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Pronatalismus und Antinatalismus

133 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Kinder, Fortpflanzung, Antinatalismus, Pronatalismus, Geburten

Pronatalismus und Antinatalismus

21.02.2016 um 18:13
@collectivist
collectivist schrieb:Ich kannte mal in meiner Schulzeit nen ''Klassenkameraden'', der neun Geschwister hatte. Es handelte sich um eine dieser ultraevangelikalen Christenfamilien.
Es gibt diesen Imperativ in der Bibel: "Seid fruchtbar und mehret euch!" :D und wenn man die Bibel wortwörtlich nimmt...
"Seid selten!" hätte ein Gott gesagt, wenn er existieren würde, anstatt diese Massenexistenzen ins Leben zu rufen, die alle dasselbe dämliche und bis zum Kotzen überstrapazierte Programm wieder und immer wieder abspulen.


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Pronatalismus und Antinatalismus

22.02.2016 um 04:31
Nur wenn viel zu viele Kinder geboren werden steigt der Druck, dass sich die Menschheit auch im Weltraum verbreitet!


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Pronatalismus und Antinatalismus

23.02.2016 um 11:42
@schmiedemeier

Selbst, wenn es so wäre wie du sagst (du unterschätzt völlig die Unwirtlichkeit und Lebensfeindlichkeit des Kosmos), warum sollte das wünschenswert sein? Neue Planeten besiedeln, neue Schlachthäuser für die Kriege der Zukunft, neue Folterkammern?


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Pronatalismus und Antinatalismus

23.02.2016 um 13:50
Fortschritt wurde immer nur aus der Not geboren ("Not macht erfinderisch"). Z.B. würde der Rohstoffmangel durch unsere Ausdehnung im All behoben.
Das Problem der Bosheit des Menschen werden WIR nicht lösen können - davon muss uns schon der liebe Gott erlösen kommen, eines Tages.


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Monasteriker
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Pronatalismus und Antinatalismus

23.02.2016 um 14:16
@schmiedemeier

So, so, und Du meinst, dass die Kosten für den Transport von einigen wenigen Astronauten in eine erst noch zu bauende und zu testende bewohnbare Raumstation frei sind, nachdem der Klimawandel und die schon jetzt zunehmenden Krisen sämtliches Geld aufgefressen haben, dann einfach mal so locker gestemmt werden können?

Vergiss es!


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Samsaraa
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Pronatalismus und Antinatalismus

23.02.2016 um 15:13
Ich bin für die ein Kind Politik. Es gibt zu viele Menschen auf der Welt. Eigentlich reichen die Ressourcen für alle aus. Nur die Verteilung ist ungerecht. Deswegen gibt es so viel Leid auf der Welt. Weil wenige Menschen viel besitzen und sie auch nicht gerecht Teilen wollen. Ist halt wie mit Spielsachen bei Kindern.

Aber grundsätzlich den Menschen ablehnend , bin ich nicht. Ich bin ja auch einer. Der Mensch ist ne Art, wie jede andere.

Ich Frage mich, wenn es sagen wir mal 1 Milliarde Menschen gibt, ob die Verteilung gerechter wäre.

Wahrscheinlich nicht. War doch nie so.


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Pronatalismus und Antinatalismus

24.02.2016 um 02:44
@Monasteriker
Den Klimawandel können wir sowieso nicht beeinflussen (da vor allem durch die Sonne bedingt), das fehlende Geld wird eben durch staatliche Kredite geschaffen (kommt dann später durch die Rohstoffausbeute im Weltraum und die ganzen neuen technischen Erfindungen gleich mehrfach wieder rein - ganz allgemein kann man sich aus Krisen herausproduzieren, indem man Billigkredite auf bahnbrechende neue Erfindungen gibt (es sind ja immer die großen wissenschaftlichen Erfindungen, die uns immer mehr Reichtum aus der Natur herausholen lassen und so jegliche Armut beenden helfen).


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DieSache
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Pronatalismus und Antinatalismus

24.02.2016 um 06:09
Reproduktion und Wachstum haben ihre Grenzen, auch wenn dieser Fakt uns Menschen selten bewusst ist!

Überpopulationen haben immer destruktiven Charakter, weil sie mit anderen Spezies um Lebensraum kämpfen müssen. Bei naturbelassenen Ökosystemen hat die Überpopulation einer Art häufig Nachteile für Andere, aber die Natur reguliert sich hier immer selbst.

Diese Selbstregulierung ist beim heutigen Menschen nimmer so ganz gegeben, da wir schon zu sehr in diese Selbstregularien eingegriffen haben (Besiegung gewisser Krankheiten wie z.B. Seuchen), körperlich weniger anstrengender Arbeitsalltag, Elektrizität (Gerätemedizin)...

Wir können in der Tat zur Bedrohung fü unsere eigene Art werden bzw sind die in gewisser Weise sogar schon...


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Pronatalismus und Antinatalismus

24.02.2016 um 06:13
@Samsaraa

setzt dich dann aber bitte Mal mit den sozialen Folgen in dem Ein Kind Politik Land auseinander, vorgeschrieben zu bekommen wie häufig man sich reproduzieren darf hat fatale Folgen und nichts mit dem Begriff der Freiheit gemein, welchen wir Humanisten fordern!


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Samsaraa
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Pronatalismus und Antinatalismus

24.02.2016 um 12:28
@DieSache
Aber was ist daran humanistisch, wenn auf 7Milliarden Menschen die Ressourcen so ungleichmäßig verteilt sind?

Würden wir weniger sein, hätte das für unsere Umwelt, Tiere, Das was wir zu uns nehmen, erhebliche Vorteile.


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collectivist
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Pronatalismus und Antinatalismus

24.02.2016 um 13:21
schmiedemeier schrieb:Den Klimawandel können wir sowieso nicht beeinflussen (da vor allem durch die Sonne bedingt)
So ein Unfug... der aktuelle Klimawandel ist menschengemacht. Du willst doch blos kein schlechtes Gewissen beim konsumieren haben, das stört nämlich nur, das ist alles. Ich könnte Leute, die bspw für 100 m Weg in die Karre steigen, von morgens bis abends backpfeifen. Genauso Leute, die sich jedes Jahr ein neues Smartphone zulegen und nebenbei unnützen Konsumkram, damit der Kapitalismus sich weiter aufblähen kann, kaufen, um sich ''wohl'' zu fühlen


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Pronatalismus und Antinatalismus

24.02.2016 um 16:56
Samsaraa schrieb:Aber was ist daran humanistisch, wenn auf 7Milliarden Menschen die Ressourcen so ungleichmäßig verteilt sind?
Was hat die gerechte Verteilung von Ressourcen mit der aktuellen Bevölkerungszahl zu schaffen? In der Tat wäre selbst bei einer größeren Bevölkerungszahl eine Verteilung möglich, bei der niemand Hunger leiden müsste. Im Grunde genommen geht es aber um etwas anderes.

Es geht schlicht um die Frage, ob ein Staat oder eine andere Autorität vorschreiben darf, wie viele Kinder eine Familie bzw. eine Frau maximal zu bekommen hat. Das ist ein schwerwiegender Eingriff in die Menschenrechte. Demzufolge müsste ein Recht geschaffen werden, welches noch über den Menschenrechten steht. Dabei kann es sich im Grunde genommen nur um Notgesetze handeln. Also um solche Gesetze, die einen enormen Schaden abwenden sollen.

Wie sollen solche Gesetze formuliert und ethisch begründet werden? Fangen wir vielleicht mal mit der Ethik an. Was bedeutet es für den Einzelnen und folglich auch für große Teile der Gesellschaft, wenn die Familienplanung vom Staat vorgeschrieben wird? Etwas so grundsätzliches und persönliches vom Staat bestimmen zu lassen, ist inhuman und widerspricht einer freiheitlichen Gesellschaft.

Viel eher sollte man sich um soziale Probleme kümmern, die Bildung verbessern, Armut bekämpfen, die Verteilung gerechter gestalten und nicht zuletzt den Umweltschutz fördern. Derartige Maßnahmen begünstigen sicher langfristig ein gesundes Bevölkerungswachstum -bzw. einen gesunden Bevölkerungsschwund.

Denn schon praktisch stellt sich die Frage, ob man eine Ein-Kind-Politik in westlichen Staaten auch nur annähernd durchboxen könnte. Daran glaube ich nicht.


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Pronatalismus und Antinatalismus

25.02.2016 um 05:36
@Aldaris
Aldaris schrieb:Viel eher sollte man sich um soziale Probleme kümmern, die Bildung verbessern, Armut bekämpfen, die Verteilung gerechter gestalten und nicht zuletzt den Umweltschutz fördern. Derartige Maßnahmen begünstigen sicher langfristig ein gesundes Bevölkerungswachstum -bzw. einen gesunden Bevölkerungsschwund.
Vorrangig hierbei auch Aufklärung zu Gesundheit und Verhütung und sozialen Folgen, bin der Meinung wenn man das nötige Wissen vermittelt bekommt, wird man bewusster entscheiden wann, wieviel und ob man überhaupt Kinder bekommen möchte. Kann bis heute nicht verstehen, warum sich die röm.kath. Kirche immer so schwer tut, Geburtenregelung auch als Prävention gegen Armut zu sehen!


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