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Die Philosophie des Freien Seins

11 Beiträge, Schlüsselwörter: Zukunft, Vorstellung, Freies Sein
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Die Philosophie des Freien Seins

20.10.2017 um 16:41
Hallo Forum :)

Ich stelle mir vor, wie ich bald in der Welt des Freien Seins leben werde.
Ich male mir aus, wie es wäre, wenn wir Menschen uns in unserem Bewussten - Sein begegnen würden.
Das bewusste Sein ist die Grundform in der Natürlichkeit.
Nur wer natürlich in seiner Erscheinungsform ist, wird auch natürlich sein können.

Ich stelle mir vor, dass die Beziehungen zu den Menschen von dem Freien Sein gestaltet werden.
Das Freie Sein ist der Zustand der Seele, das bezeugt, dass das Freie Sein seine Berechtigung hat.
Das Freie Sein, dass den Menschen Durchzügig erscheinen lässt und offen in seinem Wesenszug,
macht es möglich, dass sich der Mensch nicht mehr als eingeschränktes Wesen empfinden muss.

Ich male mir aus, wie wir unsere Beziehungen so gestalten, dass sich das Freie Sein ausbreiten kann.
Ich möchte meine Beziehungen so gestalten nach der Achtbaren Ausbreitung des Seins.
Das Sein von dir und mir soll in seinem Ursprung gewürdigt, geachtet und geschätzt werden.
Ich male mir aus, wie wir uns ein Gemeinsamkeits-Sein ergründen, in dem wir uns beide in der Zweier Beziehung zum Ausdruck bringen.

Es kann natürlich auch dynamische Seinsstrukturen geben, die auf mehrere Gruppenmitglieder ausgelegt sein können.
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass der Beziehungspartner (Zwischenmenschliche Beziehung) mich in meinem Sein registriert und wahrnimmt.
Mir geht es nicht darum, etwas zu sein, was man nicht ist. Ich bin ich selbst und möchte auch nix anderes sein.

Das Sein ist wie eine Bewusstseinskugel, aus der Flüssigkeit ausströmt. Diese Flüssigkeit, auch Emotion genannt, versprüht im Augenblick des Angesichts seine Freude im Moment.

Was denkt das Forum zu diesen Vorstellungen? Umsetzbar oder schwierige Sache?

Gruß
Falsche 10


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Die Philosophie des Freien Seins

20.10.2017 um 18:51
Archibald schrieb:Ich male mir aus, wie wir unsere Beziehungen so gestalten, dass sich das Freie Sein ausbreiten kann.
Ich möchte meine Beziehungen so gestalten nach der Achtbaren Ausbreitung des Seins.
Das Sein von dir und mir soll in seinem Ursprung gewürdigt, geachtet und geschätzt werden.
An sich ein schöner Gedanke, darf ich fragen wie sich ein Freies Sein gestaltet?

Innerhalb einer gleichen Gesinnung steht man für die Ideale ein aber es besteht immer der Umstand von „ich bin“ also was man selbst dabei empfindet, wie man es selbst sieht da ein Freies Sein ob mit Partner, in der Gruppe oder in der Gesellschaft, ein jedes für sich selbst definieren wird. Eine achtbare Ausbreitung des Seins beruht auf Gegenseitigkeit bzw. darauf, dass man für das Seelenheil seines Gegenübers mitverantwortlich sei. Hier sind zwei Gegebenheiten vereint die ein Frei Sein in Grenzen hält und in eine verträgliche Verhaltensnorm presst.

Ansonsten müsste man die Eigenheiten wie die Eigenschaften von Menschen dahingehend umpolen, dass bei einem für sich Frei Sein, welches mit auch seinen Vorstellungen entspricht, ein allgemeines Bewusstsein für Grenzen besteht. Ein Freies Sein besagt ja auch sich ausleben zu können, sich selbst sein zu können ansonsten bestehen schon wieder Normen die einschränken, an die man sich halten muss, soll.

Es bringt an sich nichts mit Sein zu argumentieren da Seiendes für jegliches bestehen steht.
So wie dann auch die ungezügelten Triebe unter Freies Sein fallen.


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20.10.2017 um 19:02
Archibald schrieb:Das Sein ist wie eine Bewusstseinskugel, aus der Flüssigkeit ausströmt. Diese Flüssigkeit, auch Emotion genannt, versprüht im Augenblick des Angesichts seine Freude im Moment.
das kann ich nachvollziehen. diese momente haben wir wohl alle, aber meistens nur für uns selbst. kollektive bewußtseinsergüsse wie emotionen auf gegenseitigkeit kann es eigentlich nicht geben, da wir menschen alle unterschiedlich konzipiert sind. das scheint so gewollt zu sein, ansonsten lebten wir im paradies, wo jeder jeden liebt. wäre ja schön, aber irgendwie unvorstellbar.


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Die Philosophie des Freien Seins

20.10.2017 um 20:34
@DonFungi
Das freie Sein stellt den Seinspartner frei. Das freie Sein ist konzipiert auf das liebe geben und liebe annehmen. Durch die freie sicht auf das freie sein lassen wir den seinspartner so in seinem sein wie er ist. Wir gehen davon aus, dass der Seinspartner uns achtet schätzt und liebt. Daher breitet sich im geläufigen die liebe mit der zeit aus und verstärkt sich.


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23.10.2017 um 00:24
Archibald schrieb:Ich male mir aus, wie wir...
Ich bin ein sehr pragmatischer Mensch...
Archibald schrieb:Wir gehen davon aus, dass der Seinspartner uns achtet schätzt und liebt.
Das klingt natürlich schön, zugleich aber auch esoterisch religiös.


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Die Philosophie des Freien Seins

23.10.2017 um 14:21
Archibald schrieb:Das freie Sein stellt den Seinspartner frei. Das freie Sein ist konzipiert auf das liebe geben und liebe annehmen. Durch die freie sicht auf das freie sein lassen wir den seinspartner so in seinem sein wie er ist. Wir gehen davon aus, dass der Seinspartner uns achtet schätzt und liebt. Daher breitet sich im geläufigen die liebe mit der zeit aus und verstärkt sich.
Das Problem liegt im Umstand das kein einheitliches Bewusstsein dafür besteht, bzw. die Liebe auch ihre Exzesse aufweist. Man muss dann schon darauf achten, der Mensch besitzt nun mal ein Dominanzverhalten wie ein verletzliches Ego, im Rahmen der Verträglichkeit zu bleiben. Wir wissen wie schnell eine unbedachte Aussage zum Vertrauensbruch führen kann, da braucht es nicht viel dazu und das lässt sich mitunter nicht mehr kitten.

Man mag einer Gesinnung folgen, was aber wenn die/der Partner(in) im „Freien Sein“ mit auch die freie Liebe sieht, also anhüpft was einem beliebt das muss man dann als Partner(in) tolerieren oder wer geht dann auf wen ein?
Du siehst, freies Sein bedingt dennoch eine Norm, ein Verhaltenscodex der dem freien Sein moralische Grenzen setzt.


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23.10.2017 um 14:26
Hm dann schenk ich dir mein Recht.


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Die Philosophie des Freien Seins

23.10.2017 um 15:11
Archibald schrieb:Hm dann schenk ich dir mein Recht.
Ab wann beginnt bei Dir die Verletzbarkeit zu wirken, ab wann beginnt der Akt sich dem Wille der Idee zu unterwerfen? Geben ist von sich weggeben das mag man sich eingestehen aber das Unterbewusstsein geht einen eigenen Weg. Was da brodelt wird früher oder später in irgend einer Form zum Ausdruck gebracht.

Danke, aber ich kann Dein Recht nicht annehmen das gehört Dir und das brauchst Du auch, sonst wird man zu einem sogenannten Schlauch, also zu jemandem der ein Freies Sein der Demut und Hinnahme opfert.


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Die Philosophie des Freien Seins

23.10.2017 um 17:18
Die verletzbarkeit ist Ausdruck oder Form einer lethargie. Ich unterwerfe mich der idee wenn ich sie als gut empfinde. Oder erachte.


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24.10.2017 um 09:30
Ein freies Sein kann es im Zwischenmenschlichen nur eingeschränkt geben, es sei denn, man lebt als Eremit.

Im Zwischenmenschlichen ist Voraussetzung für das (relative) freie Sein des anderen, Respekt und Toleranz. Respektiere ich den anderen, lasse ich mich auch darauf ein, daß ich meine eigene Freiheit der des anderen anpasse, damit sich beide entfalten können, ohne die Grenzen des anderen zu verletzen. Dabei sollten diese Grenzen keine starren Mauern, sondern großzügige Deiche sein. Wie ein Fluss oder das Meer, die immer wieder die Grenzen nach den Gegebenheiten verschieben und so ihren Weg finden. Dadurch entsteht Vertrauen.


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suseven
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Die Philosophie des Freien Seins

24.10.2017 um 15:50
Archibald schrieb am 20.10.2017:Was denkt das Forum zu diesen Vorstellungen?
Utopisch, aber hoffentlich eine Richtung, in die wir uns hinentwickeln.
Archibald schrieb am 20.10.2017:eine Bewusstseinskugel, aus der Flüssigkeit ausströmt.
Tja, das haben wir ja schon. Wenn zwei sich wirklich liebende paaren, bildet sich schon eine Kugel undmsondert Flüssigkeiten ab.
Insofern haben wir eine gewisse Freiheit schon.

Abschließend liest sich das im gesamten Kontext betrachtet für mich wie eine Partneranzeige)

Versuchs mal mit dem Text auf einer seriösen Single Plattform ( falls es sowas gibt ).


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