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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

20.736 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 05:20
@illakopkilla
Ja so wird es wohl sein


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13.09.2013 um 06:27
Zumindest berichtet die Berliner Zeitung von einer Prämienzahlung an Jobcenter-Chefs,
warum sollte das keine Quelle sein?
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/4000-euro-praemie-fuer-harte-jobcenter-chefs-article1733695.html
Dabei soll es sich um eine vertrauliche Anweisung des Bundesarbeitsministeriums handeln,
also überregional.


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13.09.2013 um 07:39
Ist nun jeder Fallmanager oder Arbeitsvermittler ,denn nur mit diesen Personen wird eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen,Chef des Jobcenters?

Die BZ sollte weiter über die gekaufte Hertha Lolita Berichten


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13.09.2013 um 07:44
Man sollte den Artikel schon lesen,bevor man versucht etwas zu diesen Zusammenhängen
beizutragen.


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13.09.2013 um 08:25
Hab ich, dann zeig mir einfach die Passage wo Fallmanager eine Prämie erhalten sollen.

Der Hot Button läuft


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13.09.2013 um 08:39
Eine "Eingliederungsvereinbarung" muss man übrigens nicht unterschreiben!
Das macht auch überhaupt keinen Sinn, denn in dieser werden nur neue Pflichten festgelegt aber keine neuen Rechte für den Arbeitslosen!
Die Vertragsfreiheit ist so gesehen gleich Null und der ganze Wisch nur ein einseitiges Diktat.

Danach kommt es dann eventuell zum gleichlautenden "Eingliederungsverwaltungsakt"
dagegen kann man aber Widerspruch einlegen und ein "Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung" beim Sozialgericht einreichen, damit diese Form des offenen Vollzugs des Jobcenters erstmal nicht gültig wird.

Man kann sich gegen die Schikane vom Jobcenter wehren!


Diese ganze Verein ist im Grunde doch auch nur Unsinn, zum einen unterhält die Bundesagentur für Arbeit selber aktuell über 108.000 Beschäftige, doch eine gigantische Verschwendung menschlicher Ressourcen, die selber kein einziges Produkt oder eine echte Dienstleistung hervorbringt.

Wie kann sich ein Staat sowas leisten?

Die Arbeit die in diesem Land nicht getan wird, kann doch auch überhaupt keiner konkret ermitteln! Die Regale sind überall voll und schon vor Jahrzehnten gab es die sogenannten Butterberge, die totale Überproduktion, die man nur noch vernichten konnte.

Diese ganze Arbeitsdruck führt doch zu nichts anderem als nur zu einem Austausch der Regulärbeschäftigen durch Billigjober und Zeitarbeiter die eben keinen Betriebsrat mehr haben oder in der Gewerkschaft sind. So werden nur Arbeiterrechte weiter ausgehüllt und die Produktivität insgesamt im Land auch überhaupt nicht gesteigert!

Die haben die ursprüngliche Definition der Arbeit vollkommen kaputt gemacht, nur durch die Lebensphilosophie bis ins hohe Alter zu schuften, genau wie noch in der Steinzeit und völlig egal wie hoch der Automatisierungsgrad und der Fortschritt heute überall ist!

Dabei haben die Firmen die in echten Marktnischen stehen, doch schon immer die Leute selber angeworben, einfach nur durch die richtige Bezahlung und nicht durch den Druck irgendwelcher staatlichen Behörden! :|


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13.09.2013 um 08:56
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Man kann sich gegen die Schikane vom Jobcenter wehren!
Ich würde gerne wissen, warum Du es als Schikane ansiehst, wenn Du etwas machen musst, um dafür Geld zu erhalten. Du kannst doch ganz einfach verzichten.


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13.09.2013 um 09:03
@kleinundgrün

Alles was einem nicht passt ist Schikane, ist doch ganz einfach.

Das fängt bei vielen schon an, wenn die mal Arbeiten und für den Chef nen Kaffee holen sollen, der Schikaniert mich ja nur, alles selber erlebt.

Hatte da letztens ne schöne Doku aus den fünfziger-sechsziger Jahre, da sagte ein Lehrling am Bau noch wortwörtlich, das es nunmal zwischendurch auch normal ist das man als Lehrling auch mal das Bier für den Chef holt, heute ist das Schikane und unter der würde eines Lehrlings. Die Zeiten ändern sich.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 09:10
@kleinundgrün

Es ist irgendwie witzig, dass unsereins trotz Differenzierung Schubladendenken und Polemik vorgeworfen wird, wärend selbst alle Register der Polemisierung gezogen werden um möglichst dramatisch rüberzukommen...
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Dabei haben die Firmen die in echten Marktnischen stehen, doch schon immer die Leute selber angeworben, einfach nur durch die richtige Bezahlung und nicht durch den Druck irgendwelcher staatlichen Behörden! :|
Das hat mit Nischen nichts zu tun, nur ist es so, dass bei Langzeitarbeitslosen Eingliederungszuschüsse in den ersten Monaten fließen... was eine Einstellung, eines Langzeitarbeitslosen doch recht interessant gestaltet.

Allerdings kenne ich keinen Arbeitgeber, der sein Personal aufgrund von "Druck" durch irgendwen einstellt. Wenn man wen braucht stellt man Annoncen in die Zeitung und macht Vorstellungsgespräche. Daran hat sich nie was geändert.
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:staatlichen Behörden
Der einzige Druck staatlicher Behörden sind Quoten oder entsprechende Ausgleichsabgaben...


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13.09.2013 um 09:29
Zitat von defdef schrieb:Das hat mit Nischen nichts zu tun
Gesuchte Arbeitnehmer sind in der Regel qualifizierte Arbeitnehmer. So hart das jetzt auch klingen mag, aber niemand wird händeringend jemand suchen, der Regale einräumt. Weil das quasi jeder kann.
Zitat von defdef schrieb:was eine Einstellung, eines Langzeitarbeitslosen doch recht interessant gestaltet.
Das stimmt. Gerade kleinere Unternehmen haben häufig "halbfreie" Stellen. Eigentlich bräuchte man jemand, aber ob es sich wirklich lohnt? Und hier wird das Risiko minimiert und der AN hat Gelegenheit, sich zu beweisen.


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13.09.2013 um 09:37
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Gesuchte Arbeitnehmer sind in der Regel qualifizierte Arbeitnehmer.
Richtig. Mit einer Berufsausbildung hat man eigentlich keine Probleme einen Job zu finden. Die Betonung liegt hier aber eben auf "finden".

Der Job wird den Wenigsten zufliegen und da muss man halt was machen. Bei manchem wundert man sich, dass er es überhaupt noch schafft sich den Hintern abzuwischen ohne nach staatlicher Hilfe zu schreien...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 09:48
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Ich würde gerne wissen, warum Du es als Schikane ansiehst, wenn Du etwas machen musst, um dafür Geld zu erhalten. Du kannst doch ganz einfach verzichten.
Auf das Existenzminimum kann niemand verzichten, das steht jedem auch auf Kosten anderer zu. Das ist der Preis dafür das wir in einer Gesellschaft leben und nicht in einer Vielzahl von Clansstukturen, wo man wie in der Frühzeit wieder andere ausraubt um davon zu leben.

Arbeit sollte doch auch mehr sein als nur "irgendetwas zu machen"
Echte Arbeit ist doch nur die, die auch auf einen selber angewiesen ist!
Da muss also in gewisser Hinsicht auch immer eine Form der Ödnis vorliegen, die ohne einen selber gar nicht beseitig werden könnte, zum Leidwesen der Menschen die darin leben.

Nur welche Arbeit ist das? Was kann ich denn jetzt von meinem Geld nicht kaufen, auf das du dafür einspringen müsstest?
Die Firmen konkurieren doch in absolut jeder Branche um die Aufträge. Wenn die Arbeit also nur absolut redundant ist, dann sollte sie also auch niemand mit Druck vermitteln!
Das führt doch immer und überall nur zur weiteren Verdrängung der bereits regulär Beschäftigten darin, auf Kosten der Löhne und Arbeiterrechte!

Im Kommunismus war das sicher anders, da herrschte in vielen Bereichen noch eine echte Unterproduktivität bzw. ein Mangel an Menschen und Technik. Nur die Zeiten sind doch lange vorbei!


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 10:29
Zitat von defdef schrieb:Allerdings kenne ich keinen Arbeitgeber, der sein Personal aufgrund von "Druck" durch irgendwen einstellt. Wenn man wen braucht stellt man Annoncen in die Zeitung und macht Vorstellungsgespräche. Daran hat sich nie was geändert.
Den Druck machen die Jobcenter, die größten Profiteure davon sind Exportunternehmen, da sie so viele Aufträge an Drittfirmen auslagern und die Zulieferer mit billigen Arbeitermassen versorgen können.
Das Hauptdruckmittel sind dabei die Zeitverträge ohne Kündigungsschutz, mit denen man sich weder gewerkschaftlich noch in einem Betriebsrat organisieren kann.

Bevor die Firma die Annonce überhaupt geschrieben hat, ist durch den Arbeitszwang der Jobcenter jede Stelle annehmen zu müssen, im Grunde doch schon alles geklärt.

Die Jobcenter arbeiten so jeden Tag an der Vernichtung regulärer Vollzeitarbeitsplätze, drücken die Löhne und umterminieren so auch die in Jahrzehnten des Arbeiterkampfes von den Gewerkschaften erworbenen Rechte!


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13.09.2013 um 10:29
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Auf das Existenzminimum kann niemand verzichten, das steht jedem auch auf Kosten anderer zu. Das ist der Preis dafür das wir in einer Gesellschaft leben und nicht in einer Vielzahl von Clansstukturen, wo man wie in der Frühzeit wieder andere ausraubt um davon zu leben.
Aber nicht ohne Gegenleistung. Wenn ich etwas von der Gesellschaft möchte, muss ich gemäß meinen Kräften auch etwas zurückgeben.


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13.09.2013 um 10:45
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Bevor die Firma die Annonce überhaupt geschrieben hat, ist durch den Arbeitszwang der Jobcenter jede Stelle annehmen zu müssen, im Grunde doch schon alles geklärt.

Die Jobcenter arbeiten so jeden Tag an der Vernichtung regulärer Vollzeitarbeitsplätze, drücken die Löhne und umterminieren so auch die in Jahrzehnten des Arbeiterkampfes von den Gewerkschaften erworbenen Rechte!
Meine bisherige Erfahrung zeigt, dass Unternehmer tatsächlich sehr ungern auf diese Vermittelten zurückgreifen. Welche Motivation hat den jemand der sich bewerben muss im Vergleich zu jemandem der dies freiwillig tut?

90% der Unternehmen berichten mir dass 90% der Zwangsvermittelten erst garnicht zum Gespräch erscheinen...

Die Gewerkschaften sind eine Farce. Das Schauspiel der Tarifverhandlungen haut doch keinen mehr vom Hocker. Gewerkschaft fordert 10 % , Arbeitgeber bieten 1 % ... nach tagelangen Verhandlungen in Luxushotels mit AI einigt man sich dann auf 2 oder 3 %?

Ich bitte dich...

Und während die IG Metall oder VERDI von Jahr zu Jahr mehr verdienen krauchen Gewerkschaftslose Branchen fernab von Gut und Böse. Die Gewerkschaften von heut haben mit Arbeiterkampf nichtsmehr zu tun...

Was ich schon länger für ne gute Idee halte:

1 Gewerkschaft für alle Arbeitnehmer.
1 Sozialversicherung für alle Versicherten.

Aber das wird dann OT.


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13.09.2013 um 10:55
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Aber nicht ohne Gegenleistung. Wenn ich etwas von der Gesellschaft möchte, muss ich gemäß meinen Kräften auch etwas zurückgeben.
Das war in der Steinzeit so, heute hingegen liegen Produktion und Dienstleistungen nur noch in der Hand von wenigen.

Es ist einfach nicht die nötig die Früchte des Feldes von Hand zu tragen, mit Leuten die mit ihren Kräften der Gesellschaft etwas zurückgeben wollen. Auch die vielen Roboter sagen sicher nicht Danke dafür.

Die Gesellschaft kann also vor allem nur eine kulturelle Teilhabe der Menschen erwarten, die keine Arbeit haben. Sie alle versuchen in Arbeit zu schicken, die es netto gar nicht gibt bzw. die nur zu einem verschäften Verdrängungswettbewerb führt, hat doch überhaupt keinen Sinn!

Damit bauen wir nur alle unsolidarisch weiter unsere Rechte ab!

Deswegen gehören die Jobcenter auch restlos abgeschafft, die sind kein Teil unserer Gesellschaft. Sie verhindern ja gerade deren Selbstorganisation sich ohne Zwänge und Auflagen konstruktiv auch mal weiterzuentwickeln!

hartz4 88


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 11:03
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Das war in der Steinzeit so
Nein, gerade heute zeichnet sich eine Gemeinschaft durch das ausgewogene Verhältnis von Geben und Nehmen aus.
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Sie verhindern ja gerade deren Selbstorganisation
Sie sind gerade für Menschen, die es selbst nicht schaffen. Alle die es per Selbstorganisation hinbekommen, brauchen kein Hartz4.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 11:11
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Deswegen gehören die Jobcenter auch restlos abgeschafft, die sind kein Teil unserer Gesellschaft. Sie verhindern ja gerade deren Selbstorganisation sich ohne Zwänge und Auflagen konstruktiv auch mal weiterzuentwickeln!
Schaffen wir doch gleich alg2 ab. Bei Arbeitslosigkeit gbts 1 Jahr alg und danach muss jeder selber sehn wie er kommt... meinen Segen hätte das.
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Die Gesellschaft kann also vor allem nur eine kulturelle Teilhabe der Menschen erwarten, die keine Arbeit haben.
Warum sollten Menschen die in Lohn und Arbeit stehen nicht kulturell teilhaben?
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Damit bauen wir nur alle unsolidarisch weiter unsere Rechte ab!
Auch dich frage ich: Welches Recht trittst du ab wenn du ALG 2 beantragst?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 11:48
Dieses Neoliberale Märchen ,der Arbeitsmarkt reguliert sich selbst , jener Arbeitsmarkt wo Unternehmen nur noch Abiturenten suchen und sich wundern warum diese den Betrieb als Durchgangsstation sehen ;hausgemachter Fachkräftemangel

Eine Seite und es wurde nicht auf das Bedingungslose Grundeinkommen hingewiesen ;der perfideste Idee die jemals auf Papier gebracht wurde.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 11:50
Zitat von defdef schrieb:Auch dich frage ich: Welches Recht trittst du ab wenn du ALG 2 beantragst?
Man tritt das Recht ab, sich seine Arbeit selber aussuchen und den Verhandlungsspielraum dafür gestalten zu können. Jede Stelle die das Jobcenter für "zumutbar" hält, muss angenommen werden, inklusive jedweder unsinniger Kurse und subventionierter 1-Euro Jobs.

Man ist auf das Geld aber angewiesen, da das Existenzminimum derzeit anders nicht gesichert ist, also folgt man natürlich rechtlos der Peitsche des Jobcenters oder muss verhungern, wie im Einzelfall ja schon geschehen, siehe den Fall in Speyer!
Zitat von defdef schrieb:Schaffen wir doch gleich alg2 ab. Bei Arbeitslosigkeit gbts 1 Jahr alg und danach muss jeder selber sehn wie er kommt... meinen Segen hätte das.
Dann würde es Bürgerkrieg geben, jedes Land muss irgendwie das Existenzminimum aller seiner Bürger sicherstellen oder er hat vor den Ausgeschlossenen keine Existenzberechtigung mehr.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Sie sind gerade für Menschen, die es selbst nicht schaffen. Alle die es per Selbstorganisation hinbekommen, brauchen kein Hartz4.
Hartz IV hat aber trotzdem mit Selbstorganisation nichts zu tun. Wenn morgen jeder Hartz IV Empfänger anfängt 1000 Bewerbungen im Monat zu schreiben, dann würden alle die nur 500 geschafft haben, logischerweise wieder den Kern der Millionen Harz IV Empfänger stellen.

Das ist doch keine Frage der eigenen Leistung, sondern des unterem Leistungsspektrums, das gibt es aber immer und wird in dem von Arbeitskräften übersättigten Markt, auch immer wieder automatisch ausgeschlossen!

Genau das erkennen die Jobcenter aber nicht an, die tun so als würde auf jeden irgendwo eine Stelle warten nur weil sie irgendjemand ausgeschrieben hat, genau wie in einer kommunistischen Planwirtschaft.

Das die Konkurrenz in dem Moment wo die Stelle besetzt ist, wieder Aufträge verliert und dadurch selber Stellen abbaut verstehen die gar nicht. Auf dieser Lüge basiert doch deren ganze Arbeit!


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13.09.2013 um 11:53
@Ashert001

Eigeninitiative endet also mit Antragstellung ,finde es schon frech den ALG 2 Beziehern dies vorzuwerfen.
Ihnen abzusprechen sie würden privat nicht die Stellen suchen die sie möchten


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13.09.2013 um 11:56
Das die Konkurrenz in dem Moment wo die Stelle besetzt ist, wieder Aufträge verliert und dadurch Stellen abbaut verstehen die gar nicht. Auf dieser Lüge basiert doch deren ganze Arbeit!
Du ziehst die falschen Schlussfolgerungen.

Mag sein, dass es nicht für alle Arbeit gibt. Damit würden auch nicht alle vermittelt werden können. ABER:
Es ist die gesellschaftliche Pflicht jedes einzelnen (wenn er denn Geld der Gesellschaft haben möchte), zu versuchen, eine freie Stelle zu bekommen. Wer es TROTZ Bemühen nicht schaft (oder krank ist, oder was auch immer), der bekommt eben gesellschaftliche Hilfe.

Aber das "sich Bemühen" kann die Gesellschaft erwarten. Das ist die Gegenleistung desjenigen, der etwas von der Gesellschaft möchte.

Mit der gleichen Argumentationslogik könnte ich auf der Stelle aufhören, Steuern zu zahlen. Es langt ja eh nicht, wir machen ja weiterhin Schulden.


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def ehemaliges Mitglied

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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 11:56
Zitat von Ashert001Ashert001 schrieb:Man tritt das Recht ab, sich seine Arbeit selber aussuchen und den Verhandlungsspielraum dafür gestalten zu können. Jede Stelle die das Jobcenter für "zumutbar" hält, muss angenommen werden, inklusive jedweder unsinniger Kurse und subventionierter 1-Euro Jobs.
Du kannst doch in jeder Branche und jedem Posten anfangen wenn du ihn bekommst. Wenn dir ein angenommener Job zu doof ist, schlag ihn aus und verzichte auf ALG2...

1. Zwingt dich keiner ALG2 zu beantragen.

2. Verbietet dir keiner dich auf eigene Faust weiterzubewerben.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

13.09.2013 um 12:05
@kleinundgrün
Natürlich zieht er die falsche Schlussfolgerung,dies mit Vorsatz sogar .

Es ist nicht für jeden der passende Beruf vorhanden ,dies war vor Jahren und Jahrzehnten schon so.
Das Leistungsbild besonders von jungen Arbeitnehmern ist so schlecht ; soll die Wirtschaft nur noch ungelernte beschäftigen.

Wo runtergebrochen nun man sagen muss ; ein gelernter MIG Schweißer wird kein Bankkaufmann nicht mit und durch das JC.
Dass ein ungelernter dahingehen flexibel bleiben muss versteht sich von selbst .


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13.09.2013 um 12:16
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Mag sein, dass es nicht für alle Arbeit gibt. Damit würden auch nicht alle vermittelt werden können. ABER:
Es ist die gesellschaftliche Pflicht jedes einzelnen (wenn er denn Geld der Gesellschaft haben möchte), zu versuchen, eine freie Stelle zu bekommen. Wer es TROTZ Bemühen nicht schaft (oder krank ist, oder was auch immer), der bekommt eben gesellschaftliche Hilfe.
Das interessiert den Unternehmer alles nicht, der stellt nur den ein der die höchste Leistung für den niedrigstem Lohn bringt und auch die geringsten Ansprüche dabei hat, also z.B. auch endlos unbezahlte Überstunden machen würde, für den Maximalprofit. Es gibt natürlich auch nettere Unternehmen, aber die gehen ja eben an der Konkurrenz kaputt.

Durch den Zwang der Jobcenter das sich jeder um die zu wenigen echten Stellen bemühen muss, gibt es eine dauerhafte Konkurrenz innerhalb der Arbeiterschaft, sich selber als Mensch zu unterbieten um sich den Job zu sichern.

Davon profitiert die Gesellschaft in keinster Weise, das hat nur zu Folge das jeder von uns durch irgendein noch dümmeren Sklaven mit noch geringeren Ansprüchen in dem Job irgendwann ersetzt wird!

Genau das hat doch schon den extremen Niedriglohnsektor in den letzten Jahre explodieren lassen und ein Ende ist nicht in Sicht, nur das Ende der klassischen Stammbelegschaften!

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