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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

20.835 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

21.10.2014 um 17:39
Die "Verrohung" der Gesellschaft. "Arm trotz Arbeit". "Eure Armut kotzt mich an"

liest man Studien, Berichte dann wird schnell klar, dass es Hartz IV nicht geben müsste. "Es ist genug für alle da" - ein Slogan von attac.

Die Verteilung stimmt nicht - Nahezu alles, auch öffentliches Gut, dient Einzelnen als Geldruckmaschine. Un die Risiken dafür übernehmen Staat oder Kommunen. Kurios. Die einen sahnen ab, die anderen bleiben auf den Nachfolgekosten hocken.

Menschen buckeln für wenig Geld - das erwirtschafte fließt in die Aktionäre, Geldgeber - da bleibt nichts übrig fürs Weihnachtsgeld. Also für jene, die "Reichtum" schufen.

Wenn alle in staatliche, soziale Kassen einzahlen auch Beamte, Freiberufler bräuchten Menschen nicht um ihre Existenz im Alter keine Sorgen haben.

Was ist mit der Besteuerung von Reichtum, von Finanztransaktionen? ...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

21.10.2014 um 19:57
super tolle Hetze gegen "die Anderen" schaffen wir mal schnell einen anderen Feind!
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:Wenn alle in staatliche, soziale Kassen einzahlen auch Beamte, Freiberufler bräuchten Menschen nicht um ihre Existenz im Alter keine Sorgen haben.
Ach die zahlen also gar nicht ein? das ist mir Neu!
Krankenkasse und damit auch Pflegeversicherung zahlen fast alle, die die das nicht zahlen haben im allgemeinen kaum genug zum Leben. Ach Ja und bitte erkläre mir doch mal einer warum Beamte in die Arbeitslosen und Rentenversicherung Einbezahlen sollen? wer eine Arbeitsplatz Garantie bis zur Pensionierung hat, wird sich wohl kaum gegen Arbeitslosigkeit versichern müssen und in die Rentenkasse einzahlen weil sie da ja gar kein Geld draus bekommen? Beamte verdienen im Allgemeinen( war zumindest früher so) weniger als gleichwertige Angestellte und dafür soll die Kommune oder das Land das den Beamten beschäftigt das gesparte Geld eigentlich in einem Pensionsfond anlegen(habe ich mal so gelernt). Das viele Länder und Kommunen das nicht gemacht haben kann man aber wohl nicht den Beamten anlasten oder?

Und was diese Hetze jetzt den Hartz IV Beziehern helfen soll das entzieht sich mir total.
Immer die bösen Anderen und die bösen Ämter.

Ich hab auch nicht nur super tolle Erfahrungen mit dem Jobcenter gemacht, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen mir wurde dort sehr geholfen und es wurde sich sehr um mich bemüht. Ich habe nie Unnötige Maßnahmen machen müssen und ich habe viel Hilfestellung bekommen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

21.10.2014 um 20:09
@kiki1962

Das war leider schon immer so und wird auch noch lange so bleiben.
Es gibt "die Reichen" (sogenannte Elite oder "Big-Player", damals waren es die Könige, Fürsten und Kaiser) welche auf Kosten Anderer leben und die "Bauern", welche ihnen ihren Reichtum erschaffen.

Das Leben ist nun mal ungerecht. ;)

@thanks
Und da sehe ich immer wieder, wie gestresst die sind. Ob es nun die AG oder die AN sind ist dabei ganz egal. In der Mitte wird geschuftet - teilweise bis zum Umfallen.
Und da frage ich mich wirklich immer wieder, ob dieses "höher schneller weiter" gesund sein kann und bleibe bei meiner Auffassung, dass Entschleunigung gut täte. :)

-->
Auch auf die Gefahr das es OT werden könnte, sag ich dazu gesondert was ^^
Ist ja sowieso gerade nicht groß was los hier, also hoffe ich mal, wir werden nicht abgemahnt. ;)
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Arbeiten war schon immer stress, immer.
Kein Mann ausm Mittelalter zB ist damals in seine Dorfhütte zurück nach 16 Stunden Feldarbeit ...
Ich denke mal, da gibt es einen Unterschied, ob man körperlich hart schuftet, oder geistig und dann evtl. da oder dort auch noch gemobbt wird.

Ich kenne Eine, die arbeitet im Büro. Aus Ersparnisgründen gibt es zu wenig Mitarbeiter, jedoch müssen die Aufgaben trotzdem geschafft werden.
Sie müsste sich also am besten teilen können (oder sogar Dritteln), um alles zu schaffen. Und glaube mir, sie ist keine Schlafmütze sondern sehr patent und kompetent.

Sie hat nichts mehr vom Leben und funktioniert nur noch. War auch schon paar mal stressbedingt krank usw...
Weiß nun nicht, ob solch ein Leben erstrebenswert ist? Bei körperlicher Ausarbeitung dagegen hatte man ja wenigstens im Grunde noch etwas für seinen Körper getan (aber das nur nebenbei).

Und eins darf man doch bei dem Vergleich von früher zu heute auch nicht vergessen: Wenn
ein Mann ausm Mittelalter zB damals in seine Dorfhütte zurück nach 16 Stunden Feldarbeit ...
kam, hatte er anschließend nicht auch noch Hausarbeit zu machen. Das machte sein "braves Frauchen". Und selbst wenn die Frau auch mit aufs Feld ging, dann sicher keine 16 Stunden.

Natürlich war es damals körperlich hart, aber man muss auch bedenken, dass es damals noch nicht so viele Giftstoffe in der Umwelt gab, welche den Menschen zusetzten Bis zu einem gewissen Grad gewöhnt sich sicher ein Körper über die Jahrzehnte an all die toxischen Stoffe, welche wir täglich einatmen oder mit der Nahrung zuführen.
Dennoch kann ein Körper sowas nicht ewig tolerieren, was sich dann eben unter umständen so äußert, dass heutige Menschen nicht mehr so leistungsfähig sind wie früher.

Und dann gibt es ja von Mensch zu Mensch auch noch mal sehr große Unterschiede: Der Eine raucht wie ein Schlot und sein Körper "meckert" nicht und ein Anderer braucht nur paar mal passiv mitzurauchen und schon wird er davon krank (jetzt mal ganz übertrieben) - weißt was ich meine?

Also was ich mit allem sagen wollte: früher mit heute zu vergleichen und zu sagen, die heutigen Menschen müssen diie gleiche Leistungsfähigkeit wie früher haben, das funktioniert mMn nicht.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Und jetzt, im heutigen Zeitalter soll das bisschen Pipiarbeit unzumutbar sein?
Manche haben vielleicht tatsächlich Pipiarbeit, es kommt ganz auf die Branche an. Ich kenne jedoch einige Branchen, wo die Mitarbeiter sehr getritzt werden - wie immer aus Kostengünden, weil an Mitarbeitern gespart wird usw...

Kann mir vorstellen, dass dagegen ein Bearbeiter in einem Jobcenter wirklich nicht solch einen Streß hat wie Andere ;)
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Jetzt ist der Stress für die Menschen nicht mehr auszuhalten?
Ja. Weil wie gesagt, sich die Bedingungen gravierend geändert haben.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb: Sry fehlt mir das Verständnis für.
Schade.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Wer was erreichen will im Leben muss nun mal härter knüppeln als andere.
Das ist schon klar, es kommt aber trotzdem immer auf das Maß und Verhältnismäßigkeiten an.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

21.10.2014 um 20:49
es sind legenden die tellerwäscher waren und millionäre sind

ich seh, dass ne menge leute buckeln und es reicht grad fürs nötigste - dach übern kopf, strom fürs fernsehen und dann ist schluss

die "gesellschaft" scheint es so zu fordern - kein lebensanspruch zu haben, sondern nur eins: dienen um anderer leute reichtum zu mehren

ausbeutung, unterdrückung - du bekommst eventuell eine wertschätzung wenn du nicht bist wie die anderen - nämlich deine kärglichen brotkrumen sammelst und schweigst

"war schon immer so" sagen die einen - selbst luther war deutlich in seinen aussagen - an der "göttlichen ordung" von oben und unten darf nicht gerüttelt werden


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 07:52
Mein Gott bei dem Gejammer wird mir echt schlecht.



....zumal wenn es von Leuten kommt die NICHT arbeiten gehen, sondern "schwer buckeln" nur vom hören-sagen kennen.
"meine Bekannten" - "aus dem Verein" blapups !

Für mein eigenes Gefühl wären kleine Brotkrumen immer angenehmer als Hartz4 !
Aber damit stößt man ja hier auf taube Ohren.




-Einigen wir uns darauf das Hartz4 voll scheisse ist, aber einigen hier ausreicht um nicht arbeiten zu gehen weil arbeiten ja noch beschissener ist.

-Generell ist Deutschland voll doof weil unser System so Menschenunwürdig ist - auswandern wollt ihr aber nicht weil die anderen Länder nicht besser und nicht schlechter sind.

- Jobs haben wir hier nicht, wenn man euch aber Vorschläge macht werden die abgeschmettert weil man ja damit trietzt und foltert. Son Vermittlungsvorschlag hat Leute schon in den Waaaahnsinn getrieben.

- JEDE MAßNAHME ist reine Zeitverschwenundung !!! Weil lernen und produktives Tun nicht erwünscht ist.


Habe ich was vergessen? Achso ja ein allgemeines "mimimimi" darf nicht fehlen in meinem Beitrag.
Ach....und 》》ich bin ehrenamtlich tätig, habe somit voll den Plan!《《





*kopfschüttel*


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 08:41
Ihr wisst schon, dass man durch Bildung und Fleiß durchaus aufsteigen kann in der Karriereleiter, sagt mal? Als ob die eigene Position für immer einzementiert ist. Nix ändern und dann jammern, wie ich das hasse.
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:kein lebensanspruch zu haben, sondern nur eins: dienen um anderer leute reichtum zu mehren
Das tust du mit ehrenamtlicher Arbeit übrigens besonders, nur, dass du dann nichtmal selbst was von hast ;).


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 08:54
Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen.
Da gibt es Menschen die könnens nicht aus eigener Kraft, dann Menschen die nicht wollen, Menschen die nur einen Schubs brauchen, Menschen die sich durchkämpfen und Menschen die sowieso keinen Bock haben.

Dieses Schwarz-Weiß-Denken hilft och niemanden.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 09:15
@löm

neheein löm.. das geht nicht :D
gefangen im Dreck ganz unten, das is die Realität. Aufstehen geht nicht.
Aufstehen geht erst wenn keiner mehr Geld in den Hut schmeisst.
Schuld sind aber die Leute die nichts mehr geben ! Es sind immer die anderen Schuld.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 09:28
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Kann mir vorstellen, dass dagegen ein Bearbeiter in einem Jobcenter wirklich nicht solch einen Streß hat wie Andere ;)
Ja, weil die alle stinkend faul sind.
Weil so ein Antrag in 2 Minuten bearbeitet ist und man davon nicht 40 aufm Tisch liegen hat....weil zwischendurch nicht noch Termine sind die geplant erscheinen und Termine die UNGEPLANT reinplatzen - deren Anliegen immer sofort bearbeitet werden soll.
Und Gott sei Dank sind die Stellen im Jobcenter reeeeeichlich besetzt und krankheit gibt es so gut wie garnicht.
Seminare um alle halbe Jahre ein neues Pc-programm zu erlernen um den Ablauf zu erleichtern gibt es auch nicht, schon garnicht ausserhalb der Arbeitszeit. Überstunden macht kein Mitarbeiter täglich um die Berge zu bearbeiten. Man wird von Leistungsempfängern nicht mindestens einma die Woche auf irgendeine Art und Weise bedroht oder unterirdisch angebrüllt. Mitarbeiter die einen fremden Leistungsbezieher betreuen müssen - da der eigentliche krank ist- werden nicht blutig geschlagen oder gar abgestochen. Nur weil der jenige ohne Termin erschien und etwas im Eilverfahren bearbeitet haben wollte.
Die Mitarbeiter haben massig Freizeit ! Niemals eigene private Probleme, wie zB n Pflegefall in der Familie, Kinder, Hobby's und zu wenig Gehalt.

Nein Mitarbeiter des Jobcenter's leben am Rande des Luxus :Y:


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 09:52
@thanks
Beitrag von Streuselchen (Seite 693)
Dieses ganze Posting lebt leider nur von maßlosen (zynischen) Übertreibungen und mir fehlen da sachliche Argumente zu meinen Aussagen.
Zumindest hattest Du mir in diesem Posting in keiner Weise vermitteln können, an welcher Stelle die Aussagen in meinen Postings falsch waren.
Mir fehlt also sehr die Sachlichkeit in diesem Post.
Kann mir vorstellen, dass dagegen ein Bearbeiter in einem Jobcenter wirklich nicht solch einen Streß hat wie Andere ;)

-->
Ja, weil die alle stinkend faul sind.
Hier gehts schon wieder weiter. Kannst Du bitte auch mal sachlich antworten?
Wo hatte ich von Faulheit von Bearbeitern geschrieben? Zeig mir die Stelle und ich streue Asche auf mein Haupt.
Ich hatte lediglich einen Vergleich von Büroleuten angestellt, welche sehr großen Stress haben, weil sie für 2 oder 3 Leute arbeiten müssen. Wenn das im Jobcenter auch der Fall ist, dann nehme ich alles zurück.
Meine Erfahrungen sind jedoch eine Andere - zumindest da wo ich wohne. Schon alleine der Fakt: Wenn sie solch einen Stress hätten, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Arbeitslosen dann trotzde im 2 monatigem Rhytmus einladen, obwohl sie auch die Freiheit hätten, diese nur in virtel- oder halbjährigem Turnus einzuladen. Ich weiß von einigen, wo es auch halbjährig erfolgt, daran sieht man, dass es zulässig sein muss.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Weil so ein Antrag in 2 Minuten bearbeitet ist und man davon nicht 40 aufm Tisch liegen hat....
Ja, das bestreite ich doch keinesfalls, dass es viel Schriftkram ist. Aber haben sie eine zeitvorgabe bis wann das alles fertig sein muss?
Außerdem hatte ich die Vermittler im Hinterkopf als ich das geschrieben hatt und NICHT die Leistungsabteilung, sorry, dass ich das nicht mit dazu gesagt hatte.
Die vermittlier haben vergleichsweise nicht solchen Stress wie andere im Büro. Dass die Leistungsabteilungs-Mitarbeiter Stress haben, kann ich mir schon auch gut vorstellen.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Seminare um alle halbe Jahre ein neues Pc-programm zu erlernen um den Ablauf zu erleichtern gibt es auch nicht, schon garnicht ausserhalb der Arbeitszeit. Überstunden macht kein Mitarbeiter täglich um die Berge zu bearbeiten. Man wird von Leistungsempfängern nicht mindestens einma die Woche auf irgendeine Art und Weise bedroht oder unterirdisch angebrüllt....
glaube ich Dir ja alles gerne. Es scheint also, dass Du in der Leistungsabteilung arbeitest. Die hatte ich jedoch bei meinem Argument nicht gemeint, hätte ich vielleicht deutlicher machen sollen.
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@löm, @thanks
Zitat von coronerswifecoronerswife schrieb:Nix ändern und dann jammern
ich für mein Teil hatte nicht gejammert, sondern nur Feststellungen gemacht, natürlich nur subjektive, denn kein Mensch kann völlig objektiv etwas bewerten - auch ihr nicht - behaupte ich mal. Zum annähernd objektiven Beurteilen müsste man zumindest einiges von verschiedenen Seiten aus kennen. Das kann ich von mir behaupten, auch wenn ihr das nicht glauben könnt.

@Serpens
Zitat von SerpensSerpens schrieb:Dieses Schwarz-Weiß-Denken hilft och niemanden.
Genau. Schon alleine aus dem Grund, den ich eben genannt hatte.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 12:00
Hier gehts schon wieder weiter. Kannst Du bitte auch mal sachlich antworten?
Wo hatte ich von Faulheit von Bearbeitern geschrieben? Zeig mir die Stelle und ich streue Asche auf mein Haupt.
Ich hatte lediglich einen Vergleich von Büroleuten angestellt, welche sehr großen Stress haben, weil sie für 2 oder 3 Leute arbeiten müssen. Wenn das im Jobcenter auch der Fall ist, dann nehme ich alles zurück. 
Meine Erfahrungen sind jedoch eine Andere - zumindest da wo ich wohne. Schon alleine der Fakt: Wenn sie solch einen Stress hätten, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Arbeitslosen dann trotzde im 2 monatigem Rhytmus einladen, obwohl sie auch die Freiheit hätten, diese nur in virtel- oder halbjährigem Turnus einzuladen. Ich weiß von einigen, wo es auch halbjährig erfolgt, daran sieht man, dass es zulässig sein muss.

thanks schrieb:
gut dann sachlich.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn das im Jobcenter auch der Fall ist, dann nehme ich alles zurück. 
Es ist der Fall !
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn sie solch einen Stress hätten, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Arbeitslosen dann trotzde im 2 monatigem Rhytmus einladen, obwohl sie auch die Freiheit hätten, diese nur in virtel- oder halbjährigem Turnus einzuladen. Ich weiß von einigen, wo es auch halbjährig erfolgt, daran sieht man, dass es zulässig sein muss.
In erster Linie ist hierbei wichtig was in der Eingliederungsvereinbarung ZUSAMMEN beschlossen wurde.
Wenn es nun darum geht, den Leistungsempfänger aktiv 《《《 zu betreuen und in Arbeit zu bekommen, dann fallen logischerweise mehr Termine an. In denen dann besprochen wird welche Fortschritte es in Sachen Bewerbungen es gibt, welche Betriebe er/sie ausgewählt hat zum bewerben, es wird mittels Gespräch geschaut ob der jenige sich selbstständig mit einbringt - nach Adressen schaut usw. Es findet eine ganz individuelle Betreuung statt in der Hilfe geleistet wird sofern der jenige das denn wünscht.
In dem Fall wo nur wenige Termine vergeben werden, könnte es daran liegen das momentan auf dem Arbeitsmarkt nichts passendes für den Bewerber da ist, der jenige evtl lange Krankgeschrieben war, Dinge am Telefon geklärt wurden oder per Briefverkehr.
Oder eben das der EINE Mitarbeiter seine Akten ganz normal abarbeiten kann, weil er die des Kollegen nicht übernehmen konnte - und ein anderer Mitarbeiter für 4 übernehmen muss weil der ganz andere Qualifikationen hat.
Die Leistungsabteilung (die die Hartz4 Bescheide erstellt, errechnet, verschickt) hat ein ganz anderes Aufgabengebiet als ein Fallmanager oder ein "Kundenbetreuer" (hört sich das Anliegen an und schickt dann intern in die Abteilung die diesen Fall zu bearbeiten hat)
Es sind nunmal verschiede Abteilungen, in manchen läuft es Reibungslos da dort nicht viel Kundendurchlauf stattfindet, in anderen wiederum geht alles drunter und drüber weil sich dort zuviele Hartz4 empfänger versammeln die ALLE eine zügige Bearbeitung wünschen.

Nun könnte man sagen "Ja dann besetzt doch diese schwachpunkte besser und zieht von der anderen Etage jemanden ab"
Richtig, würden sich so manche Mitarbeiter auch wünschen.
Bringt aber oft nichts, weil dann rin Kuddelmuddel entsteht.
Ein Bearbeiter genehmigt dies und das, der andere kennt die Akte garnicht so gut (sie kompkett zu studieren ist in der Eile nicht möglich weil dazu die Zeit fehlt, der jenige sitzt draussen und wartet aufn Vorschuss) - verweigert einen vVorschuss weil der jenige vllt 2 Monate vorher schonmal einen haben wollte und der erste noch garnicht dem laufenden Leistungsbescheid angerechnet wurde.

Es gibt nunmal Regeln die man einzuhalten hat. Und diese schmecken Hartz4 empfängern nicht und auch den Mitarbeitern nicht. So ist das Leben !
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ja, das bestreite ich doch keinesfalls, dass es viel Schriftkram ist. Aber haben sie eine zeitvorgabe bis wann das alles fertig sein muss?
Ja natürlich gibt es eine Zeitvorgabe die auch nahezu immer eingehalten wird.
Nur kann eben ein Krankheitsfall mal dazwischen kommen und dann muss es jemand anderes machen. Schau dir mal einen Leistungsbescheid an, jeder Monat wird individuell berechnet... wenn dazu noch rin Minijob kommt muss alles nochmal gesondern berechnet werden, sowas kostet Zeit.
Und jeder Mitarbeiter ist darum bemüht das die Leute ihr Geld rechtzeitig auf dem Konto haben damit weitere zwischenfälle wie "vorschuss" vermieden werden können - denn die machen wieder extra arbeit.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:glaube ich Dir ja alles gerne. Es scheint also, dass Du in der Leistungsabteilung arbeitest. Die hatte ich jedoch bei meinem Argument nicht gemeint, hätte ich vielleicht deutlicher machen sollen.
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Ich berichte nur aus eigenen Erfahrungen und versuche die Sicht des Jobcenters klar zumachen.
Ob ich persönlich dabei Stress habe oder nicht spielt keine Geige.
Es ist nur mein Standpunkt den ich seit Jahren vertrete.

Es ist mir zuwider das die Arschkarte das Jobcenter hat, obwohl diese nur Vermittler der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind.
Das Jobcenter kann für die massenhafte Arbeitslosigkeit nichts ! Auch nicht für die angeblich zu geringe Leistung (Geld). Die Schuld bei den Leuten zu suchen die Helfen wollen finde ich von Grundauf verkehrt.
DANN tragen auch ehrenamtliche Institutionen daran Schuld das es Leid in diesem Land gibt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 12:23
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Es ist mir zuwider das die Arschkarte das Jobcenter hat, obwohl diese nur Vermittler der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind.
Das Jobcenter kann für die massenhafte Arbeitslosigkeit nichts ! Auch nicht für die angeblich zu geringe Leistung (Geld). Die Schuld bei den Leuten zu suchen die Helfen wollen finde ich von Grundauf verkehrt.
DANN tragen auch ehrenamtliche Institutionen daran Schuld das es Leid in diesem Land gibt.
Das das Jobcenter die "Arschkarte" hat sehr sachlich ausgedrückt, ist schuld der Gesetzgebung.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 12:25
@Katori

Und an welchen beiden Parteien wird es ausgelassen?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 12:30
@thanks

Parteien sind fast allesamt, nahezu gleichgeschaltet, Ausnahmen sind vlt. die Linken, AFD, aber der Rest ist mittlerweile einfach ein Einheitsbrei. Die konservativen Parteien kann man echt alle vergessen, wenn man was anderes wählen wollte, gäbs da eig. nichts was ich wählen würde.

Im Grunde sind nur Gerhard und Peder Schuld an dieser Erfolgsgeschichte ^^.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 13:07
@Katori

Ja aber der Kampf wird nunmal ganz unten ausgetragen.
Zwischen Vermittler und Leistungsempfänger.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 13:12
@thanks von was für einen Kampf sprichst du? Etwa davon, das manche die Leistungen beziehen möchten, es nicht fertig bringen alle Nachweise für die Leistungen vorzulegen? Oder davon das jemand Zuschüsse für iwas haben möchte, oder gegen eine selbstverschuldete Sanktionierung klagen will?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 14:07
@Katori

Eben... manche !
So wie manche Mitarbeiter !


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 14:21
@thanks und weil die nicht miteinander kommunizieren können, ist es ein Kampf?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 16:06
@thanks
Danke für Dein Statement.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Es ist mir zuwider das die Arschkarte das Jobcenter hat, obwohl diese nur Vermittler der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind.
Das Jobcenter kann für die massenhafte Arbeitslosigkeit nichts ! Auch nicht für die angeblich zu geringe Leistung (Geld). Die Schuld bei den Leuten zu suchen die Helfen wollen finde ich von Grundauf verkehrt.
Deinen Frust kann ich schon gut nachvollziehen.
Aber wie Du es selbst geschrieben hattest:
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:Ja aber der Kampf wird nunmal ganz unten ausgetragen.
Zwischen Vermittler und Leistungsempfänger.
Wobei man da ja auch differenzieren muss: es kämpfen nicht ALLE Fallmanager und auch nicht alle Hartzer, halt eben nur Manche.
Zitat von StreuselchenStreuselchen schrieb:DANN tragen auch ehrenamtliche Institutionen daran Schuld das es Leid in diesem Land gibt.
Dieses Argument finde ich etwas "Apfel mit Birne verglichen", denn die Ehrenamtlichen fordern ja von niemanden eine Gegenleistung, so wie es das Jobcenter tut.

Nicht wieder falsch verstehen, das war jetzt keine Kritik oder Gejammer, sondern wollte nur die Unterschiedlichkeit als Fakt rausstellen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.10.2014 um 19:03
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Natürlich war es damals körperlich hart, aber man muss auch bedenken, dass es damals noch nicht so viele Giftstoffe in der Umwelt gab, welche den Menschen zusetzten Bis zu einem gewissen Grad gewöhnt sich sicher ein Körper über die Jahrzehnte an all die toxischen Stoffe, welche wir täglich einatmen oder mit der Nahrung zuführen.
Dennoch kann ein Körper sowas nicht ewig tolerieren, was sich dann eben unter umständen so äußert, dass heutige Menschen nicht mehr so leistungsfähig sind wie früher.
Ähm ja. Weil die Menschen damals weniger Schadstoffen ausgesetzt waren,waren sie also Leistungsfähiger.Deswegen sind sie wahrscheinlich auch wesentlich früher gestorben als heutzutage.Schadstoffmangel oder was?Sry aber wie kommt man auf sowas? Die Menschen damals wahren genau aus einem Grund Leistungsfähiger und zwar "weil es Überlebenswichtig war". Ohne Leistung hatte man nichts zu essen ganz einfach.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Kann mir vorstellen, dass dagegen ein Bearbeiter in einem Jobcenter wirklich nicht solch einen Streß hat wie Andere ;)
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Meine Erfahrungen sind jedoch eine Andere - zumindest da wo ich wohne
Also hast du schonmal im Jobcenter gearbeitet? Oder woher kommt die Erfahrung über die Arbeitsbelastung? Oder berruht deine Erfahrung auf Momentaufnahmen bei deinen Beuschen im Jobcenter, die mal gar nichts über die Tatsächliche Arbeitsbelastung aussagen?.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ich für mein Teil hatte nicht gejammert, sondern nur Feststellungen gemacht, natürlich nur subjektive, denn kein Mensch kann völlig objektiv etwas bewerten - auch ihr nicht - behaupte ich mal. Zum annähernd objektiven Beurteilen müsste man zumindest einiges von verschiedenen Seiten aus kennen. Das kann ich von mir behaupten, auch wenn ihr das nicht glauben könnt.
Ehrlich gesagt kann ich das auch nicht glauben. Um sich auch nur annähernd Objektives Bild machen zu können müsstest du die Möglichkeit gehabt haben dir die Lage vor Ort über einen längeren Zeitraum anzuschauen. Sprich deine eigenen Erfahrungen gesammelt haben. Du aber gibst hier nur die Subjektiven Meinungen anderer wieder. "Ich hab mir sagen lassen ", "Ich kenn eine die mit erzählt hat...." usw,usw..
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Dieses Argument finde ich etwas "Apfel mit Birne verglichen", denn die Ehrenamtlichen fordern ja von niemanden eine Gegenleistung, so wie es das Jobcenter tut.
Ja stimmt das ist der Unterschied: "Es wird eine Gegenleistung erwartet". Bzw Ehrenamtliche Arbeit richtet sich ja meist auch an Menschen die Hilfe brauchen und diese auch gerne Annehmen(was bei der Masse der Arbeitslosen sicherlich auch der Fall ist).Nur einige fühlen sich ja schon schikaniert wenn man sie:
Zitat von OptimistOptimist schrieb: dann trotzde im 2 monatigem Rhytmus einladen, obwohl sie auch die Freiheit hätten, diese nur in virtel- oder halbjährigem Turnus einzuladen. Ich weiß von einigen, wo es auch halbjährig erfolgt, daran sieht man, dass es zulässig sein muss.



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