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Donald Trump: 45. Präsident der USA

35.526 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Amerika, Politiker ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 12:42
Zitat von FFFF schrieb:Gehörte der Mann links zu den Demonstranten, die die Denkmäler aus einem Lokalpatriotismus heraus und in diesem Fall möglicherweise, weil auch Schwarze auf Seiten der Sezession kämpften, erhalten wollen?
Zumindest ist klar, dass nicht jeder mit der Flagge sympathisiert oder sie nicht verschwinden sehen will, nicht zwangsweise ein Rassist sein muss.


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24.08.2017 um 15:11
Zitat von FFFF schrieb:Wer tut das?
Es bezog sich noch auf die Diskussion von, und folgende:
Beitrag von richie1st (Seite 889)
Beitrag von Groucho (Seite 890)
Beitrag von peekaboo (Seite 895)
Tut mir leid, das ich das sagen muss. aber ein Weißer hat nur in sehr sehr wenigen Fällen das Prädikat "cool" verdient.
Beitrag von Venom (Seite 899)
Zitat von FFFF schrieb:Ja, mit solchen Floskeln kommt man gesellschaftlichen Problemen sicher viel näher, als mit eingehenden Analysen.
Was Floskel angeht, wollte ich nur Schritthalten.
Zitat von FFFF schrieb:Wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe für Kriminelle gehalten werden, auf die häufiger geschossen wird, als auf andere in vergleichbaren Situationen, dann ist es nicht rassistisch, sich dagegen einzusetzen.
Ja, es ist nicht rassistisch sich dagegen einzusetzen, aber es kann rassistisch sein, indem wie man es macht. Wenn die Kernaussage, also die Grundlage auf dem der Rassismus aufbaut, die Unterscheidung zwischen Schwarz und Weis ist – um das mal im Rahmen zu halten – dann ist es doch selten dämlich, diese Grundlage in die Frontparole "black lives matter" zu integrieren. Ja für was steht denn das "black"? Doch sicher nicht für die Farbe ihrer Tracht. Kann ja sein, also wenn damit nicht die Schwarzen als Ethnie gemeint sind. Dann nehme ich natürlich alles zurück.
Zitat von FFFF schrieb:Wer hat behauptet, dass Rassisten weiß sein müssen?
Weiß ich nicht. Zumindest habe ich nicht behauptet, dass es hier jemand behauptet hätte. Was hier aber jemand behauptet hat ist, dass alle Weißen dort Rassisten sind. (siehe oben)
Zitat von FFFF schrieb:Wer hat das so kategorisiert? Niemand.
Die Parole "black lives matter" hat es so kategorisiert. Rassistisch gegen Rassismus vorzugehen ist rassistisch! Ich weiß, dass Linke, oder SJWs glauben, wenn sie sich als Antirassisten bezeichnen unmöglich rassistisch sein können. Stimmt aber nicht. Fun Fact: Zumal Antirassistisch ebenfalls rassistisch ist. Liegt halt in der Natur der Bedeutung von Entscheidungskriterien. Es gibt rassistisch und nicht rassistisch. Antirassistisch wäre einfach umgekehrt rassistisch, aber immer noch rassistisch. Das gleiche gilt für Sexistisch auch. Für faschistisch nicht, aber das würde hier zu weit führen und den meisten, nach meiner Erfahrung, zu hoch sein. Deshalb nur mal so am Rande.
Zitat von FFFF schrieb:Es besteht keine Verpflichtung, bei Demonstrationen alle Aspekte eines Problems anzusprechen.
Es besteht noch nicht mal die Verpflichtung eine konkrete Formulierung seines Protestes zu äußern. Jeder kann theoretisch auf eine Demonstration für und gegen alles demonstrieren. Im Grunde drückt eine Demonstration nur das Missfallen aus. Zumindest in der Hinsicht, dass eine Unzufriedenheit in Tatendrang mündet.
Zitat von FFFF schrieb:Zunächst mal meinte er, es habe auf beiden Seiten der Demonstrationen "gute, gute und böse, böse" Menschen gegeben,
Was die Einteilung in Gut und Böse angeht, da haben die Trumpianer kein Patent darauf. So wird auch in dieser Diskussion von seinen Gegnern gerne auf diese Möglichkeit zugegriffen, wenn Argumente fehlen und man sein ideologisches Weltbild nicht weiter begründen kann.


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24.08.2017 um 15:26
Zitat von FossFoss schrieb:Die Parole "black lives matter" hat es so kategorisiert. Rassistisch gegen Rassismus vorzugehen ist rassistisch!
nein, hat sie nicht. Das ist allein DEINE Interpretation und natürlich die von sehr rechten Repuplikanern etc.. Wenn ich sage, Elefanten sollen geschützt werden, dann bedeutet dies nicht, dass Nashörner nicht geschützt werden sollten oder ich es gut fände, wenn diese dann abgeknallt würden. Was Du hier zu erkennen glaubst ist schlicht nicht vorhanden. Die Black Lives Matter Bewegung ist eine REAKTION auf Gewalt, Gewalt (jede) soll beendet werden, nicht quasi umgekehrt werden. Du hast keine Ahnung worum es bei Black Lives Matter geht. Und jede Gruppe hat das Recht, für sich einzutreten und muss nicht explizit jeden erwähnen, um nicht rassistisch zu sein, kann sich auch benennen, damit man auch weiß, um welche Gruppe es sich handelt. Das allein macht niemanden rassistisch, macht auch keine Bewegung rassistisch. Die meisten durch Polizeigewalt getöteten Menschen sind nun einmal Schwarze Menschen. Das ist ein Fakt und den kann man ruhig nennen. Und darauf beruht BLM.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 15:52
Zitat von FossFoss schrieb: Zumal Antirassistisch ebenfalls rassistisch ist.
*facepalm*


Es ist nicht rassistisch auf Rassismus hinzuweisen.

Konkret: Wenn in den USA vermehrt Schwarze erschossen werden, weil sie schwarz sind, ist es nicht rassistisch mit "Black lives matter" Schildern rum zu rennen.

DAS ist der Kontext auf den ich dich schon vor ein paar Seiten hingewiesen habe.

Klar, wenn das Leben schwarzer Bürger kein Stück mehr bedroht wäre, als das der weißen Bewohner, DANN wäre das Schild rassistisch.

Diese Situation ist in den USA aber leider nicht gegeben: Ergo ist das Schild nicht rassistisch.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 15:58
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Es ist nicht rassistisch auf Rassismus hinzuweisen.
Das ist dieselbe ideologische Strategie, bei der aus Antifaschismus Faschismus und aus Antisexismus Sexismus wird. Der Zweck ist hier eindeutig die Rechtfertigung des Status Quo. Dabei wird durch eine irrationale Umkehrlogik kategorisch jede Kritik ausgeschlossen, die jenseits der vermeintlichen politischen Mitte (De facto affirmatives unpolitisch sein) entspringt.


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24.08.2017 um 16:14
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb: Die meisten durch Polizeigewalt getöteten Menschen sind nun einmal Schwarze Menschen. Das ist ein Fakt und den kann man ruhig nennen. Und darauf beruht BLM.
Vielleicht der falsche Thread, aber wie ist hier die Definition von Polizeigewalt? Schon unangemessene?

Immerhin hat BLM auch andere Baustellen, wenn über 90 Prozent der Schwarzen durch Schwarze ermordet werden. Vielleicht kommt so auch prozentual eine höhere gefährliche Überschneidung mit der Polizei zustande....

Aber ich weiß, Ideologie und zu viele Fakten sind nicht so gut befreundet.


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24.08.2017 um 17:29
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Vielleicht der falsche Thread, aber wie ist hier die Definition von Polizeigewalt?
Ich denke in diesen Zusammenhang ist es unerheblich nun genau zu definieren, wo Polizeigewalt anfängt.
Dass Schüsse zurecht als Polizeigewalt gewertet werden, wirst du nicht bestreiten wollen?
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Schon unangemessene?
Nun, das müsste man im Einzelfall erörtern, aber jemanden, der unbewaffnet ist, zu erschießen, ist schon unangemessen, oder?
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Immerhin hat BLM auch andere Baustellen, wenn über 90 Prozent der Schwarzen durch Schwarze ermordet werden.
Kannst du erklären, wo der Zusammenhang zu rassistischer Polizeigewalt ist?
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Vielleicht kommt so auch prozentual eine höhere gefährliche Überschneidung mit der Polizei zustande....
Hier verstehe ich leider nicht, was du meinst
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Aber ich weiß, Ideologie und zu viele Fakten sind nicht so gut befreundet.
Du meinst deine Ideologie Rassismus zu leugnen oder klein zu reden?
Angesichts dessen, was man über rassistische Polizeigewalt alles lesen musste, kommt dein Hinweis, dass die meisten Schwarzen von Schwarzen getötet werden gar nicht gut.
Sehr durchsichtiger und abartiger 'whataboutism'


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 17:33
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dass Schüsse zurecht als Polizeigewalt gewertet werden, wirst du nicht bestreiten wollen?
Das sollte man nicht so einfach behandeln, denn unter Polizeigewalt verstehen die meisten wohl nicht lediglich den Gebrauch der Schuswaffe.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Nun, das müsste man im Einzelfall erörtern, aber jemanden, der unbewaffnet ist, zu erschießen, ist schon unangemessen, oder?
Auch das ist so wie da dasteht falsch. Ob es unangemessen ist, muss immer erst individuell entschieden werden.


Der Rest deines Posts bringt dich nur in Schwierigkeiten wenn ich darauf eingehe, außerdem ist es Unsinn.


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24.08.2017 um 17:50
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Das sollte man nicht so einfach behandeln, denn unter Polizeigewalt verstehen die meisten wohl nicht lediglich den Gebrauch der Schuswaffe.
Wortreich meine Frage NICHT beantwortet...
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Auch das ist so wie da dasteht falsch. Ob es unangemessen ist, muss immer erst individuell entschieden werden.
Oh, da fehlt mir die Phantasie, mir vorzustellen, was für eine Situation angemessen ist, einen Unbewaffneten zu erschießen..
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Der Rest deines Posts bringt dich nur in Schwierigkeiten wenn ich darauf eingehe,
:D Na sicher.....
Wenn ich bedenke, dass du keine meiner Fragen beantwortet hast und nur ausgewichen bist, zittere ich jetzt schon.
Zitat von insidemaninsideman schrieb:außerdem ist es Unsinn.
Wenn du für diese Behauptung ein Argument hättest, würde es nicht ganz so albern klingen. ;-)


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24.08.2017 um 17:50
Wenn Schwarze nicht rassistisch gegen Schwarze sein könnten, dann können Menschen auch keine Menschenhasser oder menschenverachtend sein, weils ja selbst Menschen sind.

@insideman
Wie erklärst du Polizistenmorde wie die an Philando Castile? Alles berechtigt und reiner Zufall dass das Opfer schwarz war?
Hast du das Video dazu gesehen? Und das ist nur eines von vielen Beispielen, es gibt auch welche in denen Kinder von denen getötet werden.
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Auch das ist so wie da dasteht falsch. Ob es unangemessen ist, muss immer erst individuell entschieden werden.
So kann man absolut jeden Mord kleinreden. Sind immer individuelle Ereignisse die zum Töten von Unbewaffneten führten.
Zumal das keine normalen Menschen sind bei denen Geisteskrankheiten oder Spontanität leider zu erwarten sind. Das sind Polizisten, die sind dazu da (eigentlich) um die Bürger zu beschützen, nicht um sie abzuknallen, selbst dann wenn das Opfer derjenige ist, der die Polizei überhaupt erst ruft, weil er selbst oder jemand anders in Gefahr ist und er sich durch die Bullen Hilfe verspricht - das kam ja auch mehrmals vor, im letzten Jahr allein.


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24.08.2017 um 17:52
@Sixtus66
@Groucho


Ich schlage euch vor ihr addet mich im entsprechendem Thread, dann können wir das in Ruhe behandeln. Dann könnt ihr auch zu dritt zu mir kommen.

Hier würden wir nur zurecht wegen OT gestört werden.


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24.08.2017 um 18:20
Zitat von FossFoss schrieb:Was die Einteilung in Gut und Böse angeht, da haben die Trumpianer kein Patent darauf. So wird auch in dieser Diskussion von seinen Gegnern gerne auf diese Möglichkeit zugegriffen, wenn Argumente fehlen und man sein ideologisches Weltbild nicht weiter begründen kann.
Wenn Argumente fehlen...?

Wenn ich sehe, wie auf einer Demonstration, die vorgeblich dafür angemeldet wurde, die Statue eines Südstaatengenerals zu erhalten, generalstabs,äßig ein Fackelzug organsiert wird, auf dem laut und deutlich Parolen wie "Jews will not replace us" gegrölt werden, dann stellt sich vielleicht die Frage nach dem Zusammenhang, aber bestimmt nicht die Frage nach Argumenten für die Einteilung nach Gut und Böse.

Es sollte aber überhaupt kein Zweifel daran aufkommen, wer hier die "bösen" Leute sind. Und ich bezweifle auch stark, daß jemand von Anstand, der nur aus ehrenhaften Gründen für den Erhalt der Statue ist, dort mitgelaufen ist. Niemand, der das tat, verdient das Attribut "fine people". Was Trump damit tut, ist eine extreme und fahrlässige Verharmlosung von Antisemitismus und Rassismus.

Wenn ich die Alt-Right-Bewegung höre, wie sie mit "Heil Trump"-Rufen durch die Straßen von Charlottesville ziehen, wer auf den Seiten der Trump-Befürworter kann sich dann noch ernsthaft über Vergleiche mit dem Ende der Weimarer Republik und dem aufkommenden Dritten Reich beklagen? Seine Fans in den USA tun es ja selbst.  

Diese Gruppen fühlen sich plötzlich stark im Lande des Präsidenten Trump, und durch seine Weigerung sich glaubhaft gegen deren Gesinnung auszusprechen, bestärkt er sie in ihrem Tun.

Und Trump spaltet weiter. Während der Veranstaltung in Phoenix hetzte er dermaßen gegen CNN und verleumdete sie als "Feinde Amerikas", daß man nicht überrascht gewesen wäre, hätte der Mob einen spontanen Lynchmord an den anwesenden Medienvertretern begangen. Man fragt sich, wie lange das noch gut geht.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 18:25
So, Kinder. Jetzt konzentrieren wir uns wieder aufs Wesentliche.

http://www.huffingtonpost.com/entry/russia-probe-email-meeting-trump-putin_us_599ec47ae4b05710aa5a29aa

Eine neue Mail ist aufgetaucht, dieses Mal soll Rick Dearborn der Absender sein, heute stellvertretender Stabschef von Trump. Angeblich ist es in der Mail von Juni 2016 erneut um Kontakte des Trump-Wahlteams mit Putin gegangen sein. "No Russians, No Collusion?" Wers glaubt!


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 21:11
Über die Nazi-Demo in charlottesville gibt eine gute Doku


Video nicht jugendfrei (Login erforderlich)
Zitat von QuironQuiron schrieb:Was Trump damit tut, ist eine extreme und fahrlässige Verharmlosung von Antisemitismus und Rassismus.
Zitat von QuironQuiron schrieb:Wenn ich die Alt-Right-Bewegung höre, wie sie mit "Heil Trump"-Rufen durch die Straßen von Charlottesville ziehen, wer auf den Seiten der Trump-Befürworter kann sich dann noch ernsthaft über Vergleiche mit dem Ende der Weimarer Republik und dem aufkommenden Dritten Reich beklagen?
Trumps Schwiegersohn ist jüdisch und sein Finanzminister ist jüdisch, da bleibt noch ein Funken Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm kommt.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 21:38
Zitat von parabolparabol schrieb:Trumps Schwiegersohn ist jüdisch und sein Finanzminister ist jüdisch, da bleibt noch ein Funken Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm kommt.
Der Hausarzt der Hitlers war auch Jude. Persönliche Bekanntschaften und Verstrickungen mit Angehörigen einer betroffenen Minderheit, schützen selten vor Ideologie, sondern maximal vor dem reinen Vorurteil.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 21:56
@parabol
Danke für das Video. Leider hält man es kaum aus, das anzusehen.

@Foss
Es geht nicht um einzelne Demo-Teilnehmer, die vielleicht nur die Denkmäler aus einem Lokalpatriotismus heraus oder sonstwelchen Gründen erhalten wollen. Schon gar nicht um einen einzelnen Schwarzen, der mit Konföderiertenflagge herumlief... war der wohl auch dabei, als der Fackelzug (das gilt dort als KKK-Symbolik)  "Jews will not replace us" und andere rassistische Parolen auch explizit gegen Schwarze brüllte? War er wohl auch dabei, als die anderen Neonazis, die dem Ruf ihrer unverhohlen rassistischen Anführer zu den Demonstrationen folgten, fix und fertig in paramilitärischem Outfit aufmarschierten? Würde er wohl unterschreiben, was die Anführer in dem Video, das @parabol einstellte sagen... darüber, dass sie für ein reinrassig weißes Amerika kämpfen werden, auch mit Gewalt?

Das ist, worin Trump so eklatant versagte: Er hat komplett ignoriert, dass die Demos von Leuten angemeldet waren, die offen zu Rassismus, Gewalt, Hass, Antisemitismus und allem aufrufen, was er angeblich verabscheut. "Es gab auch gute Leute auf beiden Seiten"... zur Hölle, nein. Wenn jemand einem solchen Aufruf zu einer Demo folgt, ist er nicht "gut".
Wenn er wirklich die "am wenigsten rassistische, am wenigsten antisemitische Person der Welt ist" (Das hat er wirklich gesagt.), wie kann er dann so einen gequirlten Bullshit erzählen?

Und wenn Du jetzt meinst, eine Diskussion darüber vom Zaun brechen zu müssen, dass "Black Lives Matter" eine rassistische Kampagne sei, dann  bist Du bestenfalls in der gleichen Position wie ein Schwarzer, der mit der Konföderiertenflagge auf einer White Supremacist-Demo herumläuft: Auf dem schiefen Brett des Tages.
Schlimmstenfalls betreibst Du die gleiche Faktenverdrehung bis an den Rand des Revisionismus und darüber hinaus, die auch Bannon und sein Fanboy Trump betreiben, die damit bewusst die Eskalation voran treiben.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 21:57
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Der Hausarzt der Hitlers war auch Jude
Das war Eduard Bloch und er wanderte schließlich in die USA aus:
Wikipedia: Eduard Bloch (Arzt)

Das war halt Hitlers "anständiger Jude". Ob Himmler seinen Chef gemein hat, als er Folgendes am 4. Oktober 1943 in Posen äußerte?
Es gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht. – "Das jüdische Volk wird ausgerottet", sagt ein jeder Parteigenosse, "ganz klar, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir." Und dann kommen sie alle an, die braven 80 Millionen Deutschen, und jeder hat seinen anständigen Juden. Es ist ja klar, die anderen sind Schweine, aber dieser eine ist ein prima Jude. Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen.
http://www.1000dokumente.de/pdf/dok_0008_pos_de.pdf
Trump ist jetzt nicht unbedingt mein Fall, aber eine NS-Politik sehe ich bei ihm jetzt nicht unbedingt umgesetzt, sodass seine jüdische Verwandtschaft halt die "Anständigen" sind, die nicht umgebracht werden sollen.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 22:05
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Trump ist jetzt nicht unbedingt mein Fall, aber eine NS-Politik sehe ich bei ihm jetzt nicht unbedingt umgesetzt
Ich auch nicht, aber Antisemitismus fängt nicht erst bei der in die Praxis umgesetzten Volksgemeinschaft an (auch wenn manche Gerichte das anders sehen). Bloch sollte hier nur als Beispiel gegen das Argument "Ich habe auch XY als Freunde/Bekannte/Verwandte" dienen.


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24.08.2017 um 22:08
@Narrenschiffer
Nein, Trump ist nicht offen antisemitisch. Aber er unterstützt Rassismus nach Kräften und verharmlost antisemitische Demonstrationen, verharmlost gewaltbereite, gewalttätige Demonstranten als "es waren nicht alle böse" und sogar "es gab gute Leute auf beiden Seiten"... hat ihm niemand gesagt, wer da zu den Demos aufgerufen hatte? Oder ist er so gemeingefährlich naiv?

Ich würde ihm zutrauen, dass er einer von denen ist, die abends beim Drink verlauten lassen, dass sie an Juden den Geschäftssinn besonders schätzen, der sei ihnen ja angeboren. Und sie zeigen den Arabs, wo der Frosch die Locken hat. Und dabei halten sie sich für überhaupt nicht antisemitisch.


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Donald Trump: 45. Präsident der USA

24.08.2017 um 22:38
Das ist einer derjenigen, die zu den Demos in Charlottesville aufriefen - jetzt bekommt er Stress mit den eigenen Leuten. Snopes weist nach, dass er ein echter Rassist und kein eingeschleuster Provokateur der Linken ist:
http://www.snopes.com/2017/08/17/jason-kessler-soros-deep-state-plant/

Und dieser kämpfte mit den Tränen:
http://www.watson.ch/International/Terrorismus/446962363-Vom-TV-Star-zum-heulenden-Wrack-%E2%80%93-der-rasante-Untergang-des-Chris-Cantwell-in-3-Akten


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