philae schrieb:Geht es dir beim Arbeiten also nicht darum, einen (sinnvollen) Beitrag zu leisten?
Was ist ein sinnvoller Beitrag? Ich meine nicht Dich, das verwenden aber viele die hohe Steuern haben wollen weil sie vom "Sinnvollen" profitieren.
So gesehen sind alle Jobs "sinnvoll" bzw. "systemrelevant", sonst würden sie nicht bezahlt.
philae schrieb:Und würdest du deine Haltung auf den Großteil der Menschen übertragen?
Was heisst "Haltung" ?, mir doch wurst was andere denken. Es ist Kalkül, eine Finanzrechnung.
Ich habe wie man mir als 16J eingeredet hat angefangen zu arbeiten, habe mir was aufgebaut, "zu viel" für Grundsicherung und müsste es einsetzen wenn ich auch die Couch beschweren will. Würde ich es einsetzen damit ich doch grundsicherungsberechtigt wäre, dann habe ich wie ein Idiot 38Jahre gearbeitet damit ich vom Staat auf dem Niveau von einem der nie einen Cent einbezahlt hat geerdet werden.
Der deutsche Sozialstaat ist absolut leistungsfeindlich und das wird sich rächen - je mehr die Ausbeutermasche verstehen, umso weniger Einzahler.
Wie in allen System gibt es Kipppunkte, danach lässt sich kaum was umkehren, das wird nicht das Ende von Deutschland sein, sondern vom Sozialstaat.
Macht Euch bereit auf 2-3 unbezahlte Krankentage, GKV Beiträge pro Kopf (nicht mehr Familie), horrende Rentenbeiträge und unabhängig davon eine Rente für alle, PV die ihren Namen nicht verdient (da wird Sterben angenehmer als im Heim leben sein)...usw...