliert wird), so erklärt dies Glück zu etwas relativen, das nur im Vergleich der eigenen persönlichen Erfahrungen existiert. Deshalb ist der Spruch "Du weist gar nicht wie gut Du es hast." ja auch Blödsinn. Denn die Situation erscheint aus der Perspektive des Du's ja eben nicht als gut, da ihm die vergleichende Erfahrung fehlt, was ja auch durch "Du weist gar nicht" zum Ausdruck gebracht wird.
So ist auch der Vergleich meiner Position im System mit der deinigen irrelevant, entscheidend ist die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Mehrung von Glück und Weiterentwicklung. Jeder hat andere Probleme und Hindernisse, ich denke nicht dass deine da größer sind als meine.
Der Satz "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" trifft nicht immer zu, aber ich bin mir sicher dass du dich nicht zu jenen zählen kannst für die er nicht zutrifft.


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 22:56
hier ( http://www.theinquirer.de/2009/01/14/forscher-warnen-sonnensturme-killen-2012-unsere-it.html (Archiv-Version vom 18.02.2009) ) kann man EINEN Aspekt für 2012 erfahren. Du kannst es dir nicht vorstellen, weil du, deine Eltern und deine Großeltern es nie erlebt haben?
Warum wohl bereitet man uns heute nicht schon darauf vor. Die Antwort ist einfach. Es würde Angst neben der Wirtschaftskrise zusätzlich schüren und wäre kontraproduktiv, wenn wir wüssten, dass jede materielle Anschaffung vielleicht nur eine Lebensdauer bis 2012 hat. Wie auch das Leben vieler von uns.
Wann kommt die offizielle Warnung, oder lässt man uns ins offene Messer laufen, um den Karren noch etwas laufen zu lassen?


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 23:09
@RaChXa
Hi,
Was willst du damit sagen? Jeder ist seines Glückes Schmied? Jeder hat andere Probleme...klar...aber die Probleme schafft das ungerechte kapitalistische System...
Es gibt keine Chancengleichheit in so einem System das auf Lügen und Ausbeutung aufgebaut ist... auf Krieg..Es ist eine "Scheindemokratie", in doppeltem Sinne: Schein= Geld und Schein als : es sieht so aus, ist es aber nicht....Denn die Gesetze und die Regeln macht die herrschende Kaste, etwa 5-10% der Weltbevölkerung!!!!
Und ich denke seit dem ich 16 bin an all die armen Menschen in der Dritten Welt und in den Kriegsgebieten der tollen westlichen, demokratischen Welt.....
Hast du ein Ahnung wieviel Tränen ich schon vergossen habe wegen all der Opfer???
Und nicht wegen mir.......
Davon abgesehn,was ist mit all den armen Tieren die auf der Strecke bleiben mußten wegen der Dekadenz und Rücksichstlosigkeit der Menschen.....Tränen....Tränen...Tränen......
mfg


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 23:11
@Aquarius68
dir ist es egal wie es anderen geht?
Kommt auf die Person an. Die meisten sind ohnehin so oberflächlich und dumm dass ihre Vorstellung von Glück nur eine gesellschaftlich indoktrinierte Karikatur
ihrer wahren inneren Wünsche ist.
Für mich stellt es das höchste Ideal dar, dass einen jeden die Möglichkeit gewährt werde sich selbst zu erkennen und seinen wahren Willen eigenverantwortlich zu verwirklichen. Wer dies dann nicht nutz ist selber schuld.
Man möge ihnen die Frucht der Erkenntnis reichen, essen muss sie ein jeder selbst. Die meisten Menschen wollen dies aber gar nicht und auch die meisten angeblichen Idealisten sind nur durch Neid und Gier angetrieben und wären unter anderen Umständen Systemkonformisten.
Freilich, das willkürliche Leid als allgegenwärtiges Prinzip das Ist, verwehrt vielen die oben genannte Möglichkeit. Die Opfer dieses Umstandes sind mir keineswegs egal. Die aber welche überhaupt den Mut zur Eigenverantwortung haben sind wenige.
Ich wollte nie reich werden und bin auch kein Materialist wie die Meisten,
Ja ist schon komisch das sich die Idealisten scheinbar überrepräsentiert unter denen finden, welche nach eigener Ansicht Opfer der Ungerechtigkeit des Systems sind.
Ich vermute den meisten geht es nicht um Gerechtigkeit sondern um ihre eigene Position im System:
ich will gerecht bezahlt werden
Vor dem Hintergrund der Annahme der Notwendigkeit von (Leid-Glück-)Dualität als Bedingung für die Existenz von Glück kann man fragen, inwieweit die Willkürlichkeit der Verteilung der dualen Pole Leid-und-Glück, überhaupt durch ein gerechtes System ersetzt werden kann und wie dieses System gestaltet sein soll

(Gerechtigkeit ist ein (individuelles) Soll-Konstrukt. Das was Ist, ist ein durch natürliche Mechanismen fremdbestimmt gegebenes Gesetz.
Bedingung für die Möglichkeit um Gerechtigkeit zum Soll zu erklären ist, sich ebendieser im Sinne eines idealistischen Konzeptes gewahr zu werden: Wer keine Vorstellung von Gerechtigkeit hat sondern diesen Begriff nur als Variable verwendet, der hat auch kein Recht diese einzufordern. Dieses Recht kann er sich nur selbst geben, denn die Gerechtigkeit als Ideal legitimiert sich ja grade aus sich selbst heraus In diesem Sinne; „du hast kein Recht, außer deinen [wahren] Willen zu tun“

Gerechtigkeit ist ein (individuelles) Soll-Konstrukt. Das was Ist, ist ein durch natürliche Mechanismen fremdbestimmt gegebenes Gesetz:

Denn unfühlend
ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
über Bös' und Gute,
und dem Verbrecher
glänzen wie dem Besten
der Mond und die Sterne.


Doch die Existenz der in der Natur dem Willen konträr entgegenlaufenden Impulse ist, wenn auch nicht im Sinne einer durch supernaturalistische Einflüsse gegebenen Notwendigkeit (was auch als Argument gegen einen barmherzigen Schöpfer zu betrachten ist), so doch zumindest als gegebene Wirklichkeit im Ist hinzunehmen.
Die willkürliche Ungleichheit der Ausprägung der dem Willen entgegenstehenden Umstände, die bis hin zu der Situation führt die einigen Individuen jegliche
Möglichkeit zum individuellen Schaffen gänzlich versagt, ist aus meinem idealistischen Standpunkt als ungerecht und im Ist zu beseitigender Umstand zu bewerten. Der Satz „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ trifft eben nicht immer zu, sollte er aber.
Aber wie oben schon erwähnt sind es wenige welche den Mut zur Eigenverantwortung haben und die es überhaupt würdig sind, dass man sich für sie einsetzt und so bleibt mir ein misanthropisches Menschenbild das mich in eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der meisten Zeitgenossen versetzt
Ein System in dem jeden das Glück offen steht gestaltet sich mit Nichten durch Mechanismen der Natur oder durch das Befolgen einer imaginär göttlichen Ordnung.
Einzig der Mensch vermag das Paradies zu schaffen, doch dieses zu erreichen ist ein beschwerlicher Prozess der wohl immer nur im Sinne Einzelner beschreitbar ist und sich wohl niemals in einem gemeinsamen globalen Strom ausdrücken kann.


Erkenne Dich selbst!


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Das Jahr 2012

28.08.2009 um 23:15
@RaChXa
Ich hab`mich schon erkannt...erst spät...aber egal....dieses Welttheater ist sowieso demnächst am Ende...GOTT sei Dank...
mfg


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Das Jahr 2012

29.08.2009 um 00:36
Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Menschen wirklich in einer geistigen Lethargie gefangen sind...eventuell sind wir eben doch schon zu hirngewaschen und da schließe ich mich persönlich nicht aus !

Uns wurde so lange vorgegaukelt wie wir zu leben haben, was wir zum angeblichen Glück benötigen, wie wir zu sein haben (äußerlich wie auf die eigene Grundhaltung bezogen) um anerkannt, geliebt und geachtet zu sein, dass wir völlig vergessen haben, dass ein glückliches Leben nur dann realisierbar ist, wenn wir uns als ein WIR begreifen und nach diesem Wir-Gefühl streben...

Seit der Multimedialisierung unserer Umwelt bleibt der Mensch in seinen menschlichen Bedürfnissen auf der Strecke, künstliche Ideale von Schönheit und Prestige wohin haben die uns gebracht ?

Neid, Missgunst und Argwohn...wird wirklich Zeit, dass sich was ändert !


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Das Jahr 2012

29.08.2009 um 00:40
@DieSache
so ist es...


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Das Jahr 2012

29.08.2009 um 06:31
@DieSache
Zitat von DieSacheDieSache schrieb:Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Menschen wirklich in einer geistigen Lethargie gefangen sind...eventuell sind wir eben doch schon zu hirngewaschen und da schließe ich mich persönlich nicht aus !
Ganz so seh ich das nicht, sonst würde sich auch niemand mehr Gedanken machen. Wären wir alle zu sehr Hirngewaschen, wären wir wohl alle zufriedene Menschen und das ist nicht der Fall. Man sträubt sich nicht gegen etwas, wenn man nichts sieht.


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Das Jahr 2012

29.08.2009 um 08:54
@DieSache
genau....
mfg


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Das Jahr 2012

29.08.2009 um 13:14
@Hamaton

Nun ich denke aber schon, dass wir alle unter gewissen Einflüssen stehen, auch wenn wir gelegentlich erkennen was im Argen liegt und woran wir Mitverantwortung tragen !

Ich glaube, dass subtile Werbung und das propagieren gewisser Lebensstandarts durch "Dauerbeschallung" via Medien eben doch im Laufe der Zeit ihr Übriges tun. Der Mensch wird mit durch seine Umwelt geprägt und dazu sind wir Menschen doch auch sowas wie Gewohnheitstäter ;)

Woher soll bei dem Gro unserer heutigen Gesellschaft ein Bewusstsein für die Eigenverantwortung vorhanden sein, wenn unser Fokus im Alltag auf ganz andere Dinge gerichtet ist und einzig zu zählen scheint zu funktionieren ?


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Das Jahr 2012

29.08.2009 um 23:51
(Sorry für die überflüssigen Zeilenumbrüche und z.T. fehlende Interpunktion im Beitrag oben, hatte mir den Beitrag nicht noch mal durchgelesen )
--------------


@Aquarius68
Zitat von Aquarius68Aquarius68 schrieb:Was willst du damit sagen? Jeder ist seines Glückes Schmied? Jeder hat andere Probleme...klar...aber die Probleme schafft das ungerechte kapitalistische System...
Es gibt keine Chancengleichheit
Mal kurz:

Ein Gesellschaftssystem muss eher als Gesellschaftsvertrag verstanden werden. Wie oben schon kurz umrissen legitimiert nicht ein durch Fremdbestimmung bzw. durch gesellschaftlichen Konsens konstituiertes (Rechts)system Recht, sondern die eigene Rechtsvorstellung. Zumindest dort wo Recht eben nicht nur als Ordnungsmechanismus eines Gesellschaftsvertrages verstanden wird, sondern im Sinne einer idealistischen Position begriffen wird.

Bei der Chancengleichheit ist im Übrigen zu Fragen "die Chance wozu". Primär wird der Begriff ja auf sozioökonomische Aspekte bezogen. Abhängig vom Gerechtigkeitsverständnis können aber auch andere Aspekte des Lebens für den Gerechtigkeitsbegriff von Relevanz sein.
Des weiteren kommt es auf Grund der natürlichen Ungleichheit (z.B. unterschiedliche Intelligenz) dazu, dass die Chancen für bestimmte Personen faktisch nicht nutzbar sind.
Ein System in dem Chancengleichheit herrscht, kann also dennoch als ungerecht empfunden werden.

Ich denke also, es gibt immer nur den eigenen Willen und die dem Willen entgegenstehenden Umstände, jeglicher Versuch das in einen absoluten Kontext einzubetten macht imo keinen Sinn.


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Das Jahr 2012

30.08.2009 um 05:51
@DieSache

Man kann den Medien, oder denjenigen, welche man Verantwortlich für, gewisser selbsterkannter Miseren zeichnet aber nicht wirklich Schuld dafür geben, das sie im System genau so funktionieren, wie sie es sollten. Diejneigen, welche unserer Ansicht nach an Mißständen beteiligt, oder auch fördernd sind, wissen im gro wohl selbst garnichts von ihrer Beteiligung.
Klar gibt es sicherlich auch Funktionen, welche eindeutig einer Propaganda unterliegen, welche man als zweckdienlich ja auch schon erforscht hat, nur selbst diese werden nur von denen erkannt, welche sich von ihr bedroht fühlen. Ist die Bedrohung weg, verschwindet auch langsam die Manipulation.

Wer Teil hat an der Gesellschaft, trifft auf wesentlich mehr Ansichten, als eine richtungslenkende Propaganda ihn im Griff haben könnte. Sich manipulieren lassen, ist einfach, wenn Menschen mit Scheuklappen durch die weltgeschichte tapsen, aber so pauschal einfach gestrikt ist kein Mensch.
Selbst ein richtig zufriedener Mensch unterliegt selten einer Manipulation, wenn er sie garnicht in Betracht zieht, aber von genau diesen, wird ja allzu oft behauptet, sie seien gewaschen und das nur, weil der Behaupter glaubt, er wird hirngewaschen und dies dann auch auf andere projiziert.


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Das Jahr 2012

30.08.2009 um 15:17
@Hamaton

ich glaube, dass wir heute aber viel mehr gewissen "Werbereizen" ausgeliefert sind, als dies noch vor 50 Jahren der Fall war.

Werbung ist Psychologie !

Viele Menschen nehmen diese Werbung aber nur noch im Hintergrund wahr, sprich es ist ihnen nicht bewust wieviel Einfluß diese Dauerbeschallung letztenendes hat.

Weiteres schönes Beispiel : Kaufverhaltensbeeinflussung

Durch Licht, Ton und Düfte

Wir werden manipuliert, jeden Tag ohne dass dies dem Einzelnen wirklich bewusst ist !

Manche Dinge bleiben uns dabei im Unterbewusstsein hängen und wir richten unser Verhalten nach diesen "Werbebotschaften" aus...


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Das Jahr 2012

30.08.2009 um 15:37
@DieSache

Es gibt ein gutes Beispiel aus dem Straßenverkehr. Mehr als 4-5 Schilder kann der gewöhnliche Autofahrer oder auch Verkehrsteilhaber nicht gleichzeitig verarbeiten. Alles, was darüber ist, wird einfach ausgeblendet, als würde es auch nicht existieren.

Allein die Fähigeit des Menschen, auch zu sortieren und auszublenden, macht es ihm möglich, gewissen Beeinflussungen zu entgehen, was natürlich auf das Individuum ankommt.

Ich könnte die wichtigsten alltäglichen Dinge nicht richtig erledigen, wenn die Dauerbeschallung Einfluss auf mich hätte. Ich streite nicht ab, das auch ich hin und wieder der Einflussnahme von Werbung und Propaganda erlegen bin, das macht mich aber nicht zu einem willigen Schaf, welches zufrieden mit der Herde trottet.

Nicht nur Werbung ist Psychologie, sondern alles, was einen Reiz im Gehirn auslöst und dazu gehört auch das erkennen von Missständen in Systemen durch eigenes Nachdenken, was ich jedem zutraue, und durch das Hinweisen von anderen.

Wären wir der Übermacht von Beeinflussung erlegen, könnten wir nicht hier sein und so schreiben wie wir es tun.


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Das Jahr 2012

30.08.2009 um 15:58
@Hamaton

von "willigem Schaf" war auch nicht die Rede, sondern davon, dass unser aller Verhalten auch auf gewisse "Botschaften" zurückzuführen ist.

Der Mensch unserer heutigen Zeit hat zu funktionieren und um diese Funktion zu bewahren, bedienen sich findige Unternehmen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung !

Wenn man so will wird man durch ständiges Wiederholen gewisser Botschaften auf ein gewisses Konsumverhalten konditioniert (fast so wie beim Wiederholen von Mantras ;)).

Wenn du schreibst, dass diese Manipulaion nicht auf jeden zutrifft, kann ich dir nur bedingt Reht geben, denn einen solchen Einfluß "abzustellen" setzt vorraus, dass man diesen auch erkannt hat.

Ich sehe es auch beim kaufverhalten meiner Mutter, die sehr empfänglich für solche Manipulationen ist, diversen Shoppingsender sei dank...

Nein, wer sich damit nicht auseinandersetzt, der wird den Einfluß der Multimedialisierung nicht erkennen !

Andere werden sich jetzt fragen was dies mit dem Thema 2012 zu tun hat, was ich hier schreibe, aber auch diese subtile Manipulation der medien gehört zu dem System, welches viele hier kritisieren. Uns wird versucht weiß zu machen was und wie wir es benötigen um glücklich zu sein. Nur schade dass Wahrenkonsum emotional nicht satt macht, egal wieviel wir kaufen, horten und an Statussymbolen anhäufen...


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Das Jahr 2012

30.08.2009 um 16:46
@DieSache

Ja, das willige Schaf ist ein Ausdruck, bei dem mir nichts besseres eingefallen ist.

Wenn man funktionieren soll, muss natürlich auch irgendjemand darauf achten, das man funktioniert. Ich glaub, ich kann behaupten, das dies in meinem Fall, nicht so ist.

Das gewisse Verhaltensweisen, welche man unter Umständen zu den manipulierten Verhaltensweisen zählen kann, unterbewusst zu stande gekommen sind, streite ich nicht ab. Aber was der eine für unterbewust hält, ist für den anderen eine ganz einfache und normale Lebensweise, zusamengesetzt aus Erfahrung und Lebensumständen (also das, was für einen möglich ist).

Wenn ich mir einen Porsche kaufen würde, egal ob ich ihn brauche oder nicht, heisst das nicht, das mich Werbung dazu getrieben hat, sondern mein Verständnis von Fahruntersatz.
Der Wagen ist für viele ein Statussymbol, aber nicht für jeden. Für mich ist er nur ein Vehikel, welches meinem Geschmack entspricht. Ich brauch ihn wirklich nicht, aber ich brauch auch nicht wirklich einen Twingo.


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